Selbstfahrendes Kraftfahrzeug

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Autonomes Fahrzeug von VW und der Stanford-Universität im Oktober 2009
Google Driverless Car im März 2011.

Als selbstfahrendes Kraftfahrzeug (manchmal auch autonomes Landfahrzeug) bezeichnet man ein Auto oder anderes Kraftfahrzeug, das ohne Einfluss eines menschlichen Fahrers fahren, steuern und einparken kann (Hochautomatisiertes Fahren bzw. Autonomes Fahren). Im Falle, dass keinerlei manuelles Steuern seitens des Fahrers nötig ist, wird auch der Begriff Roboterauto verwendet. Dann kann der Fahrersitz leer bleiben; eventuell sind Lenkrad, Brems- und Gaspedal nicht vorhanden. Autonome Landfahrzeuge gibt es derzeit nur als Prototypen, es arbeiten mehrere Unternehmen der IT- und Automobilindustrie und andere Gruppen daran, diese als Serienproduktion für den Markt zu ermöglichen.

Begriffsbestimmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter den Begriff „selbstfahrendes Kraftfahrzeug“ fallen des Weiteren auch Lastkraftwagen, landwirtschaftliche Zugmaschinen und Militärfahrzeuge ohne Einfluss des Fahrers oder ganz ohne Fahrer. Nicht als „autonomes Landfahrzeug“ bezeichnet wird ein unbemanntes Fahrzeug dann, wenn es von Menschen ferngesteuert werden muss, also nicht autonom fahren kann.

Autonome Kraftfahrzeuge können mit Hilfe verschiedener Sensoren ihre Umgebung wahrnehmen und aus den gewonnenen Informationen ihre Position und die anderer Verkehrsteilnehmer bestimmen, in Zusammenarbeit mit der Navigationssoftware das Fahrziel ansteuern und Kollisionen auf dem Weg vermeiden. Derzeit investieren bereits viele der großen Autohersteller weltweit in die Entwicklung autonomer Autos, zugleich treiben Elektronik- und Halbleiterindustrie die Entwicklung von Technologien dafür voran.[1]

Über verschiedene Automatisierungsstufen[2] wurde im Jahr 2013 allgemein ab 2025 (mit Fahrer und ab 2030 auch z. B. Robotertaxis ohne Fahrer) eine Vollautomatisierung von Neuwagen angestrebt, für die bis dahin parallel in den einzelnen Staaten auch die gesetzlichen Regelungen geschaffen werden sollen.[3][4][5][Video 1][Video 2][Video 3] Als Start für den Massenmarkt hatte Google-Mitgründer Sergey Brin im Jahr 2014 jedoch bereits 2017 als Ziel für die USA angegeben.[6] Elon Musk von Tesla Motors prognostizierte 2015 ein voll autonomes Fahrzeug für das Jahr 2018/19.[7] 2016 kündigten BMW und Ford jeweils für das Jahr 2021 autonome Fahrzeuge aus ihrer Produktion an.[8]

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Universitäre Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in den 1990ern ließ die Münchener Universität der Bundeswehr innerhalb ihres in den 1980ern gestarteten EUREKA-PROMETHEUS-Projekts Autos führerlos über die Autobahn fahren. Die Autos fuhren allein anhand visueller Informationen, geliefert von diversen Kameras, die von 70 parallel arbeitenden Mikroprozessoren verarbeitet wurden.[9]

Auch die Carnegie Mellon University baute schon in den 1980ern führerlose Autos und andere Gefährte, ab Mitte der 1980er im von der DARPA geförderten Autonomous Land Vehicle project.

Seit längerem gibt es zahlreiche Forschungsarbeiten an Hochschulen und anderen akademischen Einrichtungen zu autonomen Fahrzeugen, so zum Beispiel 2011 die Projekte „Stadtpilot“ an der TU Braunschweig und „Spirit of Berlin“ am Forschungsbereich „Künstliche Intelligenz“ der Freien Universität Berlin.[10][11][Video 4]

Als Beispiel von vielen solchen universitären Projekten sei genannt, dass im September 2011 das autonome Fahrzeug „MadeInGermany“ ebenfalls an der FU Berlin getestet wurde. Es steuerte sich selbst mehrere Kilometer durch den Innenstadtverkehr von Berlin, auch über Kreisverkehre und Ampeln. In Zusammenarbeit mit dem TÜV Nord wurde die Strecke erarbeitet und ein Sicherheitskonzept erstellt.[12]

Google[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autonomes Auto von Google, 2015

Die Firma Google setzt seit Jahren gleichzeitig auf die Zusammenarbeit mit Autoherstellern und Universitäten und engagierte 2003 den deutschen Informatiker Sebastian Thrun, der zu dieser Zeit gerade eine Professur an der Stanford-Universität zum Thema selbstfahrende Autos begonnen hatte.[13][14]

Im Dezember 2011 wurde bekannt, dass Google nach mehreren Jahren der Entwicklung ein US-Patent für die Technik zum Betrieb von autonomen Fahrzeugen gewährt wurde. Die Testflotte hatte nach Aussage des Unternehmens zu diesem Zeitpunkt bereits ca. 257.000 km (160.000 Meilen) unter begrenzter Einwirkung des Fahrers sowie mehr als 1600 km (1000 Meilen) ohne Fahrerbeteiligung zurückgelegt.[15] Im Mai 2012 erhielt Google in den USA die erste Zulassung eines autonomen Fahrzeugs für den Test auf öffentlichen Straßen des US-Bundesstaates Nevada. Bedingung war jedoch, dass sich eine Person hinter dem Steuer befindet, die notfalls eingreifen kann.[16] Das Google Roboter-Auto soll aber bereits im Dezember 2013 sicherer gefahren sein als ein menschlicher Autofahrer.[17]

Über lange Zeit versuchte Google für sein laufend an hierfür gekauften Modellen von Toyota, Honda, Audi, Lexus und VW weiterentwickeltes Technologiepaket Google Driverless Car einen passenden Autohersteller zu finden und favorisierte hierfür Tesla Motors.[18][19] Später begann Google jedoch, 100 hauseigene Elektro-Testfahrzeuge zu bauen und erste Prototypen dieses neuen Fahrzeugtyps ohne Lenkrad, Bremse und Gaspedal mit körperlich bedürftigen und anderen interessierten Personen zu testen.[20][Video 5] Im Mai 2014 stellte Google sein Roboterauto erstmals einer Gruppe von Journalisten vor, die im Vergleich zwischen menschlichem Fahrer und selbstfahrendem System keinen Unterschied im Fahrverhalten mehr feststellen konnten. Google erklärte jedoch, dass das Fahren bei Regen und Schnee nach wie vor Probleme bereite. Das Robotersystem beruhe auf selbstständigem Lernen und selbstständiger Erfassung und Interpretation der Umgebung. Als Start für den Massenmarkt hatte Google-Mitgründer Sergey Brin im Mai 2014 das Jahr 2017 als Ziel für die USA angegeben.[6][21]

Langfristig soll der Fokus auf der Bereitstellung einer Serviceleistung – zum Beispiel mit führerlosen Taxis – liegen und nicht unbedingt auf dem Eigentum des Fahrers am Fahrzeug. Googles Risikokapitalarm Ventures hatte sich hierfür bereits im August 2013 am App-basierten Luxus-Taxidienst Uber mit ca. 250 Millionen Dollar (knapp 188 Mio. Euro) beteiligt, um künftig Robotertaxis zu gehobenen Preisen anbieten zu können.[22]

Autohersteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt aktuell eine ganze Reihe von Testprojekten der verschiedenen Hersteller von autonomen Personenkraftwagen. Eins davon ist das seit April 2014 im Testbetrieb befindliche Volvo-Projekt „Drive Me“ in Göteborg.[23]

Im Sommer 2013 fuhr eine Mercedes S-Klasse im Beisein von Journalisten die historische Bertha-Benz-Strecke von Mannheim nach Pforzheim autonom mit Ausnahme zweier menschlicher Eingriffe.[24] 2014 fuhr ein von Audi hergestellter Wagen autonom rund 900 Kilometer aus dem Silicon Valley nach Las Vegas.

Von z. B. Mercedes, Honda und Infiniti gibt es schon Serien-Autos, die auf Autobahnen selbst fahren können. Allerdings handelt es sich hier um einen weniger entwickelten Stauassistenten, der nur bis zu 60 km/h autonom fahren kann. Der Stauassistent aktiviert sich automatisch, wenn der Fahrer das Lenkrad für mehr als 10 Sekunden nicht mehr berührt. Der Stauassistent kann z. B. nicht selbständig die Spur wechseln, im Unterschied zu Tesla. Seit Oktober 2015 ist das Tesla Model S (durch Software-Update) in der Lage, auf Autobahnen im ganzen Geschwindigkeitsbereich völlig autonom (inklusive automatischem Spurwechsel) zu fahren. Der Fahrer muss dann weder Lenkrad noch Gaspedal oder Bremse betätigen.[25][26][27][28][29][30]

Seit Mai 2015 testet Daimler selbstfahrende LKWs auf den öffentlichen Straßen von Nevada, USA. In den USA sind selbstfahrende Fahrzeuge (wie z. B. der Inspiration Truck) unter gewissen Umständen bereits zugelassen, in Deutschland hingegen nicht.[31]

Seit Oktober 2015 testet Nissan ein selbstfahrendes Auto, das auf einem Nissan Leaf basiert und in Kooperation mit der NASA entwickelt wurde. Jetzt soll es auf die Straße und diverse Funktionen testen. Es beginnt allerdings vorsichtig mit einem Test auf Autobahnen und ohne Spurwechsel, der darf erst 2018 getestet werden. Stadtstraßen sind 2020 dran. Dieses Auto besitzt einen Laserscanner mit 3D-Messung sowie eine 8-fach Kamera mit 360-Grad Sicht. Damit soll die Sicherheit verbessert werden.[32]

2016 verkündete BMW eine Allianz mit Intel und Mobileye, mit dem Ziel, im Jahr 2021 ein fahrlerloses Auto in Serie einzuführen.[33][34] In Sitten/Schweiz besteht seit Juni 2016 ein experimentellen Regelbetrieb mit dem autonomen Shuttlebus Arma des französischen Unternehmens Navya; seit September 2016 zudem auch in Lyon/Frankreich.

Seit Oktober 2016 werden alle Tesla-Fahrzeuge mit einer Hardware ausgeliefert, die es zukünftig erlaubt, die Fahrzeuge vollautonom, d. h. nach dem SAE Level 5 zu fahren.[35] Vorerst wird das System in einem sog. Schatten-Modus mitlaufen, d. h. ohne in den Fahrbetrieb einzugreifen, und die gesammelten Daten an Tesla zurücksenden, um die Fähigkeiten des Systems schrittweise zu verbessern, bis das System zur Freigabe mittels eines over-the-air upgrades bereit ist.[36] Tesla meint, dass der vollautonome Zustand Ende 2017 erreicht sein wird. Dann wird es eine Demonstrationsfahrt von San Francisco nach New York geben, bei der ein Tesla-Fahrzeug die Strecke unbemannt zurücklegen soll.[37][38]

Automobilzulieferer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zahlreiche Automobilzulieferer entwickeln Komponenten und (Teil-)Systeme für das selbstfahrende Fahrzeug. Dies geschieht teilweise in Zusammenarbeit mit Automobilherstellern und Forschungseinrichtungen sowie im Rahmen eigener Projekte. Der Zulieferer Continental etwa arbeitet mit mehreren Partnern an einem Pilotprojekt zum autonomen Fahren.[39] Bosch arbeitet bereits seit 2014 an selbstfahrenden Fahrzeugen.[40] Im Dezember 2016 kündigte der Automobilzulieferer Delphi zusammen mit Mobileye durchgeführte Testfahrten eines selbstfahrenden Demonstrationsfahrzeugs an. Auf einer rund 10 Kilometer langen Teststrecke im öffentlichen Verkehr von Las Vegas soll das Demonstrationsfahrzeug alltägliche Verkehrssituationen und dichten innerstädtischen Verkehr mit Fußgänger- und Radfahrerverkehr bewältigen.[41]

Gesellschaftliche Debatte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorteile, Nachteile und bisher ungelöste Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut einer Studie der RAND Corporation übertreffen die Vorteile, die autonome Fahrzeuge mit sich bringen, die möglichen Nachteile bei weitem.[42] Durch die Technik könnten bis zu 90 Prozent aller Unfälle verhindert werden,[43] was alleine für die USA eine volkswirtschaftliche Ersparnis von über 400 Milliarden US-Dollar bedeutet. Peter Fuß von der Unternehmensberatung Ernst & Young geht davon aus, dass sich die Anzahl der Verkehrstoten auf null reduzieren lassen könnte.[44]

Daniel Göhring von der FU Berlin schätzt, dass mit Robotertaxis in der Stadt nur noch 20 Prozent der heutigen Autos benötigt werde.[45] Zudem würden sich die Abstände zwischen den Fahrzeugen verkürzen.[46] Dies würde zu einer deutlichen Reduktion von Emissionen und Staus führen.[47] Laut einer Studie der Lawrence Berkeley National Laboratory würde ein autonomes und elektrisches Robotertaxi im Jahr 2030 etwa 90 Prozent weniger Kohlendioxid verursachen als ein heutiges Auto mit Verbrennungsmotor.[48]

Bei autonomen Fahrzeugen können sich die Fahrer mit anderen Dingen beschäftigen, z. B. Lesen.[49] Zudem könnte die Technik auch älteren Menschen die soziale Teilnahme an der Gesellschaft durch günstige Mobilität ermöglichen.[50]

Als mögliche Nachteile werden häufig Unklarheiten bezüglich des Datenschutzes und die Gefahr durch Cyberkriminelle genannt.[51] Unfälle durch Softwarefehler sind nicht ausgeschlossen. Die Deutsche Gesellschaft für Verkehrspsychologie (DGVP) zweifelt in ihrer Stellungnahme zum automatisierten Fahren, ob „die Zuverlässigkeit eines Menschen, durch die einer Maschine ersetzt werden kann“. Nach der Statistik ereignet sich nach etwa 10 Milliarden Beobachtungen und einer Milliarde menschlicher Entscheidungen ein tödlicher Unfall.[52] Die Haftungsfrage ist in solchen und anderen Fällen noch ungeklärt.[53] Gleichwohl hat die Allianz-Versicherung in 2015 angekündigt, demnächst Tarife zur Versicherung von autonomen Fahrzeugen anzubieten.[54]

Anfang 2015 hatte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die Einrichtung eines Pilotprojekts „Digitales Testfeld Autobahn“ auf der Autobahn A9 in Bayern angekündigt. Die Teststrecke wurde so digitalisiert und technisch ausgerüstet, dass es dort zusätzliche Angebote der Kommunikation zwischen Straße und Fahrzeug wie auch von Fahrzeug zu Fahrzeug gab. Dort konnten dann sowohl Autos mit Assistenzsystemen als auch später vollautomatisierte Fahrzeuge fahren.[55][56] Verkehrsminister Dobrindt (CSU) sieht die dort im Test gemachten Erfahrungen positiv und will rund 80 Millionen Euro für den Ausbau von neuen Teststrecken in Deutschland bereitstellen.[57] Die Kosten für das Herrichten des weiteren deutschen Straßennetzes für automatisiertes und vernetztes Fahren bleiben weiterhin unbekannt. Auch deren Größenordnung wurde bisher nicht benannt.

Ethische Fragen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da es auch bei autonomen/selbstfahrenden Autos Situationen geben kann, in denen Unfälle mit Personenschäden unvermeidbar sind, muss im Vorfeld entschieden werden, welchen Maximen ihr Verhalten in solchen Situationen folgen soll. Ein menschlicher Fahrer würde in einer plötzlichen Situation, wenn beispielsweise ein Kind auf die Straße läuft, instinktiv reagieren, ohne sich überhaupt aller relevanten Faktoren (etwa der Personen auf dem Bürgersteig) bewusst zu sein. Überlegungen, welches Handeln moralisch zu rechtfertigen ist, wird er nicht in der Lage sein zu tätigen. Allerdings trifft das bei autonomen/selbstfahrenden Autos nicht zu. Die Entscheidung, wie sich das Fahrzeug in welcher Situation zu verhalten hat, wird lange vor einem eventuellen Unfall getroffen. Diese Tatsache hat erhebliche Konsequenzen für die Bewertung eines Unfalles durch ein autonomes Auto.[58] So stellen sich beispielsweise folgende Fragen:

  • Kann eine Maschine die Situation überhaupt richtig bewerten, beispielsweise zwischen einem Puppenwagen und einem echten Kinderwagen unterscheiden?
  • Würde ein Aufrechnen von Menschenleben (utilitaristisch) eine unzumutbare Instrumentalisierung der „Geopferten“ darstellen?
  • Wenn ein Aufrechnen sinnvoll wäre, wie ist dies zu organisieren, also welche Kriterien spielen eine Rolle (z. B. die Anzahl von Menschen oder das Alter)?

Je stärker der Praxisbezug einer eventuellen Programmierung (in moralischen Fragen) einer Maschine wird, desto mehr häufen sich Probleme.

2014 starben in Deutschland 3.377 Menschen durch Verkehrsunfälle.[59] Es ist damit zu rechnen, dass bei hohem Anteil autonomer Fahrzeuge das Autofahren sicherer werden würde. Wenn der gesellschaftliche Diskurs über selbstfahrende Autos allerdings zu dem Schluss kommen sollte, dass keine vorprogrammierte Reaktion auf Situationen, in denen Unfälle unausweichlich geworden sind, zu rechtfertigen ist, so wäre die Frage unausweichlich, inwiefern die gegenwärtige Praxis eher legitimierbar ist.[6]

Internationale Leistungsvergleiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Entwicklung derartiger Fahrzeuge voranzutreiben, gibt bzw. gab es einige Leistungsvergleiche, so z. B. den European Land Robot Trial (seit 2006) und den DARPA Grand Challenge (von 2004 bis 2007). Im Rahmenprogramm der Formel-E-Saison 2016/17 soll erstmals die Roborace-Rennserie für autonome Elektrofahrzeuge ausgetragen werden.

Filmische Dokumentationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Unmanned automobiles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Videos zur Teilautomatisierung ab 2016: Stau-Assistent und Park-Assistent. Auf Website der Continental AG. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  2. Video zur Hochautomatisierung ab 2020: Autobahn-Chauffeur. Auf Website der Continental AG. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  3. Videos zur Vollautomatisierung ab 2025: Park-Pilot und Autobahn-Pilot. Auf Website der Continental AG. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  4. Video zum Projekt der FU Berlin unter Prof. Dr. Raúl Rojas: Thomas Schaefer und Iris Domachofski (2013) Fahren ohne Fahrer – Roboter-Auto. Im Videoportal: Spiegel TV. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  5. Google-eigenes Video zum Google-eigenen Auto ohne Lenkrad (27. Mai 2014) A First Drive. Im Videoportal: YouTube. Abgerufen am 29. Mai 2014.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. European Roadmap Smart Systems for Automated Driving, European Technology Platform on Smart Systems Integration (EPoSS), 2015.
  2. AdaptIVe system classification and glossary on Automated driving.
  3. Konferenzbericht zum Workshop „Challenges and Opportunities of Road Vehicle Automation“: Dr. Gereon Meyer (8. August 2013) Herausforderungen und Chancen der Automatisierung von Straßenfahrzeugen. Von: Website AUTONOMIK. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  4. Meyer, G. and Beiker, S. (Hrsg.), Road Vehicle Automation. Springer 2014.
  5. Meyer, G. and Beiker, S. (Hrsg.), Road Vehicle Automation 2. Springer 2015.
  6. a b c Artikel zu Googles selbstfahrendem Auto: Thomas Schulz (15. Mai 2014) Testfahrt in Google Self-Driving Car: Dieses Auto kommt ohne Sie aus. In Nachrichten-Website: Spiegel Online. Abgerufen am 29. Mai 2014
  7. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH: Elektroautos: Tesla startet den Autopiloten. In: FAZ.NET. 15. Oktober 2015. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  8. https://www.netzwelt.de/automobil/159354-autonomes-fahren-fuenf-stufen-roboterauto.html
  9. Wer hat das Roboterauto erfunden? Die Bundeswehr! In: zeit.de. 13. Juli 2015, abgerufen am 31. Juli 2015.
  10. Website des Gemeinschaftsprojektes „Niedersächsisches Forschungszentrum Fahrzeugtechnik“ der TU Braunschweig und der Volkswagen AG: Stadtpilot. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  11. Artikel zu Gesetzesänderungen in Nevada durch Googles Lobbyarbeit: Land der Geisterfahrer. In: Die Zeit, 11. Mai 2011. Abgerufen am 1. Mai 2014.
  12. Artikel zum Forschungsprojekt der FU Berlin „MadeInGermany“: Christian Kirsch (18. September 2011) Fahrerloses Auto bewältigt Berliner Innenstadt. In Computerzeitschrift: c’t, Nr. 22, 2011, S. 43. Abgerufen am 1. Mai 2014.
  13. Interview mit Dr. Sebastian Thrun zum Beginn seines Engagements für „Udacity“: Jonas Leppin (19. März 2012) Ex-Stanford-Professor Thrun: „Die Uni nutzt Methoden wie vor tausend Jahren“. In Nachrichten-Website: Spiegel Online. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  14. Sebastian Thrun: Self Driving Cars Can Save Lives and Parking Spaces, New York Times vom 5. Dezember 2011
  15. Artikel zum Google Driverless Car: Driverless car: Google awarded US patent for technology (en). In: BBC News, 15. Dezember 2011. Abgerufen am 1. Mai 2014.
  16. Artikel zur ersten Zulassung eines autonomen Fahrzeugs: Lisa Hemmerich: Nevada: Fahrerloses Auto von Google erhält erste Lizenz. In Web-Portal: netzwelt, 8. Mai 2012. Abgerufen am 1. Mai 2014.
  17. Data Shows Google’s Robot Cars Are Smoother, Safer Drivers Than You or I. In: MIT Technology Review. Abgerufen am 7. April 2016.
  18. Artikel zur Kooperation von Google und Tesla: Matt Brian (7. Mai 2013) Elon Musk in talks with Google to bring driverless tech to Tesla cars. In Nachrichten-Website: The Verge. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  19. Artikel zu einem möglichen Kauf von Tesla durch Google: Mike Kwatinetz (3. März 2014) Why Google should acquire Tesla. In Nachrichten-Website: CNN Fortune. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  20. Artikel zum Google-eigenen Auto ohne Lenkrad (28. Mai 2014) Selbstfahrende Autos: Google baut ein eigenes Auto. In Web-Nachrichtenticker: Heise online. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  21. Kritischer Artikel zum verlorenen Fahrspaß bei autonomen Autos: Sabine Stahl (15. Mai 2014) Testfahrt mit dem Google-Auto - Bei diesem Auto ist Langeweile das Ziel. Auf Website: Motor-Talk.de. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  22. Artikel zum Google-Robotertaxi (24. August 2013) Vorreiter bei autonomen Autos. In Website: Österreichischer Rundfunk. Abgerufen am 29. Mai 2014.
  23. Michael Söldner: 100 selbstfahrende Autos von Volvo kurven durch Göteborg. PC-Welt, 30. April 2014, abgerufen am 1. Mai 2014 (Artikel zum Volvo-Projekt „Drive Me“).
  24. Artikel zu Nissan und Mercedes-Benz: Tom Grünweg: Selbststeuernder Wagen: Ausfahrt mit Autopilot. In: Der Spiegel, 9. September 2013. Abgerufen am 1. Mai 2014.
  25. Your Autopilot has arrived - Tesla Motors Deutschland. In: teslamotors.com. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  26. Tesla taking big step toward self-driving car. In: USA TODAY. 19. März 2015. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  27. Tesla Model S will get self-driving feature in 3 months. In: CNET. CBS Interactive. 19. März 2015. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  28. Elon Musk Says Self-Driving Tesla Cars Will Be in the U.S. by Summer. In: The New York Times. 20. März 2015. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  29. AUTOMOBIL-PRODUKTION - verlag moderne industrie: Tesla macht nächsten Schritt Richtung autonomes Fahren. In: automobil-produktion.de. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  30. Software-Update: Tesla Model S soll in drei Monaten automatisiert fahren - Golem.de. In: golem.de. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  31. Tom Grünweg: Unterwegs im selbstfahrenden Lkw: Autopilot auf Achse. In: Der Spiegel, 6. Mai 2015. Abgerufen am 7. Mai 2015.
  32. NISSAN MOTOR Co., Ltd.: NISSAN - Nissan conducts first on-road test of prototype vehicle featuring piloted drive on highway and city/urban roads. In: nissan-global.com. 29. Oktober 2015. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  33. Roman Domes: BMW-Allianz mit Intel und Mobileye: Erstes selbstfahrendes Auto kommt 2021. In: auto-motor-und-sport.de. Abgerufen am 2. Juli 2016.
  34. LIVE WEBCAST FROM MOBILEYE PRESS EVENT. In: mobileye.com. Abgerufen am 2. Juli 2016.
  35. Autopilot: Full Self-Driving Hardware on All Cars. Tesla Motors. Abgerufen am 21. Oktober 2016.
  36. Teslas will now be sold with enhanced hardware suite for full autonomy, Ars Technica. 20. Oktober 2016. 
  37. Autopilot: Nächstes Jahr fährt das Auto alleine nach New York. faz.net. Abgerufen am 26. Oktober 2016.
  38. Autopilot: Tesla stattet alle neuen Autos mit vollautonomer Fahrtechnologie aus. gruenderszene.de. Abgerufen am 26. Oktober 2016.
  39. Conti gibt Gas beim autonomen Fahren. In: www.automobil-produktion.de. Abgerufen am 2. Januar 2017.
  40. Steffi Eckardt: Verkehrssicherheit: Bosch bringt den Autopiloten auf die Straße. (elektroniknet.de [abgerufen am 2. Januar 2017]).
  41. CES 2017: Delphi und Mobileye präsentieren hochautomatisiertes Demo-Fahrzeug - Automotive-Technology. In: Automotive-Technology. 28. Dezember 2016 (automotive-technology.de [abgerufen am 2. Januar 2017]).
  42. http://www.car-it.com/autonome-autos-mehr-vor-als-nachteile/id-0038856
  43. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neue-mobilitaet/selbstfahrende-wagen-der-autopilot-will-endlich-ans-steuer-13624203.html
  44. http://www.motor-talk.de/news/haende-weg-vom-steuer-wann-fahren-autos-von-alleine-t4870854.html
  45. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/autonomes-auto-103.html
  46. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/autonomes-fahren-chance-fuer-die-stadt-a-997393.html
  47. http://www.handelsblatt.com/auto/test-technik/autonomes-fahren-das-dauert-noch/9950748.html
  48. http://www.golem.de/news/autonom-fahren-robotertaxis-sind-guenstiger-und-umweltfreundlicher-1507-115088.html
  49. http://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/autonomes-fahren-selbstfahrender-lkw-absolviert-jungfernfahrt/12402832.html
  50. http://www.zeit.de/mobilitaet/2015-09/autonomes-fahren-vernetzung-projekt
  51. http://www.sueddeutsche.de/auto/autonomes-fahren-roboter-an-bord-1.2323179
  52. Deutscher Verkehrssicherheitsrat: DVR-report 3/2016, S. 26.
  53. https://www.welt.de/wissenschaft/article126577949/Autos-fahren-schon-bald-wie-von-Geisterhand.html
  54. FOCUS Online: Allianz will auch selbstfahrende Autos versichern: Werden Autohersteller das autonome Fahren bald bereuen?. In: FOCUS Online. 9. Januar 2015. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  55. afp: Autobahn A9 wird Pilotprojekt: Dobrindt plant Teststrecke für selbstfahrende Autos. In: handelsblatt.com. 25. Januar 2015. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  56. n-tv Nachrichtenfernsehen: Wo selbstfahrende Autos brausen: Dobrindt macht A9 zur Teststrecke. In: n-tv.de. 3. November 2015. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  57. Meldung zur Freigabe von 80 Mio Bundesmittel
  58. Alexander Hevelke, Julian Nida-Rümelin: Selbstfahrende Autos und Trolley-Probleme: Zum Aufrechnen von Menschenleben im Falle unausweichlicher Unfälle De Gruyter, 2015 ,ISSN 1613-1142 (abgerufen über De Gruyter Online).
  59. Pressemitteilungen - Unfallbilanz 2014: Weniger Unfälle, aber mehr Verletzte und Verkehrstote - Statistisches Bundesamt (Destatis). In: destatis.de. 9. Juli 2015. Abgerufen am 18. Dezember 2015.