Selbstpublikation

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Eine Selbstpublikation (auch: Eigenpublikation, Selbstveröffentlichung) ist eine Publikation, deren Vervielfältigung und Verbreitung durch den Autor bzw. den Urheber (im Sinne des Urheberrechts) selbst verantwortet und im engeren Sinne u. a. auch finanziell selbst getragen wird.

Die Begriffe Selbstpublikation und Selbstveröffentlichung werden zuweilen auch im weiteren Sinne gebraucht, wonach sie insbesondere im Internet auch jedwede Form einer Veröffentlichung ohne Inanspruchnahme eines Urheberrechts (ggf. auch anonym) durch einen selbst meinen kann, wie z. B. in Blogkommentaren oder Internetforen. Der Begriff Eigenpublikation kann auch im weiteren Sinn z. B. die im Unterschied zu Übernahmen von Sendungen anderer Rundfunkanstalten eigene Produktion einer Sendung innerhalb einer Rundfunkanstalt meinen oder innerhalb eines Buchverlags den Unterschied zwischen der Herausgabe von Publikationen „eigener“ Autoren zur Herausgabe von ggf. auch übersetzten Lizenzausgaben anderer Verlage.

Eine relativ junge Wortschöpfung für Autoren von Selbstpublikationen ist der zuweilen irreführende Begriff Indie-Autor,[1] dessen Bestimmungswort Indie die Kurzform von Independent ist und sich laut Duden eigentlich auf eine kleine Firma bezieht, die sich „unabhängig vom allgemeinen Zeitgeschmack“[2] als Gegenüber der Kulturindustrie versteht – ein „Indie-Autor“ ist aber kein Autor eines Independent-Verlags, sondern veröffentlicht seine Texte verlagsunabhängig bzw. ohne Verlag z. B. über eine Self-Publishing-Plattform.

Einige belegte Begriffsverwendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Determinativkompositum Selbstpublikation setzt sich aus dem Grundwort „Publikation“ und dem Bestimmungswort „Selbst“ zusammen, für das in dieser Zusammensetzung bislang keine begriffliche bzw. lexikalische Verengung z. B. auf eine Teilmenge der Bedeutungsvarianten des Wortes „Publikation“ nachgewiesen werden kann.

Da die Begriffe „Selbstpublikation“, „Eigenpublikation“ und „Selbstveröffentlichung“ bislang in keinem Lexikon oder Wörterbuch nachzuschlagen sind, werden nachfolgend einige Beispiele aufgelistet, in denen die Begriffe im Sinne der einleitenden Definition gebraucht wurden.

für Selbstpublikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommentar im Börsenblatt zu Amazon
In einem Kommentar des Börsenblatt-Redakteurs Michael Roesler-Graichen heißt es: „Und so kommt es, dass ein Online-Händler wie Amazon, der Autoren die Selbstpublikation ermöglicht und daran gut verdient, einen Ratgeber für Pädophile von seiner Website entfernt, weil er binnen Kurzem in der Bestseller-Rubrik auftauchte.“[3]
zu Fanzines
Eine „Renate Comics“ stellt in ihrem taz-Veranstaltungshinweis zu einem für und von für Fanzines veranstalteten Zinefest in der Werkstatt der Kulturen fest: „Inzwischen haben die verschiedensten kulturellen und politischen Subkulturen das Format der Selbstpublikation von Texten und Bildern in kleinen Auflagen für sich entdeckt.“[4]
zum Open access
Rainer Kuhlen, Informationswissenschaftler der Universität Konstanz, meint in einem Artikel für die Universität Barcelona im Juni 2007: „Genauso wie bei seriösen Bewerbungsunterlagen für Professuren genau unterschieden wird, was über Peer-review-Verfahren, was in sonstigen wissenschaftlichen Publikationsorganen, was durch Medien der Publikumsmärkte (z. B. Tageszeitungen) öffentlich gemacht wurde, was interne Forschungsberichte sind und was schließlich eine Selbstpublikatiion im engeren Sinne ist, so sollte auch in den nach dem grünen Weg verfahrenden Institutional repositories eine klare Unterteilung der von den Wissenschaftlern der Universität erstellten Veröffentlichungen vorgenommen werden, aus der die für die Einschätzung der Qualität der Arbeiten wichtigen Informationen entnommen werden kann. Es darf nicht geschehen, dass Studienabschlussarbeiten, Habilitationsschriften, Eigenpublikationen, Peer-reviewed-Arbeiten, Pre- oder Post-prints als quasi gleichberechtigt und ununterscheidbar verfügbar gemacht werden.“[5]

für Eigenpublikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

zu den (neuen) Möglichkeiten der E-Books
In einem Artikel der Tageszeitung wird auf „das Geschäft mit E-Books“ hingewiesen, das sich „Rechteinhabern“ eröffnet: „Zudem ist es für bekannte Schreiber mit wenig Mühe machbar, ihre Werke direkt zu vermarkten – sowohl Amazon als auch Konkurrent Apple („iBooks“) bieten Rechteinhabern die Möglichkeit zur Eigenpublikation.“[6]
als Sachbuchthema
In dem Sachbuch Wissenschaftliche(s) Arbeiten mit Word 2007 im Microsoft Press Verlag[7] sind im Inhaltsverzeichnis Kapitel zu „Eigenpublikation im Selbstverlag (mit oder ohne ISBN)“, „Eigenpublikation ohne ISBN“, „Eigenpublikation mit ISBN (vollwertige Printpublikation)“, „Eigenpublikation mithilfe eines Print-on-Demand-Anbieters“ aufgelistet.[8]
zu einer Open Source Software
Zur Historisch-Kulturwissenschaftlichen Informationsverarbeitung heißt auf einer Webseite der Universität zu Köln: „Die Open Source Software EPrints wird seit 2000 von der School of Electronics and Computer Science an der University of Southampton, England, entwickelt und betreut. Sie eignet sich zum Aufbau von institutionellen Open Access Repositorien, ist aber auf Self Archiving, also die Eigenpublikation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschalftlern ausgerichtet.“[9]
zu Veränderungen des wissenschaftlichen Publikationswesens
Walther Umstätter stellt anlässlich der Tagung der Gesellschaft für Wissenschaftsforschung am 27. März 2015 im Institut für Bibliotheks- und Informationwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin in einem Abstract fest: „In weiten Bereichen der Wissenschaft wird die Verzögerung durch ein veraltetes Verlagswesen durch Eigenpublikation im Netz beschleunigt, um möglichst wenig Urheberrechte zu verlieren.“[10]

für Selbstveröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dissertation zu Selbstverlag
Jong-Rak Shin gebraucht den Begriff „Selbstveröffentlichung“ in seiner 2007 vorgelegten Dissertation Selbstverlag im literarischen Leben des Exils in den Jahren 1933–1945[11] an die zwanzig Mal – so zitiert er an einer Stelle Josef Wintjes mit „Jeder Nachwuchslyriker kennt wohl das unbefriedigende Gefühl, für die eigene Schublade zu schreiben. Ansporn und Aufschwung stellen sich zumeist erst ein, wenn man einige oder mehrere seiner Gedichte irgendwo veröffentlicht sieht.“[12] und erläutert dann anschließend: „Nach Wintjes geht der Ansatz der Selbstveröffentlichung von dem psychologischen Antrieb, etwas darzustellen, aus.“ An anderer Stelle heißt es bei ihm wiederum: „Die Exilautoren, die bei den etablierten Verlagen aus ökonomischen, politischen und anderen Zwängen für ihre Werke keine Chance mehr sahen, richteten ihre Aufmerksamkeit auf die Möglichkeit der Selbstveröffentlichung.“[13]
Hinweis für Dissertationspflichtexemplare
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel legt u. a. für die Erstellung von Dissertationen fest: „Bei der Selbstveröffentlichung sollten alle 80 Exemplare in dieser Form ausgestattet sein.“[14]
zu Self-publishing Plattformen
Das Börsenblatt verweist 2009 in einem Artikel mit dem Begriff auf entstehende Self-Publishing-Plattformen wie auch generell auf die Möglichkeiten des Internets unter der Überschrift: „Das Netz als Chance zur Selbstveröffentlichung“[15]

im weiteren Sinne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Abschnitt bezieht sich auf den Gebrauch der Lemma-Begriffe „im weiteren Sinne“ siehe Einleitung oben.

zu elektronische Netzwerken
In seinen Antworten vom 28. Oktober 2010 zum „Fragenkatalog der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages heißt es von Karl-Nikolaus Peifer, Direktor des Instituts für Medienrecht und Kommunikationsrecht der Universität zu Köln, zur Entwicklung des Urheberrechts in der Digitalen Gesellschaft: „Die Selbstpublikation über elektronische Netzwerke ist in beinahe allen Bereichen der Produktion auf einfache Weise möglich geworden.“[16]
in Abgrenzung zum Open access
Rainer Kuhlen, Informationswissenschaftler der Universität Konstanz, meint in seinem Artikel Open access – ein Paradigmenwechsel für die öffentliche Bereitstellung von Wissen. Entwicklungen in Deutschland für die Universität Barcelona im Juni 2007 auch: „Open Access ist keineswegs mit Selbstpublikation gleichzusetzen, wie sie durch das World Wide Web praktisch für jeden möglich geworden ist, sondern ordnet sich in die qualitätssichernde Praxis der Wissenschaft ein.“[5] Und in einer Fußnote zu diesem Satz heißt es ferner: „Die Form der Selbstpublikation, also das Publizieren des Autors selber ohne vorausgegangene Qualitätsabschätzung durch andere, soll hiermit keineswegs abgewertet werden, zumal dann nicht, wenn sie mit kollaborativen Verfahren verbunden sind, wie es am Beispiel der Wikipedia im großen Stil praktiziert wird.“[5]
Eigenpublikation einer Zeichnerin innerhalb eines Verlags
Als Co-Herausgeberin einer Manga-Anthologie wird in einem Hinweis unter Spiegel Online auf deren „Jüngste Eigenpublikation“ eingegangen, die in einem Buchverlag erschienen ist.[17]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abgrenzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwas als Selbstpublikation herauszugeben steht im Gegensatz zu jeweils vertragsgemäß betreuten und honorierten Veröffentlichungen:

Kalkulation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Autor, der sich selbstpubliziert, sucht in Personalunion gleich einem Verleger (s)ein Buchprojekt auf den Weg zu bringen und muss deshalb Kalkulationen anstellen, inwiefern die Kosten dafür auch durch den Absatz und ggf. honorierte Lesungen daraus übertroffen werden – was wiederum ins Verhältnis zur Zahlungsbereitschaft einer optionalen Leser- bzw. Käuferschaft eines selbstpublizierten Buches zu bringen ist.[19] (Ausgenommen von einer solchen Kalkulation sind u. a. die Autobiografen, die lediglich für den Privatgebrauch ihre Lebensgeschichten in Buchform bringen wollen.)

Marketing & Vertrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Absatz von Selbstpublikation hängt wie bei den wirtschaftlich geführten Verlagen nicht zuletzt von den Marketing-Möglichkeiten des Autors und seiner Vernetzung mit potentiellen Käufern oder/und Buchhandlungen ab.[19] In einem Artikel des Tagesspiegels über einen Doktoranden als Nutzer einer Self-Publishing-Plattform heißt es z. B. dazu, dass seine Dissertation zwar über die von ihr inklusiv vergebene ISBN im Buchhandel gefunden werden kann, er „aber nun selbst aktiv werden und sein Buch bewerben“ muss.[20] Denn egal, ob für die Erstellung der Selbstpublikationen Druckereien, Selbstkostenverlage oder Self-Publishing-Plattformen beauftragt wurden, sind für diese die angefragten Dienstleistungen bereits mit Vertragsschluss gewinnbringend vorfinanziert. So erläutert die Hamburger Akademie für Fernstudien (HAF), dass nicht zuletzt die so genannten „Druckkostenzuschussverlage“ „nicht in dem Maß wie der klassische Verlag darauf angewiesen (sind), Geld mit dem Verkauf von Büchern zu verdienen. Schließlich haben sie bereits eine mitunter stattliche Summe Geld vom Autor kassiert.“[21]

Zu Standard-Marketingwerkzeugen für Selbstpublikationen sind Soziale Netzwerke, Webseiten und Blogs der Autoren geworden,[22] auf denen der mögliche Leserkreis angesprochen werden soll. Sofern ein Buch auch für den Handel lieferbar sein soll, kann es gegen Gebühr – bei den Self-Publishing-Plattformen meist inklusive[23] – mit einer ISBN ausgestattet und im „Verzeichnis Lieferbarer Bücher“ (VLB) eingetragen werden. Ohne ISBN und Eintragung im VLB werden als Selbstpublikation in der Regel interne Hochschulveröffentlichungen oder rein private Bücher für einen festen Abnehmerkreis produziert.

Autoren von Selbstpublikation nutzen für deren Vertrieb den Direktverkauf, z. B. im Anschluss von Veranstaltungen mit ihnen wie Lesungen oder im Rahmen einer eigenen Homepage. Das gilt auch für über Self-Publishing-Plattformen hergestellte Buchexemplare, für die in der Regel ein „Autorenrabatt“ eingeräumt wird. Zudem versuchen auch einige Autoren den Buchhändlern in ihrem näheren Umkreis Exemplare ihres Werkes zum Kommissionsverkauf anzubieten.[19]

Selbstpublikationen, ob in Form von Offsetdruck- oder Book-on-Demand-Verfahren hergestellter Printausgaben, werden selten von Ladengeschäften des Sortimentsbuchhandels aus eigenem Antrieb geordert,[23] sie können aber dort, sofern mit einer ISBN ausgestattet, wie auch über die „Online-Shops“ der Buchhändler bzw. über Internetbuchhandlungen bestellt werden.[23] E-Book-Ausgaben werden per se ausschließlich von diesen „Online-Shops“ oder von auf E-Books oder/und auf die Geräte dafür spezialisierten Internethändlern heruntergeladen. Der Vertrieb über „Online-Shops“ vermag auch ohne die Vertreter eines Verlages relevante Zielgruppen zu erreichen. In der ersten Augustwoche 2012 waren erstmals rund ein Drittel der Bücher auf der 25 Titel umfassenden E-Book-Bestseller-Liste der New York Times als Selbstpublikation erschienen.[24] Die neuen Herstellungsverfahren und „Online-Shops“ bieten somit – bei entsprechend günstiger Preisgestaltung seitens der in Anspruch genommenen Dienstleister – den hinzugewonnenen Vorteil eines mittelbaren Vertriebs. Dieser Vorteil wird jedoch wegen der gerade auch dadurch bedingten immensen Steigerungsraten auf diesem Weg vorgestellter Neuveröffentlichungen für die überwiegende Mehrheit der Selbstpublikationen nahezu wieder aufgehoben.

Zur Erstellung von Selbstpublikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mithilfe eines Personal Computers und eines Druckers können Texte und/oder Bilder entweder in kleiner Anzahl ausgedruckt oder auch am PC erstellte Datensätze von Texten und Bildern als Grundlage dienen, um sie als Buch oder/und E-Book selbst zu publizieren. Für eine Selbstpublikation bzw. den Selbstverlag (siehe hierzu unterschiedliche Definitionen im Artikel Selbstverlag) ist der komplette Prozess einer Buchveröffentlichung zu steuern und zu verantworten. Neben dem Schreiben oder der Auswahl von Inhalten müssen das Lektorat, die Wahl der Ausstattung (Schriftart, Papiersorte, Umschlag etc.) sowie Kalkulation, werbewirksame Öffentlichkeitsarbeit und Marketing besorgt oder damit Dienstleister beauftragt werden wie:[19]

  • Druckereien und weitere einzelne Dienstleister z. B. für Lektorat, Vertrieb und Werbung
  • Oder es werden von vorneherein Anbieter genutzt, die sämtliche Dienstleistungen zur Erstellung einer Selbstpublikation „aus einer Hand“ anbieten:[25]
    • Selbstkostenverlage
    • Self-Publishing-Plattformen
    • Kleinere Book-on-Demand-Dienstleistungsunternehmen, deren Geschäftsmodell bis auf die Nicht-Selbstcharakterisierung als „Verlag“ konzeptionell eher den Selbstkostenverlagen als den Self-Publishing-Plattformen ähnelt.

Siehe z. B. dem Abschnitt Autobiografen lassen einige Autoren ihre Selbstpublikationen ohne weitere Anbindung an den Buchhandel für eine von vorneherein eng begrenzte Zielgruppe erstellen. Außerdem gibt es noch die seit etwa 2000 im Internet eingerichteten Autoren- oder Literaturplattformen, auf denen unbekannte Autoren meist gratis ihre Texte ausschließlich ins Netz und in den Foren der Portale zur Diskussion stellen können.

Zu ähnlichen Bedingungen können auch Datenträger mit Musikaufnahmen per Homerecording hergestellt und als „Selbstveröffentlichung“ vertrieben werden. Für selbst erstellte Videoclips gibt es seit 1997 Videoportale, in denen Aufnahmen ins Internet hochgeladen und damit „selbstpubliziert“ werden können.

Begründungszusammenhänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Angaben der Verlage zu der Anzahl der bei ihnen zur Überprüfung eingereichten Manuskripte sind unterschiedlich und nicht zu belegen, aber es gilt unisono, dass von diesen Manuskripten lediglich ein winziger Bruchteil ins Verlagsprogramm übernommen wird. Eine Publikation selbst zu verlegen ist somit oft die einzige Möglichkeit, überhaupt etwas zu veröffentlichen. Die Gründe für die Veröffentlichung eines Werks als Selbstpublikation sind vielfältig und beruhen nicht immer auf der vorangegangenen Ablehnung eines Manuskriptes durch einen Verlag.

Selbstpublikation einzelner Autoren (Bücher etc.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autobiografen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht wenige selbstpublizierende Autoren veröffentlichen ihre Lebensgeschichte. Sie teilen sich wiederum auf in „Vanity publisher“ aber auch solche, die als Hobbyautoren mit diesen zu Büchern gewordenen Autobiografien allein die Familie und ihre Freunde bedenken wollen – diese verzichten hierfür in der Regel auch auf die Vergabe einer ISBN und ersparen sich alle Leistungen, die mit Marketing und Vertrieb zu tun haben. Zuweilen nutzen einige Autobiografen auch Dienstleister, die sie gegen Honorar bei der Verschriftlichung ihrer Lebensgeschichten unterstützen.

(Siehe in Abgrenzung hierzu die davon abweichenden Bedingungen eines Privatdruckes.)

Autoren im politischen Widerstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sofern Veröffentlichungen in Verlagen politische Gründe im Wege stehen, wie in der Vergangenheit das „Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“ am 21. Oktober 1878 oder während der Zeit des Nationalsozialismus, publizierten Autoren im Selbstverlag z. B. die Exilliteratur in den Jahren 1933–1945.[26]

Doktoranden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Gemma Pörzgen im Tagesspiegel vom 18. Februar 2014 nutzen inzwischen auch Doktoranden einiger Fakultäten wie der Politologie insbesondere die Self-Publishing-Plattformen für die Selbstpublikation ihrer Dissertationen, da in einem beschriebenen Fall allein der von einem Fachverlag verlangte Druckkostenzuschuss für eine 400-seitige Doktorarbeit 4.000 Euro gekostet hätte und dann noch die Kosten für ein Lektorat zu bezahlen gewesen wären.[20] Für eine Veröffentlichung in Jura kann demnach der Druckkostenzuschuss Promovierende insgesamt 10.000 Euro kosten, nachdem einige „sogenannte Wissenschaftsverlage“ ihre Marktposition schon „lange ausnutzen“ würden.[20]

Professionelle Autoren (Hybridautoren)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch professionelle Autoren, die u. a. auf Veröffentlichungen in anerkannten Verlagen oder/und hohe Wertschätzung durch die Literaturkritik verweisen können, greifen zuweilen auf Selbstpublikationen zurück, indem sie entweder einen Selbstverlag bzw. gleich einen eigenen Verlag gründen (wie z. B. Erich Loest) oder Self-Publishing-Plattformen nutzen. So setzen auch immer öfter einige professionelle Autoren schon von vorneherein auf ein „Hybridmodell“, wonach sie sich bewusst für die zweigleisige Strategie zwischen Verlags- und Self-Publishing-Titeln entscheiden und manche ihrer Titel ausschließlich als selbstpubliziertes E-Book herausbringen. Zuweilen bezeichnen sich solche Autoren dann selbst auch als Hybridautoren.[27][28]
Darüber hinaus nutzen professionelle Autoren Selbstpublikationen insbesondere (dann):

  • für Neuausgaben, sofern das Buch eines Autors „vergriffen“ und damit nicht mehr im Buchhandel erhältlich ist. Nicht selten werden Titel bereits nach einem Jahr schon aus dem Verlagsprogramm genommen, was gerade auch für jene Autoren misslich ist, die einen Teil ihrer Einkünfte durch Lesungen bestreiten und dann nicht mehr auf lieferbare Exemplare ihrer Bücher verweisen und sie verkaufen können (siehe auch Buchreihen-Angebote der Selbstkostenverlagssparte des Allitera Verlags oder das explizit hierfür begründete Label Edition Gegenwind, unter dem eine Autorengemeinschaft ihre selbstpublizierten Titel veröffentlicht).
  • sobald ein Werk mit hohem Anspruch und wenig Tauglichkeit für den Massengeschmack nur auf einen kleinen Kreis von Rezipienten zielt und damit die wirtschaftlichen Anforderungen eines Verlages nicht erfüllt;
  • sofern es einem Autor um die volle inhaltliche Kontrolle geht und er die zuweilen über das Formale hinausgehende inhaltliche Einmischung durch Lektorate zu meiden sucht – oder ein Autor generell den Verlagen im Sinne korrekter Vertragsabwicklung nicht (mehr) traut;
  • sofern sie sich davon höhere Gewinne erhoffen.[29] Verlage honorieren in der Regel mit Prozentanteilen vom Ladenverkaufspreis. Dieser Prozentanteil liegt für Hardcoverausgaben in der Regel bei zehn Prozent, für Taschenbuchausgaben bei fünf Prozent. In absoluten Zahlen ist das von der Höhe der verkauften Exemplare einer Auflage abhängig, die u. a. wiederum mit dem Einsatz des Verlages an Werbemitteln für den einzelnen Titel korreliert. Dieser Punkt wurde bereits im 18. Jahrhundert kritisch erörtert und es wurde davor gewarnt, dass die Herstellung einer Selbstpublikation hohe Kosten verursachen könne und neben dem Verfassen eines Manuskriptes zusätzlich hohen Arbeitsaufwand erfordere.[29] Insbesondere bei der Inanspruchnahme von Gratisanbietern unter den Self-Publishing-Plattformen trifft jedoch dieses Argument zumindest hinsichtlich der Kosten nur noch bedingt zu.

Vanity publisher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Autoren, die womöglich trotz mehrfacher Ablehnung seitens der Verlage u. a. aus Eitelkeit (engl. vanity) ihr Werk dennoch unbedingt gedruckt sehen wollen, spricht man im Englischen von „Vanity publishers“ und bezeichnet die von ihnen zur Selbstpublikation ihrer Publikationen genutzten Selbstkostenverlage im Englischen als „Vanity press“.[30][31][32] Dank des Book-on-Demand-Verfahrens sowie der Möglichkeit zur Herstellung von E-Books vervielfachte sich ihre Anzahl in immensen Steigerungsraten.[33][34]

Institutionell bedingte Selbstpublikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bibliotheken, Universitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U. a. wissenschaftliche Publikationen mit einer Auflage für einen zwar festen aber nur kleinen Abnehmerkreis (z. B. Bibliotheken und Universitäten) sind für Verlage nur selten gewinnbringend zu kalkulieren.

Institutionen reagierten in Teilen auf dieses Problem mit der Gründung eigener Verlage, wie z. B. der „Universitätsverlag der TU Berlin“ (Verlagsnummer 7983), das „Institut für Wohnpolitik und Stadtökologie e. V.“ (Verlagsnummer 89215) oder auch eine Wissenschaftstransferstelle wie das „Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung“ (Verlagsnummer 87994).

Ansonsten wurden von derartigen Institutionen wie auch von den einzelnen Autoren (u. a. Doktoranden) für die technische Abwicklung von Selbstpublikationen häufig entsprechend zu honorierende Zuschussverlage in Anspruch genommen, die dann Herstellung, Marketing und – ggf. auch über die Beauftragung von Kommissionsverlagen – den Vertrieb besorgten. Inzwischen sind auch hier Self-Publishing-Plattformen als weit kostengünstigere Anbieter im Vormarsch, die Titel im Book-on-Demand-Verfahren erstellen oder/und als E-Book vertreiben. (So werden von den Hochschulen inzwischen Dissertationen auch immer öfter in Form digitaler Netzpublikationen anerkannt.) Eine weitere Form institutionell zumindest geförderter Selbstpublikation sind u. a. im universitären Bereich und für Bibliotheken die Einrichtung von Open-Access-Netzwerken zur Verbreitung u. a. von wissenschaftlichen Selbstpublikationen.

Firmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn Institutionen z. B. eine Geschenkgabe oder im Zusammenhang eines Firmenjubiläums eine Selbstpublikation erstellen, spricht man zuweilen auch von einem Privatdruck.

Rezeption von Selbstpublikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literarische Selbstpublikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titelblatt des Erstdrucks von Johann Heinrich Voß: Homers Odüßee (1781) mit Unterzeile: „auf Kosten des Verfassers“

Die Wertschätzung von literarischen Veröffentlichungen in Form einer Selbstpublikation unterliegen vorderhand denselben Kriterien wie Veröffentlichungen durch Verlage, d. h. deren Erfolg misst sich an verkauften Exemplaren sowie an der Wahrnehmung durch die Literaturkritik. Nach diesen Maßstäben gab es im Lauf der Jahrhunderte durchaus sehr erfolgreiche selbstveröffentlichte Publikationen, und auch in jüngerer Zeit kann z. B. die Self-Publishing-Plattform Books on Demand auf mehrere bei ihm veröffentlichte Titel verweisen, die ihn Bestsellerlisten aufgeschienen sind. Und siehe dem nachfolgenden Abschnitt Beispiele selbstpublizierter Bestseller gibt es auch einige Titel, die zuerst selbstpubliziert und dann wegen ihres durchschlagenden Erfolgs von regulären Verlagen übernommen wurden.[35] Seit 2013 wird von der Self-Publishing-Plattform neobooks auf der Leipziger Buchmesse auch ein Indie-Autor-Preis ausgelobt.[36]

Doch die fehlende „Auslese“ durch einen regulären Verlag wie auch das damit verbundene Fehlen eines als qualifiziert erachteten Lektorats lässt eben auch mehrheitlich „vanity publisher“ bzw. „Hobby-Autoren“ zu, deren Selbstpublikationen meist jede anerkennenswerte literarische Textqualität vermissen lassen. So ordert z. B. weder die Literaturkritik noch der Buchhandel von sich aus selbstpublizierte Titel. Der Verband deutscher Schriftsteller schließt von der Aufnahme als neues Mitglied aus, wer allein auf selbstfinanzierte Buchveröffentlichungen verweisen kann.[37] Das Gleiche gilt für die Bewerbung um Aufnahme in die Autorendatenbank des Friedrich-Bödecker-Kreises.[38] Zudem wirkt sich der Unterschied zu einem professionellen Autor auch vor deutschen Finanzämtern aus, wenn ein „Hobbyautor“ u. a. Publikationskosten von insgesamt mehreren tausend Euro nicht als Verluste bzw. Werbungskosten steuerlich absetzen kann, da er „mit seiner Autorentätigkeit keinen Totalgewinn hätte erzielen können“ und „die Bereitschaft zur Übernahme nicht unerheblicher Druckkosten spreche dafür, dass überwiegend private Interessen und Neigungen für die Tätigkeit ursächlich gewesen seien“.[39][40]

Diese skeptische Haltung gegenüber Selbstpublikationen ist durchaus im wirtschaftlichen Interesse der etablierten Verlage. Da jedoch inzwischen nicht wenige Verlage gerade bei den Lektoraten Einsparungen vorgenommen haben sowie (siehe Abschnitt: professionelle Autoren) selbst Titel renommierter Autoren schon nach kurzer Zeit aus dem Programm nehmen und deren Autoren somit zu Selbstpublikationen geradezu zwingen, zeichnet sich hier womöglich eine zumindest differenziertere Betrachtung ab. So „bekennt“ sich inzwischen eine Autorengemeinschaft unter dem Label Edition Gegenwind offensiv zur Erstellung ihrer vergriffenen Titel in Form von Selbstpublikationen und erfährt auch unter diesem Vorzeichen positive Besprechungen.

Beispiele selbstpublizierter Bestseller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend sind erfolgreiche Buchtitel gelistet, von denen zumindest die Erstausgabe selbstpubliziert wurde:

Wissenschaftliche Selbstpublikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaftliche Selbstpublikationen haben unter Wissenschaftlern insbesondere dann einen geringen Stellenwert, wenn hierbei das für wissenschaftliche Veröffentlichungen übliche Peer-Review fehlt. Bei institutionellen Selbstpublikationen bzw. Selbstverlagen sind allerdings renommierte Herausgebergruppen und/oder Beiräte in die Publikation eingebunden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Indie-Autoren und E-Book-Selbstverleger: „Wir haben nichts zu fürchten als die Furcht selbst“. literaturcafe.de, 20. September 2011
  2. Indie. duden.de
  3. Michael Roesler-Graichen: Internetzensur: Offenheit als Prinzip. In: Börsenblatt, 17. November 2010
  4. Renate Comics: Veranstaltungshinweis. In: taz, 26. November 2011; zum Zinefest in der Werkstatt der Kulturen
  5. a b c Open access – ein Paradigmenwechsel für die öffentliche Bereitstellung von Wissen. Entwicklungen in Deutschland, in textos universitaris de biblioteconomia i documentació der „Facultat de Biblioteconomia i Documentació Universität Barcelona“, Nr. 18, im Juni 2007
  6. Stieg Larssons „Millennium“–Millionen-Marke geknackt. In: taz, 29. Juli 2010
  7. Markus Hahner, Wolfgang Scheide, Elisabeth Wilke-Thissen: Wissenschaftliche(s) Arbeiten mit Word 2007, bibliografische Angaben zum Buch online abrufbar über die Deutsche Nationalbibliothek
  8. Inhalt von Seiten zum Wissenschaftliche(s) Arbeiten mit Word 2007. (PDF; 6 Seiten) Deutsche Nationalbibliothek, S. 6
  9. Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung. Universität zu Köln
  10. Walther Umstätter: Über die beobachtbaren Veränderungen des wissenschaftlichen Publikationswesens durch das World Wide Web (Memento vom 24. April 2014 im Internet Archive) (PDF; 2 Seiten) wissenschaftsforschung.de; Abstract im Rahmen der Tagung der Gesellschaft für Wissenschaftsforschung am 27. März 2015 im Institut für Bibliotheks- und Informationwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin; Thema: Struktur und Funktion wissenschaftlicher Publikation im World Wide Web, S. 2
  11. Jong-Rak Shin: Selbstverlag im literarischen Leben des Exils in den Jahren 1933–1945. (PDF; 793 kB; 220 Seiten) Dissertation, Juni 2007
  12. Zitiert von Jong-Rak Shin (S. 23, 23) aus: Günther Emig u. a. (Hrsg.): Die Alternativpresse. Ellwangen 1980, S. 228
  13. Jong-Rak Shin, S. 51
  14. Gestaltung der Pflichtexemplare. Hinweis der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für die Erstellung von Dissertationen
  15. Björn Bischoff: Das Netz als Chance zur Selbstveröffentlichung. In: Börsenblatt, 4. Juni 2009
  16. Karl-Nikolaus Peifer: Zur Entwicklung des Urheberrechts in der Digitalen Gesellschaft. (PDF) Antworten zum Fragenkatalog der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestages, vom 28. Oktober 2010
  17. Comic-Adventskalender: Stille Nacht, sternklare Nacht. Spiegel Online, 9. Dezember 2010; mit Verweis auf eine „Jüngste Eigenpublikation“
  18. Begriffsbestimmung (unter „Verlag“) (Memento vom 30. März 2014 im Internet Archive) in Aktionsbündnis für faire Verlage
  19. a b c d 5 Schritte zum Selbstverlag. Hamburger Akademie für Fernstudien (HAF); mit den Überschriften: 1. Verlagstaufe, 2. Anmeldung, 3. Buchgestaltung und Geschäftsausstattung, 4. Kalkulation, 5. Werbung und Vertrieb sowie Erfolgreiche Selbstverleger - gibt es die?, online abrufbar unter buch-schreiben.de
  20. a b c Gemma Pörzgen: Doktor Digital – Die eigene Dissertation in einem Verlag unterzubringen, verschafft ihr Prestige. Doch das Internet ist preiswerter und schneller. Digitales Publizieren hängt auch vom Fach ab. In: Der Tagesspiegel, 18. Februar 2014
  21. Verlag sucht Autor. Hamburger Akademie für Fernstudien (HAF); mit den Überschriften: Zuschuss-Verlage: die Umkehr des Verlagsprinzips und Abzocke? Oder ein Herz für unbekannte Autoren?
  22. Wie vermarkten Sie Ihr Buch? Self Publishing in Deutschland: Wie Self Publisher sich selbst sehen, selfpublisherbibel.de, 28. Juni 2013; abgerufen am 31. Januar 2014.
  23. a b c Was bringt Ihnen Book-on-Demand? Hamburger Akademie für Fernstudien (HAF): „Book-on-Demand-Unternehmen bieten Ihnen als Autor und Selbstverleger Vorteile, aber auch Nachteile gegenüber anderen Verlagsmodellen.“ online abrufbar unter buch-schreiben.de
  24. Four self-published authors on New York Times ebook bestseller list. In: Guardian, 2. August 2012
  25. Hamburger Akademie für Fernstudien (HAF): Book-on-Demand: Verlag oder Druckerei?; siehe Abschnitt „Mit Book-on-Demand sind Sie Selbstverleger“; online abrufbar unter buch-schreiben.de
  26. Zu 1878 siehe Seite 34; zur Exilliteratur in den Jahren 1933–1945 siehe Seiten 53f. In: Jong-Rak Shin: Selbstverlag im literarischen Leben des Exils in den Jahren 1933-1945. (PDF; 793 kB; 220 Seiten) Dissertation, Juni 2007
  27. Marcus Schuster: Hybridautoren – Zweites Leben. In: Börsenblatt, 1. Juni 2015
  28. Maike Albath: Wie Autoren heute veröffentlichen – Keine festen Ansprechpartner mehr, Interview mit Thomas Fuchs zu seinem Leben als „Hybrid-Autor“ in der Sendung Lesart – Das Literaturmagazin, Deutschlandradio Kultur am 7. September 2015
  29. a b Jong-Rak Shin: Selbstverlag im literarischen Leben des Exils in den Jahren 1933–1945. S. 18, 19, 25–33
  30. Vanity press in der englischsprachigen Wikipedia; zu Vanity press bzw. Vanity publisher inkl. Belegen
  31. vanity publishing, siehe woerterbuch.reverso.net
  32. Verlagswörterbuch – V des Autorenhaus Verlags: „Vanity Press: Unternehmen, die sich vom Autor (Vanity = Eitelkeit) den Druck seines Werks bezahlen lassen. ↑Pseudoverlag“
  33. Begriffsbestimmung (unter „Pseudoverlag“) (Memento vom 30. März 2014 im Internet Archive) in Aktionsbündnis für faire Verlage
  34. Siehe BoD in Zahlen wurden z. B. laut eigenen Angaben des Anbieters Books on Demand von 1997 bis 2006 allein über dieses Unternehmen fünf Millionen und bis Anfang 2014 insgesamt über 18 Millionen gedruckte Bücher veröffentlicht. Diese Zahlen übertreffen bei weitem die Anzahl von Publikationen „professioneller Autoren“ in einem einzelnen Publikumsverlag.
  35. Sabine Sasse: Die Selfpublishing-Branche boomt, online in Der Tagesspiegel vom 11. Juli 2014 unter tagesspiegel.de
  36. Indie-Autor-Preis auf der Leipziger Buchmesse. indie-autor-preis.de
  37. vs.verdi.de Verbandseigene Auskünfte zu: „Mitglied im VS werden“
  38. Bewerbungen um Aufnahme in die Autorendatenbank des FBK, online auf der Webseite des Friedrich-Bödecker-Kreises
  39. Hobbyautor kann Verluste nicht steuerlich absetzen (PDF; 23 Seiten) bezugnehmend auf ein rechtskräftiges Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 14. August 2013 (Aktenzeichen 2 K 1409/12). In: Mandanten-Rundschreiben 07/2014, Märkische Revision GmbH (Wirtschaftsprüfungsgesellschaft), S. 10
  40. Hoffnung auf „Entdeckung“ reicht nicht – Hobbyautor kriegt kein Geld vom Finanzamt. n-tv.de, ino/dpa, 8. Oktober 2013.