Selim Özdoğan

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Selim Özdoğan beim Hausacher Leselenz 2013

Selim Özdoğan (* 1971 in Köln-Mülheim) ist ein türkischstämmiger deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Özdoğan wuchs zweisprachig auf. Nach dem Abitur (Hölderlin-Gymnasium) studierte er Völkerkunde, Anglistik und Philosophie, brach sein Studium jedoch ab. Seit 1995 ist er als Autor tätig.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein erstes Buch, der Roman Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist (1995), gilt als Kultbuch. 1996 erhielt Özdoğan den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler und 1999 nach weiteren Werken den Adelbert-von-Chamisso-Preis.

Özdoğans vierter Roman Im Juli (2000) basiert auf dem Drehbuch des gleichnamigen Kinofilms von Fatih Akın. Sein 2005 veröffentlichter Anatolienroman Die Tochter des Schmieds wiederum spielt eine Rolle in Akıns 2007 erschienenem Film Auf der anderen Seite.

Sein Buch Zwischen zwei Träumen wurde für den Deutschen Science Fiction Preis 2010 als bester Roman nominiert.

Özdoğan wurde 2016 zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb eingeladen und 2017 für den Text Geschichte ohne Papier mit dem Hohenemser Literaturpreis ausgezeichnet.[1]

Sein Kriminalroman Der die Träume hört (2019) stand auf Platz 6 der Krimibestenliste September 2019.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Audio-CD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jens-Uwe Sommerschuh: Laudatio auf Selim Özdogan. In: Jahrbuch, Bayerische Akademie der Schönen Künste in München, 13.1999,2, S. 885–889

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Selim Özdoğan – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. derStandard.at: Hohenemser Literaturpreis 2017 an Selim Özdogan. Artikel vom 17. Mai 2017, abgerufen am 17. Mai 2017.
  2. Krimibestenliste: Die zehn besten neuen Krimis im September 2019, deutschlandfunkkultur.de, abgerufen 4. September 2019