Senator für Finanzen Bremen

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Die Senatorin für Finanzen
Staatliche Ebene Landesbehörde
Stellung Ministerium
Hauptsitz Rudolf-Hilferding-Platz 1
Bremen
Behördenleitung Karoline Linnert
Website http://www.finanzen.bremen.de/

Der Senator für Finanzen Bremen bzw. die Senatorin für Finanzen Bremen ist das Finanzministerium des Bundeslandes Freie Hansestadt Bremen. Derzeit ist die Psychologin Karoline Linnert (Bündnis 90/Die Grünen) Finanzsenatorin. Seit 2003 ist Hans-Henning Lühr (SPD) Staatsrat, seit 2011 ist Dietmar Strehl (Bündnis 90/Die Grünen) zweiter Staatsrat.

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aufgabe des Senators für Finanzen ist die Verwaltung und Steuerung aller Finanzen und des Vermögens der Freien Hansestadt Bremen und der Stadtgemeinde Bremen. Er ist sowohl für die Finanzen von Land und Stadt Bremen zuständig als auch für EU- und Bundesmittel und das Steuerwesen. Neben diesen Aufgaben sind dem Ressort durch die Geschäftsverteilung im Senat folgende Aufgaben zugeordnet: Öffentliches Dienst- und Tarifrecht, Personalcontrolling, Personalentwicklung, Gesundheitsmanagement und Ausbildung, Verwaltungsorganisation/Modernisierung der öffentlichen Verwaltung, IT und eGoverment sowie das Immobilien-, Bau- und Facilitymanagement. 2016 wurden die Aufgaben der EU-Prüfbehörde übertragen. Insgesamt sind im Geschäftsbereich der Senatorin für Finanzen etwa 2800 Mitarbeiter beschäftigt. Direkt beim Senator für Finanzen arbeiten 280 Mitarbeiter.

Dienstsitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haupteingang des Haus des Reichs

Der Dienstsitz des Finanzsenators ist das Haus des Reichs, ein denkmalgeschütztes Gebäude an den Bremer Wallanlagen aus den späten 1920er Jahren. Das Gebäude wurde als „Kontorhaus“ von 1928 bis 1931 von der Nordwolle erbaut, die ihren Unternehmenssitz von Delmenhorst nach Bremen verlegt hatte. Mit der Errichtung des Hauses beabsichtigten die Unternehmensleiter, die Brüder Georg Carl Lahusen, Heinrich Lahusen und Friedrich Lahusen, sich ein Denkmal in Form eines Verwaltungspalastes zu setzen. Architekten waren die Brüder Hermann Gildemeister und Eberhard Gildemeister. Nach der Bauabnahme im Februar 1931 ging die Nordwolle noch vor der Einweihung im Juli des gleichen Jahres in die Insolvenz. 1934 übernahm die Reichsfinanzverwaltung des Deutschen Reiches das Gebäude. In der Nachkriegszeit zog bei der Gründung des Landes Bremen der Finanzsenator in das Gebäude ein.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]