Sender Brandenkopf

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Sender Brandenkopf
Funkübertragungsstelle Hausach 1
Sender Brandenkopf.png
Basisdaten
Ort: Brandenkopf bei Fischerbach
Land: Baden-Württemberg
Staat: Deutschland
Höhenlage: 950 m ü. NHN
Verwendung: Rundfunksender
Zugänglichkeit: Sendeturm öffentlich nicht zugänglich
Besitzer: Deutsche Funkturm
Turmdaten
Bauzeit: 1976
Bauherr: Deutsche Bundespost
Baustoffe: Beton, Stahlbeton
Betriebszeit: seit 1976
Gesamthöhe: 113,7 m
Daten der Sendeanlage
Letzter Umbau: Juli 2007
Wellenbereich: UKW-Sender
Rundfunk: UKW-Rundfunk
Sendetypen: DVB-T, DAB
Positionskarte
Sender Brandenkopf (Baden-Württemberg)
Sender Brandenkopf
Sender Brandenkopf
Koordinaten: 48° 20′ 18″ N, 8° 9′ 12,8″ O
Blick auf Brandenkopf 1.JPG

Der Sender Brandenkopf ist ein 114 m hoher Sendeturm der Deutschen Funkturm aus Stahlbeton, der sich seit 1976 auf dem Brandenkopf befindet. Er ersetzt einen in den 1950er Jahren als freistehende Stahlfachwerkkonstruktion ausgeführten Sendeturm und überträgt unter anderem Fernseh- und Radioprogramme. Am 10. Juli 2007 erfolgte die Umstellung von analoger Fernsehübertragung auf DVB-T.

Frequenzen und Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Analoger Hörfunk (UKW)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Programme des SWR werden per Ballempfang vom Sender Hornisgrinde zugeführt.

Frequenz
(MHz)
Programm RDS PS RDS PI Regionalisierung ERP
(kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/vertikal (V)
95,4 SWR1 Baden-Württemberg SWR1_BW_ D301 0,5 ND H
97,6 SWR4 Baden-Württemberg SWR4_FR_ DB04 Radio Südbaden 0,1 ND H
99,7 SWR3 __SWR3__ D3A3 Baden/Kurpfalz 0,5 ND H
101,6 Hitradio Ohr HITRADIO/_O_H_R__ D40D 0,5 D (40–230°, 320–350°) H

Digitales Radio (DAB / DAB+)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 6. Dezember 2016 wird der bundesweite Multiplex über den Sender Brandenkopf ausgestrahlt.[1]

Block Programme ERP
(in kW)
Antennendiagramm
rund (ND),
gerichtet (D)
Gleichwellennetz (SFN)
5C
DRDeutschland
(D__00188)
DAB+ Block der Media Broadcast: 2 ND

Digitales Fernsehen (DVB-T)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die DVB-T-Ausstrahlungen vom Sender Brandenkopf liefen vom 10. Juli 2007 bis zum 8. November 2017 im Gleichwellenbetrieb (Single Frequency Network) mit anderen Sendestandorten. Im Rahme der Umstellung auf DVB-T2 HD wurde die Ausstrahlung ersatzlos abgeschaltet, da ARD/ZDF nicht bereit waren, ohne Mitfinanzierung durch die Privaten den Senderbetrieb aufrechtzuerhalten[2][3].

Kanal Frequenz 
(MHz)
Multiplex Programme im Multiplex ERP 
(kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/
gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/
vertikal (V)
Modulations-
verfahren
FEC Guard-
intervall
Bitrate 
(MBit/s)
SFN
52 722 ARD Digital (SWR) 50 ND H 16-QAM 2/3 1/4 13,27 Vogtsburg, Sender Hochrhein
39 618 ARD regional (SWR) Baden-Württemberg 50 ND H 16-QAM 2/3 1/4 13,27 Vogtsburg, Sender Hochrhein
33 570 ZDFmobil 50 ND H 16-QAM 2/3 1/4 13,27 Baden-Baden, Vogtsburg, Sender Hochrhein, Langenbrand

Analoges Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Umstellung auf DVB-T am 10. Juli 2007 wurden folgende Programme in analogem PAL gesendet:

Kanal Frequenz 
(MHz)
Programm ERP
(kW)
Sendediagramm
rund (ND)/
gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/
vertikal (V)
28 527,25 ZDF 25 ND H
45 663,25 SWR Fernsehen Baden-Württemberg 25 ND H
48 687,25 Das Erste (SWR) 2,5 D V

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. MEDIA BROADCAST schließt nächste Ausbaustufe für bundesweiten Digitalradiomultiplex ab. Media Broadcast, 22. November 2016, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  2. Viele TV-Zuschauer gucken bald in die Röhre: SWR schaltet Hochrhein-Sender ab; Begründung zur Abschaltung des Senders Hochrhein gilt ebenso für den Sender Brandenkopf; in Südkurier vom 6.11.2017
  3. Ab November 2017 sind die Regionen Freiburg und Koblenz dabei; (FAQ Welche Gebiete sind in der zweiten Ausbaustufe am 8. November 2017 im SWR Sendegebiet betroffen?), Informationen des SWR vom 30.10.2017