Sender Heidelstein

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Sender Heidelstein
Funkübertragungsstelle Bischofsheim 2
Heidelsteinsender.jpg
Basisdaten
Ort: Oberelsbach
Land: Bayern
Staat: Deutschland
Höhenlage: 925,7 m ü. NN
Verwendung: Fernmeldeanlage, Rundfunksender
Zugänglichkeit: Sendemast öffentlich nicht zugänglich
Besitzer: Deutsche Funkturm
Daten des Mastes
Bauzeit: 1969
Bauherr: Deutsche Bundespost
Baustoff: Stahl
Betriebszeit: seit 1969
Gesamthöhe: 218,6 m
Daten der Sendeanlage
Letzter Umbau: Mai 2006
Wellenbereich: UKW-Sender
Rundfunk: UKW-Rundfunk
Sendetypen: DVB-T, Richtfunk
Positionskarte
Sender Heidelstein (Bayern)
Sender Heidelstein
Sender Heidelstein
Koordinaten: 50° 27′ 37,8″ N, 10° 0′ 24,6″ O
Der Heidelstein aus Richtung Südwesten

Der Sender Heidelstein befindet sich auf dem 926 m hohen Heidelstein im fränkischen Teil der Rhön. Er besteht aus einem 1969 erbauten 218 Meter hohen abgespannten Stahlrohrmast der Deutschen Telekom AG, der Antennen für Richtfunk und zur Verbreitung von TV- und UKW-Hörfunkprogrammen trägt.

Zugunsten der Umstellung auf DVB-T wurden die analogen Kanäle am 29. Mai 2006 eingestellt.

Sämtliche heute vom Sender Heidelstein abgestrahlten Frequenzen waren ursprünglich für andere Sendeanlagen in der Rhön vorgesehen. Die „bayerischen“ Frequenzen 101,9 MHz und 103,3 MHz sollten vom BR-Sender Kreuzberg gesendet werden. Die vier hessischen Frequenzen waren in den 1980er-Jahren für einen Sender auf der Wasserkuppe vorgesehen. Dort durfte allerdings der nötige Sendemast nicht errichtet werden, sodass ein Umzug auf den bayerischen Heidelstein notwendig wurde. International koordiniert sind alle Heidelstein-Frequenzen heute noch für die ursprünglichen Standorte. Die hr1-Freuqenz 104,8 MHz startete erst zum 1. Januar 1996 vom Standort Heidelstein, zuvor war sie belegt mit dem Programm von Hit Radio FFH vom Sender Hoherodskopf (Vogelsberg).

Frequenzen und Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Analoges Radio (UKW)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frequenz 
(in MHz)
Programm RDS PS RDS PI Regionalisierung ERP 
(in kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/vertikal (V)
104,8 hr1 __hr1___ 1) D361 - 50 D (240°-20°) H
106,2 hr3 __hr3___/h__r__3_/_h_r_3__/__hr3___/
-*hr3*-_/**hr3**_ 1)
D363 - 50 D (240°-20°, 70°-100°) H
107,3 hr4 hr4_Nord,
__hr4___ 1)
D664 (regional), 
D364
Nordost-Hessen 50 D (240°-20°) H
103,3 Deutschlandfunk __DLF___ D210 - 100 D (340°-270°) H
100,9 Hit Radio FFH _FFH-FD_ 
HITRADIO/___FFH__ 1) 2)
D668 (regional), 
D368
Osthessen 50 D (240°-20°) H
101,9 Antenne Bayern ANTENNE_ D318 - 100 D (40°-320°) H
1) Manchmal dynamisch mit Sendungsinformationen, Musiktitelinformationen, Webadressen oder Fußballergebnissen aus der 1. Fußball-Bundesliga.
2) Dynamisch, teilweise mit Nachrichten.

Digitales Fernsehen (DVB-T)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kanal Frequenz 
(in MHz)
Multiplex Programme im Multiplex ERP 
(in kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/
gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/
vertikal (V)
Modulations-
verfahren
FEC Guard-
intervall
Bitrate 
(in MBit/s)
Gleichwellennetz (SFN)
43 650 ARD Digital (hr) 50 D H 16-QAM 
(8k-Modus)
2/3 1/4 13,27 Heidelstein (Rhön)
35 586 ARD regional 
(hr) 
Osthessen
50 D H 16-QAM 
(8k-Modus)
2/3 1/4 13,27 Heidelstein, Rimberg (Knüll)
25 506 ZDFmobil 50 ND H 16-QAM 
(8k-Modus)
2/3 1/4 13,27 Heidelstein

Programmergänzend kann der Sender Kreuzberg, der für das bayerische nördliche Unterfranken gedacht ist, in einigen Gegenden im Sendegebiet des Heidelsteins empfangen werden.

Analoges Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Umstellung auf DVB-T wurden folgende Programme in analogem PAL gesendet:

Kanal Frequenz 
(MHz)
Programm ERP
(kW)
Sendediagramm
rund (ND)/
gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/
vertikal (V)
29 535,25 ZDF 350 ND H
37 599,25 hr-fernsehen 350 ND H
49 695,25 Bayerisches Fernsehen (Franken) 350 ND H

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]