Sender Eifel-Bärbelkreuz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Sendeturm Eifel-Bärbelkreuz)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sender Eifel-Bärbelkreuz
Sendeturm NRW Eifel-Baerbelkreuz.jpg
Basisdaten
Ort: Hellenthal
Land: Nordrhein-Westfalen
Staat: Deutschland
Höhenlage: 652 m ü. NN
Verwendung: Rundfunksender
Zugänglichkeit: Sendeturm öffentlich nicht zugänglich
Besitzer: Westdeutscher Rundfunk Köln
Turmdaten
Bauzeit: 1985
Bauherr: Westdeutscher Rundfunk Köln
Baustoffe: Beton, Stahlbeton
Betriebszeit: seit 1985
Gesamthöhe: 167 m
Höhen der Betriebsräume: 45 m, 90 m, 132 m
Daten der Sendeanlage
Letzter Umbau: November 2007
Wellenbereich: UKW-Sender
Rundfunk: UKW-Rundfunk
Positionskarte
Sender Eifel-Bärbelkreuz (Nordrhein-Westfalen)
Sender Eifel-Bärbelkreuz
Sender Eifel-Bärbelkreuz
50.4225786.459003Koordinaten: 50° 25′ 21,3″ N, 6° 27′ 32,4″ O
Hinweistafel am Sendeturm

Der Sender Eifel-Bärbelkreuz Sendeturm des Westdeutschen Rundfunks im Zitterwald, Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen (Deutschland)

Geographische Lage[Bearbeiten]

Der Sendeturm steht im Gebiet der Gemeinde Hellenthal, die im nördlichen Zitterwald liegt. Südöstlich liegt die Gemeinde Dahlem.

Sein genauer Standort befindet sich etwa 320 m nördlich der Abzweigung nach Metzigeroder an der Landesstraße 110 im Hellenthaler Ortsteil Neuhaus. Die dort beginnende Seitenstraße führt zum Turm. Er steht rund 1,1 km westlich der höchsten Stelle des namensgebenden Berges Bärbelkreuz mit einer Höhe von 662,8 m ü. NN. Laut der Aufschrift der am Turm angebrachten Tafel befindet sich das Turmfundament auf 652 m ü. NN. Ein trigonometrischer Punkt befindet sich rund 20 m südöstlich des Turms auf 652,3 m ü. NN.

Turmbeschreibung und Nutzung[Bearbeiten]

Der Sendeturm Eifel-Bärbelkreuz wurde 1985 aus Stahlbeton errichtet und strahlt sechs Hörfunkprogramme aus. Daneben wird von diesem Turm DAB-Digitalradio verbreitet. Zuvor benutzte der WDR den Sender Eifel mit, der sich in Rheinland-Pfalz befand und bereits die Programme des Südwestfunks ausstrahlte. Der Sendeturm schließt Versorgungslücken des WDR-Hörfunks in den umliegenden Eifeltälern. Die Zuführung der UKW-Programme erfolgt per Ballempfang von den Sendern Langenberg und Nordhelle sowie bei WDR 2 mittels direkter Anbindung. Daneben wird der Sendeturm auch von Mobilfunkanbietern mitgenutzt, die ihre Basisstationen im Umland per Richtfunk von hier aus anbinden.

Außerdem diente der Turm bis zum 13. November 2007 als Füllsender mit geringer Leistung für Das Erste. Eine Übertragung von DVB-T-Signalen ist nicht vorgesehen.

Analoger Hörfunk (UKW)[Bearbeiten]

Folgende Hörfunkprogramme werden vom Sender Eifel-Bärbelkreuz verbreitet:

Frequenz
(MHz)
Programm RDS PS RDS PI Regionalisierung ERP
(kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/vertikal (V)
89,6 WDR 5 WDR_5___ D395 10 D (330–50°, 90–160°) H
96,3 WDR 3 WDR_3___ D393 20 D (280–70°, 120–160°) H
101,0 WDR 2 WDR_2_AC
WDR_2___
D492 (regional),
D392
Aachen 20 ND H
104,4 WDR 4 WDR_4___ D394 20 ND H
105,5 1Live _1LIVE__ D391 20 D (350–320°) H
106,1 Deutschlandradio Kultur DKULTUR_ D220 20 D (360–150°) H

Digitales Radio (DAB/DAB+)[Bearbeiten]

DAB beziehungsweise der Nachfolgestandard DAB+ wird in vertikaler Polarisation und im Gleichwellenbetrieb mit anderen Sendern ausgestrahlt. Am 29. August 2012 erfolgte der Wechsel von DAB-Kanal 12D auf DAB-Kanal 11D. Über diesen wird derzeit der Multiplex Radio für NRW mit den Programmen des WDR und dem Domradio mit einer Leistung von 1 kW ERP übertragen.

Block Programme
(Datendienste)
ERP 
(kW)
Antennen- diagramm
rund (ND),
gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/
vertikal (V)
Gleichwellennetz (SFN)
11D 
Radio für NRW
(D__00236)
DAB+-Multiplex des WDR/LfM: 1 D V Aachen (Stolberg-Donnerberg),

Arnsberg (Schloßberg), Bad Oeynhausen (P.Westf.-Wittekindsberg), Bonn (Venusberg), Dortmund (Florianturm), Düsseldorf (Rheinturm), Ederkopf (Oberste Henn), Eifel (Dahlem-Bärbelkreuz), Herford (Eggeberg), Gummersbach (Engelskirchen-Hohe Warte), Ibbenbüren (Blomenkamp), Kleve (Bresserberg), Köln (Kölnturm), Langenberg (Hordtberg), Münster (Nottuln-Baumberge), Nordhelle / Ebbegebirge, Oelde (Mackenberg), Olsberg, Siegen (Giersberg), Stemwede (Arrenkamp), Teutoburger Wald (Bielstein), Wuppertal (Auf der Königshöhe)

Analoges Fernsehen (PAL)[Bearbeiten]

Vor der Umstellung auf DVB-T diente der Sendestandort weiterhin für analoges Fernsehen.

Kanal Frequenz 
(MHz)
Programm ERP
(kW)
Sendediagramm
rund (ND)/
gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/
vertikal (V)
54 735,25 Das Erste (WDR) 0,02 D V

Siehe auch[Bearbeiten]