Senke im Produktionsprozess

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Hier wird eine große Behauptung in den Raum gestellt, jedoch kein einziger Sekundärquellenbeleg beigebracht, dass die enzyklopädisch relevante Wissenschaft das genau so sieht. --Jbergner (Diskussion) 07:50, 16. Mai 2014 (CEST)

Senken im Produktionsprozess sind politisch und gesellschaftlich ein bedeutendes Thema. Hier geht es um die Frage, wie Stoffe behandelt werden, die im Verwertungsprozess als nicht weiter zu verwerten angesehen werden. Die Erkenntnis, dass die natürlichen Ressourcen begrenzt sind, bedeutet gleichzeitig eine Einschränkung der Ausnutzbarkeit von Senken.

Formen der Senken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Senken sind vor allem Abraumhalden, Mülldeponien, Abwässer und Fortluft sowie Zwischenlager und Endlager hochgiftiger Stoffe.

Probleme der Ausnutzung von Senken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Begrenztheit von Senken und der auf Wachstum ausgelegte Produktionsprozess führen zu einer Reihe von Problemen:

Senken stellen häufig zerstörte Ökosysteme dar und tragen weltweit unter anderem zu Desertifikation und Klimawandel bei. Sie sind häufig nicht lokal beschränkt, so dass sie aus der Ausnutzung beispielsweise des Wassers oder der Luft internationale oder auch globale Konflikte ergeben. Diese Konflikte bedürfen entsprechender Absprachen, die häufig weitere Probleme nach sich ziehen (beispielsweise das Kyoto-Protokoll). Es gibt inzwischen einen internationalen Handel mit Nutzungsrechten an Senken, so beispielsweise mit Müll oder mit Emissionen. Häufig werden Senken in Gegenden mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen eingerichtet, teilweise wird hierfür der Begriff Öko-Rassismus benutzt. Es gibt Menschen, die sich traditionell mit der Weiterverwertung von Abfällen befassen; die häufig giftigen Industrieabfälle und gesellschaftliche Marginalisierung führen zu einer drastischen Verelendung dieser Bevölkerungsgruppen. hochkontaminierte Senken, die auf lange Zeit beispielsweise mit ausgebrannten Kernbrennstäben gefährlich bleiben, müssen auf sehr lange Zeit gesichert werden - für diese Sicherung gibt es bislang keine angemessenen Konzepte. Ungeplante Senken, wie beispielsweise gesunkene Atom-U-Boote oder das explodierte Kernkraftwerk in Tschernobyl werfen häufig unkontrollierbare Probleme auf.

Beispiele größerer Senken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das sowjetische Militär verklappte in großem Umfang nuklearen Müll in der Nähe der Halbinsel Kola, weshalb sich dort momentan etwa 2/3 des weltweit in den Meeren verklappten Atommülls befinden. Die Müllhalde Fresh Kills Landfill auf Staten Island, New York.

Alternativen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Recycling und nachhaltiges Wirtschaften werden als Alternativen zur Ausnutzung der Senken erforscht. Auch das Aufforsten von Wäldern, die als Kohlendioxid-Senken angesehen werden können, ist eine mögliche Maßnahme. Aus kapitalismuskritischer Sicht erscheint aber häufig nur eine Abkehr vom Wachstumgedanken als eine wirkliche Alternative.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]