Serain

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Serain
Wappen von Serain
Serain (Frankreich)
Serain
Region Hauts-de-France
Département Aisne
Arrondissement Saint-Quentin
Kanton Bohain-en-Vermandois
Gemeindeverband Pays du Vermandois
Koordinaten 50° 2′ N, 3° 22′ OKoordinaten: 50° 2′ N, 3° 22′ O
Höhe 114–152 m
Fläche 6,65 km2
Einwohner 408 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 61 Einw./km2
Postleitzahl 02110
INSEE-Code

Rathaus (Mairie) und Schule von Serain

Serain ist eine französische Gemeinde mit 408 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Départements Aisne in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Saint-Quentin, zum Kanton Bohain-en-Vermandois und zum Gemeindeverband Pays du Vermandois.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umgeben wird Serain von den Nachbargemeinden Prémont im Osten und Südosten, Beaurevoir im Süden sowie von den im Département Nord gelegenen Gemeinden Malincourt im Westen und Élincourt im Norden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Ersten Weltkriegs war das Dorf vom 28. August 1914 bis zum Oktober 1918 von deutschen Truppen besetzt. Zunächst lag Serain von der unmittelbaren Frontlinie entfernt und diente als Stützpunkt für die deutsche Armee. Der Ort wurde am 8. Oktober 1918 nach harten Kämpfen von der 66. britischen Division befreit. Angesichts der Leiden der Bevölkerung in den vier Jahren der Besatzung und der schweren Beschädigungen der Gebäude wurde Serain am 19. April 1921 mit dem Croix de Guerre 1914–1918 ausgezeichnet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
Einwohner 612 534 501 459 404 420 390 411
Quelle: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Sauveur, Monument historique seit 1914[1]
  • Serain Communal Cemetery Extension, Soldatenfriedhof der CWGC mit 110 Kriegsgräbern.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Serain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag in der Base Mérimée des Kulturministeriums. Abgerufen am 15. Dezember 2018 (französisch).