Sergei Nikolajewitsch Kasakow

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Sergei Nikolajewitsch Kasakow (russisch Сергей Николаевич Казаков; englische Transkription: Sergey Nikolayevich Kazakov; * 8. Juli 1976 in Dimitrowgrad, Oblast Uljanowsk) ist ein ehemaliger russischer Boxer. Kasakow war Europameister 1998, 2002 und 2004, Weltmeister 2003 und Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele 2004.

Karriere[Bearbeiten]

Kasakow war russischer Meister im Halbfliegengewicht (-48 kg) der Jahre 1998, 2001, 2002, 2003 und 2008.

1998 wurde Kasakow erstmals Europameister und im selben Jahr errang er die Bronzemedaille der Goodwill Games. Im Halbfinale verlor er gegen den Kubaner Maikro Romero (12:2). Im Jahr darauf gewann er die Militärweltmeisterschaften in Zagreb. Bei den Europameisterschaften 2000 erreichte Kasakow nachdem er u.a. Brahim Asloum, Frankreich (5:3), geschlagen hatte, das Finale, verlor dieses jedoch äußerst knapp gegen Valeriy Sidorenko, Ukraine (+4:4). Im Selben Jahr nahm er auch erstmals an den Olympischen Spielen teil, schied jedoch bereits im ersten Kampf gegen Brian Viloria, USA (8:6), aus.

2001 gewann Kasakow die Silbermedaille der Goodwill Games in Brisbane. Bei den Weltmeisterschaften im selben Jahr scheiterte er im Viertelfinale am späteren Weltmeister Yan Barthelemí, Kuba (20:17). Bei den Europameisterschaften 2002 errang Kasakow seinen zweiten Europameistertitel. Im Finale schlug er den Moldawier Wjatscheslaw Goschan. Mit diesem Erfolg im Rücken ging Kasakow 2003 in die Weltmeisterschaften in Bangkok. Hier schlug er im Finale den Chinesen Zhou Shiming. 2004 startete Kasakow zum zweiten Mal bei den Olympischen Spielen. Nach Siegen über Patricio Calero, Ecuador (20:8), den Gewinner der Bronzemedaille der Panamerikanischen Spiele 2003 Raúl Castañeda, Mexiko (41:16), und Joseph Jeremiah, Namibia (18:11), das Halbfinale. In diesem stand ihm der Türke Atagün Yalçınkaya gegenüber, dem er mit 26:20 Punkten unterlag.

2005 startete Kasakow bei den Weltmeisterschaften in Mianyang und schied im Viertelfinale gegen den späteren Silbermedaillengewinner Pal Bedak, Hungarn (24:16), aus. 2006 verlor Kasakow seine nationale Vormachtstellung an David Hajrapetjan. Trotzdem durfte er 2008 nochmals bei den Europameisterschaften starten, scheiterte jedoch bereits im Viertelfinale an Ferhat Pehlivan, Türkei (2:1).

Quelle[Bearbeiten]

  • amateur-boxing.strefa.pl