Setra

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Setra ist eine Busmarke der Daimler AG, die im Geschäftsbereich Daimler Buses durch die Konzerntochter EvoBus in Europa vertrieben wird. Ursprünglicher Eigner der Marke waren die Kässbohrer Fahrzeugwerke, die Busse unter dem Markennamen Kässbohrer Setra bauten, bis das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet und die Omnibussparte 1995 an Daimler verkaufen musste. Der Name Setra leitet sich von dem Wort „selbsttragend“ ab.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kässbohrers erster selbsttragender Omnibus, S 8
S 9, der Henschel-Dieselmotor war im Heck montiert
Super Golden Eagle Gelenkreisebus von 1958 für die USA
Kässbohrer Setra S 11 (1958)

Busse von Kässbohrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einen der ersten Omnibusse mit einer selbsttragenden, in sich stabilen und hinreichend verwindungssteifen Karosserie entwickelte Otto Kässbohrer im Jahr 1951. Bei dieser Bauweise konnte auf einen Grundrahmen (Fahrgestell) verzichtet werden. Während bis zu diesem Zeitpunkt andere Konstrukteure von Bussen mit selbsttragender Bauweise noch nicht den Durchbruch geschafft hatten, wurde die Konstruktionsweise des Setra S 8 der Grundstein von Kässbohrers späterem Erfolg mit der Omnibus-Marke Setra. Im März 1953 wurde der etwas anders gestaltete und um eine Sitzreihe erweiterte S 9 vorgestellt. Bald wurden die bisher als Reisewagen entwickelten Setra-Busse auch für den Linienverkehr ausgerüstet. Dazu erhielten sie Zielschild-Kästen sowie die Setra-typischen druckluftbetätigten Außenschwingtüren anstatt der einfachen handbetätigten Schlagtüren. Diese wurden in den 1960er Jahren auch bei den Reisebussen Standard, zuerst vorn, dann auch hinten.

Durch eine Kooperation mit Theodor Pekol, der in Oldenburg ein Verkehrsunternehmen betrieb und bereits eigene Busse konstruiert hatte, entstand ab März 1955 der speziell für den Linienverkehr konzipierte Setra SP. Dieser in selbsttragender Schalenbauweise mit Ringspanten aus Leichtmetall und genieteter Beplankung gebaute Wagen hatte ringsum einzeln aufgehängte, einzeln bereifte Räder und eine für die damalige Zeit niedrige Fußbodenhöhe von nur 50 Zentimetern. Er hatte eine höhere Nutzlast (6 t) als sein Leergewicht (5,1 t). Der Motor war liegend unterflur im Heck angeordnet. 1957 wurde eine verlängerte Version (10,7 m) dieses Linienbusses vorgestellt, dieser Setra SPL konnte auch mit Luftfederung geliefert werden. Der 1958 erschienene, 10,85 m lange Setra ST 110 war für die Beförderung von maximal 110 Fahrgästen vorgesehen. Ebenfalls 1958 erschien für den US-amerikanischen Fernbuslinien-Markt der erste selbsttragende Gelenkbus „Golden Eagle“. Kässbohrer exportierte etwa 200 Setra-Fernbusse mit der Bezeichnung „Golden Eagle“ oder „Silver Eagle“ in die USA. Diese Fahrzeuge hatten ein für Europa noch nicht übliches Ausstattungsniveau. Neben den bis 1961 fertiggestellten Gelenkbussen mit Zugwagen anderer Omnibushersteller entstand 1959 der erste selbsttragende Gelenkbus für den europäischen Markt: Setra SG 165 für maximal 165 Fahrgäste mit einer Länge von 16,5 m und Büssing-Unterflurmotor im Vorderwagen. Dieser Gelenkbus wurde im Oktober 1961 durch den SG 175 für maximal 175 Fahrgäste ersetzt, der auch über eine geänderte Konstruktion des Gelenkes verfügte. Der für den Linienverkehr vorgesehene ST 110 mit seiner Schalenbauweise wurde nur bis 1961 gebaut. Er wurde erst 1964 durch den 10,65 m langen S 125 für max. 125 Fahrgäste ersetzt, der nun in der Gittergerippbauweise wie die anderen Setras gebaut wurde, aber eine kantige Gestaltung mit hohen Scheiben erhielt. Der Radstand war 5,35 m, die Hinterachse war nun eine zwillungsbereifte Starrachse. Ein Jahr später erhielt auch der Gelenkbus SG 175 dieses kantigere Design, er war nun auch mit einer doppeltbreiten, zweiflügeligen Vordertür lieferbar, die Länge betrug dann 16,7 m. Als SG 175 ÜL gab es auch eine Version mit 18 m Länge. Ab 1966 gab es mit den S 125 ÜL auch eine auf 12 m verlängerte Version des S 125 mit einem Achsstand von 6 m.[1]

Kässbohrer Setra S 110 H (1972)

Die erste Baureihe S 6 bis S 15 wurde bis 1967 gebaut. Die Ziffern geben jeweils die Anzahl der Sitzreihen an. 1967 folgte die Baureihe 100 mit einem deutlich kantigeren Äußeren, von der die Modelle S 80 bis S 150 und neben weiteren der Gelenkbus SG 180 auf den Markt kamen. Zum Start hatten die Fahrzeuge einzeln aufgehängte Vorderräder in Doppelquerlenker-Bauweise. 1973 kamen Scheibenbremsen auf der Vorderachse in Serie, Trommelbremsen waren optional. Die Baureihe 100 wurde, wie ihre Vorgänger, mit Henschel-Dieselmotoren ausgestattet.

1972 kam der S 200 als erster der weiter entwickelten Serie auf den Markt, ausgestattet mit einem 235-kW-Dieselmotor von Daimler-Benz. WC, Küche und Klimaanlage waren möglich. Die bis heute Setra-übliche Raumlüftung kam auf den Markt. Diese nutzt die natürliche Druckverteilung, die sich um einen fahrenden Bus ergibt. Oberhalb der Seitenfenster tritt die Frischluft ein. In der Höhe der Fahrertür und der vorderen Einstiegstür herrscht Unterdruck und dort wird die Luft wieder aus dem Fahrzeug geleitet. Dies ergibt einen hohen Luftdurchsatz, ohne dass es den Fahrgästen zieht.

Kässbohrer Setra S 215 HD (1981)

Ab 1976 wurde die Baureihe 200 produziert. Sie war etwas glatter gestaltet als die Vorgänger-Baureihe 100 und bekam eine ungeteilte Windschutzscheibe (außer Exportmodelle nach Übersee). Bei der Markteinführung gab es die zwei Baumuster Hochboden- und Hochdeckerbusse (als Setra Optimal) in den Ausführungen S 211 H, S 212 H, S 213 H und S 215 H sowie S 213 HD und S 215 HD. Die Hochbodenfahrzeuge (790 mm Fußbodenhöhe) waren zunächst mit Türen vor der Vorder- und hinter der Hinterachse, die Hochdecker (1040 mm Fußbodenhöhe) mit Vorder- und Mitteltür ausgestattet. Später gab es beide (längere) Versionen mit Vordertür und wahlweise mit Mittel- oder Hecktür. Später kamen noch sogenannte Superhochdecker (1360 mm Fußbodenhöhe) mit Unterflur-Cockpit (als Setra Royal) hinzu, die noch höher sind als der gewöhnliche Hochdecker und so einen großen Stauraum unter dem Fußboden bieten, der über Klappen von links und rechts zugängig ist. Diese Superhochdecker haben den Namensanhang HDH oder HDS und sind Dreiachser. Der kleinste aus dieser Baureihe war der S 208 HM, der größte der Doppeldecker S 228 DT (Setra Imperial).

Kässbohrer führte als erster Nutzfahrzeughersteller 1984 serienmäßig das ABS bei Reisebussen ein. Einige Zeit konnte man Setra-Busse auch noch ohne ABS bekommen, Kässbohrer formulierte es so: „… auf Wunsch gegen Minderpreis“. Die Baureihe 200 war die variantenreichste Setra-Baureihe. Der S 215 HD wurde zu dem typischsten Setra der ganzen Baureihe 200. Dieser Fahrzeugtyp war auch die Messlatte aller anderen Reisebusse auf dem europäischen Markt.

Angetrieben wurden die 200er überwiegend mit V6-, V8- und V10-Dieselmotoren von Daimler-Benz, später mit Abgasturbolader und auch Motoren von MAN wurden angeboten. Mit der Baureihe 200 gab es wieder Fahrzeugvarianten für den US-amerikanischen Markt, erkennbar an der geteilten Windschutzscheibe, ausgestattet mit Motoren von Detroit Diesel und Automatikgetrieben von Allison.

Bei der 200er Baureihe gab es auch eine einfacher ausgestattete Version als Kombibus (Setra Rational) für den Einsatz auf Linie und bei kürzeren Reisen als S 213 / 215 HR oder RL mit Linienanzeigen. Von den Reisebussen der Baureihe 200 abgeleitet wurde auch der Überlandbus S 215 UL, den es als SG 221 UL auch als Gelenkbus gab (als Setra Regional), und den Stadtbus SL 215 und SG 219 (Setra Communal). Später gab es den S 215 NR als ersten Niederflur-Regionalbus. Diese Bauweise ist heute als „Low-Entry“ bekannt (niedriger Einstieg, aber im Heck konventionell gebaut).

(Kässbohrer) Setra S 315 HD

Ein nicht zur 200er Baureihe gehörender Bus war der Ende der 1980er Jahre entwickelte dreitürige Niederflur-Stadtbus Kässbohrer Setra S 300 N mit quer eingebautem Heckmotor und ZF-Antriebskomponenten, der 1989 vorgestellt wurde, und die Konstruktion des fast zehn Jahre später erscheinenden Mercedes-Benz Citaro vorweg nahm. Der S 300 NC erhielt keine große Verbreitung, lediglich die EVAG in Essen und das Verkehrsunternehmen Transpole in Lille erhielten eine nennenswerte Anzahl dieser fortschrittlichen Stadtbusse. 1994 wurde die Produktion eingestellt.

Ein weiterer außergewöhnlicher Typ ist der S 216 HDS, ein Superhochdecker mit Unterflurcockpit. Wegen der geringen Stückzahlen wurde dieser Typ nur geringfügig modifiziert als S 316 HDS angeboten, während die neue Baureihe 300 verkauft wurde. Der S 216 HDS war der Nachfolger des SG 221 HDS, einem Superhochdecker-Gelenkbus, mit „Wespentaille“ zwischen Vorderwagen und Nachläufer, der ein Einzelstück blieb.

Ab 1991 wurde die Baureihe 300 entwickelt. Die typischen Außenspiegel der Baureihe waren ein durchdachtes Überwachungsmerkmal: außer unmittelbar hinter dem Bus befindliches war mit dem toten Winkel vor der vorderen Stoßstange im Blick des Fahrers. Seit dem Zusammenschluss mit Daimler-Benz wurden Stadtbusse eingestellt und Setra das Segment der Überland- und Reisebusse zugewiesen. Bei Überlandbussen setzte sich die Niederflurtechnik (Typbezeichnungen „NF“) immer mehr durch.

Busse von Evobus Setra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Setra TopClass 400 Facelift an der Nase sichtbar

Die ersten Busse der Baureihe 400 kamen 2001 auf den Markt. Sie sind in die Produktreihen MultiClass (Kombibusse), ComfortClass (Reisebusse) und TopClass (komfortablere Reisebusse, einschließlich des Doppeldeckerbusses S 431 DT) eingeteilt. Die TopClass 400 wurde 2007 überarbeitet.

2012 wurden die Reisebusse der ComfortClass 500 vorgestellt (S 515 HD, S 516 HD, S 517 HD), deren Karosserien für die ab 2017 geltende Norm ECE R66/01 verlängert und aerodynamisch verbessert wurden. Scheinwerfer und Scheibenwischer wurden neu entwickelt.[2]

2013 wurde mit Hochdeckern in drei Längen (S 515 HDH, S 516 HDH, S 517 HDH) der Generationswechsel auch in der TopClass begonnen und für zukünftige Festigkeits- und Abgasnormen angepasst und aerodynamisch optimiert, der Geräuschpegel im Innenraum gesenkt und die Rohbaumasse reduziert.[3]

Im türkischen Evobus-Werk wurde die Produktion der 2013 vorgestellten MultiClass 400 business aufgenommen. Dies sind einfacher ausgestattete Überlandbusse in drei Längen.[4] Das Konzept ähnelt dem im gleichen Werk gebauten Mercedes-Benz Intouro. Im darauf folgenden Jahr wurden zwei Low-Entry-Modelle auf Basis der UL-business-Reihe ins Programm aufgenommen.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Früheres Kässbohrer-Setra-Logo

Das gesamte Spektrum an Omnibussen der Marke Setra wird in Neu-Ulm produziert. Die Karosserien und Fahrwerke werden im EvoBus-Werk Mannheim hergestellt, per Eisenbahn nach Neu-Ulm transportiert und dort montiert, lackiert und fertiggestellt. Das Werk Neu-Ulm nahm 1992 den Betrieb auf. Die mit dem Zusatz „business“ geführten Modelle werden in Hoşdere in der Türkei gefertigt. Seit 2006 sind dort die Produktionstätigkeiten angesiedelt, die zuvor in Ulm stattfanden. Seit 2009 ist die Verwaltung in Neu-Ulm untergebracht.

Neben Setra gehört auch die Omnibussparte von Mercedes-Benz zu EvoBus, einer hundertprozentigen Tochter des Daimler-Konzerns. Die Modellreihen Integro und Travego der Marke Mercedes-Benz sind Schwesterprodukte, die in Fahrwerk und Antrieb eine Vielzahl gleicher Komponenten verwenden und ebenfalls in Neu-Ulm gefertigt werden. Die seit 2004 an das US-amerikanische Unternehmen Academy Bus ausgelieferten S 417 tragen neben dem Setra-Logo den Mercedes-Stern.

Typenbezeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Setra-Bus S 431 DT der Autokraft im Hamburger Zentralen Omnibusbahnhof im Auftrag der Berlin Linien Bus auf dem Weg nach Berlin

Anhand der Typenbezeichnung ist die maximale Anzahl der Sitzreihen erkennbar. Bei der ersten Setra-Baureihe stand die Zahl der Sitzreihen allein. Bei der zweiten Baureihe (Baureihe 100) wurde eine 0 oder 5 angehängt, bei den folgenden Baureihen (Baureihen 200, 300 und 400) jeweils eine Ziffer vorangestellt. Beispiel: S 8 (= 8 Sitzreihen), S 140 (= 14 Sitzreihen), S 215 (= 15 Sitzreihen), S 417 (= 17 Sitzreihen) oder S 319 UL (= 19 Sitzreihen). Durch Komforteinbauten oder eine bestimmte Sterne-Klassifizierung vermindern sich die Sitzreihen; die Typenbezeichnung bleibt aber erhalten. Ab der Baureihe 200 gaben Zusätze nach der Zahl die Ausstattung an: aktuell (Baureihe 400/500) sind dies H für Hochbodenbauweise (keine Radkästen im Fahrgastraum), HD für Hochdecker, HDH für Hochdecker hoch, DT für Doppelstock-Touristikbus, MD für Mitteldecker (Ablösung der GT-Reihe), UL für Überlandlinienbus und NF für Niederflurbus. Früher wurden außerdem GT für Reisebusse (Grand Tourisme), HDS für Superhochdecker, SL für Stadtlinienbusse und NR (Niederflur Rational) für die ersten Überland-Niederflurbusse (200er-Reihe) verwendet. Nur wenige Typen erhielten abweichende Bezeichnungen, beispielsweise der S 250 Special (ein modifizierter S 215 HD, der auch nach Vorstellung der Baureihe 300 als Einsteigermodell weiter angeboten wurde) und der S 300 NC (ein früher Niederflur-Stadtlinienbus als ein Vorgänger des Mercedes-Benz Citaro).

Die verschiedenen Modelle der 200er Reihe trugen zu den Typbezeichnungen noch Namenszusätze, wobei zunächst die Bezeichnung „International“ (mit Zusatzbuchstaben I in der Typbezeichnung) für Reise- und Kombibusse mit vereinfachter Heizung/Lüftung verwendet wurde. Für den Linienverkehr gab es die Bezeichnungen „Communal“ und „Regional“, für Reise-Kombimodelle die Bezeichnung „Rational“. Das kurzzeitig angebotene Clubbusmodell auf Basis des S 210 H trug abweichend den Namenszusatz „Real“. Klimatisierte Hochdeckerbusse wurden standardmäßig „Optimal“, der Superhochdecker S 216 HDS „Royal“ und der Doppelstockbus S 228 DT „Imperial“ genannt. Die Exportversion des 215 HDH für den US-Markt (daran wurde später das HDH-Modell für den hiesigen Markt angelehnt) wurde als „Transcontinental“ bezeichnet. Teilweise hielten sich diese Bezeichnungen noch bei Einführung der 300er Reihe, wie für den S 328 DT, spätestens mit Einführung der 400er Reihe wurden diese Namenszusätze mit der Aufteilung in „Multi-“, „Comfort-“ und „TopClass“ aufgegeben. Die Zusatzbezeichnung „business“ tragen in der Türkei seit 2013 gefertigte Modelle mit einfacherer Ausstattung.

Aktuelle Modelle (Deutschland)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MultiClass 400

  • S 412 UL
  • S 415 UL
  • S 416 UL
  • S 417 UL
  • S 419 UL
  • S 415 H
  • S 416 H
  • S 415 LE business
  • S 416 LE business
  • S 418 LE business
  • S 415 UL business
  • S 416 UL business
  • S 417 UL business

ComfortClass 500

  • S 511 HD
  • S 515 HD
  • S 516 HD
  • S 516 HD/2
  • S 517 HD
  • S 519 HD
  • S 515 MD
  • S 516 MD

TopClass 400

  • S 431 DT (Doppelstock)

TopClass 500

  • S 515 HDH
  • S 516 HDH
  • S 517 HDH

Baureihenchronik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Typ Anmerkung
1951 Setra S 8 selbsttragende Karosserie, Heckmotor und direkter Antrieb auf die Hinterachse
1953 Setra S 9, Setra S 10 9 Sitzreihen wurde auch als Linienbus eingesetzt
1954
1955 Setra S 6, S 10, S 11, Setra SP Pekol-Linienbus mit Einzelradaufhängung, größere Nutzlast als Eigengewicht
1958 Setra ST 110, Setra Golden Eagle, Setra Silver Eagle Stadtbus mit max. 110 Fahrgastplätzen, Luftfederung, 10,85 m lang Fernlinienbusse für die USA
1959 Setra S 9, S 10, S 12, Setra SG 165 16,5 m langer Gelenkbus für 165 Fahrgäste, Luftfederung, Büssing-Unterflurmotor
1961 Setra S 14, Setra SG 175 Gelenkbus für max. 175 Fahrgäste
1962 Setra S 12 11 m langer Reisebus
1963 Setra S 125 10,65 m langer Linienbus für max. 125 Fahrgäste
1964 5000. Setra ausgeliefert
1965 Setra S 7, S 15 Der S 7 war der Nachfolger des S 6.
1967 Setra S 100, S 110, S 120, S 130, S 150 werden vorgestellt
1968 Setra S 80 Nachfolger des S 7
1969 10000. Setra wird ausgeliefert
1971 Setra S 130 S, S 140
1972 Setra S 200 erster Bus der 200er-Reihe
1973 Setra SG 180 S, SG 180 Ü, S 140 ES Linienbusse
1975 Setra S 80 B Weiterentwicklung des S 80
1976 Setra S 211 H, S 212 H, S 213 H, S 215 H, S 213 HD, S 215 HD
1977 Setra S 209 H
1979 Setra S 208 H kurze Version der Baureihe 200
1980 Setra S 215 HDS, S 216 HDS
1981 Setra S 228 DT, S 213 HR, S 215 HR, S 213 RL, S 215 RL
1983 Setra S 215 UL, SG 221
1984 Setra S 215 SL, SG 219, S 215 HDH
1988 Setra S 215 HDH
1989 Setra S 300 NC dreitüriger Niederflur-Stadtbus
1991 Präsentation der 300er-Baureihe, Setra S 215 NR
1992 Setra S 315, S 328 DT S 315 HDH Bus Of The Year 1993
1993 Setra S 217 HDH
1994 Setra S 315 UL, S 315 H, S 315 GT, S 250 Special
1995 Setra S 315 NF, S 313 UL, SG 321 UL
1996 Setra S 217 HDH, S 315 NF, S 315 GT-HD S 315 NF Bus Of The Year 1997
1997 Setra S 319 UL, S 315 HDH/3, S 317 HDH/3, S 316 HDS, S 319 NF
1999 Setra S 317 GT-HD
2001 Präsentation der 400er-Reihe S 415 HDH Bus Of The Year 2002
2007 Überarbeitung der TopClass 400
2009 Überarbeitung der ComfortClass 400,
Einführung der Hochboden-Überlandbusse S 415 H, S 416 H
S 415 NF Bus Of The Year 2009
2010 Präsentation der neuen Sitze „Voyage“ für die TopClass und Nachfolger-Baureihe
2012 S 515 HD, S 516 HD/2, S 516 HD, S 517 HD Präsentation ComfortClass 500
2013 S 515 HDH, S 516 HDH, S 517 HDH Präsentation TopClass 500
2014 S 415 LE Business, S 416 LE Business, S 511 HD, S 519 HD, S 515 MD, S 516 MD S 515 HD Bus Of The Year 2014
2015 S 418 LE Business

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dieter Mutard, Stefan Loeffler: Setra. Omnibusse seit 1951. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2001

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Setra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Marquordt: 60 Jahre Setra – die Linienbusse. In: Stadtverkehr, Heft 7-8/2011, S. 34/35, EK-Verlag, Freiburg 2011, ISSN 0038-9013
  2. Weltpremiere der neuen Setra Reisebusse, ATZ Online, 10. Juli 2012
  3. Einfach elegant – die Setra TopClass 500, Pressemeldung Setra, 19. August 2013
  4. SETRA: »Weniger ist mehr«, Der Rote Renner, 28. November 2013