Sexualpartner

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Als Sexualpartner (auch: Geschlechtspartner) wird ein Lebewesen (Mensch oder Tier) bezeichnet, das mit einem anderen Lebewesen eine sexuelle Beziehung eingeht. Der sexuelle Kontakt kann ein- oder mehrmalig sein. Es muss zwischen den beteiligten Individuen nicht zwingend eine Zuneigung oder Liebesbeziehung bestehen.

Arten von Sexualpartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sexualität während einer ehelichen Gemeinschaft kann exklusiv mit einem einzigen (Monogamie) oder mit mehreren Partnern gleichzeitig (Polygamie) ausgelebt werden. Möglich ist auch, dass sich ein Partner monogam verhält, während der andere weitere Sexualpartner hat. Bei der Polyandrie (Vielmännerei) trifft Letzteres auf die Frau und bei Polygynie (Vielweiberei) auf den Mann zu.

Bei der Polyamory (Gruppenehe) findet der Geschlechtsverkehr mit mehreren Partnern innerhalb des gleichen Zeitraums statt. Wechseln die Geschlechtspartner häufig, nennt sich dies Promiskuität.

Bei einer offenen Zweierbeziehung bilden zwei Menschen zwar eine Lebenspartnerschaft oder Lebensgemeinschaft, verlangen vom Partner aber nicht, dass dieser sein sexuelles Selbstbestimmungsrecht (monogam) der Partnerschaft/Gemeinschaft unterordnet, sondern tolerieren (ohne Abbruch der Beziehung oder andere Sanktionen), dass der Beziehungspartner auch Liebesbeziehungen zu anderen Menschen und auch mit anderen Menschen intime Kontakte haben darf und kann. Während in traditionellen (insbesondere christlichen) Ehen die Monogamie und der Wille zur Monogamie und zur Monopolisierung der Sexualität des Partners ("Treue") als Voraussetzung und Bedingung für eine Partnerschaft angesehen wird, bevorzugen Teilnehmer einer offenen Zweierbeziehung eine freie, selbstbestimmte und emanzipiert ausgeübte Sexualität.

Wahl des Sexualpartners[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevorzugung bestimmter Geschlechtspartner unterliegt einer Entwicklung und ist nicht per se vorbestimmt. Es spielen sowohl genetische als auch soziale Komponenten mit hinein.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erwin J. Haeberle: Die Sexualität des Menschen. Handbuch und Atlas. 2. Auflage. Verlag Walter de Gruyter, Berlin 1985, ISBN 978-3-11-087365-8, S. 146.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Sexualpartner – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen