Seydişehir

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Seydişehir
Wappen fehlt
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Seydişehir (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Konya
Koordinaten: 37° 25′ N, 31° 51′ OKoordinaten: 37° 25′ 9″ N, 31° 50′ 54″ O
Höhe: 1124 m
Fläche: 1.363 km²
Einwohner: 63.628[1] (2013)
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+90) 332
Postleitzahl: 42360
Kfz-Kennzeichen: 42
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Bürgermeister: Mehmet Tutal (AKP)
Website:
Landkreis Seydişehir
Einwohner: 63.628[1] (2013)
Fläche: 1.363 km²
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Kaymakam: Tuncay Sonel
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Seydişehir ist eine Stadt und ein Landkreis der türkischen Provinz Konya. Seit einer Gebietsreform 2014 ist die Gemeinde (Belediye) flächenmäßig deckungsgleich mit dem Landkreis (İlçe). Alle früheren Dörfer (köy) sind jetzt Ortsteile (Mahalle) der Gemeinde. Die Stadt liegt etwa 75 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Konya.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seydişehir

Der Landkreis liegt im Südwesten der Provinz. Er grenzt im Westen an Derebucak, im Nordwesten an Beyşehir, im Nordosten an Meram, im Osten an Akören, im Südosten an Ahırlı und Yalıhüyük sowie im Südwesten an die Provinz Antalya. Um Seydişehir treffen mehrere Fernstraßen aufeinander. Von Norden nach Südosten verläuft die D-340 von Beyşehir nach Mut, im Süden führt die D-695 zur Mittelmeerküste bei Manavgat, im Nordosten die D-696 nach Konya und im Westen eine Landstraße über den Pass Taraşçıbeli Geçidi nach Derebucak. Im Südwesten zieht sich der Bergzug Büyükgözet Dağı mit dem gleichnamigen 2529 Meter hohen Gipfel entlang der Grenze. Im Osten liegt der Berg Alacadağ mit einer Höhe von 2291 Metern, ein Ausläufer des gleichnamigen, weiter östlich liegenden Bergzugs. Auf der südlichen Grenze zu Yalıhüyük liegt der See Suğla Gölü. Er ist über den Beyşehir Kanalı mit dem weiter im Norden liegenden Beyşehir Gölü verbunden. Im westlichen Umkreis der Kreisstadt liegen verschiedene Stauseen, darunter der Gökçehüyük Barajı, der Kırmızı Çamur Barajı und der Taraşçı Sulama Barajı, weiter im Norden der Dipsiz Göl, der İnlice Gölü und, auf der Grenze nach Meram, der Gavur Gölü.

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nördlich des Hauptortes liegen zwei prähistorische Siedlungshügel, der Akçalar Höyük und der Karabulak Höyük. Es gibt mehrere Höhlen im Bezirk, darunter die Körükini Mağarası, die Susuz Mağarası und die Tınaztepe Mağarası.

Daneben gibt es den Kuğulu Park.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ortsansässige Fußballverein Etibank Seydişehir Alüminyumspor, eher bekannt unter dem Kurznamen Etibank SAS, spielte ab 1984 in der dritten und in der vierten Liga, ehe er 1985 in die zweithöchste Spielklasse, die TFF 1. Lig, aufstieg. Hier konnte er sich allerdings nur eine Spielzeit lang halten und kehrte bereits 1986 wieder in die 3. türkische Liga zurück. Im Sommer 2001 stieg der Verein aus dieser Liga ab und verabschiedete sich vom türkischen Profifußball.

Neben diesem erfolgreichsten und bekanntesten Fußballverein existieren bzw. existierten zwar mehrere kleinere Amateurvereine, jedoch schaffte keiner dieser Klub die Teilnahme am türkischen Profifußball.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sadi Irmak (1904–1990), türkischer Premierminister

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Seydişehir – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 1. März 2014 im Internet Archive), abgerufen 10. April 2014