Shakehand

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Shakehand ist eine Art der Schlägerhaltung im Tischtennis. Der Name rührt daher, dass man den Tischtennisschläger hierbei so greift, als würde man jemandem die Hand geben. Eine andere, vor allem in Asien verbreitete Schlägerhaltung ist Penholder.

Haltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Shakehandhaltung umschließen nicht alle fünf Finger den Schlägergriff, sondern nur der Mittel- und Ringfinger sowie der kleine Finger. Der Daumen liegt auf der Vorhand-, der Zeigefinger auf der Rückhandseite des Schlägerblattes. Deshalb sieht es aus, als würde man jemandem die Hand reichen. Dass das Schlägerblatt von Daumen und Zeigefinger gehalten wird, führt zu einer besseren Kontrolle des Schlägerwinkels, einer besseren Fixierung des Schlägers in der Hand und zu einer deutlicheren Wahrnehmung des Ballkontaktes - insgesamt zu einer besseren Kontrolle, als wenn man mit allen fünf Fingern den Griff umschlösse.

Die fehlerhafte Schlägerhaltung im dritten Bild ist bei Anfängern häufig anzutreffen. Das Schlägerblatt wird nicht ausreichend stabilisiert, der Schlägerwinkel ist nur schwer zu kontrollieren und der Ball kann beim Rückhandspiel den Finger treffen, da er sich in der Haupttrefferzone des Balles befindet. Dennoch kann man auch mit einer solch unorthodoxen Schlägerhaltung Weltmeister werden, was Nobuhiko Hasegawa (1967 in Stockholm und 1969 in München) bewies.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Europa wird fast ausschließlich die Shakehandhaltung verwendet, in Asien gewinnt sie zwar auch an Bedeutung, die Mehrzahl der dortigen Spieler bevorzugt aber noch immer die Schlägerhaltung Penholder, bei der der Tischtennisschläger ähnlich einem Federhalter gefasst wird.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]