Sharaud Curry

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Basketballspieler
Sharaud Curry
Spielerinformationen
Voller Name Morris Sharaud Curry
Spitzname Smoove
Geburtstag 16. Mai 1987
Größe 178 cm
Position Point Guard
College Providence
Vereinsinformationen
Verein SLUC Nancy Basket
Liga LNB Pro A
Vereine als Aktiver
2005–2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Providence Friars (NCAA)
201000000 PolenPolen AZS Koszalin
000002011 GriechenlandGriechenland AEK Athen
2011–2012 OsterreichÖsterreich Allianz Swans Gmunden
2012–2013 DeutschlandDeutschland Mitteldeutscher BC
000002013 DeutschlandDeutschland Gießen 46ers
2013–2014 FinnlandFinnland Kotkan TP-Basket
2014–2015 BulgarienBulgarien Lukoil Akademik Sofia
000002015 FrankreichFrankreich Champagne Châlons Reims Basket
Seit 0 2015 FrankreichFrankreich SLUC Nancy Basket

Sharaud Curry (* 16. Mai 1987) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler. Nach dem Studium in seinem Heimatland spielt Curry als Profi in Europa. Nach Stationen in Polen und Griechenland spielte Curry in der ÖBL-Saison 2011/12 für die Swans aus Gmunden in der österreichischen Basketball-Bundesliga. Mit diesem Verein gewann er den „Basketball Supercup Österreich“ und den nationalen Pokalwettbewerb und wurde als bester Spieler der Spielzeit 2011/12 ausgezeichnet.[1] In der BBL-Saison 2012/13 spielte Curry zunächst für den Aufsteiger Mitteldeutscher BC und wechselte dann zu den Gießen 46ers. Anschließend spielte Curry in der finnischen Korisliiga, Bulgarien und zuletzt in der französischen LNB Pro A, wo er in der Saison 2015/16 für SLUC Nancy spielt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Curry wechselte aus seiner Heimat in Gainesville (Georgia) zum Studium an das Providence College in der gleichnamigen Stadt in Rhode Island. Für das Hochschulteam Friars spielte er dort in der Big East Conference der NCAA Division I. Nachdem er in seiner ersten Collegespielzeit als einer der fünf besten Neulinge der Conference ausgezeichnet wurde, musste er in der Spielzeit 2007/08 verletzungsbedingt passen und spielte in seinem fünften Collegejahr eine vierte Spielzeit für die Friars. In der Spielzeit von Curry für die Friars gelang dieser Mannschaft jedoch keine Qualifikation für die landesweite Endrunde der NCAA.

2010 wurde Curry Profi in Europa und spielte zunächst in der Polska Liga Koszykówki für AZS aus Koszalin. Bereits nach zwei Spielen wurde hier der ehemalige Bundesligatrainer Charles Barton entlassen und kurze Zeit später durfte sich auch Curry einen neuen Verein suchen. Zum Ende der Spielzeit bekam er 2011 einen Vertrag in der griechischen Hauptstadt Athen bei AEK in der A1 Ethniki. Dieser belegte jedoch am Ende der Spielzeit den vorletzten Tabellenplatz und stieg aus der höchsten griechischen Spielklasse ab. Für die Spielzeit 2011/12 wechselte Curry nach Österreich, wo er mit Pokalsieger Allianz Swans Gmunden den Basketball-Supercup zu Saisonbeginn gewann. Später verteidigte man den Pokaltitel und gewann diesen Wettbewerb zum dritten Mal in Folge für den Verein. In der Meisterschaft ging man als Erster mit Heimvorteil in die Play-off-Finalrunde, doch in der Finalserie um die Meisterschaft musste man sich am Ende den Xion Dukes Klosterneuburg geschlagen geben und wurde Vizemeister. Curry selbst wurde als Most Valuable Player der abgelaufenen Spielzeit ausgezeichnet.[1]

Für die Basketball-Bundesliga 2012/13 wurde Curry dann vom Erstliga-Aufsteiger Mitteldeutscher BC aus Weißenfels verpflichtet.[2] Im Laufe der Hinrunde verlor Curry jedoch seinen Platz in der Starting Five und bat daher selbst um eine Vertragsauflösung.[3] Später holte ihn sein ehemaliger Gmundener Trainer Mathias Fischer zum Ligakonkurrenten 46ers aus Gießen.[4] Diese hatten als Tabellenletzter nach einem vorläufigen Insolvenzantrag einen personellen Aderlass hinzunehmen und waren ohne Aussicht auf den Klassenerhalt. Nach dem Abstieg wechselte Curry zur Saison 2013/14 in die finnische Korisliiga.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Das war die ABL-Saison 2011/12. Allianz Swans Gmunden, 4. Juni 2012, abgerufen am 1. Februar 2013.
  2. Anna Blumtritt: Sharaud Curry lenkt die Wölfe in der Beko BBL. Mitteldeutscher Basketball Club, 25. Juli 2012, abgerufen am 1. Februar 2013 (Medien-Info).
  3. Anna Blumtritt: Sharaud Curry verlässt den MBC auf eigenen Wunsch. Mitteldeutscher Basketball Club, 7. Januar 2013, abgerufen am 1. Februar 2013 (Medien-Info).
  4. 46ers begnadigt und bestraft. Hessischer Rundfunk, 31. Januar 2013, abgerufen am 1. Februar 2013.