Sharing Economy

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Der Begriff Sharing Economy, seltener auch Share Economy, ist ein Sammelbegriff für Firmen, Geschäftsmodelle, Plattformen, Online- und Offline-Communitys und Praktiken, die eine geteilte Nutzung von ganz oder teilweise ungenutzten Ressourcen ermöglichen.[1][2]

Darüber finden im englischsprachigen Raum auch die Bezeichnungen Collaborative Consumption und Collaborative Economy Anwendung.

Das französische Netzwerk OuiShare hebt in seiner Definition des Begriffs die Merkmale gemeinschaftlicher Konsum, kollaborative Produktion, kollaboratives Finanzwesen, offen und frei zugängliches Wissen sowie horizontale und offene Verwaltungsstrukturen hervor.[3]

Beispiele für professionelle „Sharing“-Konzepte sind seit langem aus der Landwirtschaft bekannt. So organisierten sich in den 1950er Jahren speziell kleinere Betriebe, die einen eigenen Ankauf komplexer Maschinen nicht finanzieren konnten, in Form von Maschinenringen. In dieser Organisation können gemeinsame Beschaffungen landwirtschaftlichen Geräts realisiert werden. Ebenso können vorhandene Maschinen, die nicht ganzjährig eingesetzt werden, vom Besitzer innerhalb der Gemeinschaft verliehen werden. Eine bekannte Rechtsform ist die Genossenschaft.

Das in jüngster Zeit zunehmende Interesse an der Sharing Economy lässt sich besonders auf die verstärkte Nutzung von Informationstechnologien wie soziale Netzwerke und elektronische Marktplätze sowie mobile Zugriffsgeräte und elektronische Dienstleistungen zurückführen. Informationstechnologie ermöglicht nicht nur direkte Interaktion zwischen Nutzern und Organisationen, sondern trägt auch maßgeblich zur Skalierbarkeit und Verbreitung des Phänomens bei.[4] Darüber hinaus spielen aber auch soziale Aspekte wie Konsumentenverhalten und -gewöhnung, Wertschätzung von Eigentum bzw. Verzicht darauf eine entscheidende Rolle.[5] Aufgrund des wachsenden Interesses und der gesellschaftlichen Bedeutung machte die Cebit „Shareconomy“ 2013 zu ihrem Leitthema.[6][7]

Definition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedene Publizisten, Journalisten, Firmen und Protagonisten der Sharing Economy verstehen den Begriff mitunter sehr unterschiedlich.[2] Eine allgemein anerkannte Definition bzw. Abgrenzung der Sharing Economy existiert nicht.[8][9] Der Begriff ist eng verwandt mit dem der Collaborative Consumption, der bereits im Kontext von Mitfahrgelegenheiten in den 1970er-Jahren geprägt wurde.[10] Die Bezeichnung Sharing Economy selbst wurde im Jahr 2008 vermutlich erstmals von Lawrence Lessig verwendet.[11] Dennoch ist die Herkunft des Begriffs umstritten.[12][13]

Die Publizistin Rachel Botsman war eine der ersten, die sich näher mit dem Phänomen der Sharing Economy im heutigen Sinne beschäftigt und mit ihrem Buch (zusammen mit Ko-Autor Roo Rogers)[14] und einem TED-Vortrag[15] populär gemacht hat. Sie unterscheidet drei wesentliche Konzepte: redistribution markets (z. B. Ebay), collaborative lifestyles (z. B. Taskrabbit, BlaBlaCar[16]) und product-service systems (z. B. Airbnb). Gemein sind diesen die Faktoren kritische Masse, freie Ressourcen, Gemeinschaftsgedanke und Vertrauen zwischen einander Unbekannten.[17][18] Den Begriff der Sharing Economy definiert Botsman wie folgt:

“The Sharing Economy is an economy built on distributed networks of connected individuals and communities versus centralized institutions, transforming how we can produce, consume, finance, and learn.”

Rachel Botsman

Lisa Gansky betrachtet das Phänomen der Sharing Economy im Rahmen eines Netzwerkes, das auf dezentral in einem Netz (Mesh) von Firmen und Privatpersonen eingebrachten Ressourcen basiert:[19]

“The Mesh is a model in which consumers have more choices, more tools, more information and more power to guide those choices.”

Lisa Gansky

Dabei wird zwischen Full-Mesh und Own-to-Mesh Modellen unterscheiden. Full-Meshs sind Geschäftsmodelle, bei denen eine zentrale Organisation eine von vielen Personen genutzte Ressource anbietet und managt, wie z. B. die Carsharing-Anbieter Zipcar, Car2Go und Stadtmobil. Own-to-Mesh hingegen beschreibt Geschäftsmodelle, bei denen eine zentrale Instanz lediglich als Vermittler in einem mehrseitigen Plattform-Markt auftritt. Beispiele sind Airbnb, Drivy oder BlaBlaCar.

Alex Stephany definiert die Sharing Economy wie folgt:[20]

“The Sharing Economy is the value in underutilized assets and making them accessible online to a community, leading to a reduced need for ownership of those assets.”

Alex Stephany

Diese Definition wird anhand von fünf Kriterien weiter spezifiziert. 1) (Online-)Plattformen generieren Wertschöpfung bzw. haben das Potenzial dazu. 2) Brachliegende Kapazitäten von un- oder nur teilweise genutzten Ressourcen können gewinnbringend vermarktet werden. 3) Diese Kapazitäten können online zugänglich gemacht werden. 4) Das System wird durch eine aktive und engagierte Gemeinschaft getragen. 5) Das Ressourcennutzungsverhalten in der Gemeinschaft (access) verändert das Konsumentenverhalten weg von Besitzmodellen (ownership). Dieser Gedanke des access over ownership wurde in der Literatur häufig diskutiert.[21][22][23]

Mögliche Eingrenzung für Peer-to-Peer Sharing

In der wissenschaftlichen Literatur werden zur Klassifikation und Abgrenzung von Sharing Economy Geschäftsmodellen die Dimensionen Grad der Kommerzialität und Art der Ressource (Produkt/Service-Charakter), bzw. die Kriterien (i) Non-professionalism, (ii) Commercialism, (iii) Temporality und (iv) Tangibility verwendet.[1] Das Schaubild illustriert den durch die Abgrenzungskriterien aufgespannten Raum, dem gemeinhin Geschäftsmodelle der Sharing Economy zuzuordnen sind.

Neben diesen hauptsächlich mikroökonomisch orientierten Definitionen des Begriffs ist auch die Betrachtung der Sharing Economy aus makroökonomischer Sicht interessant. In diesem Kontext ist die Sharing Economy ein entscheidender Faktor bei der Untersuchung hybrider Marktmodelle. Diese basieren auf der Koexistenz klassischer, transaktionsbasierter Märkte neben nicht marktbasierten Modellen. Forschungsgegenstand ist dabei, warum Konsumenten an der Sharing Economy, die an der Schnittstelle beider Modelle angesiedelt ist, teilhaben und diese womöglich den konventionellen Modellen vorziehen.[5]

Einige Forscher sehen einen Zusammenhang mit den bestehenden öffentlichen Einrichtungen, so der Londoner Konsumhistoriker Frank Trentmann:

„Die modernen Gesellschaften haben schon lange Formen des Teilens. Bibliotheken, städtische Schwimmbäder, Straßenbahnen – das wird nur nicht als Sharing wahrgenommen. In vielen visionären Texten wird ein goldenes Zeitalter des Teilens ausgerufen, ich gehe aber in London die Straße runter und die örtliche Bücherei wird zugemacht. Aufgrund des Zusammenstreichens öffentlicher Mittel gibt es also eher weniger Sharing.“

Frank Trentmann[24]

Wirtschaftliche Bedeutung der Sharing Economy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sharing Economy im heutigen Sinne erfährt seit ihrem Aufkommen eine stetig wachsende wirtschaftliche Bedeutung. Eine Studie von PwC schätzt, dass die weltweiten Umsätze für die Sharing-Economy-Teilbereiche travel, car sharing, finance, staffing sowie music & video streaming von $15 Mrd. US$ im Jahr 2015 bis 2025 auf rund 335 Mrd. US$ steigen werden.[25] Für den Bereich Mobilität schätzt die Beratungsfirma Roland Berger folgende weltweiten Umsatzpotenziale bis 2020: Car Sharing 3,7–5,6 Mrd. Euro, Ride Sharing 3,5–5,2 Mrd. Euro, Bike Sharing 3,6–5,3 Mrd. Euro und Shared Parking 1,3–1,9 Mrd. Euro.[26]

Ein häufig genanntes Beispiel ist Airbnb. Die Plattform hat weltweit insgesamt bereits über 200 Mio. Gäste vermittelt. Sie listet über 3 Mio. Inserate in 65.000 Städten, bzw. 191 Ländern weltweit.[27] Basierend auf den letzten Finanzierungsrunden ist Airbnb mit rund 25,5 Milliarden US-Dollar bewertet.[28] Eine Studie für den US-Bundesstaat Texas schätzt, dass ein 1-%-Anstieg der Anzahl der Airbnb-Listings dort eine Schmälerung der Hotelumsätze von 0,05 % verursacht.[29]

Sharing-Economy-Dienste und -Plattformen spielen auch in Deutschland mittlerweile eine beträchtliche Rolle. So wurden im Jahr 2015 14,6 Mio. Übernachtungen in deutschen Städten über Dienste wie Airbnb, Wimdu und 9flats vermittelt, was etwa 9 % aller Übernachtungen in den 46.400 dauerhaft an Touristen vermieteten Wohnungen ausmacht.[30] Allerdings sind allein in Paris beispielsweise mehr Airbnb-Inserate als in der kompletten Bundesrepublik Deutschland gelistet. In Deutschland sind es insgesamt ca. 40.000.[31] Diese Entwicklung veranlasste auch viele etablierte Unternehmen, selbst Sharing Economy Dienste anzubieten.[32]

Die Zahlen für Deutschland allerdings steigen. So ist die Anzahl der Airbnb-Listings in Deutschland zwischen September 2013 und 2014 um 49 % gestiegen. Die Anzahl der Gäste, die mit Airbnb in Deutschland übernachten, ist um 124 % gestiegen und 133 % mehr Deutsche haben mit Airbnb im Ausland übernachtet.[33]

Die Ride-Sharing-Plattform BlaBlaCar ist in 22 Ländern aktiv, verzeichnet weltweit rund 65 Mio. registrierte Nutzer und vermittelt 20 Mio. Reisende pro Quartal (Stand 2019)[34]. Die BlaBlaCar-App (iOS und Android) wurde insgesamt über 15 Mio. Mal heruntergeladen.[35]

Allerdings sind auch andere Trends zu beobachten. Bei Ebay vollzog sich eine Verschiebung von den ursprünglich sehr beliebten Auktionen hin zu Festpreisen,[36][37] das Unternehmen ist an der Aktienbörse notiert und bietet einen der größten Online-Marktplätze. Dagegen setzen sich viele Sharing-Economy-Modelle am Markt nicht durch. Beispiele sind die Verleih-Apps Whyownit und SnapGoods.[38][39] Bemerkenswert ist ebenfalls, dass lediglich 44 % der Konsumenten in den USA mit den Angeboten der Sharing Economy vertraut sind und nur 19 % je ein Angebot aktiv genutzt haben.[25] Häufig wird daher auch von einem ungerechtfertigten (Medien-)Hype oder einer Sharing-Economy-Blase gesprochen.[40]

Kontroversen und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sharing Economy ist ein kontrovers diskutiertes Thema, das gleich auf mehreren Ebenen Kritik hervorruft.[41] Ein wichtiger Punkt ist dabei, dass verschiedene Auffassungen oder Varianten einer "Sharing Economy" existieren und einige Geschäftsmodelle bzw. Konzepte häufig inkorrekt zugeordnet werden.[42] Als zentrale Kritik wird häufig genannt, dass Sharing Economy Anbieter ihre Produkte und Dienstleistungen ohne jede regulatorische Auflage und Kontrolle anbieten können und damit einen ungerechtfertigten Vorteil gegenüber klassischen, regulierten Angeboten haben (z. B. Hotels, Taxis, Restaurants).[43] Die zunehmende Professionalisierung wirft jedoch die Frage auf, ob das gelegentliche und z. T. entgeltliche Teilen der eigenen Wohnung oder anderer Ressourcen als eine gewerbliche Konkurrenz zu Hotels vor Ort oder vielmehr als ein Privatgeschäft zu werten ist.[44][45] Obwohl beispielsweise Airbnb betont, dass die meisten Anbieter nur eine Wohnung inserieren, stammen rund 40 Prozent des Umsatzes in Berlin aus Angeboten von Anbietern mit mehr als einem Inserat. Es ist daher zu vermuten, dass in vielen Fällen eine gewerbsmäßige Tätigkeit vorliegt.[46] Als Schlagwort dieser Kritik wird in Anlehnung an „Greenwashing“ zunehmend vom sogenannten „Sharewashing“ gesprochen, das den Missbrauch von „Sharing“ zum wirtschaftlichen Nutzen einzelner Akteure beschreibt.[47]

Zum anderen entsteht möglicherweise aufgrund von Sharing ein gesetzlicher Veränderungsbedarf: Diese Veränderungen betreffen bei Airbnb beispielsweise das Mietrecht, das Meldegesetz, das Versicherungsrecht, die Gewerbeordnung oder Sicherheitsstandards.

Über die regulatorischen Aspekte hinaus wird kritisiert, dass die Sharing Economy entgegen der eigentlichen Zielsetzung häufig zu nicht-nachhaltigen Lösungen führt. So wird berichtet, dass Konzepte wie das von Airbnb den Notstand auf dem Wohnungsmarkt im städtischen Raum verschärfen, da Wohnungen an Touristen angeboten werden.[48][49] Im ländlichen Raum sollen Vermietungen über Airbnb jedoch positiv zur Erhaltung der ländlichen Strukturen beitragen, indem zusätzliche Gäste auf die Region aufmerksam werden.[50] Ebenso werden die potentiellen negativen Einflüsse auf die Umwelt thematisiert. Für den New Yorker Taximarkt wurde beispielsweise ermittelt, dass die Anzahl der registrierten Taxifahrten seit Uber’s Markteintritt stark angestiegen ist, was erhöhte CO2-Emissionen zur Folge hat.[51]

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass Plattformen der Sharing Economy erhebliches Gefahrenpotential für die Privatsphäre darstellen, da die dort verfügbaren Daten (insbesondere auf Seite der Anbieter) sehr informativ hinsichtlich persönlicher Aspekte (Aufenthaltsorte, Vorlieben, Interessen etc.) sein können. Dies beinhaltet von den Nutzern selbst bereitgestellte Daten (z. B. Namen, Wohnort, Profilbilder, Innenaufnahmen der Wohnung auf Airbnb, Reisepläne auf BlaBlaCar), sowie von dritten generierte Informationen (z. B. gegenseitige Bewertungstexte).[52]

Ein weiteres Thema ist Diskriminierung, z. B. auf Basis von Hautfarbe oder Herkunft. Studien zu Airbnb zeigen, dass weiße Anbieter von Apartments um 12 % höhere Preise durchsetzen können als afro-amerikanische Anbieter.[53][54] Ebenso werden Anfragen von Nutzern mit typisch afro-amerikanischen Namen um 16 % seltener akzeptiert als identische Anfragen von Nutzern mit typisch kaukasischen Namen.[55]

Ferner wird kritisiert, dass die Sharing Economy ehemals kostenlos, eher aus Freundschaft oder aufgrund sozialer Normen angebotene Dinge in marktfähige Güter verwandelt und so – entgegen ihrer sonst behaupteten Zielsetzung – für eine zunehmende Kommerzialisierung vieler Lebensbereiche sorgt.[56][57] Die Kritik richtet sich auch auf den Umstand, dass die Sharing Economy – wie auch andere Internet-basierten Geschäftsmodelle – den Gesetzen des freien Marktes unterliegt. Der Soziologe Harald Welzer bezeichnet sie als „Plattformkapitalismus“. Die Tendenz, dass sich große Anbieter durchsetzen, während kleine Anbieter die kritische Masse nicht erreichen und vom Markt verdrängt werden, ist auch in diesem Fall zu beobachten.[45][43] Als Ursache hierfür kommen Netzwerkeffekte in Frage, die zu sogenannten Winner-takes-all-Märkten bei Plattformen führen.[58]

Steuerrechtliche Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiter wird argumentiert, dass Anbieter privater Dienstleistungen und Produkte steuerpflichtig sind, auch wenn Vermietungen nur gelegentlich geschehen. So kann die Vermietung z. B. über Airbnb grundsätzlich zu steuerpflichtigen Einkünften nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) führen.[59] In aller Regel werden Einnahmen nicht deklariert und versteuert.[60] In Bezug auf Steuern und Abgaben wird kritisiert, dass die jeweiligen Behörden aufgrund datenschutzrechtlicher Barrieren ihre Kontrolltätigkeit nicht im vollen Ausmaß durchführen können.[61] Die Politik fordert daher eine ordnungsgemäße Versteuerung der Einnahmen.[62] In den Niederlanden führt beispielsweise Airbnb eine Steuer direkt ab.[63]

Arbeitsrechtliche Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zudem wird Plattformbetreibern wie Uber vorgeworfen, dass sie über Vermittlungsgebühren (20 %) mitverdienen und sich damit ungebührlich an den von anderen erbrachten Leistungen bereichern, gleichzeitig aber jede Verantwortung für ihre Fahrer mit dem Argument, lediglich als Vermittler tätig zu sein, ablehnen.[64][65] Wichtige Aspekte in diesem Zusammenhang sind Kündigungsschutz, Mindestlöhne, Arbeitsschutz und Arbeitszeitregeln. So wird Anbietern wie Uber oder Helpling vorgeworfen, die Entstehung neuer Formen einer Selbstständigkeit zu fördern, was DGB-Chef Reiner Hoffmann als „moderne Sklaverei“ bezeichnete.[62][66] Eine Umfrage des McKinsey Global Institute mit 8.000 Teilnehmern aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Schweden, Frankreich und Spanien ergab 2016, dass 30 % der befragten eine Form von Selbständigkeit ausüben, die sie nicht freiwillig gewählt hatten.[67]

Regulierung der Sharing Economy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedene Gruppen und Interessenverbände fordern eine stärkere Regulierung der Sharing Economy durch die nationalen Gesetzgeber und die Europäische Union. Zahlreiche Kritikpunkte wie völlige Aufhebung des Arbeitnehmerschutzes, Mangel an Versicherungen und Haftungsregulierung sowie Wettbewerbsverzerrung und Steuerschlupflöcher[68] werden als Gründe genannt, um die Regulierung oder gar ein Verbot von solchen Angeboten durchzusetzen.[69][70]

Im März 2015 hat das Landgericht Frankfurt beispielsweise UberPop den Betrieb in Deutschland verboten.[71] Den Privatfahrern fehle die zur gewerblichen Personenbeförderung notwendige Lizenz. Uber stifte die Fahrer zum Rechtsbruch an, indem es Privatpersonen das Anbieten von Fahren ohne die Notwendigkeit einer Taxi- oder Chauffeurlizenz ermöglicht. Geklagt hatte in Frankfurt das deutsche Taxigewerbe. Auch in anderen Ländern wie Spanien[72], den Niederlanden[73], Belgien[74], Thailand[75] und Frankreich[76] wurde Uber komplett, bzw. in Teilen verboten.

Anbieter von Unterkünften wie Airbnb, Wimdu und 9Flats stehen beispielsweise in Berlin in Konflikt mit den Behörden. So hat das Verwaltungsgericht Berlin im Juni 2016 prinzipiell die Vermietung von normalen Wohnungen an Touristen untersagt.[77] Einige Vermieter und die Plattform Wimdu sind mit ihren Klagen gegen das Urteil gescheitert.[78][79]

In New York City verbietet ein Gesetz bereits seit 2010 die Vermietung der Wohnungen für weniger als 30 Tage. Eine Konkretisierung des Tatbestandes (das Annoncieren ist bereits verboten) sowie eine Verschärfung der Strafen auf bis zu 7.500 US$ je Verstoß sollen den bislang mäßigen Durchsetzungserfolg nun verbessern. Für den größten Anbieter vor Ort – Airbnb – ist New York City mit mehr als 40.000 Inseraten einer der wichtigsten Märkte in den USA.[80] Die Verabschiedung des Gesetzes hat sich durch Einsprüche und Klagen jedoch bereits mehrere Male verzögert. Mit neuen Informationen zum Verfahren wird zum 18. November 2016 gerechnet.[81]

Aufgrund der unterschiedlichen Rechtslage in verschiedenen Ländern bzw. Städten ist vielen Verbrauchern nicht klar, welcher Dienst in welcher Form erlaubt oder verboten ist.[82] Die Europäische Union möchte deshalb mit neuen, einheitlichen Leitlinien für Klarheit sorgen und zu einer ausgewogenen Entwicklung der Wirtschaft beitragen.[83] Die im September 2013 gegründete European Sharing Economy Coalition (EURO-SHE) setzt sich dafür ein, der Sharing Economy eine einheitliche Stimme zu geben. Die EU-Kommission warnte im Juni 2016 nationale Regierungen vor pauschalen Verboten von Sharing-Angeboten.[84]

Einzelne Schwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Begriff Carsharing hat sich international ein Geschäftsmodell etabliert. Der weltweite Markt für Carsharing umfasst eine Milliarde Euro. Eine Studie von 2013 erwartete bis 2016 ein Wachstum auf zehn Milliarden Euro.[85] Die Stiftung Warentest kam 2012 in einer Modellrechnung mit 5.000 Jahreskilometern auf Kosten von 138 Euro pro Monat, mit einem eigenen Wagen dagegen auf 206 Euro pro Monat.[86]

Medien und Internet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Bookcrossing und Öffentlicher Bücherschrank sind zwei Begriffe, die sich ursprünglich nur auf den Tausch von Büchern beziehen. Inzwischen werden auch andere Medien wie zum Beispiel CDs und DVDs auf diesem Wege getauscht.

Freie-Software-Bewegung ist eine globale Bewegung, welche Freie Software produziert und verbreitet. Freie Software ist Software, die Programmierer mit der ganzen Welt teilen, wobei jeder das Recht hat, diese kostenlos zu nutzen, zu inspizieren, zu verändern und veränderte Versionen weiterzuverteilen. Auch Open-Source-Software kann meistens kostenlos genutzt werden, wobei sich inzwischen auch Geschäftsmodelle für Open-Source-Software entwickelt haben.

Foodsharing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter den Begriff Foodsharing ist eine soziale Bewegung entstanden, die sich der Verteilung von überschüssigen Lebensmitteln widmet.[87] Dabei gibt es verschiedene Methoden: Von einigen Organisationen werden nicht mehr verwendete Lebensmittel vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums an Bedürftige verteilt, andere verwenden auch Lebensmittel nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit. Der Schwerpunkt liegt bei der in Deutschland in lokalen Vereinen organisierten Hilfsorganisation Tafel auf der per Dokument überprüften Feststellung der Bedürftigkeit. Da die Tafelvereine strukturell zumeist nur mit genügend großen Betrieben wie Supermärkten kooperieren, haben sich daneben zahlreiche kleinere Gruppen und Organisationen gebildet, allein in Berlin mehr als 25 verschiedene Projekte.[88]

Als bundesweiter Zusammenschluss namens Bündnis Lebensmittelrettung versucht man, die Bundesregierung dazu zu bewegen, eine gesetzliche Regelung nach dem Vorbild Frankreichs zu schaffen, die Supermärkten ab einer bestimmten Größe verpflichtet, alle noch unbedenklich nutzbaren Nahrungsmittel weiterzugeben.[89]

Während beim so genannten „Containern“ weggeworfene Lebensmittel aus Abfallcontainern mitgenommen werden, soll nach dem Konzept „Foodsharing“ bereits vorher angesetzt werden und die Nahrungsmittel statt zur Entsorgung zur Weiterverwendung weitergegeben werden. Der Verein Foodsharing.de bietet seit 2012 im Internet eine Plattform für Deutschland, Österreich und die Schweiz an.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Hawlitschek, F., Teubner, T., Gimpel, H. (2018). Consumer motives for peer-to-peer sharing. Journal of Cleaner Production 204, pp. 144–157
  2. a b Manuel Trenz, Alexander Frey, Daniel Veit: Disentangling the facets of sharing. In: Internet Research. 6. August 2018, ISSN 1066-2243, doi:10.1108/IntR-11-2017-0441 (emerald.com [abgerufen am 16. August 2019]).
  3. OuiShare – The think and be-tank for a collaborative society. Archiviert vom Original am 19. August 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ouishare.net Abgerufen am 15. August 2014.
  4. Frey, A., Trenz, M., and Veit, D. 2017. “The Role of Technology for Service Innovation in Sharing Economy Organizations – a Service-Dominant Logic Perspective,” in Proceedings of the 25th European Conference on Information Systems (ECIS), Guimarães, Portugal, pp. 1885–1901. (http://aisel.aisnet.org/ecis2017_rp/121).
  5. a b Puschmann, T., Alt, R. (2016). Sharing Economy. In: Business & Information Systems Engineering, Vol. 58 (2016). S. 93–99.
  6. CeBIT 2013: Das Leitthema lautet "Shareconomy". heise online. 11. September 2012.
  7. Infografik: Die deutsche Shareconomy-Landschaft.
  8. The Sharing Economy Lacks A Shared Definition. 21. November 2013.
  9. Teubner, T., 2014, Thoughts on the Sharing Economy. Proceedings of the International Conference on e-Commerce. Vol. 11. S. 322–326.
  10. Felson, M., Spaeth, J. L. (1978). Community Structure and Collaborative Consumption: A Routine Activity Approach. In: American Behavioral Scientist, Vol. 21, No. 4. S. 614–624.
  11. Lawrence Lessig: Remix: Making Art and Commerce Thrive in the Hybrid Economy. Penguin, 2008, ISBN 978-0-14-311613-4, S. 143–154.
  12. Alex Stephany: The Business of Sharing: Making it in the New Sharing Economy. Palgrave Macmillan, 2015, ISBN 978-1-137-37617-6.
  13. Homestayin.com: Homestay is the origin of Sharing Economy. 11. März 2014, abgerufen am 23. Juni 2019 (englisch).
  14. Botsman, R., Rogers, R. (2010). What’s Mine is Yours: How Collaborative Consumption is Changing the Way We Live. Collins London.
  15. The case for collaborative consumption.
  16. Das Thema "Online-Mitfahrdienste" im Kontext der Sharing Economy wird exemplarisch breit verarbeitet in: Maximilian Lukesch: Sharing Economy in der Logistik: Ein theoriebasiertes Konzept für Online-Mitfahrdienste. SpringerGabler, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-658-27416-0.
  17. Hawlitschek, F., Teubner, T., & Gimpel, H. (2016). Understanding the Sharing Economy—Drivers and Impediments for Participation in Peer-to-Peer Rental. In: Proceedings of the 49th Hawaii International Conference on System Sciences (HICSS), S. 4782–4791.
  18. Hawlitschek, F., Teubner, T., Weinhardt, C. 2016, Trust in the Sharing Economy. Die Unternehmung – Swiss Journal of Business Research and Practice 70(1), S. 26–44.
  19. Gansky, L. (2010). The Mesh: Why the Future of Business is Sharing. Penguin.
  20. Stephany, A. (2015). The Business of Sharing: Making It in the New Sharing Economy. Palgrave Macmillan.
  21. Belk, R. (2014). You are what you can access: Sharing and collaborative consumption online. Journal of Business Research, 67(8), 1595–1600.
  22. Hamari, J., Sjöklint, M., and Ukkonen, A. (2016). The Sharing Economy: Why People Participate in Collaborative Consumption. Journal of the Association for Information Science and Technology 67(9), 2047–2059.
  23. Moeller, S., Wittkowski, K. (2010). The Burdens of Ownership: Reasons for Preferring Renting. In: Managing Service Quality: An International Journal, Vol. 20, No. 2. S. 176–191.
  24. Jan Pfaff: „Konsum ist nicht nur Erwerb“. taz, 14. Dezember 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  25. a b PricewaterhouseCoopers LLP (2015). The Sharing Economy. Consumer Intelligence Series. Paper abgerufen auf www.pwc.com
  26. Roland Berger Strategy Consultants GmbH (2014). Shared Mobility: How New Businesses Are Rewriting the Rules of the Private Transportation Game. Think Act. Paper abgerufen auf www.rolandberger.com/
  27. Über uns – Airbnb.
  28. Ranking der wertvollsten digitalen Start-Ups weltweit 2016 – Statistik.
  29. Proserpio, D., Zervas, G. (2016). The Rise of the Sharing Economy: Estimating the Impact of Airbnb on the Hotel Industry. Paper abgerufen auf cs-people.bu.edu (Memento des Originals vom 28. November 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/cs-people.bu.edu
  30. Etwa jeder elfte Städtereisende in Deutschland schläft bei Airbnb & Co..
  31. Airbnb: Wohnungsvermittlung boomt.
  32. Alexander Frey, Manuel Trenz, Daniel Veit: Three Differentiation Strategies forCompeting in the Sharing Economy. In: MIS Quarterly Executive. Band 18, Nr. 2, 29. Mai 2019, ISSN 1540-1960, doi:10.17705/2msqe.00013 (aisnet.org [abgerufen am 16. August 2019]).
  33. Airbnb-Unterkünfte: Wachstum in Deutschland 2015 – Statistik.
  34. Maximilian Lukesch: Sharing Economy in der Logistik: Ein theoriebasiertes Konzept für Online-Mitfahrdienste. SpringerGabler, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-658-27416-0, S. 13–15 u. 20–21.
  35. Über uns – BlaBlaCar.
  36. Kai Biermann: Ebay-Auktionen: Kunden mögen nichts mehr ersteigern – ZEIT ONLINE. 29. Mai 2013.
  37. Sales Mechanisms in Online Markets: What Happened to Internet Auctions?
  38. Start-up Whyownit ist gescheitert – WiWo Gründer. 25. Februar 2015.
  39. The "Sharing Economy" Is Dead, And We Killed It. 14. September 2015.
  40. Don't buy the 'sharing economy' hype: Airbnb and Uber are facilitating rip-offs. 27. Mai 2014.
  41. Malhotra, A., Van Alstyne, M. (2014). The Dark Side of the Sharing Economy… and How to Lighten It. In: Communications of the ACM, Vol. 57, No. 11. S. 24–27.
  42. Defining The Sharing Economy: What Is Collaborative Consumption–And What Isn’t?
  43. a b Koen Frenken, Toon Meelen, Martijn Arets, Pieter van de Glind: Smarter regulation for the sharing economy. 20. Mai 2015.
  44. Julian Dörr, Nils Goldschmidt: Share Economy: Vom Wert des Teilens. 2. Januar 2016.
  45. a b "Sharing Economy" – Fluch und Segen der Ökonomie des Teilens.
  46. Slee, T. (2016). What’s Yours is Mine: Against the Sharing Economy. Or Books.
  47. Sharewashing – P2P Foundation.
  48. https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-08/wohnungsmarkt-airbnb-berlin-verwaltung-ferienwohnung-illegal-zweckentfremdung
  49. The dark side of Uber: why the sharing economy needs tougher rules. 17. April 2016.
  50. Frey, A., v. Welck, M., Trenz, M., Veit, D. 2018. “A Stakeholders’ Perspective on the Effects of the Sharing Economy in Tourism and Potential Remedies,” in Proceedings of the Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI), Lüneburg, Germany.
  51. Share Economy – Teilen allein nutzt der Umwelt noch nicht
  52. Teubner, T., Flath, C. M. (2019). Privacy in the Sharing Economy. Journal of the Association for Information Systems 20(3), pp. 213–242
  53. HBS Working Knowledge: Racial Discrimination In The Sharing Economy.
  54. Edelman, B., Luca, M. (2014). Digital Discrimination: The Case of Airbnb.com. Working Paper. Paper abgerufen auf www.hbs.edu
  55. Edelman, B., Luca, M., Svirsky, D. (2016). Racial Discrimination in the Sharing Economy: Evidence from a Field Experiment. Forthcoming, American Economic Journal: Applied Economics. Paper abgerufen auf www.benedelman.org
  56. Sharing Economy: Fluch oder Segen?.
  57. Don't believe the hype, the 'sharing economy' masks a failing economy. 27. September 2014.
  58. Plattformökonomie. In: Mike Weber (Hrsg.): ÖFIT-Trendschau: Öffentliche Informationstechnologie in der digitalisierten Gesellschaft. Kompetenzzentrum Öffentliche IT, 2017, abgerufen am 13. Juli 2017 (ISBN 978-3-9816025-2-4).
  59. Maximilian Krämer: Steuerrecht bei Vermietung über Airbnb & Co. In: lto.de. lto.de, 9. September 2019, abgerufen am 10. September 2019.
  60. Joachim Jahn, Manfred Schäfers: Online-Vermittlungsbörsen: Der Fiskus ist Airbnb und Uber auf der Spur. 30. Oktober 2014.
  61. Simon Schumich: Sharing Economy, Die Ökonomie des Teilens aus Sicht der ArbeitnehmerInnen. ÖGB Verlag, Wien 2016, ISBN 978-3-99046-248-5.
  62. a b SPIEGEL ONLINE, Hamburg Germany: Online-Firmen: DGB warnt vor neuen Modellen der Ausbeutung.
  63. USA-Niederlande-Unternehmen-Gastgewerbe-Internet: Online-Portal Airbnb erhebt von Touristen in Amsterdam bald Steuer – WELT.
  64. Sharing Economy: Mitverdienen, wenn Geld fließt. 10. Juli 2014.
  65. Thorsten Schröder: Taxi-Alternative: Die Uber-Flieger. 12. Februar 2014.
  66. Julia Wadhawan: "Am Ende setzt sich immer Uber durch". Zeit Online. 22. Juni 2016.
  67. Exploding myths about the gig economy. Abgerufen am 12. September 2019 (englisch).
  68. Albtraum Share Economy – Alle Inhalte – DW.COM – 27.08.2014.
  69. Dietmar H. Lamparter, Götz Hamann: Uber: Kampf um den Fahrgast. 27. September 2014.
  70. SPIEGEL ONLINE, Hamburg Germany: Urteil zum Fahrdienst: UberPop in Deutschland verboten – gut so.
  71. Gericht verbietet UberPop in Deutschland
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  73. Ingrid Lunden: More Woe For Uber As Ride Sharing Service UberPop Ban Upheld In The Netherlands [Updated].
  74. Startup Uber: Privater Taxidienst Uberpop verboten – Golem.de.
  75. Thailand suspends Uber and Grab motorcycle taxi service. 19. Mai 2016.
  76. Natasha Lomas: France Bans UberPop Starting January 1.
  77. AirBnB, Wimdu & Co. – Zweckentfremdung von Wohnungen in Berlin bleibt verboten.
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  81. Josh Barbanel: The Enforcement of Airbnb Law Postponed Again. 5. November 2016.
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  83. LTO: Leitlinien der Europäischen Kommission.
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  85. Markus Fasse, Silke Kersting: Die neue Lust am Leihauto. In: Handelsblatt. 9. Juli 2013, S. 20.
  86. Stiftung Warentest: Carsharing - für wen sich das Autoteilen lohnt 14. Februar 2012.
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  88. Anja Nehls: Lebensmittelretter in Berlin: Weiterverwerten statt wegschmeißen, deutschlandfunkkultur.de vom 7. November 2019, abgerufen 8. November 2019
  89. Webpräsenz des Bündnis Lebensmittelrettung, abgerufen 8. November 2019

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Don Tapscott, Anthony D. Williams: Wikinomics: die Revolution im Netz. 1. Auflage. Hanser, München 2007, ISBN 978-3-446-41219-4.
  • Clay Shirky: Here comes everybody: The Power of Organizing without Organizations. 1. Auflage. Penguin Press, New York 2008, ISBN 978-1-59420-153-0.
  • Kurt Matzler, Viktoria Veider, Wolfgang Kathan: Adapting to the Sharing Economy, MIT Sloan Management Review, 56(2), 2015, S. 71–77.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]