Shary Reeves

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Shary Reeves, 2018

Shary Cheyenne Reeves (* 10. Mai 1969 in Köln)[1] ist eine deutsche Schauspielerin, Autorin, Moderatorin, Produzentin und ehemalige Fußballspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shary Reeves ist Tochter eines kenianischen Philosophie-Professors, der für die Deutsche Welle arbeitete und dort ihre Mutter aus Tansania, eine Krankenschwester, kennenlernte.[2] Reeves verbrachte ihre Kindheit in New York und in Köln.

Frühe musikalische Erfolge feierte Reeves mit ihren Geschwistern Andrew, Jim und Terry Reeves als „4 Reeves“: Die Formation gehörte in den frühen 1990er Jahren zu den Wegbereitern für deutschen Hip-Hop und Soul.[2]

Sie arbeitete als Fotoassistentin.[2]

Seit 1996 ist Shary Reeves beim Westdeutschen Rundfunk beschäftigt. 2000 spielte sie neben Eckhard Preuß und Markus Knüfken in dem Ruhrpott-Film Doppelpack von Matthias Lehmann eine kleine Rolle als Barfrau im Che’Coolala in Dortmund. Von 2001 bis 2003 gehörte sie zur Stammbesetzung der Seifenoper Marienhof.[2] Nach einigen Beiträgen für Die Sendung mit der Maus moderierte sie von 2001 bis 2017 zusammen mit Ralph Caspers die Sendung Wissen macht Ah![3] und produziert Berichte für das Magazin Cosmo TV.

Reeves spielte bereits als Kind Fußball bei Borussia Kalk, später spielte sie zwei Jahre beim SC 07 Bad Neuenahr und kurz beim 1. FFC Frankfurt. In den 1990er-Jahren spielte sie in der damaligen 1. Bundesliga beim SC 07 Bad Neuenahr und war Kandidatin fürs deutsche U16-Nationalteam. Sie besitzt die Trainer-C-Lizenz (Einstiegsebene), war FIFA-Botschafterin der Stadt Bochum für die U20-Frauenfußball-WM und Botschafterin der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011.[2][4] Gemeinsam mit den Höhnern nahm sie die Hymne Da simmer dabei für das DFB-Pokalendspiel der Frauen auf.[2][5]

Außerdem hat sie Softball bei den Cologne Cardinals und Eishockey gespielt. Sie ist Snowboard- und Inline-Skate-Lehrerin, und auch Ballett und Modern Jazz kennt sie.[2] Als Marathonläuferin startete sie unter anderem regelmäßig in Köln und Münster.

2011 veröffentlichte sie das Frauenfußball-Buch Eine für alle, alle für eine.[6]

Am 13. August 2011 moderierte Reeves erstmals zusammen mit Thomas Pommer die Sportsendung Samstag LIVE! beim Pay-TV-Sender Sky[7]. Im Jahr 2016 wurde Reeves Bruder von zwei Männern gefoltert und ermordet.[8]

Reeves betreibt zusammen mit Sonja Fuss die Agentur „Siegertypen“ für Sportmanagement und Sportlerbetreuung.[9] Ihre Schwester Terry Reeves ist Hip-Hop-Tänzerin[10] und deren Tochter, ihre Nichte Noemi Reeves, nahm 10-jährig 2012 bei DSDS Kids teil.[11]

Shary Reeves ist Patin des gemeinnützigen Vereins KIDsmiling – Projekt für hilfsbedürftige Kinder- und Jugendliche.[12]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Shary Reeves – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Shary Reeves: AboutMe. In: sharyreeves.de. Abgerufen am 30. Mai 2020.
  2. a b c d e f g Henrik Lerch: Der Ball ist ihr Freund. Welt am Sonntag, 2. Mai 2010. Archivierte Version aus dem Internet Archive vom 1. Dezember 2016
  3. Abschied nach 16 Jahren: "Wissen macht Ah!": Shary will nicht mehr klugscheißen, dwdl.de, 29. Juni 2017
  4. fifa.com (Memento vom 2. April 2009 im Internet Archive)
  5. @1@2Vorlage:Toter Link/www.hoehner.com(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: höhner.com)
  6. Framba.de - Frauenfußball (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  7. Moderation von Samstag LIVE! (Memento vom 24. Juli 2012 im Internet Archive)
  8. Antje Hildebrandt: Bruder ermordet: Shary Reeves leidet noch immer. Abgerufen am 16. Juni 2020.
  9. „Mit dem Karneval eine Reise gemacht“. In: Kölnische Rundschau, 3. Februar 2013
  10. Shary Reeves: Darf ich vorstellen - meine Nichte Noemi
  11. Sie will eine berühmte Sängerin werden
  12. Unsere Paten - KIDsmiling e.V. In: KIDsmiling e.V. (kidsmiling.de [abgerufen am 29. November 2017]). Unsere Paten - KIDsmiling e.V. (Memento vom 1. Dezember 2017 im Internet Archive)
  13. Liste der Botschafter. (Memento vom 16. Januar 2014 im Internet Archive) Website der UN-Dekade Biologische Vielfalt
  14. Verdienstorden für „Wissen macht Ah!“-Moderatorin. In: wdr.de