Shazam (Dienst)

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Shazam
Logo des Unternehmens
Entwickler Shazam Entertainment Limited
Erscheinungsjahr 2002
Aktuelle Version 6.6.0 (Android)
9. Juni 2016

10.3.2 (iOS)
13. Dezember 2016

4.7 (Windows 10 Mobile)
4. November 2015

Betriebssystem Android, iOS, Windows 10 Mobile, Windows bis Februar 2017, OS X
Kategorie Musikerkennung
Lizenz proprietär
deutschsprachig ja
shazam.com

Shazam ist eine App für mobile Geräte und Personal Computer, die durch die Möglichkeit, laufende Musik zu erkennen, bekannt wurde. Sie wird vom Unternehmen „Shazam Entertainment Limited“ mit Hauptsitz in London entwickelt. Shazam kann aufgenommene Audiosequenzen analysieren und dazu, basierend auf einem akustischen Fingerabdruck, den Titel und weitere passende Informationen aus Shazams Datenbank anzeigen.

Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008 führte Shazam eine App für Apple iOS ein.[1] Derzeit werden zusätzlich die Betriebssysteme Android, Windows Phone, Windows 8, Windows 10 sowie Windows 10 Mobile und OS X unterstützt.[2] Mit den Apps können anhand von Audiosequenzen, die mit dem eingebauten Mikrofon des entsprechenden Gerätes aufgenommen wurden, Musiktitel und in den USA auch TV-Sendungen erkannt werden.[3] Anhand des akustischen Fingerabdrucks der Audiosequenz wird in einer zentralen Datenbank nach Treffern gesucht und das Ergebnis in der Anwendung angezeigt. Dieses enthält neben dem Titel weitere Informationen, wie zum Beispiel Interpret, Liedtext, Musiklabel und einem Link zum Herunterladen beziehungsweise Streamen auf verschiedenen Diensten, wie beispielsweise Spotify, Apple Music und Deezer.

Die Verwendung der Apps benötigt eine Verbindung zum Internet, über die die Erkennung durchgeführt wird. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, offline die Tonerkennung zu speichern und erst danach, über eine WLAN-Verbindung, das Musikstück abzufragen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Teile dieses Abschnitts scheinen seit 2012 nicht mehr aktuell zu sein: Nutzerzahlen und Einträge in der Datenbank bitte erneuern!.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Im Jahr 2002 startete Shazam seine Dienste mit einem Verfahren zur Identifikation von Musiktiteln mit Hilfe eines Mobiltelefons. Der älteste Dienst war die Abfrage eines Musiktitels mittels Anrufs einer Kurzwahlnummer, er war beschränkt auf das Gebiet des Vereinigten Königreichs. Das Ergebnis wurde dem Benutzer über SMS mitgeteilt. Für den Anruf der Kurzwahlnummer und für jedes erfolgreiche Ergebnis fielen Kosten an.

2012 hatte Shazam nach eigenen Angaben 150 Millionen Benutzer in über 150 Ländern weltweit. In der Datenbank befanden sich mehr als 10 Millionen Einträge, die Zahl der Datenbank-Abfragen wurde mit mehr als 4 Millionen pro Tag angegeben.[4]

2016 gibt Shazam an, eine Milliarde App Downloads verzeichnet zu haben.[5]

Seit iOS 8 ist Shazam in Apples Siri integriert.[6] Shazam hat den Support und Download für das Programm unter MS Windows am 7. Februar 2017 eingestellt. [7]

Im Dezember 2017 wurde über die Übernahme von Shazam durch Apple spekuliert. Am 11. Dezember wurde der Kauf mit einer Höhe von 400 Millionen Dollar bestätigt.[8]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2014 fanden IT-Experten heraus, dass Shazam ungefragt private Daten von Android-Geräten an Werbefirmen sendet.[9]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Shazam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Shazam on iPhone could change music discovery
  2. SHAZAM. JAM. REPEAT.
  3. Shazam adds automatic music and TV show recognition to its iPhone app
  4. Company information. Shazam, abgerufen am 18. September 2012.
  5. Shazam Tops 1 Billion Downloads and Achieves EBITDA Profitability. In: Mynewsdesk. (shazam.com [abgerufen am 2. Februar 2018]).
  6. Shazam-powered Siri can now name that tune in iOS 8
  7. Kein Shazam für Windows
  8. Chip.de: Für 400 Millionen Dollar: Apple kauft Musikerkennungsdienst Shazam. 12. Dezember 2017, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  9. Shazam meldet Standort heimlich an Werbenetzwerke. heise.de vom 13. Februar 2014, abgerufen am 14. Februar 2014