Shenia Minevskaja

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Evgenija Minevskaja
Spielerinformationen
Spitzname „Shenia“
Geburtstag 31. Oktober 1992
Geburtsort Minsk[1], Weißrussland
Staatsbürgerschaft DeutscheDeutsche deutsch
Körpergröße 1,83 m
Spielposition Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein SCM Râmnicu Vâlcea
Trikotnummer 13
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
1999–2003 DeutschlandDeutschland DJK/MJC Trier
2003–2005 DeutschlandDeutschland PSV Rostock
2005–2013 DeutschlandDeutschland Thüringer HC
2013–2015 DeutschlandDeutschland TuS Metzingen
2015–2017 DeutschlandDeutschland HC Leipzig
2017–2019 DeutschlandDeutschland TuS Metzingen
2019–2020 FrankreichFrankreich Brest Bretagne Handball
2020– RumänienRumänien SCM Râmnicu Vâlcea
Nationalmannschaft
Debüt am 3. Juni 2012 in Rotenburg a. d. Fulda[2]
gegen AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan
  Spiele (Tore)
DeutschlandDeutschland Deutschland 95 (175)[3]

Stand: 5. September 2021

Evgenija „Shenia“ Minevskaja (weißrussisch Яўгенія Мінеўская Jauhenija Mineuskaja; * 31. Oktober 1992 in Minsk) ist eine deutsche Handballspielerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shenia Minevskaja begann im Jahr 1999 das Handballspielen bei der DJK/MJC Trier. Vier Jahre später zog Minevskaja mit ihrer Familie nach Rostock um, wo sie anschließend beim PSV Rostock spielte. Von 2005 bis 2013 lief die Rückraumspielerin für den Thüringer HC auf. Mit dem THC stand sie in der Saison 2008/09 im Finale des EHF Challenge Cups, welches gegen den französischen Vertreter Handball Cercle Nîmes verloren wurde. In derselben Spielzeit gewann Minevskaja mit der B-Jugend des THC die deutsche Meisterschaft. Im Finale gegen die TSG Ketsch warf sie 14 Tore.[4] Mit dem THC gewann Minevskaja 2011, 2012 und 2013 die deutsche Meisterschaft sowie 2011 und 2013 den DHB-Pokal.

Anfang 2012 wurde Minevskaja zusätzlich mit einem Zweitspielrecht für den Zweitligisten SG 09 Kirchhof ausgestattet.[5] Zwei Wochen später zog sie sich in einem Vorbereitungsspiel zwischen dem Thüringer HC und den rumänischen Erstligisten HC Zalău einen Außenbandriss zu.[6] Im Sommer 2013 wechselte sie zur TuS Metzingen.[7] In der Saison 2013/14 wurde sie mit 239 Treffern, davon 100 per Siebenmeter, gemeinsam mit Katrin Schneider (239/102) Bundesliga-Torschützenkönigin.[8] Ab der Saison 2015/16 lief sie für den HC Leipzig auf.[9] Mit dem HCL gewann sie 2016 den DHB-Pokal. Im Sommer 2017 kehrte sie zum TuS Metzingen zurück.[10] In der Saison 2019/20 stand sie beim französischen Erstligisten Brest Bretagne Handball unter Vertrag.[11] Anschließend wechselte sie zum rumänischen Erstligisten SCM Râmnicu Vâlcea.[12]

Minevskaja bestritt am 3. Juni 2012 ihr Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Insgesamt absolvierte sie bisher 95 Partien für Deutschland, in denen sie 175 Tore warf. Mit Deutschland nahm sie an der Weltmeisterschaft 2013, der Europameisterschaft 2014 und der Weltmeisterschaft 2015 teil.[13][14][15]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Vater Andrej Minevski gewann mit der GUS das Olympische Handballturnier 1992. Ihre Mutter Swetlana spielte unter anderem in Deutschland Handball und gewann mit der UdSSR zweimal die Weltmeisterschaft.[16]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Für Kirchhof kommt Top-Spiel gegen Thüringen II gerade recht
  2. Profil beim DHB
  3. dhb.de: Shenia Minevskaja, abgerufen am 5. September 2021.
  4. hb-fr.handball-world.com: Thüringer HC nutzt Heimvoprteil und gewinnt Meisterschaft der weiblichen B-Jugend, abgerufen am 15. November 2020
  5. Minevskaja zur SG 09
  6. Shenia Minevskaja erneut verletzt (Memento vom 19. August 2012 im Internet Archive), MDR vom 17. August 2012.
  7. Youngster, Legionärin und eine deutsche Nationalspielerin - Metzingen präsentiert drei weitere Neuzugänge
  8. handball-world.com: Gleich zwei Torschützenköniginnen, Rückraumschützinnen dominieren Rangliste vom 4. Juni 2014, abgerufen am 4. Juni 2014
  9. handball-world.com: Transferhammer: Leipzig holt Torschützenkönigin vom 28. Dezember 2014, abgerufen am 28. Dezember 2014
  10. handball-world.com: Deutsche Nationalspielerin kehrt zurück nach Metzingen vom 20. Februar 2017, abgerufen am 20. Februar 2017
  11. handball-world.news: Nationalspielerin Minevskaja wechselt nach Frankreich vom 15. März 2019, abgerufen am 15. März 2019
  12. handball-world.news: Zukunft von Nationalspielerin Shenia Minevskaja geklärt vom 17. März 2020, abgerufen am 17. März 2020
  13. www.ihf.info: Cumulative Statistics, abgerufen am 19. Dezember 2013
  14. www.eurohandball.info: Statistik EM 2014, abgerufen am 15. Juni 2016
  15. www.ihf.info: Cumulative Statistics, abgerufen am 15. Juni 2016
  16. gerald.huehner.org: Vom Eigentor zum Adler auf der Brust, abgerufen am 15. Juni 2016