Shoei

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Shoei
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Rechtsform Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft)
Gründung 17. März 1959
Sitz Taitō, Tokio, Japan
Leitung Hironori Yasukochi
Mitarbeiter 457[1]
Umsatz 14.244 Mio ¥
112 Mio €[2]
Branche Helmhersteller
Website http://www.shoei.com/
Stand: 30. September 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015

K.K. Shoei (jap. 株式会社SHOEI, Kabushiki-gaisha Shoei, dt. Shoei Co., Ltd.) ist ein japanischer Hersteller von Motorradhelmen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen geht auf die 1954 von Eitarō Kamata (鎌田 栄太郎) gegründete Kamata Polyester (鎌田ポリエステル) zurück, die Helme primär für die Bauindustrie herstellte. Motorradhelme werden seit 1958 produziert.[3] Am 17. März 1959 folgte die Unternehmensgründung als Shōei Kakō K.K. (昭栄化工株式会社).

1960 wurde angefangen Helme für den Motorradrennsport herzustellen, die Fabrik in Tokyo hat die ersten Motorradhelme hergestellt, die dem japanischen Industriestandard (JIS) genügt haben.

1965 hat Honda eine Serie von Shoeis Helmen als ihre Originalhelme produzieren lassen und damit die Popularität und Verfügbarkeit erhöht. Die Shoei Safety Helmet Corp. wurde 1968, kurz nach der Errichtung der Fabrik in Ibaraki, gegründet. Die aktuelle Fabrik in Iwate wurde 1989 errichtet. Im Mai 1998 erfolgte die Umfirmierung in K.K. Shōei (株式会社シヨウエイ) und im August in K.K. Shoei.

Trotz des Erfolgs blieb Shoei eine relativ kleine Firma, mit einer Mitarbeiterzahl von ca. 500. Das Unternehmen liefert die Helme zahlreicher Fahrer der Motorrad-Weltmeisterschaft.

Helme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helm von Ayrton Senna

Seit der Gründung der Firma wurden alle Helme in Japan entwickelt und hergestellt, obwohl sie weltweit verkauft werden. Shoei war Mitte der 1970er einer der ersten Hersteller von leichten Helmen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Shoeis GRV-Helm war der erste, der eine Mischung aus Kohlenstofffasern und Kevlar verwendet hat.

Finanzielle Auswirkungen des Tōhoku-Erdbebens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shoei wurde ein Opfer des Tōhoku-Erdbeben im Jahre 2011. Zwei Fabriken in Iwate und Ibaraki wurden beschädigt und mussten teilweise wiederhergestellt werden. Die Kosten betrugen ca. 63 Mio Yen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Shoei helmets – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Firmenprofil (englisch).
  2. Consolidated Financial Results for The Fiscal Year Ended September 30, 2015 (PDF 76KB)
  3. Shoei Unternehmensgeschichte auf der Unternehmenswebseite, abgerufen am 5. April 2016.