Shpongle

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Raja Ram als 1200 Micrograms

Shpongle ist ein Psytrance-Musikprojekt und wurde von Simon Posford und Raja Ram 1998 gegründet. Das musikalische Konzept bedient sich zum Großteil an psychedelischem Ambient, Elementen des Goa, Psychedelic Rock, Jazz und Ethno, verfolgt dabei aber auch musikalische Konzepte der Neuen Musik, was sich insbesondere im Aufbau vieler Songs widerspiegelt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simon Posford 2006

Die Zusammenarbeiten von Simon Posford und Raja Ram sind einerseits von treibenden, elektronischen Rhythmen geprägt, andererseits von Ambient- und Ethno-Elementen. Posford ist unter dem Namen Hallucinogen als erfolgreicher Psytrance-Künstler aktiv, während Raja Ram, der seine Karriere als Jazzflötist und Musiker bei der Hippie-Band Quintessence begann, seit 1994 das Psytrance-Label TIP World betreibt.

Raja Ram beherrscht außer der Flöte viele weitere Musikinstrumente und spielt einen Großteil des Arrangements ein. Simon Posford ergänzt elektronische Instrumente und Rhythmen. Vor der Gründung des Shpongle-Projekts arbeiteten die beiden schon bei einem kurzlebigen Projekt namens Mysteries of the Yeti zusammen.

An vielen Shpongle-Werken und vor allem bei Live-Auftritten ist ein fester Kreis von weiteren Musikern beteiligt, darunter Harry Escott, Joe Russo, Michele Adamson, Abigail Gorton, Manu Delago und Pete Callard. Die Live-Auftritte werden in unterschiedlichster Besetzungsstärke – von einer Person (nur Simon Posford) bis zu zwölf Personen – absolviert.

Namensgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Interview [1] erklärte Simon Posford die Entstehung des Wortes Shpongle als Verschnitt der Wörter "spangled" und "monged" (umgangssprachlich für: "high" oder "stoned"). Den Ausdruck "shpongled" gebrauchte Posford bei einem frühen Zusammentreffen als Attribut für den zu diesem Zeitpunkt offenbar im Drogenrausch befindlichen Raja Ram.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998: Are You Shpongled? (Twisted Records)
  • 2001: Tales Of The Inexpressible (Twisted Records)
  • 2003: Remixed (Twisted Records)
  • 2005: Nothing Lasts... But Nothing Is Lost (Twisted Records)
  • 2009: Ineffable Mysteries from Shpongleland (Twisted Records)
  • 2013: Museum Of Consciousness (Twisted Records)
  • 2017: Codex VI (Twisted Records)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000: Divine Moments of Truth (Twisted Rec.)
  • 2001: Crystal Skulls (T.I.P. World)
  • 2004: Dorset Perception / Beija Flor (Twisted Rec.)
  • 2010: Invisible Man In A Flourescent Suit, Nothing Is Something Worth Doing (___)
  • 2011: The God Particle (Twisted Rec.)

Live Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: Shpongle - Live in concert at the Roundhouse London 2008 (Twisted Records)
  • 2015: Shpongle - Live in London (Twisted Records)
  • 2015: Shpongle - Live at Red Rocks Amphitheater (Twisted Records)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.groovetickets.com/bz_art_new.asp?DID=856 (Memento vom 6. September 2006 im Internet Archive)