Shubert Theatre

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Shubert Theatre heißen oder hießen eine Reihe von Theatern der Shubert Organization in den Vereinigten Staaten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden sie vom gleichnamigen Theaterbetrieb in zentraler Planung bespielt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu seiner besten Zeit umfasste dieser Betrieb mehr als 1000 Spielstätten in den Vereinigten Staaten. Tourneetruppen bespielten ganz Nordamerika mit Erfolgsstücken wie Sigmund Rombergs The Student Prince (1924). Hier entwickelten sich Elemente der kommerziellen Theaterproduktion wie die Tryout-Vorstellungen.[1]

Heute sind noch einige Bauwerke dieses Namens übrig geblieben, die sich teilweise noch im Besitz der Stiftung befinden. Das so benannte Shubert Theatre am Broadway wird nach wie vor von der Shubert Organization betrieben.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute unter diesem Namen existierende Theaterbetriebe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umbenannte Theatergebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Shubert Theatre (Chicago), heute The PrivateBank Theatre
  • Shubert Theatre (Minneapolis), heute Goodale Theater
  • Shubert Theatre (New Orleans), heute Civic Theatre
  • Shubert Theatre (Philadelphia), heute Merriam Theater
  • Shubert Theatre (St. Paul), heute Fitzgerald Theater

Abgegangene Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Shubert Theatre (Cincinnati), abgerissen 1976
  • Shubert-Lafayette Theatre (Detroit), abgerissen 1964
  • Shubert Theatre (Los Angeles), abgerissen 2002

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Foster Hirsch: The Boys from Syracuse. The Shuberts' Theatrical Empire, Rowman & Littlefield, New York 2000. ISBN 978-0815411031

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte des Shubert Theaters New Haven, abgerufen am 22. Feb. 2017.