Sia (Sängerin)

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Sia (2015)

Sia [siːə] (* 18. Dezember 1975 als Sia Kate Isobelle Furler in Adelaide, South Australia) ist eine australische Sängerin und Songschreiberin. International bekannt wurde sie durch ihre Arbeit mit Zero 7 und ihre Zusammenarbeit mit David Guetta.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

bis 2000 „OnlySee“ und „Healing Is Difficult“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sia war Teil der australischen Acid-Jazz-Formation Crisp, welche die beiden Alben Word and the Deal (1996) und Delirium (1997) veröffentlichte. 1997 verließ Sia die Band. Sie widmete sich nun dem Trip-Hop und veröffentlichte auf dem inzwischen nicht mehr existierenden Independent-Label Flavoured Records mit OnlySee ihr erstes Solo-Album. Ihr ehemaliger Crisp-Bandkollege Jesse Flavell produzierte das Album und schrieb die meisten der Tracks.[1]

Sia wanderte nach Großbritannien aus, um ihre Solokarriere weiter zu verfolgen. Im Jahr 2000 unterschrieb sie einen Vertrag beim Sony Music unterstellten Label DancePool und veröffentlichte dort ihr Album Healing Is Difficult, musikalisch eine Mischung aus Rhythm and Blues und Jazz. Das Album enthält die Tracks Drink to Get Drunk (Remixed by Different Gear) und Little Man, die im Underground Bekanntheit erlangten, und den Track Taken for Granted, der es sogar in die Top 10 der britischen Charts schaffte. Trotz positiver Kritiken war das Album insgesamt kommerziell erfolglos.

2003 bis 2007: „Colour the Small One“ & Zero 7[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sia live mit Zero 7

2003 veröffentlichte Sia auf dem Label „Go! Beat Records“ (UMG) die EP Don’t Bring Me Down, dessen gleichnamiges Lied auch in dem französischen Spielfilm 36 tödliche Rivalen zu hören ist. 2004 folgte das Album Colour the Small One. Die Platte ist im Vergleich zum vorherigen Album eher ruhig mit akustischen Instrumenten und elektronischen Komponenten, was zu Vergleichen mit Dido und Sarah McLachlan führte. Die Tracks Breathe Me und Where I Belong wurden als Singles ausgekoppelt. Breathe Me erlangte größere Bekanntheit, da der Track während der langen Schlussszene der letzten Folge von Six Feet Under – Gestorben wird immer zu hören ist. Der US-amerikanische Musiker Beck schrieb mit am Track The Bully und an zwei weiteren, bisher unveröffentlichten Tracks, Killing Kindness und Silence Them. Anfang des Jahres 2006 wurde der Vertrag mit Go! Beat Records wieder aufgelöst, da Sia von der Promotion enttäuscht war.

Neben ihrer Solokarriere sang Sia für die Band Zero 7 deren Songs Destiny und Distractions auf dem Debütalbum Simple Things, sowie die beiden Tracks Somersault und Speed Dial No. 2 auf dem zweiten Album When It Falls. Auch auf dem dritten Album von Zero 7, The Garden, sind wiederum sechs Tracks mit Sias Stimme zu hören u.a. auch This Fine Social Scene. Zudem nahm sie eine Coverversion des Songs Paranoid Android von Radiohead auf, welcher auf einem Tribute-Album für Radiohead zu hören ist. Am 16. April 2007 erschien ihr Live-Album Lady Croissant, auf dem auch ein neuer Studiotrack enthalten ist (Pictures). Der Titel Breathe Me wurde im Jahr 2009 der Titelsong des Kinofilms Phantomschmerz mit Til Schweiger. Bereits 2005 war der Song in der Serie Six Feet Under – Gestorben wird immer im Serienfinale verwendet und auf dem Soundtrackalbum Six Feet Under, Vol. 2: Everything Ends veröffentlicht worden.

2010: Kommerzieller Durchbruch mit „We Are Born“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. Juni 2010 veröffentlichte Sia ihr Studioalbum We Are Born beim Label Monkey Puzzle. Nachdem bereits der Vorgänger erstmals eine Chartplatzierung in den USA und Australien erreichte, konnte dieses auch weit über die Grenzen hinaus Erfolg verbuchen; so konnte Sia in Deutschland, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich in die Top-100 vorrücken. In Australien erreichte We Are Born Platz 2.

Die Lieder You’ve Changed, Bring Night und Clap Your Hands wurden im Laufe des Jahres als Singles ausgekoppelt. Letztere bildet auch ihr Single-Chart-Debüt in der Schweiz. Bring Night war als Teil der FIFA-Ausgabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 zu hören. Des Weiteren veröffentlichte sie die Lieder Under the Milky Way und My Love. My Love war Teil des Soundtracks des Kinofilms Eclipse – Biss zum Abendrot aus der Twilight-Reihe vertreten ist.

Sia Furler startete gleichzeitig eine Karriere als Songwriterin und schrieb zusammen mit Samuel Dixon und Christina Aguilera die Songs All I Need, Stronger Than Ever, I Am und You Lost Me, die auf Aguileras Album Bionic im Juni 2010 erschienen sind.[2] Ihr Album We Are Born erschien am 18. Juni 2010.

2011 bis 2013: „Titanium“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sia live beim Showbox in Seattle

In Zusammenarbeit mit dem französischen DJ und Produzenten David Guetta veröffentlichte sie am 5. August 2011 das Lied Titanium als Promo-Single. Sie entwickelte sich zu einem großen Erfolg in mehreren Download-Portalen und erfreute sich auch in den Radios an großer Beliebtheit. In Folge des großen Erfolgs nach Release von Guettas Album, erfuhr das Lied am 9. Dezember 2011 ein Re-Release als richtige Single-Veröffentlichung und verkaufte sich mehrere Millionen mal. Auch ein Musikvideo wurde veröffentlicht.

Im Dezember 2011 erschien eine weitere Single namens Wild Ones, bei der sie mit dem Rapper Flo Rida zusammenarbeitete. Dieser entwickelte sich zu einem weiteren Welterfolg und bildete die Lead-Single seines Studioalbums. Weltweit verkaufte sich das Lied über sechs Millionen mal und erreichte in über neun Ländern Platin-Status, in Australien gar siebenfach. Bei Live-Auftritten wurde Sia von unterschiedlichen Sängerinnen vertreten. Ein Remix des Liedes von David Guetta und Nicky Romero mit dem Titel Wild One Two erschien am 14. Februar 2012. Dieser konnte in Deutschland und Österreich in die Single-Charts vorrücken.

Im September 2012 kam die Single She Wolf (Falling to Pieces) heraus, die sie als zweite Kollaboration zusammen mit David Guetta aufnahm. Der Track konnte an den Erfolg des Vorgängers anschließen. Im selben Jahr schrieb sie für Ne-Yo das Lied Let Me Love You (Until You Learn to Love Yourself), das weltweiten Erfolg einbringen konnte. Des Weiteren hat sie mehrere Lieder für Rihannas Studioalbum Unapologetic geschrieben, darunter auch die Hitsingle Diamonds, die sie in nur 14 Minuten geschrieben haben soll und die in mehreren Ländern die Chartspitze erreichte.

Am 1. Oktober 2013 veröffentlichte Sia das Lied Elastic Heart, das in Zusammenarbeit mit DJ und Produzent Diplo und dem kanadischen Sänger The Weeknd entstand. In der Schweiz und in Großbritannien stieß der Track in die offiziellen Single-Charts vor. Der Titel war Teil des Soundtracks von Die Tribute von Panem – Catching Fire. Für ihr folgendes Studioalbum nahm Sia eine Soloversion des Tracks auf.

Im November 2013 erreichte sie als Gastsängerin bei Eminems Lied Beautiful Pain Chartplatzierungen in verschiedenen Ländern. Zudem nahmen sie das Lied Guts Over Fear auf, das im Jahr darauf als Single veröffentlicht wurde. Der Erfolg des Tracks überstieg den des Vorgängers; er erreichte auch hohe Aufrufzahlen auf YouTube, wo sie vom kanadischen Model Winnie Harlow vertreten wird. Des Weiteren war er im Trailer des Films The Equalizer zu sehen.

Als Songwriterin wirkte sie im selben Jahr bei Britney Spears’ Album Britney Jean, Céline Dions Loved Me Back to Life und Jessie Js Alive mit.

2014 bis 2015: „1000 Forms of Fear“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erste offizielle Single aus dem Album erschien das Lied Chandelier am 17. März 2014. In den Auftritten zu dem Song tritt die Sängerin mit dem Rücken zum Publikum auf, da sie nur durch ihre Lieder auffallen will und nicht durch ihre Person und ihr Erscheinen. Am 6. Mai 2014 veröffentlichte Sia ihr Musikvideo zu Chandelier, für das sie die bei der US-amerikanischen TV-Show Dance Moms entdeckte damals elfjährige Tänzerin Maddie Ziegler engagierte und für diese eine Solo-Tanzperformance choreographieren ließ.[3] In einem Behind-the-Scenes-Video gab sie bekannt, dass sie zwei weitere Videos mit Ziegler plant. Mit Chandelier erntete Sia sehr große Beachtung bei Publikum und Medien und es wurde auf YouTube über 1 Milliarde Mal abgerufen.[4][5] Sie gewann bei den MTV Video Music Awards 2014 den Preis für die „Beste Choreografie“ und erhielt eine Grammy-Nominierung.[6][7]

Im April 2014 erreichte der von ihr geschriebene offizielle WM-Song We Are One (Ole Ola) von Pitbull, Jennifer Lopez und Claudia Leitte in zahlreichen Ländern vordere Chartplatzierungen, zum Beispiel die Top Ten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Im Juni 2014 veröffentlichte Furler die Single Big Girls Cry als zweite Single-Auskopplungen aus 1000 Forms of Fear. Das dazugehörige Musikvideo wurde im April des Folgejahres veröffentlicht. Dies stellt den letzten Teil der Maddie-Ziegler-Trilogie dar. In Australien für mehrere Hunderttausend Verkäufe mit einer Platin-Schallplatte ausgezeichnet. Im Juli 2014 veröffentlichte Sia mit 1000 Forms of Fear letzten Endes ihr sechstes Studioalbum. Neben vorderen Chartplatzierungen in Europa erreichte Sia mit diesem unter anderem in Australien, Kanada und den USA Spitzenplätze. Über eine Million Verkäufe verbuchte das Album.

Am 9. Januar 2015 veröffentlichte sie die Neuversion des Liedes Elastic Heart als Single. Diese konnte den Erfolg der 2013er-Version steigern. Sie verkaufte sich über drei Millionen mal und konnte ihren zweiten Charterfolg in Deutschland verbuchen. Bereits zwei Tage zuvor erschien das Musikvideo. In diesem ist Ziegler an der Seite des Schauspielers Shia LaBeouf kämpfend und tanzend in einem Käfig zu sehen.[8] Für dieses Video wurde Sia heftig kritisiert und mit Pädophilie-Vorwürfen konfrontiert. Der Grund war, dass Ziegler in einem hautfarbenen Turnanzug und LaBeouf mit nacktem Oberkörper und kurzer Hose auftritt. Sia sah sich gezwungen, sich zu entschuldigen und zu rechtfertigen. Via Twitter äußerte sie sich mit den Worten: „Ich habe Pädophilie-Schreie wegen des Videos erwartet. Alles, was ich sagen kann, ist, dass Maddie und Shia die einzigen zwei Schauspieler sind, bei denen ich das Gefühl hatte, dass sie die beiden, sich bekämpfenden ‘Sia-Zustände’ darstellen könnten. Ich bitte alle, die sich bei der Betrachtung von Elastic Heart aufgeregt haben, um Entschuldigung. Meine Intention war es lediglich, emotionale Inhalte zu inszenieren.“[9]

Im Juni 2015 veröffentlichte Furler die vierte Single ihres Studioalbums, das Lied Fire Meet Gasoline. Im dazugehörenden Video spielen Heidi Klum und Pedro Pascal ein Liebespaar. Die B-Seite der Single, ein Remix des Liedes Big Girls Don’t Cry, wurde von Bleachers produziert. Veröffentlicht wurde sie aufgrund der Wirkung als Werbelied für Heidi Klum lediglich in europäischen Ländern. Unter anderem erreichte der Track in Israel und in Serbien die Top Ten.

Ende 2015 bis 2016: „This Is Acting“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lied Alive wurde schon Ende des Jahres 2015 veröffentlicht und konnte in über 20 Ländern die Single-Charts erreichen, darunter Platin-Status in Australien, Kanada, Polen. Wie auch bei ihrem letzten Album versteckt Sia ihr Gesicht bei Live-Auftritten hinter einer großen Perücke. In der Talkshow von Ellen DeGeneres versteckte Sia sich hinter einem großen Kleid, während Maddie Ziegler zu ihrer ersten Single Alive tanzte. Ursprünglich wurde das Lied für Adele geschrieben.

Am 29. Oktober 2015 erschien das Lied Bang My Head, eine weitere Kollaboration mit David Guetta. Bereits auf seinem Studioalbum Listen war der Track vorhanden, jedoch unterschied sich diese Version grundlegend von der Single-Version, bei der auch Rapper Fetty Wap mitwirkt. Bang My Head rückte unter anderem in Belgien, Frankreich und Spanien in die Top-10.

Parallel mit der Veröffentlichung zur Vorbestellung ihres kommenden Studioalbums am 4. November 2015 wurde Bird Set Free zum Download freigegeben. Das Lied wurde ursprünglich als Soundtrack des Filmes Pitch Perfect 2 geschrieben, aber es wurde zugunsten von Flashlight abgelehnt. Das Lied wurde dann Rihanna vorgeschlagen. Nachdem er abgelehnt worden war, wurde es dann von Adele aufgenommen, aber wurde daraufhin nicht für die Tracklist ihres drittes Studioalbum 25 ausgewählt. One Million Bullets wurde am 27. November 2015 als zweite Promo-Single veröffentlicht. Das Lied ist das einzige vom Album, das nicht für einen anderen Künstler gedacht war.

Im Januar 2016 wurde mit This Is Acting ihr siebtes Studioalbum veröffentlicht. Dieses konnte in über 20 Ländern die Top-10, darunter vier mal eine Spitzenposition erreichen. Parallel wurde Reaper als vierte und Unstoppable am 21. Januar 2016 als letzte Promo-Single veröffentlicht. Während Reaper für Rihanna geschrieben wurde, sollte Unstoppable von Demi Lovato gesungen werden sollte. This Is Acting wurde für den Grammy Award für das „beste Pop Vocal Album“ nominiert und mit einem Echo in der Kategorie „Künstlerin International“ ausgezeichnet.

Die zweite offizielle Single aus This Is Acting stellt eine am 11. Februar 2016 erschienene Remix-Version von Cheap Thrills, eine Zusammenarbeit mit Sean Paul dar. Bereits im Dezember 2015 erschien der Track als dritte Promo-Single aus dem Album. In über 20 Ländern, darunter in Deutschland wurde die Single ihr erster Nummer-eins-Hit. Über elf Millionen Verkäufe zählt das Lied bis heute. Ursprünglich sollte der Song von Rihanna aufgenommen werden. Im offiziellen Musikvideo ist ein weiteres Mal Maddie Ziegler zu sehen.

Im September 2016 veröffentlichte Sia die Single The Greatest, welche als Hommage an die Opfer des Anschlags von Orlando am 12. Juni 2016 gilt. Das Lied entstand in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Rapper Kendrick Lamar und ist nicht auf der Original-Fassung des Albums zu finden, sondern ist lediglich Teil der Bonus-Version. Der Track konnte an den Erfolg von Cheap Thrills anschließen und schaffte es in vielen Ländern, unter anderem in Deutschland, in die Top 10. Das Musikvideo mit Ziegler basiert auf der Version ohne Kendrick Lamar.

Für den Film Lion von Regisseur Garth Davis schrieb Sia das Lied Never Give Up, das insbesondere in Deutschland Erfolg verbuchen konnte. Für den Soundtrack zum Dokumentarfilm The Eagle Huntress schrieb Sia das Lied Angel by the Wings. Ebenfalls schrieb sie den, von Shakira gesungenen Zoomania-Soundtrack Try Everything.

2017: „Move Your Body“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als vierte Single-Auskopplung erschien am 7. Januar 2017 das Lied Move Your Body in Form eines Single-Mix’. Bereits im Oktober 2016 schaffte es der auf der Deluxe-Version ihres Albums erhaltene Remix von Alan Walker den Track in einigen Ländern, darunter Großbritannien und Norwegen, in die offiziellen Single-Charts. Für den Track wurde lediglich ein Lyrics-Video gedreht.

Am 10. März 2017 erschien das Lied Waterfall, das in Zusammenarbeit mit dem Produzenten-Duo Stargate und der Sängerin P!nk entstand und die obere Hälfte der deutschen, österreichischen, Schweizer, britischen sowie der australischen Single-Charts erreichte.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sia 2006

Nach ihrem Austritt aus der Formation „Crisp“ im Jahr 1997 beschloss Sia, nach London zu ziehen, um ihre Beziehung mit ihrem Freund Dan Pontifex zu festigen. Einige Wochen später, während eines Zwischenstopps in Thailand, erhielt sie die Nachricht, dass Pontifex bei einem Autounfall in London ums Leben gekommen sei.[10] Sie kehrte nach Australien zurück (ein ehemaligen Mitbewohner von Pontifex soll sie gebeten haben, in London zu bleiben).[11] Ihr 2001 erschienenes Studioalbum Healing Is Difficult beschäftigt sich mit Pontifex’ Tod.

Im Jahr 2008 äußerte sich Sia über ihre sexuelle Orientierung und gab ihre Beziehung zu JD Samson bekannt, die sie im Jahr 2011 schied.[12] Sie erzählte diesbezüglich: „Ich habe schon immer Jungen und Mädchen und etwas vom dazwischen gedatet. Es ist mir egal, welchem Geschlecht man angehört, es geht um die Leute … ich war schon immer … naja, flexibel wäre das Wort, das ich benutzen würde.“[13]

Sia hat unter Depressionen, Schmerzmittel- und Alkoholsucht gelitten. Zudem hatte sie mit Selbstmordgedanken zu kämpfen, die zu Texten über Suizid führten.[14] 2010 gab Sia auf ihrer offiziellen Website bekannt, dass alle geplanten Promotion-Events und Shows wegen ihrer schlechten Gesundheit abgesagt wurden. Sie beschrieb extreme Lethargie und Panikattacken und verzichtete deshalb für längere Zeit auf Auftritte und Tourneen. Auf ihrem Twitter-Account gab sie bekannt, dass bei ihr Morbus Basedow, eine Autoimmunerkrankung, in deren Folge eine Schilddrüsenüberfunktion auftritt, diagnostiziert wurde.[11] Später im Jahr erzählte Sia in einem Interview bei den ARIA Awards, dass es ihr nach einer hormonelle Therapie inzwischen besser gehe.

2014 heiratete Sia in ihrem Haus in Palm Springs, Kalifornien, den Filmproduzenten Erik Andęrs Lang. Ende 2016 trennte sich das Paar wieder.[15]

Bei einem Auftritt in der „The Howard Stern Show“ wurde Sia gefragt, ob sie religiös sei, worauf sie antwortete: „Ich glaube an eine höhere Macht, die ich ‚Whatever Dude‘ nenne und ihn mir wie einen sonderbar surfenden Santa vorstelle, ähnlich wie meinen Opa, also ja.“ Im gleichen Interview bekannte sie sich als eine Feministin und dass ihr „Whatever Dude“ sie dazu verleitete, sich bei ihrem Text für Rihannas Diamond vom Übernatürlichen inspirieren zu lassen.[16]

Der australische Rockmusiker Peter Furler ist ihr Cousin.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Sia (Sängerin)/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[17] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US AustralienAustralien AU
1997 OnlySee Erstveröffentlichung: 23. Dezember 1997
Label: Flavoured
2001 Healing Is Difficult Erstveröffentlichung: 9. Juli 2001
Label: Columbia
2004 Colour the Small One Erstveröffentlichung: 12. Januar 2004
Label: Go! Beat
2008 Some People Have Real Problems 26
(8 Wo.)
41 Gold
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Januar 2008
Label: Hear Music; Verkäufe: + 35.000
2010 We Are Born 73
(1 Wo.)
38
(2 Wo.)
74
(1 Wo.)
37
(2 Wo.)
2 Gold
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Juni 2010
Label: Monkey Puzzle; Verkäufe: + 35.000
2014 1000 Forms of Fear 30
(7 Wo.)
19
(14 Wo.)
4
(75 Wo.)
5 Platin
(98 Wo.)
1 Gold
(117 Wo.)
1 Platin
(60 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Juli 2014
Label: Monkey Puzzle; Verkäufe: + 1.200.000
2016 This Is Acting 14 Gold
(49 Wo.)
9
(22 Wo.)
3 Gold
(61 Wo.)
3 Platin
(70 Wo.)
4 Platin
(… Wo.)
1 Gold
(52 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Januar 2016
Label: Monkey Puzzle; Verkäufe: + 1.457.000
2017 Everyday Is Christmas 38
(… Wo.)
31
(… Wo.)
21
(… Wo.)
39
(… Wo.)
27
(… Wo.)
7
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. November 2017
Label: Atlantic, Monkey Puzzle
Nummer-eins-Alben 1 2
Alben in den Top 10 1 2 2 2 4
Alben in den Charts 4 3 4 6 5 6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sia Furler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]
  2. Sia Furler Working On Christina Aguilera’s New Album. popdirt.com, 17. März 2009; abgerufen am 6. Juli 2010 (englisch).
  3. Sia's dancer Maddie Ziegler talks Chandelier. ew.com. Abgerufen am 31. Januar 2015.
  4. Sia's 'Chandelier' Music Video Is Hauntingly Beautiful. huffingtonpost.com. Abgerufen am 31. Januar 2015.
  5. Sia - Chandelier (Official Video). youtube.com. Abgerufen am 31. Januar 2015.
  6. Sia Snag Best Music Video Grammy Nominations. rollingstone.com. Abgerufen am 31. Januar 2015.
  7. Best Choreography. mtv.com. Abgerufen am 31. Januar 2015.
  8. Sia Video Elastic Heart feat. Shia LaBeouf & Maddie Ziegler. screen.yahoo.com. Abgerufen am 31. Januar 2015.
  9. Sia: Pädophilie-Vorwürfe zum neuen Video "Elastic Heart". rollingstone.de. Abgerufen am 31. Januar 2015.
  10. Jancis Robinson: Dan Pontifex Award - win a scholarship to Australia auf „Jancis Robinson“
  11. a b Andrew Murfett: Sia Furler: Fame does not become her auf „The Sydney Morning Herald“
  12. Lotte Jeffs: Hit girl Sia …the singer who writes Rihanna and Jessie J's chart-toppers auf „London Evening Standard“
  13. Mamamia Team: The 25 most influential gay or lesbian Australians. auf „Mamamia“
  14. Steve Knopper: Sia Furler, the Socially Phobic Pop Star auf „New York Times
  15. Mike Vulpo: Sia and Husband Erik Anders Lang Separate After Two Years of Marriage. In: E! News. NBCUniversal, 7. Dezember 2016; abgerufen am 9. Dezember 2016 (englisch).
  16. Greg Moskovitch: 10 Things We Learned From Sia’s Howard Stern Interview auf „MusicFeed“
  17. Chartquellen: DE AT CH UK US AU