Siderische Astrologie

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In der Astrologie bestehen zwei verschiedene Systeme nebeneinander. Das erste System ist die klassische, tropische Astrologie. Diese baut auf den zwölf tropischen Tierkreiszeichen auf. Es handelt sich dabei um die allgemein anerkannte Form der sogenannten „klassischen“ Astrologie, die vor allem im Westen (von verschiedenen Schulen) praktiziert wird. Das zweite System, die siderische Astrologie, bezeichnet diejenige Astrologie, welche die zwölf siderischen Sternbilder zu Grunde legt. Diese Form findet man unter anderem in der indischen Astrologie vor.

Verwendete Begriffe[Bearbeiten]

Klassische tropische Astrologie[Bearbeiten]

Die „klassische“ Astrologie arbeitet mit den tropischen Tierkreiszeichen bzw. Tierkreisabschnitten. Oft findet man auch den Ausdruck „(tropische) Sternzeichen“. Wenn jemand von sich sagt, er sei „Widder, Stier etc.“, dann bedeutet dies, dass die Sonne seines Geburtshoroskops im tropischen Zeichen des Widders, Stieres etc. stand.

Siderische Astrologie[Bearbeiten]

Die siderische Astrologie arbeitet mit den siderischen Sternbildern. Vom lateinischen Wort „sidus“ für „Gestirn“ leitet sich der Name des „siderischen“ Tierkreises her. Es werden die Sternbilder, Tierkreisbilder oder auch – wie im englischen, amerikanischen, französischen und spanischen Sprachraum – „Konstellationen“ bzw. „stellare Konstellationen“ beschrieben.

Achtung: Der Begriff „Konstellation“ bezeichnet im Deutschen üblicherweise die scheinbare Stellung der Himmelskörper zueinander in Bezug zum Standpunkt des Beobachters. Spricht man von aktuellen „Konstellationen“, dann ist die Rede von bestimmten Positionen, die bestimmte Himmelskörper zueinander einnehmen, z. B. Stern- und Planeten-Konstellationen. Inzwischen hat sich jedoch international eingebürgert, den Begriff der „Konstellation“ in Erweiterung dieser Definition identisch mit dem der „siderischen Sternbilder“ zu verwenden.

In der englisch-sprachigen Literatur findet man auch die Bezeichnung „siderische Zeichen“ für siderische Sternbilder.

Definition und Unterscheidung[Bearbeiten]

Die zwölf Tierkreiszeichen des tropischen Tierkreises

Klassische tropische Astrologie[Bearbeiten]

Die zwölf tropischen Tierkreiszeichen entstehen dadurch, dass die Ekliptik ab dem Frühlingspunkt in zwölf Segmente zu je 30° eingeteilt wird. Diese zwölf Segmente tragen die Namen Widder bis Fische. Vor zirka 2000 Jahren fielen diese zwölf Abschnitte zusammen mit den dahinter liegenden Sternbildern der Sterne: Der Abschnitt mit dem Namen Widder lag direkt auf den Sternen, die das Sternbild Widder bilden etc. Die Grafik des tropischen Tierkreises gibt dies wieder: Auf dem Himmelsglobus sehen wir in der Mitte den Himmelsäquator; die Ekliptik, die scheinbare Bahn der Sonne in ihrem Jahreslauf, verläuft als gepunktete Linie diagonal. Der Schnittpunkt, den wir sehen, bildet den Frühlingspunkt, das Frühlingsäquinoktium. Dort liegt 0° tropischer Widder (lat. Aries). Am oberen Punkt der Ekliptik findet die Sommersonnenwende statt, am unteren die Wintersonnenwende.

Das siderische Sternbild Stier

Siderische Astrologie[Bearbeiten]

Die zwölf siderischen Sternbilder sind diejenigen als zusammengehörig betrachteten Gruppen von Sternen, die entlang der Ekliptik liegen. Es handelt sich um die am Himmel (meist mit bloßem Auge) sichtbaren Sterne. Wenn zum Beispiel die Rede ist von dem siderischen Sternbild „Stier“ (lat. Taurus), dann wird damit eine Gruppe von Sternen bezeichnet, zu der Aldebaran, die Plejaden, die Hyaden, Elnath etc. gehören. Die gepunktete Linie zeigt an, dass diese Sterne als zusammengehörig gedacht werden. Dabei liegen diese Sterne keineswegs als Gruppe „nebeneinander“ in der Milchstraße, vielmehr ist die Entfernung jedes einzelnen Sterns zur Erde völlig verschieden. Die Überlieferung verband diese Sterngruppen mit bestimmten imaginativen Formen, bei unserem Beispiel dem Bild des Stiers, das zu den Verbindungslinien hinzuzudenken ist: Elnath und sein Nachbarstern stellen die Hörner dar, Aldebaran ein Auge, die Plejaden den Rücken des Stiers.

Atlas Coelestis; Sternbild Stier von Johannes Hevelius in der Uranographia, 1690 (die Ansicht ist seitenverkehrt)

Grundlagenforschung der siderischen Astrologie[Bearbeiten]

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hatte eine intensive Erforschung der Quellen der Astrologie eingesetzt. Joseph Epping (1881) veröffentlichte mit Johann Strassmaier einen Artikel über Die Entzifferung der chaldäischen Astronomischen Tafel. 1889 veröffentlichte Epping sein Buch über Astronomy out of Babylon, Franz Xaver Kugler arbeitete in dieser Richtung weiter mit Babylonische Mondberechnung (1900) und dem zweibändigen Starlore and starwork in Babylon.

Enuma Anu Enlil[Bearbeiten]

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde eine der großen astrologischen Bibliotheken Babyloniens entdeckt, die astrologische Bibliothek des Aššurbanipal: Eine riesige Sammlung astrologischer Tafeln aus der Zeit von 668–626 v. Chr. konnte ausgegraben werden. Unschätzbares Material kam hier zu Tage: Mond- und Jupitertabellen, Fixsternlisten, babylonische Ephemeriden, Material, das zum Teil bis ins dritte vorchristliche Jahrtausend zurückgeht. Nach ihren Anfangsworten wird diese Sammlung Enuma Anu Enlil[1] genannt; sie wurde im 2. Jahrtausend vor Christus zusammengestellt.

Die Fachwelt befasste sich eingehend mit dem Fund, bedeutende Gelehrte und Wissenschaftler wie Neugebauer, Sachs oder Van der Waerden konzentrierten ihre Forschungen auf dieses Gebiet. Eine der wichtigsten Entdeckungen, die sie machten, ist, dass die babylonischen Sternen-Gelehrten und Magier die Berechnung der Sterntabellen und Listen nicht nach Äquinoktien oder Sonnenwenden im tropischen Sinne vornahmen, sondern dass sie von den Sternen ausgingen.[2] Der babylonische Tierkreis erwies sich als ein siderischer Tierkreis.

Diese Ergebnisse unterstreichen auch die Venus-Tafeln des Ammi-saduqa, die Teil der Enuma sind. Sie sollen etwa 146 Jahre nach Hammurabi entstanden sein: Van der Waerden gibt die Jahre 1702 bis 1582 vor Christus als Beobachtungstermine an. Kocku von Stuckrad nimmt an, dass gegen 1000 vor Christus „fast alle Astrologen in Assyrien und Babyloniern über kleine persönliche Sammlungen aus Enuma anu Enlil verfügt haben“.[3]

Mul.apin[Bearbeiten]

Hierbei handelt es sich um zwei astrologische Tafeln, die der Astrophysiker Brad Schaefer durch statistische Analyse aller Beobachtungen auf 1370 ± 100 v. Chr. datieren konnte, also zur Zeit des Altassyrischen Reiches. Andere legen sie – ebenfalls mit sehr guten, vielleicht sogar noch besseren Argumenten – in die Zeit vor 2300 vor Christus. MUL.APIN kommt eine bedeutende Stellung zu, da Tafel II, Abschnitt 8, 17 bzw. 18 Sternbilder als Weg des Mondes aufführt, die in der Nähe der Mondbahn liegen. Dabei sind alle zwölf Sternbilder vom Stier bis zum Widder genannt. Die Tatsache, dass der Stier zu Beginn des Tierkreises liegt, könnte durchaus ein Hinweis auf das Alter der Schrift sein. In unserem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass hier zirka 1000 vor Christus der siderische Tierkreis mit seinen zwölf siderischen Sternbildern bereits vollständig vorliegt!

Es steht außer Zweifel, dass die Babylonier mit einem siderischen Tierkreis arbeiteten. Neugebauer weist darauf hin, dass die Babylonier die Kardinalpunkte nur für ihre Mondkalender benutzten, um die Länge des Tageslichts zu bestimmen. Für sie gab es nur einen Tierkreis: den siderischen.[4]

Kenneth Bowser konstatiert:

„Neugebauer stellte fest, dass die Norm: "0° Aries ist der Frühlingspunkt" nirgendwo im babylonischen astronomisch-astrologischen Material existiert. Nachdem sie dies selbst überprüft haben, schließen sich diesem Standpunkt van Waerden, Huber, Aaboe an etc.“

Kenneth Bowser

Bowser zitiert Neugebauer, der in seiner History of Ancient Mathematical Astronomy auf S. 594 noch deutlicher wird: „Längen wurden nicht vom Frühlingspunkt aus, sondern von den siderisch bestimmten Punkten der Tierkreiszeichen (siderischen Sternbilder, d.A.) aus bestimmt.“ Cyril Fagan kam schon 30 Jahre zuvor zu demselben Schluss. Die Babylonier erforschten bereits die Qualitäten der Planeten und der siderischen Sternbilder und sie entwickelten die Lehre von den Triplizitäten.

Die ältesten Horoskope sind siderisch[Bearbeiten]

Die ältesten Geburtshoroskope untersuchte Professor Sachs.[5] Ein Beispiel aus dem Jahre 410 v. Chr. – der Text dieses Horoskops lautet:

Monat (?) Nissan (?) Nacht (?) des (?) 14. (?) ... Geboren wurde der Sohn von Shuma -usur, Sohn des shum aiddina, Nachkomme des Deke. Zu dieser Zeit war der Mond unterhalb des „Horns“ des Skorpions, Jupiter in den Fischen, Venus im Stier, Saturn im Krebs. Mars im Zwilling, Merkur, der unterging, war gerade noch sichtbar...

Untersucht man all diese Himmelsberechnungen, so findet man, dass sie alle siderisch berechnet wurden.

Naburimannu und Kidinnu[Bearbeiten]

Der Grieche Callisthenes übersandte seinem Onkel Aristoteles eine Anzahl babylonischer astrologischer Tafeln zum Studium. Unter diesen Tafeln befanden sich Werke des babylonischen Astronomen Naburimannu. Dessen Horoskope zeigten den Frühlingspunkt auf 10° Aries. Es gab jedoch noch weitere astrologische Tafeln: Sie stammten von dem ebenfalls bedeutenden babylonischen Astrologen Kidinnu.[6] Die Horoskope Kidinnus setzten den Frühlingspunkt auf 8° Aries. Beide waren also siderisch, nur der Faktor, der für die Präzession eingesetzt wurde, fiel verschieden aus. Die Kultur der Griechen ergriff begierig diese astrologischen Entdeckungen und die griechischen Astrologen teilten sich bald in zwei Lager: Die Anhänger Naburimannus und die des Kidinnu. Die einen erstellten ihre Horoskope mit einem Frühlingspunkt bei 8° Aries, die anderen schworen auf 10° Aries.

Mit den verschiedenen Tierkreisanfängen der beiden babylonischen Astrologen hat es folgendes auf sich: Naburimannus Tafeln stammen aus der Zeit von 508 v. Chr. Mit den 10° hat er die Präzession für seine Zeit bestimmt. Kidinnus Tafeln sind aus dem Jahr 373 v. Chr. Bei einer Präzession von etwa 1° alle 70 Jahre sieht man, dass der Unterschied von 2° berücksichtigt wurde (Ptolemäus ging von 100 Jahren aus). Da Kidinnus Frühlingspunkt von 8° der griechischen Realität zeitlich am nächsten lag, verwundert es nicht, dass sich allmählich dessen System durchsetzte. Die beiden verschiedenen Berechnungsweisen entsprechen den Systemen A und B, die Neugebauer in seiner History of Ancient Mathematical Astronomy (HAMA) beschrieben hat.

Tierkreis und Mondkalender[Bearbeiten]

Cyril Fagan kommt zu folgendem abschließendem Urteil bezüglich der Frage, ob ein siderischer oder tropischer Tierkreis in Babylon benutzt wurde:

„Es ist deshalb ein Irrtum, anzunehmen, dass der tropische Tierkreis vor dem 1. Jahrhundert vor Christus existierte, auch wenn dieser Irrtum unter Astrologen sehr verbreitet und tief verwurzelt ist. Er war den Ägyptern und den Babyloniern vollkommen unbekannt, auch wenn ihre Mondkalender die Jahreszeiten erfassten.“

Cyril Fagan

[7]

Babylonischer Tierkreis[Bearbeiten]

Im Anschluss an diese Forschungen konnte nachgewiesen werden, dass die Babylonier die Längen ihres Tierkreises an vier Fixsternen festmachten. Es handelt sich hier um vier Fixsterne, die auch der astronomisch Interessierte gut kennt, stehen sie doch wie vier Markpunkte deutlich sichtbar am Himmel.

Die vier Sterne sind: Antares in 15° Scorpio, genau gegenüber Aldebaran in 15° Taurus, Spica in 29° Virgo, Regulus in 5° Leo; dazu kommen noch die Plejaden in 5° Taurus (Alcyone).

Ein weiterer Beleg für die Gültigkeit des siderischen Tierkreises in Babylon und später auch in Ägypten wurde 1949 erbracht: Cyril Fagan konnte nachweisen, dass die Hypsomata, die Grade der Erhebungen der Planeten im Tierkreis, siderisch berechnet sind. Die gefundenen Tafeln zeigen die siderischen Längen der Planeten bei ihrem heliakalen Aufgang für das Jahr 786 vor Christus. Cyril Fagan setzt den Zeitpunkt der Deckungsgleichheit beider Tierkreise auf das Jahr 221 n. Chr.

Neugebauer schildert, wie die Babylonier ihren Tierkreis ausgehend von der Achse „Aldebaran – Antares“ konstruierten. Beide Sterne stehen in der Mitte ihres jeweiligen Sternbildes, also auf 15° Stier und Skorpion:

Cleomedes sagt, dass es zwei helle Sterne gibt, von denen einer aufgeht, der andere untergeht: Aldebaran und Antares. Beide befinden sich in 15° ihrer Sternbilder.“

Otto Neugebauer

[8]

Tatius und Plinius[Bearbeiten]

Die rund 180 originalen Horoskope,[9] die uns aus der Zeit vor Ptolemäus erhalten geblieben sind, wurden zwar alle tropisch berechnet, jedoch mit einer ganz entscheidenden Besonderheit: Otto Neugebauer konnte nachweisen, dass in diesen Horoskopen der Frühlingspunkt oft auf 10° Aries bzw. 8° Aries gelegt ist. Bei allen Unzulänglichkeiten sieht man doch, wie die alten Astrologen bemüht waren, die Präzession zu berücksichtigen, um das Siderische zu finden.

Geht man noch weiter zurück in die Vergangenheit, so findet man einen Frühlingspunkt bei 15° Aries: Achilles Tatius schreibt zu dieser gängigen Praxis der Berücksichtigung der Präzession schon im 3. Jahrhundert vor Christus:

„Manche legen die tropischen Zeichen an den Beginn, andere wieder auf 8°, manche auf 12° und wieder andere auf 15°.“

Achilles Tatius

[10]

Plinius der Ältere berücksichtigt ebenfalls die 8°-Präzession:

„All diese Jahreszeiten beginnen bei 8° des Tierkreiszeichens. Die Wintersonnenwende beginnt bei 8° Steinbock, das Frühlingsäquinoktium bei 8° Aries, die Sommersonnenwende bei 8° Krebs und die Herbst-Tagundnachtgleiche bei 8° Waage.“

Plinius

[11]

Damit haben wir den klaren Beweis, dass die Väter der Astrologie den tropischen Tierkreis zur Berechnung der siderischen Sternbilder benutzten. Die Tatsache, dass sich um 430 v. Chr. ein tropischer Tierkreis herauszubilden begann, ändert nichts an dem Bestehen des siderischen.

Euktemon[Bearbeiten]

Der griechische Astronom Euktemon hatte um 430 vor Christus begonnen, einen tropischen Kalender (Sonnenkalender) zu erstellen, der die Monate mit den Jahreszeiten zusammen beschreibt, indem er sie an den vier Hauptpunkten des Sonnenlaufs (Frühlingspunkt, Equinoktien etc.) fixiert. Euktemon verlieh den zwölf Monaten, die er so eingrenzte, die Namen der zwölf babylonischen Tierkreisbilder. Man kann in diesem Sonnenkalender Euktemons einen Vorläufer des späteren tropischen Tierkreises sehen.

Eudoxos[Bearbeiten]

Der griechische Astronom Eudoxos von Knidos setzte im 4. Jahrhundert vor Christus in seinem Werk Phänomene für seine Sterne und die zwölf Tierkreiszeichen den Frühlingspunkt auf 15° Widder. Er arbeitete also (soweit ihm das möglich war) mit den Daten, die für 1000 v. Chr. für Babylon galten. Hinter all seinen Berechnungen standen immer die siderischen Sternbilder. Ein Ausschnitt aus seinen Betrachtungen:

„Wenn der Löwe aufgeht, geht mit ihm auf von den nördlichen der linke Arm des Bärenhüters, von den südlichen (Sternbildern, d. Verfasser) das Hinterteil der Argo bis zum Mast, vom Hund die übrigen Teile und von der Hydra, was bis zum Becher sichtbar wird. (Phainomena und Enoptron)“

Eudoxos

Hipparchos[Bearbeiten]

Als eigentlicher Vater des tropischen Tierkreises ist Hipparchos von Nicäa zu nennen. Er hatte in seiner Schrift Metaptosis - Über die Verschiebung von tropischen und Äquinoktialpunkten bereits auf den tropischen Tierkreis und die Präzession hingewiesen. Hipparchos erstellte auf der Basis des tropischen Tierkreises seinen Fixsternkatalog. Der Fixsternkatalog des Liber Hermestis trismegisti[12] basiert auf diesen Grundlagen.

Ptolemäus[Bearbeiten]

Beide Werke des Ptolemäus, Tetrabiblos und Almagest, wurden um 139 n. Chr. verfasst. Wir haben für dieses Jahr eine Abweichung von siderischem und tropischem Tierkreis von zirka 0,6° zum Fagan-Tierkreis, das Ayanamsa. Als Ptolemäus sein Werk schrieb, bestand also so gut wie keine Differenz zwischen den Anfangspunkten der beiden Tierkreise. Ptolemäus benutzte für seine Astrologie die siderischen Sternbilder des siderischen Tierkreises. Das schließt jedoch nicht aus, dass er die Wirkung des Tropischen mit einbezieht.

Wie schon Hipparchos erstellt auch Ptolemäus einen Sternenglobus; dieser zeigt – neben den zwölf ekliptikalen Sternbildern – noch 36 weitere außerhalb der Ekliptik. Ptolemäus berechnete mit dem tropischen Tierkreis, in seinem Tetrabiblos stellte er jedoch siderische Sternbilder vor: Er beschreibt die Sternbilder in ihrer durch die Einzelsterne geformte Bildlichkeit und beschreibt die Qualitäten der einzelnen Sterne. Um einen Stern im siderischen Sternbild der Virgo zu beschreiben, gibt er seine Lage (die Länge) noch im tropischen Zeichen der Waage an. Er deutet diesen Stern jedoch als Bestandteil Virgos.

Wenn Ptolemäus die Wirkungen des tropisch berechneten Stiers beschreibt, differenziert er nach Bereichen: die Plejaden, die Sternengruppe im Rücken des Stiers, haben ihm zufolge eine Mars- und Mond-Wirkung. Und dem Stern Aldebaran, dem Auge des Stiers, kommt eine Mars-artige Wirkung zu. Gleichzeitig sieht er die einzelnen Planeten in Beziehung treten zu diesen Sternen und somit den Teilen des Sternbildes. Die Sterne am Kopf des Widders haben laut Ptolemäus eine aus Mars und Saturn gemischte Kraft. Ihre Qualität kann am besten durch die Hörner versinnbildlicht werden: Die Hörner, die kraftvoll stoßen können, anstoßen, befeuern, aber auch zerstören und angreifen.

Wenn Ptolemäus vom Krebs spricht, sagt er genau, welche Sterne besonders bedeutungsvoll sind: Die Sterne um die Krippe herum bringen Hitze, aber auch Erdbeben und Finsternis. Ebenso macht er genaue Aussagen über das Wirken der Schütze-Sterne.

„Die Sterne des Schützen sind an der Spitze und am Pfeil von Mars- und Mondeinschlag. Am Bogen und an dem Teil der Bogenschnur, die von der Hand gehalten wird, besitzen sie Jupiter- und Mars-Natur. Am Gesicht sind sie Sonnen- und Mars-haft. Die anderen am Rücken haben Bezug zu Jupiter und Merkur. Die anderen an den Füßen haben die Qualität von Jupiter und Saturn. Aber die vierseitige Gestalt am Schwanz hat Venus- und etwas Saturn-Natur.“

Ptolemäus

[13]

Griechisch-römische siderische Horoskope[Bearbeiten]

Cyril Fagan bemerkt zurecht, dass Hipparchos’ Reform und Poseidonius’ weiterer Ausbau dieses Ansatzes erst viele Jahrhunderte später richtig zum Tragen kamen. Otto Neugebauer und H. B. van Hoesen wiesen in ihrer Analyse der „Griechischen Horoskope“ nach, dass sogar, nachdem Ptolemäus als Fiduzialpunkt in seinem Sternenkatalog des Almagest den Frühlingspunkt gewählt hatte, Astrologen immer noch bei ihren Horoskopen einige Grade Abweichung einrechneten. So sind uns Horoskope des Astrologen Palchus erhalten, der im 5. Jahrhundert nach Christus die Präzession berücksichtigt! Van Hoesen und Neugebauer kommen zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass sogar späte griechische Astrologen noch nicht mit einem eigenständigen tropischen Tierkreis im Sinne der heutigen Astrologie arbeiteten!

Fagan wurde vorgeworfen, er stütze seine siderischen Thesen nur auf die sechs zu seiner Zeit gefundenen und von Sachs veröffentlichten Horoskope. Inzwischen sind 24 weitere aufgefunden worden: alle sind siderisch.[4]

Von Theon von Alexandria liegen Aussagen vor, die belegen, dass im 4. Jahrhundert n. Chr. Astrologen die ptolemäischen Planetentafeln oft siderisch umrechneten. L. van der Waerden meint dazu:

„Der Bericht Theons beweist die Beliebtheit des siderischen Tierkreises unter den Astrologen der letzten römischen Epoche.“

L. van der Waerden

Im Jahre 1949 fand Neugebauer den Papyrus Rylands No. 27. Es handelt sich dabei um griechische Mondephemeriden aus dem Jahre 250 nach Christus. Er konnte beweisen, dass sie vollständig siderisch sind.[4] Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein großer Teil der Horoskope bis weit in die griechisch-römische Epoche siderisch war; dass am Ende der tropischen Berechnungen der Astrologen die realen Gestirnstände standen, die Positionen der real sichtbaren Sterne und deren siderische Sternbilder. Sie rechneten oft – nicht immer – tropisch, weil sie den Fixpunkt im so klar zu berechnenden Frühlingspunkt setzen wollten. Ihre Rechenergebnisse waren jedoch die siderischen Sterne und Sternbilder, beziehungsweise sie erreichten sie, indem sie einen Korrekturfaktor für die Präzession einrechneten.

Ein tropischer Tierkreis im Sinne einer heutigen tropischen Astrologie mit ihren von den siderischen Sternbildern unabhängigen tropischen Zeichen war zwar durch diese Vorgehensweise angelegt, jedoch noch lange nicht wirklich realisiert, denn die heutigen tropischen Zeichen bedeuten ja auch und vor allem, dass sie keinerlei Bezug zu den siderischen Sternbildern haben und gerade dieser Zusammenhang war in den Jahrhunderten nach Christus aufgrund des geringen Ayanamsa, bzw. der Berücksichtigung der Präzession gegeben.

Definition des siderischen Tierkreises[Bearbeiten]

Hinsichtlich der Definition des siderischen Tierkreises finden sich verschiedene Ansätze bei verschiedenen siderischen Schulen. Hier seien die wesentlichen genannt:

30°-Tierkreise[Bearbeiten]

Cyril Fagans Tierkreis[Bearbeiten]

Cyril Fagan, Donald Bradley und andere Vertreter der angloamerikanischen siderischen Astrologie sowie bedeutende Forscher anderer Fachbereiche (Archäologen, Papyrusspezialisten etc.) konnten bis 1950 nachweisen, dass der siderische babylonische Tierkreis der ursprüngliche Tierkreis ist. Der westliche siderische Tierkreis wurde von Cyril Fagan und Donald Bradley in den 1940er Jahren begründet.[14] Dabei flossen vom Forschungsansatz her sowohl archäologische wie auch statistische Methoden in die Forschung mit ein. Fagan war zuerst davon ausgegangen, er könne aus dem indischen System Spica als 30° Virgo als Fiduzialstern übernehmen.

Ende der 1940er Jahre kam Donald Bradley dazu. Er hatte ursprünglich den tropischen Tierkreis durch eine große statistische Erhebung unter 2492 Geistlichen belegen wollen – mit dem Ergebnis, dass er eine Korrektur des Tierkreises um 24° durchführen musste, um seine Resultate astrologisch begründen zu können. Er lag damit ein Grad vom Cyril Fagans siderischem Tierkreis entfernt. Ihm fiel auf, dass damit Aldebaran auf 15° Taurus zu liegen kam. Spica lag nun bei 29° Virgo. Kurze Zeit später bestätigten Fagans Forschungen über die Hypsomata[15] und die Sternbildgrenzen des ägyptisch-babylonischen Tierkreises die Lage von Spica bei 29° Virgo.

Fagan orientierte den Tierkreis nun an vier Hauptsternen: Neben der vom indischen System her bekannten Spica kommen dabei vor allem drei weitere Sterne bzw. Sterngruppen in Betracht: Aldebaran, Antares und Regulus. Sie sind die Fiduzialsterne, an denen sich der Tierkreis orientiert.

„Die Babylonier und die Ägypter maßen (ihren Tierkreis) an den Plejaden in 5° Taurus, Aldebaran in 15° Taurus, Regulus in 5° Löwe und Spica in 29° Virgo. Solche Orientierungssterne sind unter dem Namen Fiduzialsterne bekannt („fiducials“)“

Cyril Fagan

.[16]

Im Jahre 1956 verfeinerte Bradley diese Angaben durch statistische Forschungen mit Mond-Eintritten in siderische Sternbilder. Dabei ergab sich eine nötige Verschiebung um 0° 06′. Spica kam so für 1950 auf 29° 06′ zu liegen. Der sogenannte Synetic Vernal Point, der siderische Frühlingspunkt, lag damit auf 5° 07′ 28″ Fische. Nach Cyril Fagan lag 0° siderischer Widder im Jahre 221 n. Chr. auf 0° tropischem Widder.

Interessant ist, dass 1958 ein den englischen Sideralisten unbekannter deutscher Archäologe, Peter Huber, durch Quellenstudium völlig unabhängig zu dem gleichen Ergebnis kam: Nach seinen Forschungen lag der siderische Frühlingspunkt auf 4° 28′ Fische. Fagan hatte den Synetic Vernal Point für dieses Jahr auf 4° 27′ errechnet. Der siderische Fagan-Bradley-Tierkreis liegt für 1950 bei einem Ayanamsa von 24° 02′. Wir haben damit im siderischen Tierkreis der westlichen Astrologie eine Abweichung von 0° 53′ von dem indischen Tierkreis. Dieser westliche Fagan/Bradley-Tierkreis geht aus einer eigenen Forschung hervor; er ist begründet durch archäologische und statistische Befunde.

Neil F. Michelsen und seine Nachfolger setzen mit „The American Sidereal Ephemeris“ diese Grundlagen in astrologische Praxis um: Ihre Ephemeriden liefern die genauen siderischen Daten. Dort können wir entnehmen, dass am 15. April 2000 die Sonne in 0° siderischem Widder des Fagan/Bradley-Tierkreises ankommt.

Jyotisch[Bearbeiten]

Als Vertreter der ersten Gruppe ist vor allem der indische Tierkreis zu nennen. Indische Astrologie, Jyotisch, hat die Hauptelemente der Astrologie aus der babylonisch-ägyptischen Kultur übernommen und basiert auf dem siderischen Tierkreis.

Spica, die Ähre, wurde als Orientierungspunkt auf 30° Virgo bzw. auf 0° Waage gelegt. Daneben bestehen in der heutigen indischen Astrologie noch verschiedene Schulen: Jede zeigt eine leichte Differenzierung bei der Festlegung des Ayanamsa. Die gebräuchlichsten zeigen für den 1. Januar 1950 folgende Ayanamsa-Daten:

Lahiri: 23° 9′ 34″

Krishnamurti: 23° 3′ 58″.

Die beide großen indischen Lehrer vertreten ein Ayanamsa, das fast identisch ist. Erst neuere indische Astrologen weisen größere Abweichungen auf:

Raman: 21° 42′ 23″

Tierkreis mit individuellen Sternbild-Größen[Bearbeiten]

Ein zweites System betont die eigene Größe eines jeden einzelnen Sternbilds; sie schreibt ihm jeweils seine eigene Größe zu, beispielsweise Jungfrau 44° oder Waage 23°. Dieses System der ungleichen Sternbildlänge wurde in der heutigen Astronomie aufgegriffen. Die Definitionen der IAU knüpfen daran an. Es basiert letztlich auf Ptolemäus’ Schilderungen der Sternbilder. Auch der anthroposophische Tierkreis folgt diesem Weg und geht phänomenologisch vor.

Tierkreis der IAU[Bearbeiten]

Im Jahre 1928 legte die Internationale Astronomische Union (IAU) die Grenzen der siderischen Sternbilder genau fest.

Die astronomischen Daten des Durchgangs der Sonne durch die 13 siderischen Sternbilder (ungefähre Werte, schwankend aufgrund der Länge eines siderischen Jahres):

  • Schütze: 18. Dezember–20. Januar
  • Steinbock: 20. Januar–16. Februar
  • Wassermann: 16. Februar–12. März
  • Fische: 12. März–19. April
  • Widder: 19. April–14. Mai
  • Stier: 14. Mai-21. Juni
  • Zwillinge: 21. Juni–21. Juli
  • Krebs: 21. Juli–10. August
  • Löwe: 10. August–16. September
  • Jungfrau: 16. September–31. Oktober
  • Waage: 31. Oktober–23. November
  • Skorpion: 23. November–30. November
  • Schlangenträger: 30. November–18. Dezember

Betrachtet man die Liste der Sternbilder der IAU, so findet man den ganzen Globus dargestellt. Für die meisten Schulen der siderischen Astrologie sind im Wesentlichen die zwölf siderischen Sternbilder entlang der Ekliptik von Bedeutung. Bernd Happel übernahm z. B. in seiner siderischen Astrologiesoftware "Astrosoft/Skyview" die Begrenzungen der IAU für die zwölf Sternbilder des Tierkreises.

Hauptschulen der siderischen Astrologie[Bearbeiten]

Der aktuelle Forschungsstand ergibt, dass dem siderischen Sternbilder-Tierkreis eine Bedeutung zukommt. Wie eine solche siderische Astrologie im Einzelnen auszusehen hat, wird von verschiedenen Vertretern des Siderischen unterschiedlich beantwortet.

Drei Hauptrichtungen lassen sich erkennen:

  • Die erste Schule hält am tropischen Tierkreis fest und integriert in diesen Elemente des siderischen (wie z. B. das Herz des Löwen).
  • Eine andere Schule wendet sich völlig von den tropischen Sternzeichen ab und erkennt nur die Bedeutung der zwölf siderischen Sternbilder des siderischen Tierkreises an.
  • Ein dritter Ansatz versucht eine Synthese von tropischem und siderischem Tierkreis.

Kritiker der siderischen Astrologie[Bearbeiten]

Grundlegende Kritik an der Theorie einer siderischen Astrologie mit einem siderischen Sternbilder-Tierkreis kommt von Dieter Koch.[17] Er vertritt die Ansicht, der ursprüngliche Sinn der siderischen Sternbilder – die er gar nicht in Abrede stellt – sei es gewesen, die Jahreszeiten zu bestimmen: Äquinoktien und Sonnenwenden wurden in Bezug auf bestimmte siderische Sternbilder bestimmt. Am Anfang habe also das Tropische gestanden, das Siderische, die Sterne waren nur zur Festlegung des Tropischen nötig.

„Wenn z. B. um 2300 vor Chr. die Konstellation der Waage morgens am Osthorizont heliakisch aufging, wusste man, dass Tagundnachtgleiche war.“

Dieter Koch

[17]

Koch vertritt die Ansicht, dass viele der siderischen Sternbilder damals analog zu landwirtschaftlichen – was gleichbedeutend ist mit jahreszeitlichen – Tätigkeiten erfunden und an den Himmel projiziert wurden.

Abschließende Bewertung der siderischen Astrologie[Bearbeiten]

Die heutige „klassische“ tropische Astrologie hat sich aus der Blütezeit der Astrologie (200 v. Chr. bis 200 n. Chr.) heraus entwickelt. Sie hat sich auch in ihrer Weiterentwicklung in den letzten 2000 Jahren feste Grundlagen erschlossen, auf denen ihr Gebäude (zumindest in den wesentlichen Elementen) sicher steht. In dieser Blütezeit war allerdings auch das Element der siderischen Sternbilder in die Astrologie mit eingeflochten. Die Mitexistenz dieses siderischen Teils ist inzwischen nachgewiesen.

Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts arbeiten Astrologen daran, aus den vorliegenden Elementen eine „siderische Astrologie“ zu entwickeln. Dieser Prozess hat bereits einige Ergebnisse gebracht, er ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Der Begriff der „siderischen Astrologie“ bezeichnet gegenwärtig drei Hauptgruppen astrologischer Schulsysteme, die alle drei auf spezifische Weise auf dem siderischen Sternbilder-Tierkreis aufbauen.

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

  • Neil F. Michelsen: The American Sidereal Ephemeris, „A brief look at the sidereal zodiac“. Astro Computing Services, San Diego, California 1981, ISBN 0-917086-30-9. („ A brief look at the sidereal zodiac“)
  • Robert A. Powell: Hermetische Astrologie, Bd.1, Astrologie und Reinkarnation. Verlag Urachhaus, 2001, ISBN 3-8251-7267-8.
  • Robert A. Powell: Zu einer neuen Sternenweisheit, Einführung in die hermetische Astrologie. Novalis Verlag Schaffhausen, 1993, ISBN 3-7214-0642-7.
  • Maria Thun: Hinweise aus der Konstellationsforschung. Maria Thun Verlag, Biedenkop/Lahn.
  • Bernadette Brady: Brady’s book of the fixed stars. Samuel Weiser, 1998, ISBN 1-57863-105-X.
  • Günther Wachsmuth: Kosmische Aspekte von Geburt und Tod. Beiträge zur Karmaforschung. Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornach 1990, ISBN 3-7235-0488-4.
  • Robert A. Powell: Hermetische Astrologie. Band 1: Astrologie und Reinkarnation. Verlag Urachhaus, 2001.
  • Cyril Fagan: Zodiacs old and new. Llewellyn Foundation for Astrological Research, Los Angeles, CA 1950.
  • James A. Eshelman: The sidereal handbook. Stymie Publications, Anaheim, CA 1975, OCLC 19118812.
  • James A. Eshelman, Tom Stanton: The new instant astrologer. The Astro Press, Los Angeles, CA 1976.
  • Cyril Fagan: Astrological origins. Llewellyn Publications, St. Paul, MN 1971.
  • Cyril Fagan: Fixed zodiac ephemeris. Ernest Grant Publisher, 1948.
  • Cyril Fagan, Brigadier Roy C.: Firebrace and Mary Austin. (The Moray series: Book 1). Primer of sidereal astrology, Fagan & Firebrace, 1971.
  • Cyril Fagan: Primer of sidereal astrology. American Federation of Astrologers, ISBN 0-86690-427-1.
  • Carl Stahl: Beginners manual of sidereal astrology. book 1 and 2, Solunar Research, Bay City, MI 1969, OCLC 5241900.
  • Denis Labouré: Initiation à l’astrologie sidérale. Guy Trédaniel, Pardès 1986.
  • Jacques Dorsan: Retour au zodiaque des étoiles (Vous n'êtes pas né sous le signe que vous croyez). Éditions Dervy-Livres, Paris 1980, ISBN 2-85076-130-3.
  • Bernd Zabka: Siderische Astrologie. Siderische Sternbilder, Solare Tierkreiszeichen. Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, 2002, ISBN 3-935363-78-8.
  • Editha Torsson: Sternbilder-Astrologie: Horoskop-Deutung aufgrund wirklicher Himmelsbilder. Königsfurt-Urania, 1999, ISBN 3-908651-03-4.
  • Fred Gettings: The Secret Zodiac: The Hidden Art in Mediaeval Astrology. Penguin, 1990, ISBN 0-14-019215-8.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Übersetzt: „Als Anu und Enlil ...“
  2. Cyril Fagan: Zodiacs old and new, Llewellyn Foundation for Astrological Research, Los Angeles, CA 1950.
  3. Kocku von Stuckrad: Geschichte der Astrologie, Verlag C. H. Beck, München 2003.
  4. a b c Kenneth Bowser: For the sideral zodiac, published online February 2005, First published in The Traditional Astrologer magazine, Ascella, Issue 14, May 1997, S. 23–27.
  5. A. Sachs: Brown University, Providence, Rhode Island, USA
  6. Richard A.Parker: Egyptian Astronomy, Astrology and Calender Reckoning, Dictionary of Scientific Biography,, Bd. XV, Erg. 1, S. 706–727.
  7. Cyril Fagan: Origin of the zodiac - Many Things, April 1968.
  8. Otto Neugebauer: A History of Ancient Mathematical Astronomy. 3 Bände, ISBN 978-3-540-06995-9.
  9. Robert Powell and Peter Treadgold: The Sidereal Zodiac, American Federation of Astrologers, Arizona, 1985 - Powell hat eine der gründlichsten Forschungen über die zwei Tierkreise vorgelegt
  10. Isag.23, nach Fagan, op.cit, S. 10.
  11. Natural History, Book 28, Kapitel 59, Bohn Classical Library, Vol. IV, S. 78–79.
  12. Siehe dazu: Neugebauer, op. cit
  13. Tetrabiblos, Ptolemy, edited and translated into english by F. E. Robbins, London W. Heinemann Ltd. Harvard University Press, First printed 1940, reprint 1960.
  14. Neil F. Michelsen, The American Sidereal Ephemeris, „A brief look at the sidereal zodiac“, Astro Computing Services, San Diego, California, 1981 („ A brief look at the sidereal zodiac“)
  15. Cyril Fagan: Zodiacs – old and new
  16. Cyril Fagan: Primer of Sidereal Astrology, S. 12.
  17. a b Dieter Koch: Was ist dran am siderischen Tierkreis? – (Überarbeitete Version eines Vortrags vom 7. November 2004 am 3° Congreso Internazionale FAES in Milano), 2007.