Sidi Slimane (Marokko)

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Sidi Slimane
Wappen fehlt
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Sidi Slimane (Marokko)
Sidi Slimane
Sidi Slimane
Basisdaten
Staat: Marokko
Region: Rabat-Salé-Kénitra
Provinz: Sidi Slimane
Koordinaten 34° 16′ N, 5° 56′ WKoordinaten: 34° 16′ N, 5° 56′ W
Einwohner: 92.989 (2014[1])
Höhe: 32 m
Sidi Slimane – Bahnhof
Sidi Slimane – Bahnhof

Sidi Slimane (arabisch سيدي سليمان) ist eine marokkanische Stadt mit etwa 90.000 Einwohnern; sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Region Rabat-Salé-Kénitra.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sidi Slimane liegt am Oued Beht, einem Nebenfluss des Sebou, am Südrand der Gharb-Ebene in einer Höhe von etwa 30 bis 40 m ü. d. M. Die Küstenstädte Kénitra und Rabat liegen gut 65 km (Fahrtstrecke) westlich bzw. etwa 117 km südwestlich. Im Südosten befinden sich die Städte Fès (ca. 115 km) und Meknès (ca. 67 km). Das Klima ist insgesamt eher ausgeglichen.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1994 2004 2014
Einwohner 69.645 78.060 92.989

Die größtenteils in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus den umliegenden Dörfern und Bergregionen des Mittleren und Hohen Atlas zugewanderten Einwohner sind meist berberischer Abstammung. Umgangssprache ist jedoch in der Regel Marokkanisches Arabisch.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Dörfern der Umgebung von Sidi Slimane wird in großem Umfang Feldwirtschaft betrieben; Tierhaltung (Schafe, Ziegen, Hühner) ist dagegen eher selten geworden. Die Stadt selbst fungiert als regionales Handwerks-, Handels- und Dienstleistungszentrum und bietet die für die Region wichtigen Ausbildungsstätten und Gesundheitszentren.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur älteren Geschichte des Ortes liegen – wie in den Berbergebieten des Maghreb allgemein üblich – keine schriftlichen Aufzeichnungen vor. Einige Forscher lokalisieren hier die um das Jahr 30 v. Chr. von Augustus gegründete Veteranenkolonie Babba Iulia Campestris, die von anderen eher bei Ksar-el-Kebir oder an anderer Stelle verortet wird. Zu Beginn der französischen Protektoratszeit (1912) war Sidi Slimane nur ein größeres Dorf mit etwa 2.500 Einwohnern und einem regional bedeutsamen Marabout-Grabmal; seine heutige Bedeutung erlangte der Ort unter den Franzosen, die ihn Petit Paris (‚Klein Paris‘) nannten, und vor allem nach der Unabhängigkeit Marokkos (1956).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Stadtbild mit seinem geradlinig verlaufenden Straßennetz vermittelt ein eher modernes Aussehen.

Töchter und Söhne der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsstatistik Marokko (Memento des Originals vom 3. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geohive.com
  2. Sidi Slimane – Klimatabellen