Sidse Babett Knudsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sidse Babett Knudsen bei der Verleihung des César 2016

Sidse Babett Knudsen (* 22. November 1968 in Kopenhagen) ist eine dänische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tochter eines Fotografen und einer Lehrerin absolvierte ihre Schauspielausbildung von 1987 bis 1990 am Théâtre de L’Ombre in Paris. In den 1990er Jahren war Knudsen Mitglied der Theatergruppe FÅR 302, danach folgten Theaterauftritte an Kopenhagener Schauspielhäusern. Parallel dazu wirkte sie in ersten skandinavischen Film- und Fernsehproduktionen mit.

Im Jahr 1997 erhielt sie für die Hauptrolle in Jonas Elmers Drama Let’s Get Lost die wichtigsten dänischen Filmpreise, die Bodil und den dänischen Robert. Zwei Jahre später gewann sie beide Auszeichnungen ein weiteres Mal für Susanne Biers romantische Komödie Der einzig Richtige (1999).

Einem größeren Kinopublikum wurde sie durch die Rolle der Helene in Biers Oscar-nominiertem Beziehungsdrama Nach der Hochzeit bekannt, für die sie auf dem Nordischen Filmfestival in Rouen den Darstellerpreis erhielt und erneut für eine Bodil und einen Robert nominiert wurde. Internationale Bekanntheit brachte ihr dann die Hauptrolle in der hochgelobten dänischen Fernsehserie Borgen – Gefährliche Seilschaften (2010–2013), in der sie die erste dänische Ministerpräsidentin verkörperte. Für ihre Darstellung in L’hermine wurde sie 2016 mit einem César als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]