Sieben Legenden

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Die Sieben Legenden sind ein Novellenzyklus von Gottfried Keller, erstveröffentlicht 1872, aber bereits in der Berliner Zeit des Autors entworfen. Sie bringen das poetologische Programm eines über die sozialen Gegebenheiten hinausgehenden Realismus, der dennoch nicht in romantische Muster zurückfällt, zum Ausdruck.

Gemeinsam ist den Legenden, dass in ihrem Mittelpunkt die Jungfrau Maria steht, allerdings in einer Ausdeutung und Gestalt, die sowohl von katholischer wie evangelischer Auffassung und Dogmatik weit entfernt ist. Sie wird darin zur

magna mater der irdischen und Geschlechterliebe (amor), eine Schwester von Juno und Venus und dergestalt eine synkretistische Mischgottheit, in der Heidnisches und Christliches zu einer weiblichen Dreifaltigkeit der Liebe verschmelzen oder, wie man auch gesagt hat, zur postchristlichen Mutter Erde.“ [1]

Sieben Legenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heilige Eugenia, griechische Ikone

Eugenia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eugenia, ein „feines Römermädchen“ in Alexandria, wird durch eifriges Studium zu einem „Blaustrümpfchen“ und weist die Werbung des jungen Aquilinus ab, indem sie die Bedingung stellt, dass er ihr „Geistesleben und Streben versteht und ehrt und an demselben teilnimmt.“ Psalmworte aus einem Kloster bekehren sie zum Christentum, sie zieht männliche Kleider an, wird in das Kloster aufgenommen und bald zu dessen Abt. Als Eugenia hört, dass Aquilinus zu ihrem Gedächtnis ein sie darstellendes Marmorbild hat aufstellen lassen, geht sie bei Nacht hin, um es mit einem Hammer zu zerschlagen. Als sie aber sieht, wie Aquilinus kommt und es küsst, versagen ihr die Kräfte. Eine Witwe hat sich in den schönen Abt verliebt, bestellt ihn (sie) zu sich unter dem Vorwand, krank zu sein. Als Eugenia ihre glühenden Liebesschwüre erbittert zurückweist, rächt sich die Witwe nach dem Vorbild der Frau des Potifar: Sie schreit um Hilfe, als habe der Abt sie vergewaltigen wollen. Eugenia wird verhaftet und zum Tode verurteilt, erreicht aber ein Gespräch mit Aquilinus, der inzwischen Konsul ist, enthüllt ihm ihr Geheimnis – und er bringt sie auf sein Landhaus in Sicherheit, nachdem er die Menge mit der Behauptung beruhigt hat, der Abt sei Dämon gewesen, der entschwunden sei. Aquilinus vermählt sich mit ihr, und als ihr Haupthaar wieder gewachsen ist, führt er sie nach Alexandria zurück. Er stellt sie „mit Erfindung einer geschickten Fabel“ seinen Eltern vor, feiert „eine glänzende Hochzeit“ und wird von Eugenia zum Christentum bekehrt.[2]

Die Jungfrau und der Teufel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein wohlhabender Graf gerät durch allzu große Mildtätigkeit in Schulden und Not und versetzt dem Teufel, der ihm in Gestalt eines Feuer aus den Augen sprühenden Fährmanns erscheint, Bertrade, seine Frau, wenn er nur wieder genug Gold hat. Er findet unter Bertrades Kopfkissen ein Buch, aus dem Goldstücke fallen, wenn er darin blättert. Als er verabredungsgemäß seine Gattin dem Teufel ausliefern will, kommen sie an einem Kirchlein herbei, in dem Bertrade vor einem „eigentümlich anmutigen Marienbild“ ihr Gebet verrichtet. Sie fällt in tiefen Schlaf, die Jungfrau springt vom Altar, nimmt Bertrades Gestalt an, setzt an der Seite des Grafen Gebizo den Weg fort und wird von ihm dem Teufel übergeben, der sie in Gestalt eines schwarzen Ritters erwartet an einem eigens für dieses Treffen von ihm geschaffenen Brunnen:

Der Brunnen aber bestand aus einer großen runden Schale, in welcher einige Teufel in der Weise, wie man heutzutage lebende Bilder macht, eine verführerische weiße Marmorgruppe schöner Nymphen bildeten oder darstellten. Sie gossen schimmerndes Wasser aus ihren hohlen Händen, wo sie es hernahmen, wußte nur ihr Herr und Meister; das Wasser machte die lieblichste Musik, denn jeder Strahl gab einen andern Ton und das Ganze schien gestimmt wie ein Saitenspiel. Es war sozusagen eine Wasserharmonika, deren Akkorde alle Süßigkeiten der ersten Mainacht durchbebten und mit den reizenden Formen der Nymphengruppe ineinanderflossen; denn das lebende Bild stand nicht still, sondern wandelte und drehte sich unvermerkt.

Während der Teufel sich der scheinbaren Bertrade an die Brust wirft als „der ewig Einsame, der aus dem Himmel fiel“, verirrt sich Gebizo auf dem Rückweg und stürzt tödlich in eine Schlucht. Die heilige Jungfrau ringt mit dem Teufel, vermag ihn zwar nicht zu besiegen, demütigt ihn aber und kehrt in ihr Kirchlein zurück. Bertrade erwacht aus ihrem Schlaf, setzt sich auf das draußen wartende Pferd, kehrt heim und lässt Gebizo, für den alle Liebe „aus ihrem Herzen weggetilgt“ ist, bestatten. Ihre „hohe Gönnerin“ sieht sich deshalb nach einem anderen Mann für sie um, und was sie dafür anstellt, beschreibt die nächste Legende.

Die Jungfrau als Ritter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illustration aus Reibisch: Der Rittersaal, Stuttgart 1842

Der Kaiser hört von der unbemannten Bertrade und schickt den trägen Zauderer Zendelwald als Boten zu ihr, um anzukündigen, dass er sie besuchen und ihr einen neuen Mann besorgen will. Zendelwald verliebt sich in Bertrade, reist aber umgehend wieder ab und kehrt zu seiner Mutter zurück, die ganz im Gegensatz zu ihm sehr tätig und entscheidungsfreudig ist. Als sie hören, dass ein Turnier geplant ist, dessen Sieger die schöne Bertrade bekommen soll, zwingt die Mutter den Sohn, sich an dem Turnier zu beteiligen. Auf dem Weg zur Burg Bertrades kehrt er in eben dem Kirchlein ein, in dem Bertrade schon einmal einen rettenden Schlaf getan hat. Auch Zendelwald entschläft am Altar, die Jungfrau Maria steigt herab, legt seine Rüstung an. Sie besiegt die in ihrer übertriebenen Männlichkeit lächerlichen Ritter „Maus der Zahllose“ und „Guhl der Geschwinde“, und auf dem Hochzeitsbankett tritt der wirkliche Zendelwald unbemerkt an die Stelle seines Ebenbilds, bekennt, was geschehen ist und wird an Bertrades Seite „ein ganzer Mann im Reiche, so dass der Kaiser ebenso zufrieden mit ihm war als seine Gemahlin“.

Juno, römische Kopie eines hellenistischen Originals, 2. Jahrhundert v. Chr., Louvre

Die Jungfrau und die Nonne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Nonne, die als Küsterin in ihrem Kloster arbeitet, gibt eines Tages den Lockungen der Welt nach, legt die Schlüssel ihres Amtes auf den Altar der Heiligen Jungfrau und zieht in die Welt. Diese Welt reduziert sich sehr schnell auf einen Ritter, der, vom Kreuzzug heimkehrend, die obdachlose Beatrix mit auf seine Burg nimmt und zu seiner Geliebten macht. Einmal verwürfelt er sie im Übermut an einen Nachbarn, aber Beatrix kehrt zu ihrem Ritter zurück, woraufhin er sie heiratet und acht Söhne mit ihr hat. Nun hat sie ihren Durst nach Welt gestillt und kehrt ins Kloster zurück, wo ihre Abwesenheit gar nicht bemerkt wurde; denn die Heilige Jungfrau hat ihre Gestalt angenommen und ihren Dienst als Küsterin versehen. Als alle Nonnen zu einem Marienfest Geschenke für die Gottesmutter vorbereiten, fällt Beatrix kein Geschenk ein. Als die Feier aber stattfindet, betritt ein „eiserner Greis“ mit seinen acht erwachsenen Söhnen, die „wie ebenso viel geharnischte Engel anzusehen waren“, das Gotteshaus. Beatrix erkennt sie, schreit auf, eilt zu ihnen, gibt sich zu erkennen und gibt ihr Geheimnis preis: „So musste nun jedermann gestehen, dass sie heute der Jungfrau die reichste Gabe dargebracht.“

Der schlimm-heilige Vitalis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vitalis, selbst Mönch, geht in Bordelle und bekehrt Huren durch eifriges Gebet. Dadurch kommt er in Verruf, selbst die Dienste der Huren in Anspruch zu nehmen – aber er bleibt keusch. Eines Tages verliebt sich Jole in ihn, die sittsame Tochter eines Kaufmanns, der in der Nachbarschaft des von Vitalis besuchten Hurenhauses wohnt. Um von ihm besucht zu werden, kauft sie das Haus der Hure und tut so, als sei sie selbst eine. Als er kommt, erklärt sie dem Verblüfften ihre Liebe. Das ist ihm noch nie passiert; er sucht vergeblich Rat im Gebet vor einem „schönen alten Marmorbild der Göttin Juno“, das, „mit einem Heiligenschein versehen, als Marienbild aufgestellt worden war“. Schließlich aber lässt er sich von Jole verführen, den Mönchshabit mit weltlichen Kleidern zu vertauschen, was zur Folge hat, dass er ihrem Wunsch, bei ihrem Vater um ihre Hand anzuhalten, nachgibt und „jetzt ein ebenso trefflicher und vollkommener Weltmann und Gatte (wurde), als er ein Märtyrer gewesen war.“

Dorotheas Blumenkörbchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heilige Dorothea von Caesarea mit Blumenkörbchen in einem Stundenbuch um 1440

Die Patriziertochter Dorothea wird von Fabricius, einem „pedantischen Christenverfolger“, umworben, hat sich aber in dessen Geheimschreiber Theophilus verliebt. Dieser hält sich aus Sorge, seinem Herrn in die Quere zu kommen, zurück, und als Dorothea einmal behauptet, eine schön geschnittene Schale, die sie dem heimlich Geliebten zeigt, habe sie von Fabricius bekommen, nimmt Theophilus das für bare Münze und zieht sich völlig zurück, obgleich Dorothea ihn nur durch Eifersucht verliebt machen wollte. Bekümmert sucht das Mädchen Trost im christlichen Glauben ihrer Eltern und provoziert Fabricius, der weiter um sie wirbt, mit der Äußerung, sie habe einen „himmlischen Bräutigam“ gefunden. Als von Rom aus erneute Christenverfolgung befohlen wird, lässt Fabricius Dorothea und ihre Eltern verhaften und foltern. Theophilus hört, dass Dorothea auf einem glühenden Rost liegt, und will sie befreien. Dorothea bezeichnet das Folterwerkzeug jedoch als „die Rosen ihres vielgeliebten Bräutigams“ und blickt voll Seligkeit auf Theophilus. Als die Glut erneut angefacht wird, bittet sie darum, getötet zu werden. Er sieht von ferne das Beil blitzen, mit dem sie getötet wird, und bricht zusammen. Ein kindlicher Engel bringt dem Bewusstlosen ein Körbchen mit Rosen und drei angebissenen Äpfeln, das er beim Erwachen wirklich in Händen hält. Von Sehnsucht ergriffen, geht er zu Fabricius, bekennt sich zu Dorotheas Glauben und wird noch in derselben Stunde geköpft. Der letzte Absatz beschreibt das Miteinander der beiden Liebenden („wie zwei Tauben“) in den Gefilden der Seligen, in denen es aber auch das „kristallene Haus der heiligen Dreifaltigkeit“ gibt, in das sie hineingehen und „gleich Zwillingen unter dem Herzen ihrer Mutter“ entschlafen.[3]

Das Tanzlegendchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musa ist eine so leidenschaftliche Tänzerin, dass sie, wenn sie nicht betet, tanzt, ja, sie tanzt sogar Gebete. Als sie der Heiligen Jungfrau einmal ein Gebet vortanzt, erscheint ihr der König David, tanzt mit ihr und verspricht ihr, sie dürfe im Himmel ewig tanzen, wenn sie nur jetzt auf Erden ganz darauf verzichte. Ihre Zweifel werden von einer himmlischen Melodie besiegt. Sie lebt einsiedlerisch im Garten ihrer Eltern und lässt sich sogar die Füße mit einer Kette zusammenschmieden. Als sie stirbt, verschönt sich die Natur, der Himmel tut sich auf und Musa entschwebt tanzend in die ewige Seligkeit.[4] Diese aber wird ein einziges Mal gestört, als an einem hohen himmlischen Feiertag die neun Musen, welche als heidnische Gottheiten sonst in der Hölle schmachten, gnädiger Weise hinzu geladenen werden. Aus Dankbarkeit stimmen sie einen Gesang an. Dieser klingt aber in den himmlischen Gefilden

so düster, ja fast trotzig und rauh, und dabei so sehnsuchtsschwer und klagend, daß erst eine erschrockene Stille waltete, dann aber alles Volk von Erdenleid und Heimweh ergriffen wurde und in ein allgemeines Weinen ausbracht. Ein unendliches Seufzen rauschte durch den Himmel; bestürzt eilten alle Ältesten und Propheten herbei, indessen die Musen in ihrer guten Meinung immer lauter und melancholischer sangen und das ganze Paradies mit allen Erzvätern, Ältesten und Propheten, alles was je auf grüner Wiese gegangen oder gelegen, außer Fassung geriet. Endlich aber kam die allerhöchste Trinität selber heran, um zum Rechten zu sehen und die Eifrigen Musen mit einem lang hinrollenden Donnerschlage zum Schweigen zu bringen. Da kehrte Ruhe und Gleichmut in den Himmel zurück; aber die armen neun Schwestern mußten ihn verlassen und durften ihn seither nicht wieder betreten.

Erläuterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte der kleinen Musa handelt von Kunst und Künstlertum ganz im Sinne der (späteren) Sigmund Freudschen Theorie der Sublimierung, d. h. der Umwandlung der Energie versagter Triebwünsche in geistige Leistungen. Für das Feld der Kunst ist Keller somit bereit, der religiösen Lehre von der himmlischen Glückseligkeit als Lohn für irdische Entsagung ein gewisses Recht zuzugestehen. Ursprünglich wollte er das „Tanzlegendchen“ damit schließen lassen, dass die Jungfrau Maria den neun Musen verspricht, ihnen dauerndes Wohnrecht im Himmel zu verschaffen. Der aktuelle Schluss fiel ihm während eines Orgelkonzertes von Theodor Kirchner in St. Peter (Zürich) ein. Er wiederholt und bestätigt in konzentrierter Form Kellers Haltung zu Kunst und Religion in den Sieben Legenden: Zwar gibt es ohne Entsagung keine Kunst; doch kein Strahlenglanz des Himmels kann den Himmelsbewohnern, soweit sie einmal Menschen waren, die Schönheit des Erdenraumes ersetzen.[5]

Entstehung und Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angeregt zu diesen Novellen wurde Keller durch die in zwei Bänden gesammelten Legenden von Ludwig Gotthard Kosegarten,[6] freilich in einem negativen Sinne: Er entdeckte unter Kosegartens eher „läppisch frömmelnden“[7] Texten eine „ehemals mehr profane Erzählungslust“ (Vorwort Kellers), der er sich unbekümmert hingab.

Gottfried Keller, durch die Begegnung mit Ludwig Feuerbachs religionskritischer Philosophie zum Verzicht auf den Glauben an Gott und an die Unsterblichkeit der Seele bekehrt, sah in der konsequenten Diesseitigkeit keine Verarmung: „Für mich ist die Hauptfrage die: wird die Welt prosaischer und gemeiner nach Feuerbach? Bis jetzt muss ich des bestimmtesten antworten: Nein! im Gegenteil, es wird alles klarer, strenger, aber auch glühender, sinnlicher.“[8] In seinem Werk unternahm der Dichter den Versuch, die Poesie der Bevormundung durch die Religion zu entziehen. Nicht ohne Grund werden deshalb die Sieben Legenden als Schlüsselwerk der Kellerschen Erzählkunst bezeichnet.[9] Psychoanalytisch versierte Interpreten verstehen sie als Musterbeispiele einer Poesie der Wunscherfüllung, und verweisen auf der Umstand, dass der in Liebes- und Heiratsangelegenheiten stets vom Unglück verfolgte Dichter in seinen Legenden Ehe um Ehe stiftet.[10]

Texte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sekundärliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Albert Leitzmann: Die Quellen zu Gottfried Kellers „Legenden“. Niemeyer Verlag, Halle 1919 (Quellenschriften zur neueren deutschen Literatur; 8).
  • Arthur Henkel: Gottfried Kellers „Tanzlegendchen“ (Göttinger Antrittsvorlesung 1955, aktualisiert). In: Hartmut Steinecke (Hrsg.): Zu Gottfried Keller. Stuttgart 1984, ISBN 3-12-398200-9, S. 108–121.
  • Adolf Muschg: Gottfried Keller. 4. Aufl. Kindler Verlag, München 1977, ISBN 3-463-00698-7.
  • Wolfgang Riedel: Das Wunderbare im Realismus (Droste, Gotthelf, Keller, Storm). In: Sabine Schneider, Barbara Hunfeld (Hrsg.): Die Dinge und die Zeichen. Dimensionen des Realistischen in der Erzählliteratur des 19. Jahrhunderts; für Helmut Pfotenhauer. Verlag Königshausen & Neumann, Würzburg 2008, ISBN 3-826-03717-0, S. 73–94.

Oper[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Kaiser zitiert nach Riedel S. 88
  2. Eugenia von Rom im Ökumenischen Heiligenlexikon
  3. Dorothea im Ökumenischen Heiligenlexikon
  4. Zu Musa vergleiche http://www.antiochian.org/node/18618
  5. Jonas Fränkel, Editorische Notiz zu den Sieben Legenden, S. 380 f.
  6. Leitzmann, passim, Jonas Fränkel S. 348, Adolf Muschg S. 104
  7. „Ich fand nämlich eine Legendensammlung von Kosegarten in einem läppisch frömmelnden und einfältiglichen Stile erzählt (von einem norddeutschen Protestanten doppelt lächerlich) in Prosa und Versen. Ich nahm sieben oder acht Stücke aus dem vergessenen Schmöker, fing sie mit den süßlichen und heiligen Worten Kosegärtchens an und machte dann eine erotisch-weltliche Historie daraus, in welcher die Jungfrau Maria die Schutzpatronin der Heiratslustigen ist.“ Keller am 22. April 1860 an Ferdinand Freiligrath, zitiert nach Fränkel, S. 349
  8. Keller an Baumgartner, 28. Januar 1849, zitiert nach Muschg, S. 209
  9. Riedel S. 86
  10. „In diesem Sinn sind die Legenden die ebenso graziöse wie extreme Summa Kellerscher Psychologie. Hier erfüllt sie sich Wünsche, malt sich Figuren aus, die in minder naiver Fiktion, weil von Preisgabe bedroht, nur angedeutet bleiben.“ Muschg, S. 106