Siechenhaus

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Siechenhaus (von mittelhochdeutsch siech ‚krank‘; vgl. „Siechtum“) ist ein Oberbegriff für:

  • mittelalterliche Hospitäler, unter anderem Seuchenhospitäler („Sondersiechenhäuser“) wie Leprakolonien (Leprosorien) und Pesthäuser, in denen man „dahinsiechende“ Kranke (Kranke mit besonders gefürchteten Krankheiten, insbesondere Aussätzige bzw. Leprakranke) isolierte.

Siechenhaus ist die Bezeichnung folgender Gebäude:

in Deutschland:

in der Schweiz:

in Österreich:

als Siechhof:

Siehe auch

  • Große Siechenbande, Räuberbande, deren Mitglieder eine Lepraerkrankung vortäuschten und in rheinischen Siechenhäusern lebten
  • Siechenbach, Bezeichnung für Bäche an Siechenhäusern
  • Siechenmutter, Spitalmeisterin eines Siechenhauses
Dies ist eine Begriffsklärungsseite zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.