Siegfried Fuhrmann

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2000 K3 Kampnagelfabrik Hamburg
2004 HOMUNKULUS Künstlerhaus HH Bergedorf
2004 Server Installation Kunsthaus Hamburg
2007 Installation zusammen mit A. Bromma Sootbörn Hamburg
2012 Installation im Eiskeller Altona Hamburg
2013 Beispiel Folien-Knöpfgrafik über Zeichnung

Siegfried Fuhrmann (* 1944 in Hohenbüchen) ist ein deutscher Künstler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Lehre zum Technischen Zeichner (Industrie am Fagus-Werk) studierte Fuhrmann mit dem Schwerpunkt Kunst an der Pädagogischen Hochschule Alfeld mit Abschluss an der Universität Hildesheim. Währenddessen weiterführende Studien in der Werkstatt des Kunstkeramikers Jürgen Riecke. Erste Ausstellungen mit Malerei/Objektmontagen (Museum Alfeld, Kunstverein Hannover). Ab 1971 war Fuhrmann dann fortdauernd in der Hansestadt Hamburg an verschiedenen Schulen tätig, gleichzeitig jedoch auch als freier Gestalter und Künstler. Er stellte ab 1981 regelmäßig aus. 1987 gründete Fuhrmann dann zusammen mit seiner Frau Maren und einer Gruppe gleichberechtigt beteiligter Künstler den seinerzeit bald auch international bekannt werdenden Kunstraum KX. Kunst auf Kampnagel. An diesem 15 Jahre lang erfolgreich bestehenden „off“-Kunstort begleiteten Fuhrmanns unzählige bekannte Künstler auf Ihrem Weg (u. a. incl. Öffentlichkeitsarbeit, Akquise, Katalogerstellung, Organisation „Woche der bildenden Kunst“ Hamburg 1992, Mitglied im Beratungsgremium „Arbeitsgruppe bildende Kunst Hamburg“, Jury Jahresstipendium bildende Kunst Hamburg). Weiterhin war Fuhrmann mit im Vorstand bei dem seinerzeit neu gegründeten, selbstverwalteten Künstlerhaus Sootbörn in Hamburg tätig. Später engagierte sich Siegfried Fuhrmann dann auch noch einige Jahre (bis Ende 2014) im Vorstand des Berufsverbandes BBK Hamburg.

In seinem Schaffen als Künstler verfolgte Siegfried Fuhrmann stets bewusst das Prinzip der Selbstorganisation, ohne Inanspruchnahme von kommerziellen Galerien, betreffend seiner Ausstellungen im In- und Ausland, respektive der „Eigenvermarktung“ sowie der Vermittlung seiner Werke. Bekanntheit erlangte Fuhrmann u. a. durch die Eigenheit seiner Installationen. Einzelne Objekt-Teile lassen sich dabei mit Hilfe spezieller Kupplungen miteinander verbinden, manchmal auch unter Einbeziehung des Vernissagepublikums. Über die Austauschbarkeit technoider Installationselemente wird der inhaltliche Kontext jeweils zu neuer Bedeutung hin veränderbar. Dies Prinzip ist auch häufig seinen Zeichnungen eigen. Stets geht es Fuhrmann dabei um das obskure Verhältnis des Menschen zu und in seiner wie selbstverständlich von Technik determinierten Lebenswelt.

Siegfried Fuhrmann lebt und arbeitet in Hamburg (Atelier für kompatible Form).

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1992
„x hoch 3“,Skulpturenausstellung zur „Woche der bildenden Kunst“, Internationale Kulturfabrik, Hamburg (Katalog)
1997
„Raumfragen“, Messberghof, Hamburg (Katalog)
Städtische Galerie Suhl (Einzelausstellung)
„FLIEGEN“, Künstlerhaus Sootbörn, HH (K)
1998
Installationen + Zeichnungen, Raum XY, HH (Katalog)
„Kunst und Computer“, Griffelkunst im Museum Altona, HH (Katalog)
2000
„operational tests“, Projektverfahren I (Installationen), Halle K3, Kampnagel HH
2002
„operational tests“, Projektverfahren II (Installationen), Kunsthalle E-WERK, Freiburg (Breisgau)
2003
„Paarlauf“, Dialogausstellung 7/7 Kunsthaus Nürnberg
2004
„tM#kO#cC“, Einzelausstellung, KX, HH (Katalog)
„Paarlauf“, Dialogausst. 7/7 Kunsthaus HH
2005
„ID: SUHL909705SF“, (Einzelausstellung)
„#autovision#“, Installation/Zeichnung, HH EINSTELLUNGSRAUM, (Einzelausstell.) (Katalog)
2007
„INSTALLATION # Bildwerk“ (in Gemeinschaft m. A. Bromma), Künstlerhaus Sootbörn, Hamburg
2008
„Die Rückseite des Mondes“, Kunsthaus HH, BBK (Katalog)
2009
„départ “, Gruppenausstellung Sootbörn HH, (Katalog),
2010
.Wandarbeit, Pavillon sous Bois bei Paris
2011
„1D“, Raum 2025 Hamburg
2014
„Fliegende Gärten“, (interaktive Wassersklulptur), Sootbörn HH

Einzelnachweise (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siegfried Fuhrmann, Die Künstler: „images technoid“, Hrsg. Siegfried Fuhrmann, Hamburg, 1988
  • Publikation zur Ausstellung „images technoid“ KX. Kunst auf Kampnagel (Organisation, Teilnahme u. Katalog) in Zeitschrift „art“ Nr. 11/November 1988
  • Maren Fuhrmann, Siegfried Fuhrmann, Die Künstler: "T II", Hrsg. Siegfried Fuhrmann, Hamburg, 1990
  • Katalog: KX Kunst auf Kampnagel (Dokumentation), Publikation Januar 1992
  • Maren Fuhrmann, Siegfried Fuhrmann (Konzeption, Organisation, Layout), Ausstellung: Ingo Ronkholz, Ulf Hegewald, Stephan Baumkötter, Susanne Windelen, Siegfried Fuhrmann, Konrad Loder, Veit Stratmann, Gereon Lepper, Peter Boué, Gunther Gerlach, Heinz Pfahler, Branko Smon, Klaus Gärtner, Wilhelm Mundt Texte Ioerg B., Marion Koenen, Gottlieb Leinz, Pierre Pénisson, Mathias Flügge, Martin Seel, Olivier Grasser, Uwe Fleckner, Hartmut Flessner, U. Bore, Uwe Süchting, Heinz Schütz, Jens Kräubig, Resa Treuklang, D. G. Feldmann, Dr. Christina Weiss, Maren Fuhrmann, Siegfried Fuhrmann: Ausstellungskatalog „X3 - Tendenzen aktueller Skulptur“ zur Skulpturenausstellung der „Woche der bildenden Kunst“, September – Oktober 1992 (Organisation, Katalog, Teilnahme), 2 Hallen und Außenflächen auf dem Gelände der internationalen Kulturfabrik Kampnagel, Hrsg. Maren + Siegfried Fuhrmann, Hamburg
  • Zur Ausstellung „operational tests“ 2002, Halle K3 Kampnagel Hamburg, (Organisation und Teilnahme), publiziert im KUNSTFORUM Bd. 153, Januar – März 2001
  • Katalog: Siegfried Fuhrmann, Installationen – Montagen – Bilder, Dokumentation, Atelier für kompatible Form, Hamburg 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Siegfried Fuhrmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien