Siegfried Lamnek

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Siegfried Lamnek (* 3. Oktober 1943 in Crvenka, Königreich Jugoslawien) ist ein deutscher Soziologe.

Lamnek promovierte bei Karl Martin Bolte und habilitierte an der Universität München. Er war Lehrstuhlinhaber für Soziologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mit den Forschungsschwerpunkten: Methodenforschung der qualitativen Sozialforschung, Theorien abweichenden Verhaltens und Kriminalitätstheorien sowie Gewalt an Schulen.

Durch seine mehrfach aufgelegten Lehrbücher zur qualitativen Sozialforschung und zu Theorien des abweichenden Verhaltens ist Lamnek unter Sozial- und Erziehungswissenschaftlern sowie auch Sozialpädagogen und Sozialarbeitern sehr bekannt und einer der meistzitierten, empirischen Sozialforscher.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Qualitative Sozialforschung. 5. überarbeitete Auflage. Beltz, Weinheim/Basel 2010, ISBN 978-3-621-27770-9.
  • Theorien abweichenden Verhaltens I - "Klassische Ansätze". 9. durchgesehene Auflage. Wilhelm Fink (UTB), Paderborn 2013, ISBN 978-3-8252-3935-0.
  • Theorien abweichenden Verhaltens II - "Moderne Ansätze". 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Wilhelm Fink (UTB), Paderborn 2008, ISBN 978-3-8252-1774-7.
  • Tatort Familie. Häusliche Gewalt im gesellschaftlichen Kontext. 2. erweiterte Auflage. VS, Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-531-15140-3.
  • Gruppendiskussion. Theorie und Praxis. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Beltz, Weinheim/Basel 2005, ISBN 3-8252-8303-8.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg W. Oesterdiekhoff: Lexikon der soziologischen Werke. VS Verlag, Wiesbaden 2001, ISBN 3531132555, S. 371

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]