Siegfried Rumbler

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Siegfried Rumbler (* 16. Mai 1941 in Frankfurt am Main; † 19. Dezember 1997 in Gotha) war ein deutscher Heimatforscher.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rumbler war erster Vorsitzender des Taunusklubs Stammklub gegr. 1868 e. V. und seit Februar 1989 ehrenamtlicher Koordinator der Arbeiten zur Erfassung und zum Nachweis historischer Grenzsteine in Hessen. [1] Nach ihm wurde der Siegfried-Rumbler-Weg benannt, der Grenzstein-Rundwanderweg des Taunusklubs, der am Sandplacken im Taunus startet und durch die Geschichte Hessens im 19. Jahrhundert im Bereich der Hohen Mark führt. [2] Mit Heinrich Riebeling richtete er im Freilichtmuseum Hessenpark einen Grenzsstein-Lehrwanderpfad ein. [3]

Die heimatkundlichen Schriften Rumblers werden von zahlreichen wissenschaftlichen Bibliotheken geführt. Der Heimatforscher verstarb während der Ausarbeitung einer Exkursion in Gotha.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 25 Jahre Heimatkundlicher Arbeitskreis, Träger des hessischen Denkmalschutzpreises 1990 (mit Horst Wagner), Verlag Taunusklub, Frankfurt am Main, 1996
  • Kleindenkmale in Hessen (mit Heinrich Riebeling), Freilichtmuseum Hessenpark, Neu-Anspach, 1984
  • Rund um den Feldberg/ Taunus in alten Ansichten, Flechsig Verlag, 1992, ISBN 978-3-88189049-6
  • 125 Jahre Taunusklub Stammklub - Urkunden, Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main, 1993
  • Grenzstein-Rundwanderweg im Hohen Taunus, Hohemarkbereich, Sandplacken. Eine Wanderung durch die Geschichte Hessens im 19. Jahrhundert, Verlag Taunusklub/Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main, 1979, ISBN 978-3-78291073-6
  • Bericht über den augenblicklichen Stand der Grenzsteinaufnahme im Hohemarkbereich des Taunus, Verlag Taunusklub, Frankfurt am Main, 1976

Beiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siegfried Rumbler (Hrsg. und Vorwort), Richard Zorn (Autor): Grenzsteine des Rhein-Main-Gebietes - Eine heimatkundliche Beschreibung alter Grenzsteine im Taunus, in der Wetterau, Lahn-, Rhein- und Maingegend, mit näheren Ausführungen über das ältere Grenzsteinwesen, über die verschiedenen Arten von Grenzzeichen (1931, Nachdruck: Frankfurt am Main, 1982)
  • Siegfried Rumbler (Hrsg. des Nachdrucks): Instruktion für die Feldgeschworenen des Grossherzogtums Hessen - vom 23. Februar 1833, Frankfurt am Main, 1982
  • Ein historischer Grenzstein aus der Landgrafenzeit. Jahrbuch der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung. Darmstadt, Ausg. 33. 1982, S. 72 f.
  • Jahrbuch 1994 des Main-Taunus-Kreis - Beitrag: Ambet, Hanseklinger, Pflasterschisser und andere Ortsspitznamen
  • Rad und Sparren, Zeitschrift des Historischen Vereins Rhein-Main-Taunus, Heft 5 - 1977 - Beitrag: Historische Grenzsteine
  • Rad und Sparren, Zeitschrift des Historischen Vereins Rhein-Main-Taunus, Heft 8 - 1979 - Beitrag: Die fünf Zeugen eines Viermärkers im Hohen Taunus
  • Rad und Sparren, Zeitschrift des Historischen Vereins Rhein-Main-Taunus, Heft 9 - 1980 - Beitrag: Spitznamen von Gemeinden im Main-Taunus-Kreis

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konrad Huth: Wachttürme sichtbar gemacht. Seit 25 Jahren hilft der Taunusklub dem Denkmalschutz. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Oktober 1996, Nr. 233, S. 52

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nassauische Annalen: Jahrbuch des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, Band 110, Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, 1999, S. 603
  2. /www.gps-tour.info
  3. Aufsatz Grenzmale Hessen (PDF-Datei; 36 kB)