Sielow

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Stadt Cottbus
Koordinaten: 51° 47′ 59″ N, 14° 18′ 10″ O
Höhe: 63 m ü. NHN
Einwohner: 3606 (31. Dez. 2017)[1]
Eingemeindung: 6. Dezember 1993
Postleitzahlen: 03044, 03055
Vorwahl: 0355
Karte
Lage von Sielow in Cottbus
Dorfkirche
Dorfkirche

Sielow, niedersorbisch Žylow, ist ein Ortsteil der Stadt Cottbus in Brandenburg.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt fünf Kilometer nordnordwestlich von Cottbus. Nachbarorte sind Maiberg und Döbbrick im Nordosten, Skadow und Masnick's Häuslergut im Osten, Saspow, Schmellwitz, Windmühlensiedlung und Brunschwig im Südosten, Ströbitz im Süden, Zahsow und Gulben im Südwesten, Ruben im Westen sowie Briesen, Alte Schäferei, Striesow und Dissen im Nordwesten.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. Mai 1899 wurde der Abschnitt Burg–Cottbus Westbahnhof der Spreewaldbahn eröffnet. Eine Betriebsstelle dieser Schmalspurbahn war am Kilometer 46,37 der Bahnhof Sielow, eine Haltestelle mit Überholungsgleis.

Sielow war eine selbständige Gemeinde im Landkreis Cottbus und später im Kreis Cottbus. Zum 6. Dezember 1993 wurde sie nach Cottbus eingemeindet und dort Ortsteil.[4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jurij Koch (* 1936), Schriftsteller; lebt in Sielow
  • Reinhard Lauck (1946–1997), Fußballspieler und Nationalspieler der DDR, Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen 1976; in Sielow geboren
  • Horst Krautzig (* 1952), Fußballspieler; in Sielow geboren

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Großstück: Die Spreewaldbahn – eine Chronik. Reihe Aus der Heimatgeschichte der Stadt Cottbus und Umgebung, Heft 1. Stadtarchiv Cottbus, Deutscher Modelleisenbahn-Verband der DDR, AG 2/15 „Spreewaldbahn“ (Hrsg.). Cottbus 1988.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sielow/Žylow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Sielow im Genealogischen Ortsverzeichnis

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohner nach Ortsteilen. In: cottbus.de. Stadtverwaltung Cottbus – Fachbereich Bürgerservice, 31. Dezember 2017, abgerufen am 30. Januar 2018.
  2. Kreisfreie Stadt Cottbus – Ortsteile nach § 45 Kommunalverfassung – Wohnplätze. In: service.brandenburg.de. Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, abgerufen am 26. April 2016.
  3. BrandenburgViewer der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB)
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.