Siestedt

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Koordinaten: 52° 19′ 3″ N, 11° 5′ 38″ O

Siestedt
Höhe: 88 m ü. NN
Fläche: 14,91 km²
Einwohner: 201 (31. Dez. 2011)
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39356
Vorwahl: 039061

Siestedt ist ein Ortsteil der Stadt Oebisfelde-Weferlingen im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siestedt liegt rund drei Kilometer östlich von Weferlingen zwischen Lappwald und Drömling.

Ortschaftsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Ortschaft Siestedt gehören die Ortsteile Siestedt, Klinze und Ribbensdorf sowie der Wohnplatz Graui. Die Ortschaft Siestedt hatte am 31. Dezember 2011 insgesamt 542 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1950 wurde Siestedt umbenannt zu Ribbensstedt I und Ribbensdorf wurde umbenannt zu Ribbenstedt II. Von 1994 bis zum 1. Januar 2005 gehörte Siestedt zur Verwaltungsgemeinschaft Weferlingen, von 2005 bis zum 31. Dezember 2009 zur Verwaltungsgemeinschaft Flechtingen.

Durch einen Gebietsänderungsvereinbarung beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Stadt Oebisfelde (am 27. Mai 2009), Bösdorf (am 26. Mai 2009), Eickendorf (am 28. Mai 2009), Etingen (am 26. Mai 2009), Kathendorf (am 19. Mai 2009), Rätzlingen (am 27. Mai 2009), Eschenrode (am 28. Mai 2009), Döhren (am 28. Mai 2009), Hödingen (am 20. Mai 2009), Hörsingen (am 27. Mai 2009), Schwanefeld (am 25. Mai 2009), Seggerde (am 26. Juni 2009), Siestedt (am 28. Mai 2009), Walbeck (am 28. Mai 2009) und der Flecken Weferlingen (am 19. Mai 2009), dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Stadt Oebisfelde-Weferlingen vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[1]

Nach Umsetzung der Vereinigungsvereinbarung der bisher selbstständigen Gemeinde Siestedt werden Siestedt, Klinze und Ribbensdorf Ortsteile der neuen Stadt Oebisfelde-Weferlingen. Für die eingeflossene Gemeinde wird die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die aufgenommene Gemeinde Siestedt und künftigen Ortsteile Siestedt, Klinze und Ribbensdorf wurden zur Ortschaft der neuen Stadt Oebisfelde-Weferlingen. In der eingeflossenen Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Siestedt wurde ein Ortschaftsrat mit zehn Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Michael Heiligtag war vom 31. März 1996 bis zum 31. Dezember 2009 im Amt und ist seitdem Ortsbürgermeister.

Ortschaftsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hatte der Gemeinderat zehn Mitglieder. Aufgrund der Stadtgründung von Oebisfelde-Weferlingen wurde der Gemeinderat automatisch zum Ortschaftsrat. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,3 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Wählergruppen 7 Sitze (70,4 %)
  Einzelbewerber 1 Sitz0 (11,2 %)
  SPD 1 Sitz0 (9,8 %)
  CDU 1 Sitz0 (8,6 %)

Weiteres Mitglied des Ortschaftsrates und dessen Vorsitzender ist der Ortsbürgermeister.

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Bundesstraße 1, die Braunschweig mit Berlin verbindet, sind es in südlicher Richtung rund 13 km. Die Bundesautobahn 2 (Anschlussstelle Marienborn-Helmstedt) wird nach 7 km erreicht.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurt Bartels: Familienbuch Siestedt, Ribbensdorf und Klinze (Landkreis Börde), 1711 bis 1814. Leipzig: AMF 2011 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF 64)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtsblatt des Landkreises Nr. 45/2009 Seite 1-5 (PDF; 3,5 MB)