Signôra

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Signôra
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Lugano Nord
Gemeinde: Luganoi2w1
Postleitzahl: 6959
Koordinaten: 724348 / 105806Koordinaten: 46° 5′ 32″ N, 9° 2′ 47″ O; CH1903: 724348 / 105806
Höhe: 994 m ü. M.
Website: www.lugano.ch
Karte
Signôra (Schweiz)
Signôra
wwww
Gemeindestand vor der Fusion von 1956
Signôra

Signôra war bis zum Jahre 1955 eine politische Gemeinde im Bezirk Lugano, Kanton Tessin, in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Signôra liegt auf 994 m ü. M. im oberen Val Colla, am Südfusse des 2116 m ü. M. hohen Gazzirola. Der San Lucio Pass (1541 m ü. M.) führt von hier ins italienische Gemeinde Cavargna.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf gehörte im Mittelalter zur grossen vicinia von Colla, wahrscheinlich mit einer gewissen lokalen Selbständigkeit. 1686 wird es als Gemeinde erwähnt; es kaufte sich von der Verpflichtung zum Unterhalt der Kirche San Lorenzo in Lugano los.

Gemeindefusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1956 fusionierte Signôra mit den Gemeinden Colla, Insone, Piandera und Scareglia zur neuen Gemeinde Valcolla.

Heute ist es Teil der Stadt Lugano. Es besteht aus den am 13. April 2013 nach Lugano eingemeindeten, vormals selbständigen Gemeinden Bogno, Certara, Cimadera und Valcolla, die alle im Tal namens Val Colla liegen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oratorium San Giuseppe[1].renoviert 1819 mit Holzaltar (1931) mit Gemälde Madonna col Bambino, san Giuseppe, sant’Antonio di Padova e le anime purganti[2].

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emilio Campana (* 1874 in Signôra; † nach dem 1920 ebenda), Priester und Doktor der Theologie 1897, Professor am Kleinen Seminar in Pollegio; seit 1898 Professor der Theologie am Seminar Lugano mit Ausnahme von zwei Unterbrechungen in den Jahren 1916 und 1919–1920. Zuerst bischöflicher Delegierter, dann Promotor Fiscalis des Bistums bis 1915. Seit 1914 Domherr der Kathedrale San Lorenzo (Lugano). Verfasser von Maria nel Dogma.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Celestino Trezzini: Signôra. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 6, Schultheiss – Sisgau., Attinger, Neuenburg 1921, S. 365.
  • Bernhard Anderes: Guida d’Arte della Svizzera italiana. Edizioni Trelingue, Porza-Lugano 1980.
  • Flavio Maggi: Patriziati e patrizi ticinesi. Pramo Edizioni, Viganello 1997.
  • Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007.
  • Maurizio Cattaneo, Alberto Gandolla: Valcolla. In: Historisches Lexikon der Schweiz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oratorium San Giuseppe - Inventario dei beni culturali
  2. Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 382.
  3. Emilio Campana auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 16. Juli 2017).