Signa Holding

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Signa Holding GmbH

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Rechtsform GmbH
Gründung 2000
Sitz Innsbruck und Wien,
Osterreich Österreich
Leitung Christoph Stadlhuber,
Marcus Mühlberger
Branche Immobilien, Handel
Website www.signa.at

Die Signa Holding GmbH (Eigenschreibweise SIGNA) ist ein in Konkurs befindliches österreichisches Immobilien- und Handelsunternehmen. Das Unternehmen wurde 2000 unter dem Namen Immofina von René Benko gegründet, 2006 wurde es in Signa umbenannt. Aus einem Zwei-Mann-Unternehmen, das zunächst auf klassische Immobilienentwicklung ausgerichtet war, ist ein gesamteuropäisches Immobilienunternehmen mit Bürostandorten in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien und Luxemburg geworden. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von zahlreichen Zukäufen, darunter die Akquisitionen der Warenhausgesellschaften Karstadt (2013/14) und Galeria Kaufhof (2018). Die Gruppe gliedert sich in zwei Kerngeschäftsbereiche: Signa Real Estate (Immobilien) und Signa Retail (Handel). Die Signa Gruppe besteht aus über eintausend Einzelgesellschaften mit teilweise gegenseitigen, schwer durchschaubaren Finanzverflechtungen. 2023 geriet die Gruppe in Liquiditätsschwierigkeiten; Ende November 2023 meldete die Signa Holding GmbH Insolvenz an und in ihrer Folge auch zahlreiche Tochtergesellschaften. Im April 2024 meldete die Signa-Holding Konkurs an.

Aufbaujahre 2000 bis 2010

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Kaufhaus Tyrol, Innsbruck (2010)

René Benko begann 1995 in seiner Heimatstadt Innsbruck ungenutzte Dachböden in Luxuswohneinheiten umzubauen.[1] Das Geschäft war erfolgreich und seine Immobilienaktivitäten wurden umfangreicher. Im Jahr 2000 gründete er Immofina, in die er seine geschäftlichen Tätigkeiten einbrachte, der Name der Gesellschaft wurde 2006 in Signa geändert. Im Jahr 2001 stieg Karl Kovarik, ein vermögender, ehemaliger Tankstellennetzbetreiber, als privater Investor mit rund 25 Millionen Euro ein. Mit dem Geld wurde unter anderem der Kauf des damals heruntergekommenen Kaufhaus Tyrol finanziert und beginnend 2004 zum heutigen Objekt mit 33.000 m² Verkaufsfläche und prestigeträchtigen Mietern aufgewertet. Architekt war David Chipperfield, der später auch andere Objekte für Signa plante. Das Innsbrucker Büro der Signa Holding ist noch heute in den Räumen des Kaufhauses. 2005 wurde der Unternehmensbeirat etabliert, der mit wechselnder Besetzung bis heute aktiv ist. Bereits zu Anfang setzte sich der Mitgliederkreis aus namhaften und einflussreichen Personen zusammen. Mit dem griechischen Schiffseigner Georgios Ikonomou ergab sich 2007 eine weitere Zusammenarbeit mit einem finanzstarken Partner.[2] Die Zürcher Falcon Private Bank war wenig später ebenfalls ein Investor.[3]

2007 erwarb Signa von der in Schwierigkeiten geratenen BAWAG ein Immobilienpaket bestehend aus 16 Gebäuden in Wien, Graz und Innsbruck.[4] Die Objekte in Wien waren der Grundstein zum Bau des Goldenen Quartiers. 2008 kauft Signa in Wien die ehemalige Zentrale der Länderbank mit der Anschrift Am Hof Nr. 2, das Objekt wurde später zum Luxushotel Park Hyatt Vienna umgebaut. Damit war das Tiroler Unternehmen auch in der Hauptstadt Wien aktiv.

Wachstumsjahre ab 2010

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Übernahme von Karstadt

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Der Erwerb von Karstadt zusammen mit der KaDeWe-Gruppe erfolgte in mehreren Teilschritten. 2011 erwarb Signa von der amerikanischen Investorengruppe Highstreet Holding zusammen mit dem Düsseldorfer Projektentwickler Centrum-Holding je zur Hälfte das Gebäude zum Münchner Kaufhaus Oberpollinger einschließlich Sporthaus für 250 Mio. EUR. Im Dezember 2012 kaufte Signa zusammen mit dem Diamantenhändler Benny Steinmetz für 1,1 Mrd. EUR von Highstreet Holding ein weiteres Immobilienpaket von 17 Karstadt Warenhäusern einschließlich des KaDeWe in Berlin. Alle Objekte waren langfristig an Karstadt vermietet.[5]

Im September 2013 erwarb Signa eine Beteiligung an der operativen Karstadt Premium GmbH und an der operativen Karstadt Sports GmbH von der Berggruen Holdings des deutsch-amerikanischen Unternehmers Nicolas Berggruen für 300 Mio. EUR. Die Mittel sollten gemäß Vereinbarung zur Stärkung der Karstadt-Warenhausgruppe verwendet werden und zur Modernisierung der einzelnen Standorte dienen.[6] Zur Karstadt Premium GmbH gehörten die drei Luxuswarenhäuser Kaufhaus des Westens in Berlin, Alsterhaus in Hamburg und Oberpollinger in München. Karstadt Sports war mit seinen 28 Sport-Häusern einer der führenden Anbieter im stationären Sportartikelhandel in Deutschland.

Im August 2014 erwarb Signa 100 % der Eigentumsanteile an der operativen Karstadt Warenhaus GmbH[7] als auch die restlichen Anteile an der Karstadt Premium GmbH und der Karstadt Sports GmbH. Die Berggruen Holdings zog sich damit vollständig aus dem operativen Geschäft der Karstadt Gruppe zurück, wie auch aus den Beteiligungen an einzelnen Karstadt-Immobilien.

Die Karstadt Premium GmbH wurde im Frühjahr 2015 zur The KaDeWe Group GmbH umfirmiert und der Sitz wurde von Essen nach Berlin verlegt. Der Mehrheitsanteil (50,1 %) wurde im Juni 2015 an die thailändische Central Group (bzw. deren italienische Tochter La Rinascente) veräußert und 49,9 % blieben bei Signa.[8]

Nach Abschluss der Zukäufe haben Signa und der Finanzpartner Benny Steinmetz mit seiner BSGR-Gruppe den erworbenen Karstadt Komplex untereinander aufgeteilt. Im Jänner 2015 übernahm BSGR zu 100 % rund 20 Karstadt-Immobilien (z. B. Nürnberg, Köln, Konstanz usw.), die an Karstadt vermietet waren. Das operative Handelsgeschäft der Karstadt Warenhaus GmbH blieb davon unbenommen. Signa erwarb zu 100 % die drei Immobilien der KaDeWe Group, das Karstadt Objekte in Berlin am Ku’damm und das Haus in Stuttgart. Außerdem gab BSGR ihre bisherigen Anteile an Signa ab.[9][10]

Übernahme von Galeria Kaufhof und Fusion mit Karstadt

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Signa hatte nach dem Erwerb von Karstadt wiederholt Interesse an Galeria Kaufhof bekundet, um zusammen mit Karstadt eine „Deutsche Warenhaus AG“ (Arbeitstitel) zu formen. Der Eigentümer von Galeria Kaufhof, die Hudson Bay Company (HBC), die wenig Glück mit ihrem erst 2015 erworbenen Engagement hatte, stimmte schließlich im Juli 2018 einem mehrheitlichen Erwerb von Galeria Kaufhof durch Signa zu.

Im September 2018 wurden die Fusionspläne von Galeria Kaufhof und Karstadt veröffentlicht. Die Vereinigung der beiden vormaligen Konkurrenten erfolgte in Form eines Gemeinschaftsunternehmens unter dem Dach der Signa Retail, an dem Signa mit 50,01 % die knappe Mehrheit erhielt.[11] Die neue Warenhausgruppe, bestehend aus 34.000 Beschäftigten, fast 200 Kaufhäusern und 5,4 Mrd. EUR Umsatz, wurde nach El Corte Inglés der zweitgrößte Warenhauskonzern Europas.[12] Im November 2018 stimmte das Kartellamt der Fusion von Karstadt und Kaufhof unter Leitung der Signa-Gruppe zu.[13] Am 10. Juni 2019 gab HBC bekannt, ihren Anteil am Gemeinschaftsunternehmen für 1,5 Milliarden Dollar an die Signa Holding zu veräußern, die damit Alleineigentümerin wurde. Die Transaktion wurde bis zum Herbst 2019 abgeschlossen.[14]

Die Geschäftslage des neuen Warenhauskonzerns verlief unbefriedigend. Am 1. April 2020 beantragte das Unternehmen bei Gericht ein Schutzschirmverfahren. Die Gläubiger erklärten ihre Bereitschaft, auf gut 2 Mrd. EUR zu verzichten. Aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds erhielt das Unternehmen ein nachrangiges Darlehen über 460 Mio. EUR. Das Insolvenzverfahren wurde daraufhin am 30. September 2020 beendet.[15] Im Zuge dieser Entwicklung ging die Zahl der Kaufhäuser auf 130 und die Zahl der Mitarbeiter auf 16.000 zurück. Im Jänner 2022 wurde Galeria Karstadt Kaufhof ein zweites Nachrangdarlehen in Höhe von 250 Mio. EUR aus demselben Fonds gegeben. Am 31. Oktober 2022 stellte das Unternehmen erneut einen Antrag auf ein Schutzschirmverfahren. Ein Sanierungsplan wurde erstellt, der die Schließung von weiteren 42 Kaufhäusern beinhaltet und 4000 bis 5000 Mitarbeitern den Arbeitsplatz kostet. Die Gläubiger waren bereit auf über 1,3 Mrd. EUR zu verzichten.[16] Das zweite Insolvenzverfahren wurde zum 1. Juni 2023 beendet.[17]

Am 9. Jänner 2024 beantragte das Unternehmen zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre ein Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Essen. Im Zuge dessen sucht das Unternehmen einen neuen Eigentümer für die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof.

Expansionen im Handelsbereich mit Sportartikeln

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Anfang November 2016 beteiligte sich Signa Retail mit 87 % am Spezialversender für Fahrrad- und Outdoor-Produkte Internetstores.[18] Internetstores war Stand 2017 mit Online-Shops in 14 europäischen Ländern aktiv. Zum Portfolio gehören im Bereich Outdoor der deutsche Online-Händler Campz und das schwedische Internetunternehmen Addnature. Im Fahrradsegment ist Internetstores mit Fahrrad.de und Brügelmann vor allem in Deutschland aktiv, mit Bikester in ganz Europa.[19]

Ende 2016 beteiligte sich Signa Retail mit 78 % mehrheitlich am Multichannel-Retailer Tennis-Point und baute ihr Portfolio im Bereich des Sportartikel-Einzelhandels weiter aus. Die Unternehmensgründer Christian Miele und Thomas Welle leiteten das Unternehmen weiterhin und behielten 22 % der Anteile.[20] Tennis-Point hat mit seinem Angebot von über 12.000 Tennis- und Laufartikeln von über 100 verschiedenen Sportmarken, Eigenmarken und Exklusivmarken eine breite Produktpalette, die in den 19 Onlineshops und den zwölf Filialen an verschiedenen Standorten der D-A-CH-Region vertrieben werden.

Größere Immobilientransaktionen

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Anfang Jänner 2017 kaufte die Signa Real Estate den Wiener Bauträger BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH.[21] Im November 2017 erwarb die Signa Prime Selection für 1,5 Mrd. Euro fünf Immobilien: das Upper West in Berlin, das Kaufmannshaus und die Alsterarkaden in Hamburg, die Projektentwicklung UpperZeil in Frankfurt am Main sowie 50 % Beteiligung am Projekt Karstadt am Münchner Bahnhof. (Die übrigen 50 % waren bereits im Besitz der Signa Prime.) Es galt als das größte Immobiliengeschäft 2017 in Deutschland.[22][23]

Rekordjahre 2019/20

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Für das Geschäftsjahr 2019 berichtete Signa Holding von einem Gewinn von 1,1 Mrd. EUR. Das Gesamtvermögen des Unternehmens stieg nach Signas Angaben um rund die Hälfte auf 15 Milliarden Euro.[24][25] Der Gewinn im Folgejahr 2020 betrug 800 Mio. Euro.[26]

Liquiditätsprobleme 2023

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Struktur der Signa Holding GmbH Unternehmensgruppe

Der Anstieg der Leitzinsen durch die Zentralbanken (Zinswende) seit September 2022 bewirkte einen Zinsanstieg am Kapitalmarkt. Die in Folge der Expansion in den letzten Jahren hoch verschuldete Signa-Gruppe musste einen deutlich gestiegenen Zinsaufwand verkraften. Hinzu kamen bilanzielle Wertberichtigungen auf den Immobilienbesitz gemäß International Financial Reporting Standards, wobei eine Vermögensbewertung zu aktuellen Marktpreisen erfolgt. Zusammen mit gestiegenen Baukosten führte diese Entwicklung zu Liquiditätsproblemen. Um laufende Bauprojekte zu finanzieren und den Weiterbetrieb der Baustellen sicherzustellen, benötige das Unternehmen nach Recherchen des Manager Magazins eine Summe von rund 400 Millionen Euro, die auch über den Verkauf bestimmter Immobilien sichergestellt werden sollen.[27][28] Die zuvor zugesagte finanzielle Unterstützung der Tochtergesellschaft Signa Sport United (SSU) blieb aus, was im Oktober 2023 eine Insolvenzanmeldung der SSU zur Folge hatte.[29]

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im August 2023 von einigen Banken hohe Abschreibungen auf Engagements bei der Signa-Gruppe gefordert[30]. Dies belastete zusätzlich die Kreditwürdigkeit der Unternehmensgruppe.[31]

Anfang November 2023 forderten die wichtigsten Gesellschafter der Signa Holding in einem den Medien zugespielten Brief, dass sich René Benko aus der Führung der Gruppe zurückziehen soll. An seine Stelle sollte der als Sanierungsexperte geltende Arndt Geiwitz treten.[1] Benko trat daraufhin am 8. November 2023 von seinem Amt als Beiratsvorsitzender zurück.[32] Medienberichten zufolge soll die Bilanz für das Geschäftsjahr 2022 Verbindlichkeiten in Höhe von 10,8 Mrd. Euro ausweisen.[33] Am 7. November 2023 hat die US-Ratingagentur Fitch die Signa Development AG, eine von vier Immobilien-Beteiligungsgesellschaften der Unternehmensgruppe, auf „hochriskant“ abgestuft.[34] Ende November 2023 wurde bekannt, dass die Signa-Gruppe mit über 600 Millionen Schweizer Franken bei der Bank Julius Bär verschuldet ist[35]. Die Kredite der Bank seien durch Immobilien abgesichert.[36] Den Vermögenswert der Immobilien bezifferte die Gruppe zuletzt selbst auf 27 Mrd. EUR.[37] Die Gruppe gilt insgesamt als stark verschachtelt und intransparent.[38]

Bauprojekt in Stuttgart nach Insolvenz des Bauträgers Signa (März 2024)

Nach ergebnislosen Rettungsbemühungen hat die Gesellschaft am 29. November 2023 beim Handelsgericht Wien Insolvenz in Form eines Antrags auf Eröffnung eines Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung angemeldet.[39] Als Hintergrund der Zahlungsunfähigkeit wird vom Konzern der Druck genannt, der auf dem Einzelhandelbereich, und da vor allem auf dem stationären Einzelhandel, laste. Die Investitionen der Signa hätten nicht den erwarteten Erfolg gebracht. Im Immobilienbereich hätten sich externe Faktoren „negativ auf die Geschäftsentwicklung ausgewirkt“. Man habe trotz erheblicher Bemühungen die nötige Liquidität nicht sicherstellen können, die man für eine außergerichtliche Restrukturierung gebraucht hätte.[40] Der Sanierer Erhard Grossnigg wurde am 1. Dezember 2023 als zusätzliches Mitglied in die Vorstände von Signa Prime Selection und von Signa Development Selection berufen.[41] Am 11. Dezember 2023 wurde der CEO der beiden Unternehmen, Timo Herzberg, mit sofortiger Wirkung von seinen Funktionen als CEO enthoben.[42] Am 25. Jänner 2024 wurde bekannt, dass der Sanierungsverwalter Christof Stapf den Wechsel in ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragte.[43] Am selben Tag hat das Nachlassgericht des Bezirksgerichts Zürich den Konkurs über die Signa Retail Department Store Holding GmbH eröffnet, welche ihren Sitz in Zürich hat.[44] Rund 300 Gläubiger haben Forderungen gegenüber Signa Holding in Höhe von 8,6 Milliarden Euro angemeldet.[45] Die Signa-Pleite ist die größte Insolvenz der österreichischen Wirtschaftsgeschichte.[46] Am 29. Jänner wurde bekannt, dass die KaDeWe-Gruppe (The KaDeWe Group GmbH) einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt hat.[47] Am 1. Februar 2024 gab die Bank Julius Bär bekannt, dass sie den an die Signa-Gruppe vergebenen Kredit über 606 Millionen Schweizer Franken vollständig abgeschrieben hat.[48]

Im April 2024 zog die Signa Holding den Sanierungsplan zurück und mit Beschluss des Handelsgerichts Wien vom 11. April 2024 wurde das Insolvenzverfahren in ein Konkursverfahren abgeändert. Der Plan, das Unternehmen zu sanieren und eine Mindestquote an die Gläubiger einzuhalten, ist nach Meinung des Insolvenzverwalters hinfällig.[49] Wesentliche Werte der Holding sind die Beteiligungswerte. Bei einem Verkauf der Vermögenswerte in den Beteiligungen wäre nach Einschätzung des Insolvenzverwalters nach Befriedigung der Gläubiger nicht mit nennenswerten Beteiligungswerten zugunsten der Holding zu rechnen. Die angemeldeten Forderungen belaufen sich auf 8,6 Milliarden Euro.[50]

Hauptgesellschafter der Signa Holding ist die Familie-Benko-Privatstiftung, die direkt sowie über die Signa Supraholding mehrheitlich beteiligt ist. Nach in den Medien veröffentlichten Informationen bestehen zum Zeitpunkt der Insolvenz (November 2023) folgende Gesellschafterstrukturen:[51]

2016 schied der damals zweitgrößte Gesellschafter, die Falcon Private Bank, aus,[52] sowie 2015 der langjährige Signa-Partner George Economou, zweitgrößter Besitzer an Panamax-Schiffen weltweit.[53] Ein weiterer ehemaliger Finanzpartner war Wendelin Wiedeking, der 2016 aufgrund angeblich widersprüchlicher Zahlenpräsentationen ausgestiegen ist.[54]

Unternehmensleitung

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Geschäftsleitung

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Die operative und strategische Führung der Signa-Gruppe erfolgte seit Beginn des Jahres 2013 durch das Executive Board, zu dem Christoph Stadlhuber, Wolfram Keil, Timo Herzberg und Michael Cramer gehörten. Chairman war Ernst Dieter Berninghaus, der im Frühjahr 2023 alle Ämter krankheitsbedingt niederlegen musste.[55] Das Executive Board befasste sich nicht nur mit den Geschäften der einzelnen Bereiche, sondern auch mit unternehmensübergreifenden Angelegenheiten, wie unter anderem Gruppenstrategie und Koordination, sowie Fundraising.[56] Im Zuge der Sanierung wurde das Executive Board aufgelöst.[57]

In einem Fernsehinterview beim Österreichischen Rundfunk vom 24. Jänner 2024 erklärte Hans Peter Haselsteiner, René Benko habe, obwohl „seit Jahren kein formales Amt mehr im Signa-Konzern“ innehabend, dennoch „die Zügel in der Hand“ gehabt und „sehr wohl in Managemententscheidungen eingegriffen“ bzw. sei dieser informiert gewesen.[58] Er habe seine Geschäftsführer angewiesen. Deshalb sei Benko im Zusammenhang mit der Insolvenz der Signa Holding auch „verantwortlich wie ein Geschäftsführer“.[59] Diese Vermutung wurde durch einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss bestätigt, in welchem bekannt wurde, dass Benko im Jahr 2019 eine Jahresgage von beinahe 26 Millionen Euro von der Signa Holding erhalten hat.[60][61]

Unternehmensbeirat

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Der Unternehmensbeirat wurde 2005 gegründet. Nach einem Strafgerichtsverfahren wegen Schmiergeldzahlungen[62] wechselte René Benko 2013 aus verantwortlicher Führungsposition in den Vorsitz des Beirats, dem er bis November 2023 angehörte. Sein designierter Nachfolger war Arndt Geiwitz. Der Beirat, dem folgende Personen zum Schluss angehörten,[63] wurde Ende 2023 aufgelöst.[57]

Im Februar 2024 kündigte Alfred Gusenbauer seinen Rückzug aus den Aufsichtsräten von Signa Prime Select und Development mit 18. März 2024 an.[64]

Signa Real Estate

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Signa Prime Selection

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Das Unternehmenssegment Signa Prime Selection AG sollte laut Eigendarstellung „außergewöhnliche Immobilien in besten Innenstadtlagen“ beinhalten. Das Unternehmen firmiert als Aktiengesellschaft. Signa Holding bzw. Benko Privatstiftung halten insgesamt 58 %.[51] Als weitere Anteilseigner werden u. a. genannt: die Privatstiftung von Hans-Peter Haselsteiner, Niki Laudas Family-Office, die RAG-Stiftung, die LVM Versicherung in Münster, die Kühne + Nagel AG, die französische Beteiligungsgesellschaft Société Foncière, Financière et de Participations, die mehrheitlich im Besitz der Peugeot-Familienholding ist, und die Madison International Realty.[65] Der Wert der Immobilien wurde 2023 vom Unternehmen selbst auf 20,4 Mrd. EUR geschätzt.[66] Das Unternehmen wurde bis zur Insolvenz von einem dreiköpfigen Vorstand geführt, der an einen 10-köpfigen Aufsichtsrat berichtet hat. Die im Herbst 2023 bekannt gewordene Liquiditätskrise der Signa-Gruppe führte auf den verschiedenen Baustellen zu einer Einstellung der Errichtungstätigkeit. Am 28. Dezember 2023 stellte die Signa Prime Selection AG einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung beim Handelsgericht Wien.[67] Am 28. Mai 2024 hat die Signa Prime Holding GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverantwortung beim HG Wien beantragt.[68]

Signa Prime Selection[Anmerkung 2]
Objekte in Berlin Kaufhaus des Westens
(April 2024 verkauft)[69]
Upper West
Objekte in Hamburg Alsterarkaden Alsterhaus Kaufmannshaus
Objekte in Innsbruck Kaufhaus Tyrol
Objekte in München Oberpollinger
Objekte in Wien Bank Austria Kunstforum Wien Goldenes Quartier Wien Graben 19 (Dezember 2023 verkauft)[70]
Park Hyatt Vienna Wiener Postsparkasse Kärntner Straße 11
Objekte im Umbau Carsch-Haus, Düsseldorf Alte Akademie, München Karstadt München Bahnhofplatz
Gänsemarkt-Passage, Hamburg
Objekte in Bau Waltherpark, Bozen (April 2024 verkauft)[71] Elbtower, Hamburg Lamarr, Wien
Hauptwache 1, Frankfurt Romy, München
Objekte in Planung P1 Berlin Karstadt am Hermannplatz, Berlin Museumsquartier am Virgl, Bozen

Signa Development Selection

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Der Bereich Signa Development Selection AG investierte laut Eigenaussage in Entwicklungsprojekte in guten Ballungszentrumslagen, besonders im deutschsprachigen Raum und in Norditalien. Potentielle Projekte sind Bürogebäude, Wohnanlagen, zukunftsorientierte Handelsflächen und Hotels. Das Unternehmen beschrieb seine Strategie als „Kaufen – Entwickeln – Verkaufen“. Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug Ende 2022 4,6 Mrd. EUR. Vorstand und Aufsichtsrat waren bis auf wenige Ausnahmen personenidentisch mit Signa Prime Selection.[72] Signa Holding hält 58 % an der Gesellschaft,[51] die weiteren Beteiligungsverhältnisse sind nicht bekannt.

Signa Development Selection[Anmerkung 2]
Objekte in Berlin BEAM (Nov. 2023 verkauft)[73] Schönhauser Allee 9 Stream UP!
Objekte in Wien Bel & Main Hotel Andaz Vienna Am Belvedere Parkapartments Am Belvedere The Icon Vienna Twentytwo Werft Korneuburg
Objekte in Hamburg Flüggerhöfe
Objekte in Stuttgart ZWEI HOCH FÜNF
Objekte in Bozen Gries Village
Objekte in Wolfsburg Wolfsburg Connect

Angesichts des Halbjahresberichts 2023 stufte die Ratingagentur Fitch Signa Development Selection AG am 6. November 2023 auf CCC ein, was gleichbedeutend mit hochriskant ist.[74] Am 29. Dezember 2023 beantragte die Gesellschaft beim Handelsgericht Wien ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung.[75]

Signa RFR US Selection

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Chrysler Building in Manhattan

Die Signa RFR US Selection AG hat den Fokus auf New York City und weitere US-Innenstädte. Die Standorte sollen prestigeträchtig sein und Wertsteigerungspotenzial beinhalten.[76] Die Gesellschaft besteht aus einer Kooperation mit dem amerikanischen Immobilienentwickler RFR. Bisher einziges Objekt mit einem Beteiligungsanteil von 50,1 % ist das im März 2019 für rund 150 Mio. US-Dollar erworbene Chrysler Building in Manhattan, New York.[77]

Signa Luxury Hotels

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Zum Bereich Signa Luxury Hotels gehören Hotels im Luxussegment in ausgewählten Lagen Mitteleuropas. Das Portfolio besteht aus folgenden Objekten:[78]

  • Chalets N in Lech, Österreich
  • Park Hyatt Vienna in Wien, Österreich
  • Eden Luxury Resort, Gordone, Italien
  • Hotel Bauer Palazzo, Venedig, Italien (April 2024 verkauft)[71]

Signa Retail besteht aus den drei Handelsplattformen Signa Premium, Signa Department Store Group sowie Signa Food & Restaurants. In jedem Segment strebt Signa das Ziel einer führenden Marktposition im deutschen wie auch europäischen Einzelhandel an. Die Gruppe erzielte 2020 einen Umsatz von 7,2 Mrd. Euro.[79] Stand 2020 betrug die Zahl der Mitarbeiter rund 45.000.[80] Unter den 250 umsatzstärksten Einzelhandelsgruppen der Welt nahm Signa Retail in 2019/20 nach einer Untersuchung von Deloitte den Platz 124 ein.[81]

Zum Bereich Signa Premium gehören:

  • die KaDeWe Group (49,9 %) mit den drei Kaufhäusern, KaDeWe in Berlin, Oberpollinger in München und Alsterhaus in Hamburg sowie dem im Bau befindlichen Lamarr in Wien,
  • die Schweizer Warenhauskette Globus; übernommen durch die Signa Retail Selection AG (50 %)[82]
  • die in England beheimatete Selfridges Group (45 %).

Bei allen Objekten der Signa-Premium-Gruppe besteht eine enge, auch kapitalmäßige Verflechtung mit der thailändischen Central Group.

Die KaDeWe-Gruppe mit ihren Kaufhäusern hieß zuvor „Karstadt Premium GmbH“ und war Teil des Warenhauskonzerns Karstadt. Im September 2013 veräußerte der damalige Eigentümer des Konzerns, Nicolas Berggruen, 75,1 % von Karstadt Premium an Signa. Ebenfalls verkauft wurden dabei die Karstadt Sporthäuser.[83] Den Kaufpreis für das operative Geschäft in Höhe von 300 Mio. EUR beabsichtige Berggruen, in die Modernisierung seiner Karstadt Warenhäuser zu investieren.[84] Signa änderte den Namen in KaDeWe Group und verlegte deren Sitz von Essen nach Berlin. Im Juni 2015 veräußerte Signa einen Mehrheitsanteil von 50,1 % an die italienische Warenhauskette La Rinascente, die wiederum Teil der Central Group ist. Die Immobilien waren nicht Bestandteil dieser Transaktion.[85] Die KaDeWe-Gruppe meldete am 29. Jänner 2024 Insolvenz an,[86] am 2. Februar 2024 folgte die Kaufhausgesellschaft Lamarr.[87]

Globus wurde 2020 von Migros für über eine Mrd. Schweizer Franken je zur Hälfte von Signa und Central Group erworben. Globus betreibt in der Schweiz mehrere traditionsreiche Warenhäuser mit besten Innenstadtlagen sowie ein Kaufhaus am Flughafen Zürich. Unter den neuen Eigentümern erfolgt eine verstärkte Ausrichtung der Warenhauskette auf das gehobene Premiumsegment.[88]

Die Kaufhauskette Selfridges wurde 2021/22 mit 18 Objekten einschließlich einiger Immobilien und mehreren Online-Shops zu einem Preis von 4 Mrd. brit. Pfund erworben. Sieben Selfridges Objekte in Kanada sind bei der kanadische Eigentümerfamilie Weston geblieben.[89] Im November 2023 wurde bekannt, dass die thailändische Central Group die Mehrheit an der Selfridges Group übernommen hat.[90]

Signa Department Store Group

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Zum Bereich Signa Department Store gehören:

  • der Warenhauskonzern Galeria, der 2019 aus dem Zusammenschluss von Kaufhof und Karstadt entstanden ist (siehe oben Geschichte),
  • der deutsche Online-Marktplatz Hood.de,
  • der deutsche Onlinehändler für Markenbekleidung dress-for-less

Galeria hat am 9. Jänner 2024 beim Amtsgericht Essen Insolvenz beantragt. Es war nach 2020 und 2022 die dritte Insolvenzanmeldung, diesmal als Regelinsolvenz.[91] Am 10. April 2024 wurde bekannt, dass ein Konsortium aus dem US-Investmentgesellschaft NRDC Equity Partners, hinter der Richard Baker, Miteigentümer der nordamerikanischen Handelskette Hudson’s Bay Company, steht, und dem Unternehmer Bernd Beetz ca. 70 Warenhäuser des insolventen Konzerns Galeria Karstadt Kaufhof zu übernehmen beabsichtigen.[92]

Hood.de ist eine Internet-Plattform im deutschsprachigen Raum für den Handel von Waren aller Art. Die Hood Media GmbH vermittelt den Kontakt zwischen Verkäufer und Käufer, sie ist nicht selbst Händler. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 von Ryan Richter-Hood gegründet, um auf der Grundlage einer attraktiven Gebührenstruktur eine nachhaltige Marktposition aufzubauen. 2017 hat Signa 70 % der Anteile übernommen.[93]

Dress-for-less ist ein Designeroutlet für modische, preisgünstige Designer- und Markenware auf Onlinebasis.[94] Das Unternehmen wurde 1999 als Start-up in Kelsterbach gegründet. 2004 erwarb es die Otto Group, 2011 wechselten die Anteile zu Finanzinvestoren.[95] Im Juni 2016 musste es mit 260 Mitarbeitern Insolvenz anmelden. Signa wurde danach neuer Eigentümer.[96]

Signa Food & Restaurants

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Nach der Veräußerung der Anteile an dem Münchner Restaurantbetrieb Eataly Deutschland besteht der Bereich aus den beiden Sparten Galeria Markthallen und Galeria Restaurants.

Signa Sports United

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Die Sportartikelplattform Signa Sports United (SSU) befindet sich seit Ende Oktober 2023 in Insolvenz.[29] SSU ist eine international tätige Online Handelsplattform mit Sitz in Deutschland. An der Unternehmensgruppe ist Central Group ebenfalls beteiligt. Nachdem Signa Holding am 16. Oktober 2023 die Eigenkapital-Bestandsgarantie für SSU gekündigt hat, hat SSU am 27. Oktober 2023 Insolvenz angemeldet.[97] Zur Gesellschaft gehören mehrere Marken bzw. Tochtergesellschaften:

  • Internetstores, ein Online-Anbieter für Outdoor- und Fahrradartikel mit folgenden Marken:
    • fahrrad.de
    • Probikeshop: Online Bike-Retailer in Frankreich und Südeuropa
    • Bikester
    • Brügelmann
    • Addnature
    • Campz
  • Wiggle, ein britischer Fahrradhändler mit folgenden Marken:
    • Wiggle
    • Chain Reaction Cycles
  • Tennis-Point, ein Multi-Channel-Retailer im Tennisbereich
  • Tennis-Pro
  • Tennis Express

SSU wurde 2021 mit einer Bewertung von gut 3 Mrd. US-Dollar an die New Yorker Börse gebracht. Aufgrund starken Kursverfalls nahm Signa das Unternehmen nach zwei Jahren wieder von der Börse.[38]

Im Dezember 2019 hat Galeria Karstadt Kaufhof den Sporthändler SportScheck von der Otto Group übernommen. Dadurch wurde das Handelsgeschäft bei Signa um weitere 1300 Mitarbeiter und 300 Mio. EUR Jahresumsatz ausgeweitet.[98] Der britische Sport- und Modehändler Frasers teilte Mitte Oktober 2023 mit, das er eine verbindliche Vereinbarung mit der Signa Retail Department Store Holding GmbH zur Übernahme von SportScheck getroffen habe.[99] Das Unternehmen wollte die 34 Filialen übernehmen, die zuletzt rund 350 Mio. EUR Umsatz machten.[100] Ende November 2023 hat SportScheck Insolvenz angemeldet, der Vollzug der Vereinbarung mit Frasers wurde in diesem Zusammenhang hinfällig.[101] Ende März 2024 wurde bekannt, dass der italienische Spothändler Cisalfa seitens des Insolvenzverwalters im Bieterverfahren den Zuschlag zum Erwerb von SportScheck erhalten hat.[102]

Weiterer Unternehmensbereich Signa Media

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Im November 2018 erwarb Signa Holding von der deutschen Funke Mediengruppe 49 % der Anteile an der WAZ Auslands Holding. Diese Gesellschaft besitzt 50 % an der österreichischen Tageszeitung Kronen Zeitung und 49,44 % an der Zeitung Kurier.[103] Dies war die erste Investition von Signa im Medienbereich.[104]

Ehemalige Engagements

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Mitte 2018 erwarb Signa die finanziell angeschlagenen Möbelkette Kika/Leiner.[105] Mitte 2023 verkaufte Signa die Kika/Leiner-Immobilien an das Immobilienunternehmen Supernova von Frank Albert.[106] Das operative Geschäft ging am 31. Mai 2023 für einen symbolischen Betrag von einem Euro je Gesellschaft, also insgesamt drei Euro, an den ehemaligen Geschäftsführer Hermann Wieser. Am 12. Juni 2023 stellte Wieser einen Insolvenzantrag für die Leiner & Kika Möbelhandels GmbH, um einen Schnitt bei den Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von 340 Mio. EUR zu erreichen.[107]

Im April 2016 beteiligte sich Signa Retail mehrheitlich an Outfitter, einem Anbieter im Sportbereich mit dem Schwerpunkt Fußball. Im Rahmen dieser Beteiligung hat Signa 60 % von Outfitter erworben – die übrigen 40 % verblieben bei Ron Berger.[108] Anfang Oktober 2023 übernahm die Primus-Versand Karlsruhe GmbH die Anteile.[109]

Eataly Deutschland

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In Deutschland eröffnete das im Oktober 2015 gegründete Joint Venture zwischen Eataly und Signa Retail am 25. November 2015 in der Münchner Schrannenhalle Viktualienmarkt einen Eataly-Store mit einer Fläche von 4.600 Quadratmetern.[110] Im November 2023 gab die Signa-Gruppe ihren 45%igen Anteil am Joint Venture an Eataly zurück.[111]

Commons: Signa Holding – Sammlung von Bildern und Videos
  • signa.at
  • Signa. In: Moloch München. Gesellschaft für ökologische Forschung e. V;.
  1. a b Die Quellenlage ist hier teilweise widersprüchlich
  2. a b Es werden nur die Objekte dargestellt, die auf der Signa Website enthalten sind oder bis zur Insolvenz waren.

Einzelnachweise

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  1. a b Titus Heyme: Die Karriere des René Benko. In: Handelsblatt. 3. November 2023, abgerufen am 3. November 2023.
  2. Thomas Steinmann, Monika Dunkel, Georg Fahrion: René Benko – der Wunderwuzzi. In: capital.de. 20. Mai 2019, abgerufen am 12. November 2023.
  3. Sören Jensen: Bubenstück – was Benko vorhat. In: Manager Magazin. 22. November 2013, abgerufen am 12. November 2023.
  4. BAWAG P.S.K. verkauft Immobilienpaket an Signa Holding. OTS, 29. November 2007, abgerufen am 11. November 2023.
  5. 1,1 Mrd. Euro für Kaufhausholding. In: news@orf.at. 22. Dezember 2012, abgerufen am 12. November 2023.
  6. Berggruen versilbert Karstadt-Perlen. In: n-tv NACHRICHTEN. 16. September 2013, abgerufen am 30. November 2023.
  7. Karstadt bekommt neuen Eigentümer. Benko übernimmt – Berggruen steigt aus. In: tagesschau.de. 15. August 2014, abgerufen am 12. November 2023.
  8. Thomas Thieme: KaDeWe-Gruppe: Karstadt-Eigner schmiedet Premium-Allianz. In: Stuttgarter Zeitung. 9. Juni 2015, abgerufen am 30. November 2023.
  9. Christoph Giesen, Max Hägler, Silvia Liebrich, Stefan Weber: Die Stunde des Diamantenhändlers. In: SZ. 13. November 2013, abgerufen am 12. November 2023.
  10. Peter Sempelmann: Signa-Chef René Benko: Ausverkauf beim Immobilienmagnat und Kaufhauskönig. In: trend.at. 6. Juli 2023, abgerufen am 12. November 2023.
  11. Andreas Lampl: Das Reich von René Benko und der Drang nach Größe. In: Trend Ausgabe 28/2018. trend.at, 18. Juli 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. Juli 2018; abgerufen am 30. November 2023 (österreichisches Deutsch).
  12. Michael Kläsgen: Fusion zwischen Kaufhof und Karstadt könnte scheitern. In: sueddeutsche.de. 27. August 2018, abgerufen am 30. November 2023.
  13. Warenhaus-Zusammenschluss: Kartellamt stimmt Karstadt-Kaufhof-Fusion zu. In: Der Spiegel. 9. November 2018, abgerufen am 15. Mai 2024.
  14. investor.hbc.com/news-releases/news-release-details/hbc-agrees-sell-remaining-european-real-estate-and-divest
  15. Galeria Karstadt Kaufhof beendet das Schutzschirmverfahren. In: spiegel.de. 30. September 2020, abgerufen am 12. November 2023.
  16. Gläubiger stimmen Galeria-Sanierungsplan zu. In: tagesschau. 27. März 2023, abgerufen am 12. November 2023.
  17. Benko könnte Galeria wieder in die Insolvenz schicken. In: SZ. 8. Juni 2023, abgerufen am 13. November 2023.
  18. Angelika Fleischl: Signa Retail übernimmt 87 Prozent von internetstores. In: www.immoversum.com. Archiviert vom Original am 30. März 2017; abgerufen am 10. April 2017.
  19. Mega-Deal: Benkos Signa Retail übernimmt Internetstores. In: www.sazsport.de. Abgerufen am 10. April 2017.
  20. Signa übernimmt mehrheitlich Tennis-Point. In: derstandard.at. Abgerufen am 10. April 2017.
  21. BAI an Signa und Investorengruppe verkauft. In: immobilien.diepresse.com. Abgerufen am 10. April 2017.
  22. Größter Immobiliendeal in Deutschland in 2017: RFR Holding verkauft herausragendes Immobilienportfolio an SIGNA Prime. Abgerufen am 30. November 2023.
  23. Carolin Brühl: Aktuelle Nachrichten aus Berlin und der Welt. In: Berliner Morgenpost. 9. November 2017, abgerufen am 30. November 2023.
  24. René Benko plant Dividendenausschüttung in Millionenhöhe. Handelsblatt, 6. Oktober 2020, abgerufen am 6. Oktober 2020.
  25. Thomas Thuma: Benkos Geldregen: Signa Holding meldet überraschend hohen Gewinn. Handelsblatt, 25. März 2021, abgerufen am 25. März 2021.
  26. Signa Holding meldet überraschend hohen Gewinn. Immobilienkanzlei FREITAG, 27. März 2021, abgerufen am 27. März 2021.
  27. Martin Mehringer, Martin Noé, Margret Hucko: Signa: Absturz eines Immobilienkonzerns. In: Manager Magazin. 18. Oktober 2023, abgerufen am 18. Oktober 2023.
  28. Tim Bartz, Kristina Gnirke, Ansgar Siemens: Immobiliengruppe Signa: Wer würde René Benko jetzt noch Geld geben? In: Der Spiegel. 6. November 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 6. November 2023]).
  29. a b René Bender: Sporthändler Signa Sports United ist insolvent. In: Handelsblatt. 27. Oktober 2023, abgerufen am 27. Oktober 2023.
  30. Claudio Kummerfeld: Rene Benko-Imperium: EZB drängt Banken zu Kredit-Abschreibungen. In: finanzmarktwelt.de. 29. August 2023, abgerufen am 9. Februar 2024.
  31. Chaos bei Benkos Signa. In: Handelsblatt. 5. November 2023, abgerufen am 5. November 2023.
  32. René Benko zieht sich zurück. In: Handelsblatt. 8. November 2023, abgerufen am 13. November 2023.
  33. Die 10,8 Mrd. Euro Schulden der Signa. Abgerufen am 4. November 2023.
  34. Kid Moechel, Dominik Schreiber: Fitch stuft Signa Development auf "hochriskant" ein. 7. November 2023, abgerufen am 30. November 2023.
  35. André Müller: Julius Bär: Benko und Signa-Gruppe schulden 606 Millionen Franken. In: Neue Zürcher Zeitung. 27. November 2023, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 9. Februar 2024]).
  36. Taumelnder Immobilienkönig – Benkos Signa schuldet Julius Bär mehr als eine halbe Milliarde. In: srf.ch. 27. November 2023, abgerufen am 27. November 2023.
  37. Florian Kolf, Arno Schütze, Kirsten Ludowig, Sebastian Matthes: René Benko räumt in seinem Imperium auf. In: Handelsblatt. 24. Oktober 2023, abgerufen am 8. November 2023.
  38. a b René Benko: Tarnen und Täuschen. In: News. 9. November 2023, abgerufen am 9. November 2023.
  39. René Bender, Florian Kolf, Arno Schütze: Signa Holding stellt Insolvenzantrag. In: Handelsblatt. 19. November 2023, abgerufen am 29. November 2023.
  40. Signa meldet Insolvenz an. In: Standard. Abgerufen am 29. November 2023.
  41. Helmut Kipp: Signa-Gesellschaften berufen Sanierer. In: boersen-zeitung.de. 1. Dezember 2023, abgerufen am 2. Dezember 2023.
  42. Signa kündigt wichtigen Manager – "Verdacht auf grobe Pflichtverletzungen". In: derstandard.de. 11. Dezember 2023, abgerufen am 11. Dezember 2023.
  43. Signa Holding beantragt Sanierung ohne Eigenverwaltung. In: orf.at. 25. Januar 2024, abgerufen am 29. Januar 2024.
  44. Nachlassstundung gescheitert – Signa Retail Department Store Holding GmbH ist konkurs. In: srf.ch. 29. Januar 2024, abgerufen am 29. Januar 2024.
  45. Benko will viel Geld von Benko. In: Süddeutsche Zeitung. 30. Januar 2024, abgerufen am 16. Februar 2024.
  46. Zukunft der Signa-Gruppe: Österreich wird Sanierungsplänen nicht zustimmen in www.tagesschau.de vom 18. März 2024
  47. Mieten belasten Geschäft – Deutsche KaDeWe-Gruppe meldet Insolvenz an. In: srf.ch. 29. Januar 2024, abgerufen am 29. Januar 2024.
  48. Nach Signa-Debakel – CEO von Julius Bär tritt zurück. In: srf.ch. 1. Februar 2024, abgerufen am 1. Februar 2024.
  49. Signa Holding beantragt Konkurs. In: BR24. Bayerischer Rundfunk, 11. April 2024, abgerufen am 11. April 2024.
  50. Sanierungsplan zurückgezogen – Signa Holding meldet Konkurs an. In: Handelsblatt. 11. April 2024, abgerufen am 11. April 2024.
  51. a b c Michael Rasch: Wie René Benko sein Vermögen beschützt:. In: NZZ. 7. Dezember 2023, abgerufen am 7. Dezember 2023.
  52. Signa: Karstadt Eigentümer Benko trennt sich von Falcon Private Bank. In: manager magazin. 18. November 2016, abgerufen am 7. Dezember 2023.
  53. André Exner: Karten bei Signa Holding werden neu gemischt. In: Wirtschaftsblatt. 21. September 2015, archiviert vom Original am 29. September 2015; abgerufen am 28. September 2015.
  54. Martin Murphy, Arno Schütze: Ex-Signa-Investor Wiedeking kritisiert René Benko. In: Handelsblatt. 7. November 2013, abgerufen am 12. November 2023.
  55. Margret Hucko, Martin Noé, Martin Mehringer: Warum es für den Immobilienkönig René Benko jetzt ums Ganze geht. In: Manager Magazin. 18. Oktober 2023, abgerufen am 23. Oktober 2023.
  56. Signa Executive Board (Memento vom 21. Oktober 2015 im Internet Archive), abgerufen am 19. Oktober 2015
  57. a b Renate Graber, Joseph Gepp: Beirat der Signa Holding wird komplett aufgelöst. In: derstandard.de. 21. Dezember 2023, abgerufen am 4. Januar 2024.
  58. Haselsteiner zu Signa: Benko „hielt die Zügel in der Hand“. ORF, abgerufen am 25. Januar 2024.
  59. Haselsteiner: Benko muss Verantwortung tragen. In: Krone. Abgerufen am 25. Januar 2024.
  60. René Benko meldet Insolvenz an. In: FAZ.NET. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. Januar 1970, abgerufen am 7. März 2024.
  61. U-Ausschuss: Benko verdiente 2019 knapp 26 Millionen Euro. In: Die Presse. 6. März 2024, abgerufen am 7. März 2024.
  62. "Musterfall für Korruption": Bedingte Haft für René Benko. In: Wiener Zeitung. 2. November 2012, abgerufen am 9. November 2023.
  63. Signa Beirat. In: Website Signa. Abgerufen am 8. November 2023.
  64. Gusenbauer verlässt Aufsichtsräte. In: ORF.at. 22. Februar 2024, abgerufen am 22. Februar 2024.
  65. Signa Prime erhöht Eigenkapital um 1 Milliarde Euro. In: Fashion Network. 10. Oktober 2017, abgerufen am 9. November 2023.
  66. SIGNA Prime Selection AG. Signa Website, abgerufen am 9. November 2023.
  67. Signa Prime stellt Insolvenzantrag. In: Standard. Abgerufen am 29. Dezember 2023.
  68. SIGNA Prime Holding GmbH: Insol­venz eröffnet KSV1870 am 28. Mai 2024
  69. Immobilie des KaDeWe in Berlin bekommt neuen Eigentümer. In: Handelsblatt. 12. April 2024, abgerufen am 13. April 2024.
  70. Signa verkauft Meinl-Haus am Graben an Ärztekammer. In: Salzburger Nachrichten. 15. Dezember 2023, abgerufen am 15. Dezember 2023.
  71. a b Signa verkauft Hotel Bauer in Venedig und Bozener Waltherpark an Schoeller. In: Der Standard. 26. April 2024, abgerufen am 5. Mai 2024 (österreichisches Deutsch).
  72. SIGNA Development Selection AG. Website Signa, abgerufen am 9. November 2023.
  73. Kühne übernimmt Benko-Projekt in Berlin. In: FAZ. 10. November 2023, abgerufen am 26. November 2023.
  74. Christoph Schlautmann: Fitch gibt Benko-Ableger ein schlechteres Rating. In: Handelsblatt. 6. November 2023, abgerufen am 9. November 2023.
  75. Weitere Insolvenz bei Signa – Immobilienentwickler strebt Sanierungsverfahren an. In: Handelsblatt. 29. Dezember 2023, abgerufen am 29. Dezember 2023.
  76. SIGNA RFR US Selection AG. Website Signa, abgerufen am 9. November 2023.
  77. René Benkos Signa kauft Chrysler Building in New York. In: Der Standard. Abgerufen am 9. November 2023.
  78. SIGNA Luxury Hotels. Signa Website, abgerufen am 9. November 2023.
  79. Nettoumsatz der Signa Retail GmbH in den Jahren 2018 bis 2020. In: Statista. 24. August 2022, abgerufen am 10. November 2023.
  80. Migros verkauft Globus. In: SRF. 2. April 2020, abgerufen am 10. November 2023.
  81. Signa Gruppe erstmals unter Top-250-Händlern. In: Salzburger Nachrichten. 11. Februar 2020, abgerufen am 10. November 2023.
  82. Nach Insolvenz von Signa – Was passiert jetzt mit den Globus-Warenhäusern? In: srf.ch. 30. November 2023, abgerufen am 30. November 2023.
  83. Österreicher kaufen das KaDeWe von Karstadt. In: Berliner morgenpost. 16. September 2013, abgerufen am 10. November 2023.
  84. Verkauf von Karstadt-Premium-Group und Karstadt Sports. 16. September 2013, abgerufen am 10. November 2023.
  85. Neuer Miteigentümer will auch KaDeWes in Wien und Prag – KaDeWe zur Hälfte an italienische Gruppe verkauft. (Memento vom 12. Juni 2015 im Webarchiv archive.today)
  86. Signa: KDW-Gruppe insolvent. In: Kronen Zeitung. Abgerufen am 29. Januar 2024.
  87. Signa-Kaufhausgesellschaft Lamarr meldet Insolvenz an. Abgerufen am 2. Februar 2024.
  88. Andrea Merkel: Als Luxuswarenhaus hat Globus die besten Chancen. In: NZZ. 4. Februar 2020, abgerufen am 12. November 2023.
  89. KaDeWe-Eigentümer übernehmen britische Luxus-Kaufhauskette Selfridges. In: Handelsblatt. 24. Dezember 2021, abgerufen am 10. November 2023.
  90. Signa: Selfridges-Beteiligung wohl auf 45 Prozent reduziert. In: ORF. 15. November 2023, abgerufen am 18. November 2023.
  91. Galeria will sich aus „Umklammerung“ von Signa lösen. In: Handelsblatt. 9. Januar 2024, abgerufen am 9. Januar 2024.
  92. Mit Pathos, Witz und dicker Hose. In: Süddeutsche Zeitung. 10. April 2024, abgerufen am 10. April 2024.
  93. Florian Kolf: Karstadt übernimmt Online-Marktplatz Hood.de. In: heise online. 14. Juni 2017, abgerufen am 12. November 2023.
  94. Über dress-for-less. Website dress-for-less, abgerufen am 12. November 2023.
  95. dress-for-less. In: deutsche startups. Abgerufen am 12. November 2023.
  96. Karstadt-Eigentümer stärkt das Online-Geschäft. In: Handeelsblatt. 1. August 2016, abgerufen am 12. November 2023.
  97. News. Signa Sports United, 16. Oktober 2023, abgerufen am 11. November 2023.
  98. Florian Kopf: Galeria Karstadt Kaufhof übernimmt Sport Scheck von Otto. In: Handelsblatt. 11. Dezember 2019, abgerufen am 30. November 2023.
  99. Ole Spötter: Frasers Group übernimmt SportScheck. In: fashionunited.de. 17. Oktober 2023, abgerufen am 17. Oktober 2023.
  100. Sportscheck und Signa Sports United: René Benko lässt Sporthändler fallen. In: Manager Magazin. 17. Oktober 2023, abgerufen am 18. Oktober 2023.
  101. Nach Signa-Pleite: SportScheck stellt Insolvenzantrag. In: tagesschau.de. 30. November 2023, abgerufen am 30. November 2023.
  102. Italienischer Sporthändler Cisalfa übernimmt Sport-Scheck. In: Süddeutsche Zeitung. 13. März 2024, abgerufen am 26. März 2024.
  103. René Benko kauft sich in Kronen-Zeitung und Kurier ein. In: FAZ.NET. 12. November 2018, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 30. November 2023]).
  104. Immobilieninvestor Benko kauft sich bei "Krone" und "Kurier" ein. 12. November 2018, abgerufen am 30. November 2023.
  105. René Benko und sein glückliches Händchen. In: Wiener Zeitung. 15. Juni 2018, abgerufen am 11. November 2023.
  106. Galeria-Eigentümer René Benko verkauft Möbelkette. In: Handelsblatt. 6. Juni 2023, abgerufen am 11. November 2023.
  107. Kika/Leiner hat Insolvenzantrag gestellt. In: Der Standard. 12. Juni 2023, abgerufen am 11. November 2023.
  108. Signa Retail erwirbt 60 Prozent der Anteile von Outfitter (Memento vom 7. Juni 2016 im Internet Archive) Etailment im April 2016
  109. Signa verkauft Outfitter Teamsport. In: Textilwirtschaft. 23. Oktober 2023, abgerufen am 11. November 2023.
  110. Eataly in der Schrannenhalle: Ein gutes Gefühl mit Italien. 9. Februar 2016, abgerufen am 30. November 2023.
  111. Florian Kolf, Christian Wermke: Signa steigt bei Markthallen-Konzept Eataly aus. In: Handelsblatt. 14. November 2023, abgerufen am 30. November 2023.

Koordinaten: 47° 15′ 55,3″ N, 11° 23′ 40,5″ O