Silberperrhenat

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Kristallstruktur
Keine Zeichnung vorhanden
Allgemeines
Name Silberperrhenat
Andere Namen

Silber(I)-perrhenat

Verhältnisformel AgReO4
CAS-Nummer 20654-56-2
PubChem 11089628
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 358,1 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

6,96 g·cm−3 (25 °C)[1]

Schmelzpunkt

455 °C[1]

Löslichkeit

schlecht löslich in Wasser (1,39 g·l−1 bei 30 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
03 – Brandfördernd 07 – Achtung 09 – Umweltgefährlich

Gefahr

H- und P-Sätze H: 272​‐​400​‐​315​‐​319​‐​335
P: 221​‐​280​‐​273​‐​305+351+338 [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][2]
Reizend Umweltgefährlich Brandfördernd
Reizend Umwelt-
gefährlich
Brand-
fördernd
(Xi) (N) (O)
R- und S-Sätze R: 8​‐​36/37/38​‐​50
S: 17​‐​26​‐​37​‐​61
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Silberperrhenat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Perrhenate.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Silberperrhenat kann durch Reaktion von Natriumperrhenat mit Silbernitrat gewonnen werden. Die Verwendung von Kaliumperrhenat anstelle von Natriumperrhenat ergibt ein unreines Produkt.[1]

\mathrm{NaReO_4 + AgNO_3 \longrightarrow AgReO_4  + H_2O}

Eigenschaften[Bearbeiten]

Silberperrhenat ist ein weißer Feststoff, der schlecht löslich in Wasser ist. Als Reinstoff ist die Verbindung beständig, verunreinigte Produkte werden an Licht dunkel. Er besitzt eine tetragonale Kristallstruktur vom Scheelit-Typ mit der Raumgruppe I41/aVorlage:Raumgruppe/Unbekannter Anzeige-Typ (a = 534,9 pm, c = 1266,8 pm).[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g  Georg Brauer: Handbuch der präparativen anorganischen Chemie. 3., umgearb. Auflage. Band III, Enke, Stuttgart 1981, ISBN 3-432-87823-0, S. 1634.
  2. a b c Datenblatt Silver perrhenate, 99.99% (metals basis) bei AlfaAesar, abgerufen am 5. August 2013 (JavaScript erforderlich).
  3. Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.