Silentium (Kloster)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Silentium (lat. für „Stille“) bezeichnet die Zeiten der Stille und des innerlichen Gebets in einem Kloster. Es gibt auch Orte, an denen traditionell stets Schweigen herrscht, etwa der Kreuzgang oder das Dormitorium bzw. der Zellengang.

Die nächtliche Stille von der Komplet bis nach der Heiligen Messe des darauffolgenden Tages wird als „großes“ bzw. „hohes“ Silentium oder Silentium nocturnum bezeichnet.

Wahrscheinlich entstand der Tradition der Klosterschule und -internate entstand der Begriff Silentium für die Zeit mit Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag, der heute in Ganztagsschulen gang und gäbe ist.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]