Silit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Silit-Werke GmbH & Co. KG

Logo
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1920
Sitz Riedlingen, Deutschland
Leitung Josef Paukner, Geschäftsführer
Mitarbeiterzahl 330 (2013)
Branche Haushaltswarenhersteller
Website www.silit.de

Die Silit-Werke GmbH & Co. KG ist ein deutscher Hersteller von Kochgeschirr mit Sitz in Riedlingen an der Donau. Das Unternehmen ist Teil der WMF-Gruppe und vertreibt weltweit Produkte aus den Bereichen Kochen, Spezialkochen, Braten, Zubereiten und Aufbewahren.

Unternehmensgeschichte WMF-Silit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurzzeitwecker SicoMatic 1970er

Um nach dem Ende des Ersten Weltkrieges trotz Rohstoffmangels ein marktfähiges Produkt zu fertigen, begann die WMF mit der Herstellung von Alu- und Stahlbrätern. Diese erste Topfproduktion war der Beginn für den 1920 entwickelten Silit-Stahltopf. Eigene produktorientierte Vertreter wurden für diese eigenständige Produktgruppe eingesetzt und nicht mehr der bis dahin gebräuchliche „Reisende für alles“. Während des Zweiten Weltkriegs wurden spätestens 1942 alle Fertigungen, die nicht Rüstungszwecken dienten eingestellt; nur die Silitfertigung ging weiter[1]. 1956 wurde die komplette Silit-Produktion umgesiedelt in ein neu errichtetes Zweigwerk in Riedlingen. 1960 wurde die Emailschmelzanlage auf den modernsten Stand gebracht,[2] und WMF beschloss, das Werk zu einer selbständigen Gesellschaft umzubauen. Da man glaubte, dass Silit als eigenständiger Betrieb besser auf dem Markt der emaillierten Töpfe konkurrieren könne, wurde die Gesellschaft 1964 verkauft. Im Jahre 1966 wurde die Firma in Oberschwäbische Metallwarenfabrik (OMF) umbenannt, was nach zehn Jahren rückgängig gemacht wurde. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten wurde das Unternehmen 1998 wieder von WMF übernommen.

Produktgeschichte WMF-Silit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produktgeschichte WMF-Silit:[3]

  • 1920 WMF bringt mit der Marke Silitstahl Universalkochgeschirre aus Siemens-Martin-Stahl auf den Markt.
  • 1927 WMF bringt mit dem Markennamen Sicomatic den Schnellkochtopf „Siko“ auf den Markt.
  • 1962 WMF-Silit Weltneuheit: Emailpfanne mit Antihaftwirkung
  • 1975 Sicomatic®-S, der erste Schnellkochtopf der Welt mit Kochregler im Griff.
  • 1989 Silargan® – Funktionskeramik.
  • 2008 CeraProtect® – die erste rein mineralische Pfannenbeschichtung.
  • 2010 Weltneuheit – Pastatopf Vitaliano mit Überkochschutz.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jürgen Vogler: 150 Jahre WMF: 1853 - 2003, WMF Württembergische Metallwarenfabrik, 2003, S. 105.
  2. Jürgen Vogler: 150 Jahre WMF: 1853 - 2003, WMF Württembergische Metallwarenfabrik, 2003, S. 118.
  3. WMF-Silit

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]