Silz (Mecklenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Silz führt kein Wappen
Silz (Mecklenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Silz hervorgehoben
Koordinaten: 53° 31′ N, 12° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Malchow
Höhe: 69 m ü. NHN
Fläche: 10,68 km2
Einwohner: 341 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17214
Vorwahl: 039927
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 138
Adresse der Amtsverwaltung: Alter Markt 1
17213 Malchow
Webpräsenz: www.amt-malchow.de
Bürgermeisterin: Almuth Köhler
Lage der Gemeinde Silz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Silz ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Malchow mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Silz nördlich von Malchow und inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte liegt zwischen dem Fleesensee und dem Drewitzer See. Der nördliche Gemeindeteil befindet sich im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide. Das Gebiet um Silz ist leicht hügelig, der Hohe Berg erreicht 84 m ü. NN, während der Spiegel des Fleesensees bei 62 m ü. NN liegt. Durch den Fleesensee fließt vom Kölpinsee kommend die Elde.

Zu Silz gehört der direkt am Fleesensee gelegene Ortsteil Nossentin.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 14. Jahrhundert tauchte Silz erstmals in einer Urkunde auf.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Land- und Forstwirtschaft spielt in Silz und Umgebung der Tourismus eine wichtige Rolle. Nahe den Stränden des fast 11 km² großen Fleesensees befindet sich eine Bungalow-Siedlung sowie ein Campingplatz.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Silz (Mecklenburg)

  • Zweigeschossiges, verklinkertes Gutshaus Nossentin mit Park.
  • Klassizistische Dorfkirche Nossentin von 1838 als schlichter Fachwerkbau mit vorgesetzter Backsteinfassade und Walmdach mit Dachreiter. Der Glockenstuhl steht daneben. Zur DDR-Zeit wurde die Kirche baufällig und aufgegeben. Ab 2001 errichtete man die Kirche wieder, ab 2003 war ein entsprechender Verein aktiv, Spenden wurden gesammelt, Baustellen-Gottesdienste abgehalten. 2008 kam eine neue, in Passau gegossene Glocke dazu, deren freistehender Glockenstuhl 2004 errichtet wurden´´. Ende 2009 konnte der Einweihungsgottesdienst stattfinden.[2]
  • An der Straße nach Waren steht nahe Nossentin das York-Blücher-Denkmal mit folgender Inschrift: „Dem Andenken der am 1. November 1806 hier gefallenen preußischen Krieger / Die Mecklenburgischen Offizierskorps 1856“. Die Rückseite zeigt eine Plakette mit der Inschrift um ein Eisernes Kreuz: „Ehre den auch im Unglück Unverzagten“. In den betreffenden Gefechten gegen die Bernadotteschen Einheiten deckte Oberst Yorck Blüchers Rückzug nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt. Die gestohlenen Relieftafeln und der Adler wurden 2000 wieder erneuert.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Allee in Nossentin

Silz liegt an der Verbindungsstraße von Malchow nach Waren (Müritz), die nördlich um die großen Seen (Fleesensee und Kölpinsee) führt. In Richtung Norden besteht eine Straßenverbindung nach Teterow, sie bildet ein Teilstück der Deutschen Alleenstraße. Die Autobahn-Anschlussstelle Malchow ist etwa acht Kilometer entfernt. Der Bahn-Haltepunkt Nossentin liegt an der Mecklenburgischen Südbahn von Waren (Müritz) über Malchow und Lübz nach Parchim.

Naturschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die lokale Interessengemeinschaft Nossentin-Silz setzt sich für den Naturschutz in der Region ein.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Silz (Mecklenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Frank Pergande:Nossentin. Weihnachten im Trockenen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Dezember 2009