Simon Oakland

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Simon Oakland (* 28. August 1915 in New York; † 29. August 1983 in Cathedral City) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Oakland begann seine künstlerische Karriere als Violinist. Mitte der 1940er Jahre fasste er auch als Schauspieler Fuß und spielte ab 1948 am Broadway in bekannten Stücken wie Light Up the Sky, The Shrike und Inherit the Wind. Sein Filmdebüt gab er 1958 als dreister, aber aufrichtiger Journalist in Laßt mich leben an der Seite von Susan Hayward.

Oakland deckte im Lauf seiner Karriere ein weites darstellerisches Spektrum ab und profilierte sich als vielseitiger Charakterschauspieler. Häufig wurde der Darsteller aufgrund seiner äußeren Erscheinung – kräftige Figur, leicht grobschlächtige Züge – als unsympathischer Charakter oder „harter Typ“ besetzt. Oakland spielte in zahlreichen Filmklassikern profilierte Nebenrollen wie zum Beispiel den Psychologen in Psycho (1960), den Polizisten „Schrank“ in der West Side Story (1961), den brutalen Matrosen Stawski in Kanonenboot am Yangtse-Kiang (1966) oder Steve McQueens Vorgesetzten im Polizeifilm Bullitt (1968).

Mit rund 150 Gastauftritten in Serien, zumeist in der Episodenhauptrolle, war Simon Oakland auch häufig im Fernsehen präsent. Ab den frühen 1950er Jahren trat der Darsteller gut drei Jahrzehnte lang regelmäßig als TV-Darsteller in Erscheinung. Er spielte z.B. in Perry Mason, Twilight Zone, Rauchende Colts, Bonanza (u.a. als singender Serienmörder in der Folge Eine Faust voll Donner), Die Leute von der Shiloh-Ranch, Hawaii Fünf-Null, Einsatz in Manhattan, Detektiv Rockford, Drei Engel für Charlie oder Quincy. In den Jahren 1977/1978 spielte er eine Hauptrolle in der Serie Pazifikgeschwader 214.

Simon Oakland starb am 29. August 1983, einen Tag nach seinem 68. Geburtstag, an Krebs.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]