Simona Scarpaleggia

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Simona Scarpaleggia (* 1960) ist eine italienische Managerin. Sie ist Geschäftsführerin der IKEA Schweiz.

Herkunft und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scarpaleggia wuchs in Rom auf und studierte Politikwissenschaften an der LUISS Universität in Rom und hat einen MBA an der Bocconi gemacht.[1]

2000 stieg sie als Personalmanagerin bei IKEA Italien ein und durchlief verschiedene Funktionen und Positionen. 2010 wurde sie Geschäftsführerin der IKEA Schweiz. Sie setzt sich für Chancengleichheit ein.[2] Bei Ikea Schweiz ist das Geschlechterverhältnis fifty-fifty, auch auf Managementstufe. Ihr zweites grosses Anliegen, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, hat Scarpaleggia ebenfalls umgesetzt. 50-Prozent-Frauenanteil und Lohngleichheit gelten Ikea-intern nun als Benchmark.

2013 gründete sie die Vereinigung «Advance – Women in Swiss Business»[3] mit dem Ziel, den Frauenanteil der obersten Führungsgremien bis ins Jahr 2020 auf 20 Prozent zu steigern, sprich zu verfünffachen. Ausser Ikea hat sie neun Schweizer Konzerne, darunter ABB, Swiss Re und Credit Suisse, für die Gründung an Bord geholt. Inzwischen haben sich 57 weitere Firmen angeschlossen, darunter Swisscom, Nestlé und die Schweizerische Post. Sie amtete von 2013 bis 2017 als Präsidentin.

Mandate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: IKEA Stiftung, Mitglied des Verwaltungsrates
  • 2013: Italienische Handelskammer Schweiz, Mitglied des Verwaltungsrates
  • 2013: Präsidentin von Advance Women
  • 2014: Schwedische Handelskammer Schweiz, Mitglied des Verwaltungsrates
  • 2016: UNO, Co-Chair United Nations High-Level-Panel on Women’s Economic Empowerment

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Simona Scarpaleggia. CEO Ikea Schweiz. Kurzportrait. In: Bilanz. 2017. (bilanz.ch)
  • Frauen haben keine Probleme und sind kein Problem. Interview. In: Blick. 11. Oktober 2017. (blick.ch)
  • Beim Vaterschaftsurlaub sollte der Bundesrat mutiger sein. Interview. In: Berner Zeitung. 3. Dezember 2017. (bernerzeitung.ch)
  • Männer haben weniger Wahlfreiheit als Frauen. Portrait. In: NZZ. 4. Dezember 2017. (nzz.ch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Simona Scarpaleggia - Global Female Leaders summit. In: Global Female Leaders summit. (globalfemaleleaders.com [abgerufen am 20. November 2018]).
  2. Natalie Gratwohl: Männer haben weniger Wahlfreiheit als Frauen. In: Neue Zürcher Zeitung. 3. Dezember 2017, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 15. November 2018]).
  3. Home - Advance Women in Swiss Business - Confluence. Abgerufen am 15. November 2018.