Sina Trinkwalder

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Sina Marie Trinkwalder (geb. Riefle, * 28. Januar 1978) ist eine deutsche Unternehmerin, die für ihr Engagement als Sozialunternehmerin bei der von ihr gegründeten ökosoziale Textilfirma manomama mehrfach ausgezeichnet wurde.[1][2]

Leben[Bearbeiten]

Trinkwalder zog früh von zuhause aus[3] und studierte Politik und Betriebswirtschaft an der LMU München. Nach dem Abbruch des Studiums gründete sie mit ihrem Mann Stefan Trinkwalder im Alter von 21 Jahren eine Werbeagentur und leitet diese gemeinsam mit ihrem Mann als Geschäftsführerin.[4] 2010, nach der Geburt ihres Sohnes,[5] gründete sie in Augsburg die ökosoziale Textilfirma manomama, in der sie hauptsächlich auf dem Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen beschäftigt.[6] Sie fertigen auch Stofftaschen für dm-drogerie markt, real und Edeka.[7]

Als Vertreterin eines nachhaltigen Unternehmertums hatte sie Auftritte in den Talkshows von Anne Will[8], Maybrit Illner,[9] Günther Jauch[10] und Erwin Pelzig.[11] Im Januar 2014 war sie als Protagonistin der vierteiligen RTL-Dokusoap Made in Germany – Wir können's selbst am besten zu sehen.[12]

Werke[Bearbeiten]

 Sina Trinkwalder: Wunder muss man selber machen. Wie ich die Wirtschaft auf den Kopf stelle. 1. Auflage. Droemer, München 2013, ISBN 978-3-426-27615-0.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Rundfunkberichte[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Peter Sprinkart, Franz-Theo Gottwald, Klaus Sailer: Fair Business: Wie Social Entrepreneurs die Zukunft gestalten. Walhalla Fachverlag, 2014. ISBN 978-3-802-90120-1
  • Michaela Bürger: Champions League für Manager – Erfolg durch Vielfalt: Starke Teams durch Diversity-Management. Ein Trainerleitfaden. Springer-Verlag, 2014. ISBN 978-3-658-04851-8 (S. 88 f.)
  • Anette Suzanne Fintz: Leading by Meaning. Springer-Verlag. ISBN 978-3-662-44073-5 (S. 143 ff)
  • Ilona Orthwein: Crowdfunding: Grundlagen und Strategien für Kapitalsuchende und Geldgeber. Igel Verlag RWS, 2014. ISBN 978-3-954-85102-7 (S. 46)
  • Tamar Weinberg: Social Media Marketing. O'Reilly Germany, 2014. ISBN 978-3-955-61789-9 (S. 192)
  • Lilo Solcher: Augsburg - ein starkes Stück Schwaben. 66 Lieblingsplätze und 11 Köpfe. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2013. ISBN 978-3-839-24257-5 (S. 53)
  • Jens Brehl: "Herzensfolger - Sich treu bleiben im Beruf: Zwischen ökonomischem Zwang und dem Traum vom Gemeinwohl" Pomaska-Brand Verlag 2015. ISBN 978-3-943304-32-9 (S. 107 ff.)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Sina Trinkwalder wird „Social Entrepreneur der Nachhaltigkeit 2011“. nachhaltigkeitsrat.de, abgerufen am 26. Mai 2013.
  2. a b Bayern Landtag: Bürgerkulturpreis 2011. Bayerischer Landtag, 11. November 2011, abgerufen am 10. Dezember 2014.
  3. Georg Cadeggianini: Modelabel manomama: "Hier ist man was wert". Brigitte 16/13.
  4. Impressum der Agentur dplusc neue medien GmbH. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
  5. Annette Jensen: Schreck der Wirtschaftsbosse. taz vom 6. Juli 2014.
  6. Julia Graven: Hoffnungslose Fälle, dringend gesucht. spiegel.de, 21. August 2012, abgerufen am 26. Mai 2013.
  7. a b Sina Trinkwalder erhält Bundesverdienstkreuz, Radio Augsburg vom 11. September 2015.
  8. Tim Slagman: "Wir haben keine Altersarmut in diesem Land". welt.de, 25. April 2013, abgerufen am 26. Mai 2013.
  9. Nicole Prestle: Geschäftsfrau Sina Trinkwalder: Ich bin wie der FC Bayern. Augsburger Allgemeine vom 14. Oktober 2013.
  10. Unsere Gäste. Sina Trinkwalder, Unternehmerin. Abgerufen am 26. Mai 2013.
  11. Pelzig hält sich, 15. Oktober 2013.
  12. Anja Rützel: Neue RTL-Doku-Serie "Made in Germany": Im Schlüpfer liegt die Hoffnung. Spiegel Online, 6. Januar 2014, abgerufen am 10. Dezember 2014.
  13. Laudation zur Verleihung des Barbara-Künkelin-Preises 2014
  14. Sina Trinkwalder erhält den Barbara-Künkelin-Preis 2014. stuttgarter-zeitung.de, abgerufen am 27. März 2014.
  15. Die Nominierten 2015.
  16. [1].
  17. http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Sina-Trinkwalder-fuehrt-ihr-Textilunternehmen-ungewoehnlich-id35923082.html
  18. „Alter Falter“: Bundesverdienstmedaille für Sina Trinkwalder, StadtZeitung vom 11. September 2015