Sinn Féin

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Sinn Féin
Wir selbst
Logo der Sinn Féin
Parteivorsitzender Gerry Adams
Partei­vorsitzender Gerry Adams
General­sekretär Dawn Doyle
Stell­vertretender Vorsitzender Mary Lou McDonald
Gründung 1905
Haupt­sitz 44 Parnell Street, Dublin 1
Jugend­organisation Ógra Shinn Féin
Zeitung An Phoblacht
Aus­richtung Irischer Republikanismus,
Demokratischer Sozialismus
Farbe(n) Grün
Parlamentsmandate
Republik Irland

Dáil, 2016:
23/158

Seanad, 2016:
7/60

Kommunalverwaltung:
156/949
Vereinigtes Königreich Britisches Unterhaus, 2015:
4/650

Northern Ireland Assembly, 2016:
28/108

Kommunalverwaltung
in Nordirland:
105/462
Europaabgeordnete Republik Irland:
3/11
Vereinigtes Königreich
(Nordirland):
1/3
EP-Fraktion Konföderale Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE-NGL)
Website www.sinnfein.ie
Éamon de Valera (ca Mitte 1920er)
Bairbre de Brún im Straßburger Europaparlament (2008)
Mary Lou McDonald, seit 2009 Vize-Vorsitzende von Sinn Féin (2009)
Martin McGuiness (2009)

Sinn Féin ([ˌʃinʲ ˈfeːnʲ] bzw. [ˌʃinʲ ˈheːnʲ], irisch für wir selbst) ist eine irisch-republikanische Partei. In Nordirland ist sie seit 2005 die unter den katholischen Einwohnern stärkste Partei, in der Republik Irland ist sie seit 1997 im Parlament vertreten und verfügt dort vor allem in den Grenzregionen zu Nordirland über eine historische Verankerung. Damit ist sie die einzige bedeutende Partei, die sowohl im Norden als auch im Süden Irlands aktiv ist.

Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hauptziel von Sinn Féin besteht darin, die unter britischer Herrschaft befindlichen Grafschaften Nordirlands in das Staatsgebiet der Republik Irland einzugliedern. Dabei strebt die Partei laut Programm eine „vereinigte, demokratische und sozialistische Republik Irland“ an, wobei die Bezugnahmen auf sozialistische Ansätze und Ziele in den Aussagen führender Parteivertreter sehr selten geworden sind, tendenziell aber eher noch in der südirischen Sinn Féin verfolgt werden. Als mittelfristiges Ziel nennt Sinn Féin die Umsetzung des Karfreitagsabkommens.

Vertretung in Parlamenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den britischen Unterhauswahlen am 5. Mai 2005 wurden fünf Abgeordnete für das House of Commons gewählt, neben den vier bisherigen Mandatsträgern (u. a. Gerry Adams und Martin McGuinness) konnte Conor Murphy der gemäßigten Social Democratic and Labour Party den Sitz im Wahlkreis Newry and Armagh abnehmen. Die Unterhaus-Abgeordneten der Sinn Féin weigern sich allerdings, ihre Sitze anzunehmen, denn dazu müssten sie einen Treueeid auf die britische Königin schwören.

Im Parlament der Republik Irland (dem Dáil Éireann) ist Sinn Féin mit vierzehn Abgeordneten vertreten, nachdem sie bei den Wahlen von 2011 zehn Mandate gegenüber den Wahlen des Jahres 2007 hinzugewinnen konnte. Parteivorsitzender Gerry Adams ist seither Parlamentsabgeordneter (Teachta Dála) für den Wahlkreis Louth, der auch nach der Wahl mit Séamus Kirk weiterhin den Parlamentssprecher (Ceann Comhairle) stellt.

Bei der Europawahl 2004 gewann Sinn Féin je einen Sitz für Dublin (Mary Lou McDonald) und Nordirland (Bairbre de Brún). Die beiden Abgeordneten sind Mitglieder der Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken, in der sich zahlreiche sozialistische und kommunistische Parteien zusammengeschlossen haben. Nach der Europawahl im Vereinigten Königreich 2009 behielt nur die nordirische Abgeordnete ihren Sitz, trat aber im Jahre 2012 zurück. Nachfolgerin war Martina Anderson.

Im Nordirischen Parlament (Northern Ireland Assembly) stellt Sinn Féin seit der letzten Wahl 28 Abgeordnete (vorher: 24). Von 1998 bis 2003, als die Exekutive arbeitete, stellte die Partei zwei Minister. Die stärkste britisch-protestantische Partei, die Democratic Unionist Party, hat sich am 26. März 2007 (Vereinbarung von St. Andrews) auf ein Machtteilungsabkommen mit Sinn Féin geeinigt. Seit 8. Mai ist der Sinn-Féin-Abgeordnete Martin McGuinness der stellvertretende Erste Minister von Nordirland. Des Weiteren hat Sinn Féin mit Pearse Doherty im Ausschuss für Landwirtschaft einen Abgeordneten im irischen Oberhaus (Seanad Éireann) und mit Gráinne Mhic Géidigh für das County Donegal ein Mitglied in der Organisation für soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Údarás na Gaeltachta.

Bei den Britischen Unterhauswahlen 2010 im Mai 2010 wurden erneut fünf Abgeordnete für das House of Commons gewählt.

Beziehung zur IRA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sinn Féin ist geschichtlich und in einigen Inhalten mit der Provisional Irish Republican Army verbunden und wird deswegen gelegentlich auch „als politischer Arm der IRA“ bezeichnet. Sinn Féin kam damit auch eine besondere Bedeutung im Friedensprozess in Nordirland zu. Von der irischen Regierung wird der Oppositionspartei vorgeworfen, dass sie auch lose organisatorisch mit der IRA verbunden ist. 2005 ging der Justizminister (im Zusammenhang mit der britischen nachfolgenden Entscheidung) über den Vorwurf hinaus, indem er äußerte, einige führende Mitglieder der Partei seien auch führende Mitglieder in der IRA.[1] Sinn Féin wies die Vorwürfe zurück. Nach einem Banküberfall Ende 2004 in Belfast, dessen Täter nicht ermittelt wurden, wurde der IRA der Überfall zur Last gelegt (was diese dementierte). Das House of Commons (Vereinigtes Königreich) beschloss im März 2005 mit der Mehrheit der Stimmen daraufhin, den dortigen Abgeordneten der Sinn Féin die Parlamentsgelder (u. a. zur Finanzierung von Reisen und Angestellten) für ein Jahr vorzuenthalten.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sinn Féin wurde am 28. November 1905 von Arthur Griffith in Dublin gegründet. Griffith wollte mit der Parteigründung ursprünglich vor allem ein eigenes Parlament für ganz Irland im Verbund des Vereinigten Königreiches durchsetzen. Vorbild für die Partei und ihr Programm waren die Nationalbewegungen im Osten Mitteleuropas. Griffith orientierte sich insbesondere an der Struktur in Österreich-Ungarn mit einem Monarchen und zwei Parlamenten. Zwischen 1905 und 1908 war der Dramatiker Edward Martyn erster Vorsitzender.

Beim Osteraufstand von 1916 trat Sinn Féin erstmals als gewaltbereite Bewegung auf und entwickelte sich in den folgenden Jahren unter dem neuen Präsidenten Eamon de Valera zur führenden Organisation der Bewegung für eine „nationale Selbstbestimmung“ der Iren. 1918 verzeichnete sie bei den Wahlen zum Unterhaus einen ersten durchschlagenden Erfolg: Sie stellte 73 der 105 irischen Abgeordneten. 1919 rief sie das erste irische Parlament, das First Dáil, in Dublin aus, woraus sich der irische Unabhängigkeitskrieg und die erste Teilung der Insel im Anglo-Irischen Vertrag von 1922 entwickelten.

Vor allem an dem im Vertrag verlangten Treueschwur zum britischen König, weniger an der Teilung, spaltete sich darauf Sinn Féin. Die Befürworter des Vertrages stellten eine knappe Mehrheit im Dáil, in der Partei eine knappe Minderheit. Sie bildeten unter der Führung von W.T. Cosgrave die neue Partei Cumann na nGaedheal, die später in der Fine Gael aufging. Die streng republikanische Mehrheit der Mitglieder wollte diese Bedingung nicht akzeptieren. Im Irischen Bürgerkrieg bekämpften sich beide Seiten erbittert. Nach dem Waffenstillstand 1926 spaltete sich Sinn Féin erneut an einer grundsätzlichen Frage: Sollte man den Status Quo akzeptieren und den neuen Freistaat Irland als ersten Schritt auf dem Weg zur Republik anerkennen, oder blieb man besser auf dem Standpunkt der Fundamentalopposition? Die weniger radikalen Gegner des Vertrags um Eamon de Valera bildeten am Ende dieser Auseinandersetzung die neue Partei Fianna Fáil. Die übrig gebliebene, fundamentalrepublikanische Sinn Féin trat nach dem Bürgerkrieg nur noch als Splitterbewegung auf. In den 1960er Jahren verfolgte die Sinn Féin vorübergehend einen marxistischen Kurs.

In den 1970er Jahren kam es zu einer inneren Reform der Partei. Sie verstand sich zunehmend als politischer Flügel der IRA. Politiker einer neuen Generation wie Gerry Adams und Martin McGuinness sowie eine nordirisch dominierte Funktionärsschicht führten die Partei wieder zurück in die politische Handlungsfähigkeit. Ein Waffenstillstand Mitte der 1970er Jahre machte die Sinn Féin zu einem akzeptablen Verhandlungspartner für andere Parteien.

Seit 1970 bringt Sinn Féin eine eigene Zeitschrift heraus, die An Phoblacht, die zunächst monatlich und heute (2010) wöchentlich erscheint.

Wahlerfolge im größeren Umfang und damit politische Macht erlangte die Partei aber erst nach dem Hungerstreik gefangener IRA-Mitglieder 1980/81 um den Sinn-Féin-Unterhauskandidaten Bobby Sands. Der Wahlkampf für ihn und sein Tod wenige Wochen nach der Wahl verschafften der Partei große Popularität.

Die Sinn Féin erkannte am 28. Januar 2007 auf einem Sonderparteitag in Dublin in einer historischen Abstimmung von 2000 Delegierten die nordirische Polizei an. Damit räumte sie ein wichtiges Hindernis bei der Wiederherstellung einer nordirischen Regionalregierung aus dem Weg. Laut dem Parteivorsitzenden Gerry Adams habe sie damit „die Möglichkeit geschaffen, die politische Landschaft auf dieser Insel für immer zu verändern“. Die britische Regierung versicherte im Gegenzug, die Rolle des Geheimdienstes MI5 auf dem Gebiet der Provinz einzuschränken.[3]

Liste der Parteivorsitzenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1923 wurde ein erheblicher Teil der Mitglieder zu Cumann na nGaedheal
1926 trat de Valera aus der Sinn Féin aus und gründete die Fianna Fáil
  • John J. O’Kelly (Sceilg) (1926–1931)
  • Brian O’Higgins (1931–1933)
  • Fr. Michael O’Flanagan (1933–1935)
  • Cathal Ó Murchadha (1935–1937)
  • Margaret Buckley (1937–1950)
  • Pádraig Mac Lógáin (1950–1953)
  • Tomás Ó Dubhghaill (1953–1954)
  • Pádraig Mac Lógáin (1954–1962)
  • Tomás Mac Giolla (1962–1970)
1970 spaltete sich Sinn Féin in zwei Parteien, die sich beide als die einzig legitime Sinn Féin ansahen
  • Sinn Féin (Gardiner Place), häufiger Official Sinn Féin genannt. Die Partei benannte sich in Sinn Féin, the Workers Party (1977) um, später nannte man sich nur noch Workers Party (1982).
  • Sinn Féin (Kevin Street), häufiger Provisional Sinn Féin genannt. Dieser Flügel ist inzwischen allgemein als „die“ Sinn Féin bekannt.
1986 verließ Ó Brádaigh die Partei und gründete Republican Sinn Féin

Bekannte Politiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordirland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wahlergebnisse in der folgenden Tabelle sind jeweils (auch für die gesamt-britischen Wahlen) auf Nordirland bezogen.[4][5][6][7][8] Unterhauswahlen erfolgten durchgehend nach Mehrheitswahlrecht, Wahlen zur Nordirland-Versammlung ab 1998 und Wahlen zum Europaparlament nach Präferenzwahlrecht.

Jahr Wahl Stimmenanteil Sitze
1982 NordirlandNordirland Nordirland-Versammlung 1982 10,1 %
5/78
1983 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Unterhauswahl 1983 13,4 %
1/17
1984 EuropaEuropa Europawahl 1984 13,3 %
0/3
1987 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Unterhauswahl 1987 11,4 %
1/17
1989 EuropaEuropa Europawahl 1989 9,0 %
0/3
1992 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Unterhauswahl 1992 10,0 %
0/17
1994 EuropaEuropa Europawahl 1994 9,9 %
0/3
1997 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Unterhauswahl 1997 16,1 %
2/18
1998 NordirlandNordirland Nordirland-Versammlung 1998 17,7 %
18/108
1999 EuropaEuropa Europawahl 1999 17,3 %
0/3
2001 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Unterhauswahl 2001 21,7 %
4/18
2003 NordirlandNordirland Nordirland-Versammlung 2003 23,5 %
24/108
2004 EuropaEuropa Europawahl 2004 26,3 %
1/3
2005 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Unterhauswahl 2005 24,3 %
5/18
2007 NordirlandNordirland Nordirland-Versammlung 2007 26,2 %
28/108
2009 EuropaEuropa Europawahl 2009 25,8 %
1/3
2010 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Unterhauswahl 2010 25,5 %
5/18
2011 NordirlandNordirland Nordirland-Versammlung 2011 26,3 %
29/108
2014 EuropaEuropa Europawahl 2014 25,5 %
1/3
2015 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Unterhauswahl 2015 24,5 %
4/18
2016 NordirlandNordirland Nordirland-Versammlung 2016 24,0 %
28/108

Republik Irland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Wahl Stimmenanteil Sitze
Feb. 1982 IrlandIrland Dáil Éireann Feb. 1982 1,0 %
0/166
1984 EuropaEuropa Europawahl 1984 4,9 %
0/15
1987 IrlandIrland Dáil Éireann 1987 1,9 %
0/166
1989 IrlandIrland Dáil Éireann 1989 1,2 %
0/166
1989 EuropaEuropa Europawahl 1989 2,2 %
0/15
1992 IrlandIrland Dáil Éireann 1992 1,6 %
0/166
1994 EuropaEuropa Europawahl 1994 3,0 %
0/15
1997 IrlandIrland Dáil Éireann 1997 2,5 %
1/166
1999 EuropaEuropa Europawahl 1999 6,3 %
0/15
2002 IrlandIrland Dáil Éireann 2002 6,5 %
5/166
2004 EuropaEuropa Europawahl 2004 11,1 %
1/13
2007 IrlandIrland Dáil Éireann 2007 6,9 %
4/166
2009 EuropaEuropa Europawahl 2009 11,2 %
0/13
2011 IrlandIrland Dáil Éireann 2011 9,9 %
14/166
2014 EuropaEuropa Europawahl 2014 19,5 %
3/11
2016 IrlandIrland Dáil Éireann 2016 13,8 %
23/158

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • T. Ryle Dwyer: Michael Collins, ISBN 3-928300-62-8 (deutsch)
  • Michael Collins: The Path to Freedom, ISBN 1-85635-148-3, Mercier Press (englisch)
  • Danny Morrison: Aus dem Labyrinth. Schriften auf dem Weg zum Frieden in Nordirland. ISBN 3-89771-000-5
  • Dietrich Schulze-Marmeling (Hg.): Nordirland – Geschichte Landschaft Kultur & Touren Die Werkstatt, 1996, ISBN 3-89533-177-5
  • Pit Wuhrer: Die Trommeln von Drumcree. Nordirland am Rande des Friedens, Rotpunktverlag, 2000 ISBN 3-85869-209-3
  • Brian Feeney: Sinn Féin – A hundred turbulent years, The O'Brien Press Ltd. Dublin, 2002 ISBN 0-86278-770-X
  • William O'Reilly, Andrea Penz: Freiheit und Unabhängigkeit als imperative Postulate. Nationale Bewegungen in Irland und Ungarn im Vergleich 1780-1870, Grazer Universitätsverlag, 2006 ISBN 3-7011-0061-6
  • Dominic Vogel: Zwischen Terrorismus und Politik – Sinn Féin im Wandel. Deutscher Hochschulverlag, 2009 ISBN 3-8366-7576-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sinn Féin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [The Independent: McGuinness and Adams on IRA army council, says Dublin], 21. Februar 2005
  2. SF stripped of Commons allowances. BreakingNews.ie. 10. März 2005. Abgerufen am 7. März 2011.
  3. www.tagesschau.de (tagesschau.de-Archiv).
  4. Who Won What When and Where? ark.ac.uk (Nicholas Whyte), 1. Januar 2015, abgerufen am 8. März 2015 (englisch).
  5. Martin Melaugh, Fionnuala McKenna: CAIN Web Service: Results of Elections Held in Northern Ireland Since 1968. cain.ulst.ac.uk, 9. Februar 2014, abgerufen am 8. März 2015 (englisch).
  6. European election 2009. BBC News, 14. Juni 2004, abgerufen am 8. März 2015 (englisch).
  7. European election 2009. BBC News, 8. Juni 2009, abgerufen am 8. März 2015 (englisch).
  8. European election 2009. BBC News, 27. Mai 2014, abgerufen am 8. März 2015 (englisch).