Sinuspumpe

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Sinuspumpe in Aktion (SPS Pumpe von Masosine)

Eine Sinuspumpe ist eine 1982 von Manfred Sommer[1] entwickelte Pumpe.

Beschaffenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pumpe besteht aus einer wellenförmig gewölbten Scheibe (Rotor; ein aus dem vollen gefräste Scheibe mit einer Welle in Form einer Sinusschwingung mit zwei Perioden), welche sich zwischen zwei festen halbzylinderförmigen Statoren dreht. Auf der Scheibe sitzt zwischen Druck- und Saugstutzen wie ein Kamm ein Schieber (auch Scraper oder Gate genannt). Der Schieber besitzt hierzu einen Einschnitt zur Aufnahme der Rotorscheibe und gleitet bei Drehung des Rotors in einem im Pumpengehäuse sitzenden Führungspatrone in axialer Richtung hin- und her. Er dichtet die Druck- von der Saugseite ab.

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sinuspumpen sind ideal für die Förderung von Lebensmitteln geeignet. Sie eignen sich zur besonders schonenden, pulsationsarmen Förderung von Flüssigkeiten mit großen, stückigen Anteilen und auch mit scherempfindlichen Inhaltsstoffen. Außerdem werden diese Pumpen in verschiedenen Bereichen eingesetzt wie Brauereien, Getränkehersteller, Kosmetikfirmen und der Chemischen Industrie.

Funktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Wellenform des Rotors entsteht bei jeder Umdrehung zusammen mit den Statoren viermal eine Kammer (abwechselnd zu jedem der Statoren), durch die das Förderprodukt hindurchgeschoben wird. Die „Kammern“ laufen im Pumpengehäuse zwischen den Statoren außen herum zur Druckseite – der Scraper schließt die kurze Verbindung bzw. die Druck- und Saugseite voneinander ab. Gleichzeitig bewirkt der Scraper durch seine Hin- und Herbewegung wie ein Kolben die Zwangsschmierung der Rotorlager mittels Produkt bzw. deren Spülung beim Reinigen der Pumpe.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.soma-pumps.de/sinuspumpen.html