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Sirloin-Steak

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sirloin-Steak, mit Knoblauchbutter und Pommes frites serviert

Das Sirloin-Steak, in Österreich Ochsenfetzen,[1] ist ein großes, mageres Steak aus dem hinteren Ende des flachen Roastbeefs mit Knochen, jedoch ohne Filet. Es wird vier bis sechs Zentimeter dick geschnitten und wiegt bis zu zwei Kilogramm. Es unterscheidet sich vom Rumpsteak auch durch sein Gewicht.

Sirloin-Steaks werden gegrillt oder langsam im Ofen gebraten. Serviert werden sie klassisch mit Gemüse oder Salat und gebackenen Kartoffeln.

Unter Ochsenfetzen wird auch das geschnittene Steak verstanden.[2] Es wird erwartet, dass sie aus dem Fleisch der Ochsen hergestellt sind.[3]

Die aktuelle Etymologie geht davon aus, dass Sirloin aus dem mittelfranzösischen surlonge (wörtlich: „über der Lende“) stammt, welches sich wiederum aus dem lateinischen super („über“) und lumbus („die Lende“) herleitet. Der Legende nach verdankt dieses Wort seine erste Silbe Karl II., der in einer heiteren Laune ein Stück Rinderlende zum Ritter geschlagen habe, weshalb dieses Fleischstück nun "Sir-loin" (also Sir Loin) genannt werde.[4]

Einzelnachweise

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  1. Die Teilstücke vom Rind. In: salzburgerlandwirtschaft.at. Abgerufen am 27. Juni 2020.
  2. Rick Steves: Rick Steves’ German Phrase Book & Dictionary. Avalon Publishing, 2017, ISBN 978-1-63121-751-7 (google.de [abgerufen am 27. Juni 2020]).
  3. Dr Tanja Grünewald Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Dr Georg Hauner Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Lebensmittel: Ochsenfleisch: Ochs am Spieß. Abgerufen am 27. Juni 2020.
  4. Robert Sullivan: Dictionary of Derivations; Or, An Introduction to Etymology on a New Plan. Sullivan, 1870, S. 201.