Six Was Nine

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Tourpass 1996

Six Was Nine war ein deutsches Rock-Pop- und Soul-Duo, die 1994 mit der Hit-Single "Drop Dead Beautiful" bekannt wurden. Der Sänger Achim Degen und der Gitarrist Markus Tiedemann gründeten die Formation in Frankenthal in Rheinland-Pfalz.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beide hatten schon in verschiedenen Bands gespielt und musikalische Erfahrungen gesammelt. 1992 brachten sie mit "A Few Bold Strokes Of The Brush" Ihr erstes CD Album beim Musiklabel Virgin Records, heraus.

Auf dem Album "Let It Come Your Way" von 1994, hatten sie mit "Drop Dead Beautiful", geschrieben von Mick Leeson und Peter Vale, und "Surprise, Surprise" geschrieben von Bobby Womack und Jim Ford, gleich zwei Titel in den Musikcharts.

In den schwedischen Charts lag erstere für zwei Wochen auf Platz 36. Das Video dazu gabs bei den Musiksendern VIVA und MTV. Auch auf "Samplern" ist der Titel bei "Bravo Hits 7 - EMI", "Hot And Fresh" - Ariola", "Hot Hits" - Time Live" und "Rock Super Stars Vol. 2 - Virgin" zu finden. Bei diesem Album spielte vor allem die Erfahrung des Produzenten Mike Vernon eine große Rolle.

Auch mit dem nächsten Album "Walk With The Spirits" 1996 hatten Six Was Nine wieder zwei Singles in den Charts. Mit "Mission Of Love" geschrieben von Andy Goldmark, J.D. Martin und Jamie Houston, "Searching For A Soul" geschrieben von Peter Vale, Michael Leeson, E. Chacon, und C. Pettigrew, waren Degen und Tiedemann weiter erfolgreich.

"Live" spielten sie mit Tommy Baldu (Drums), Harald Schneck (Keyboard), Wolfgang Harling (Bass) und Sandie Wollasch (Gesang) als "Opening Act" der Tina Turner Wildest Dreams World Tour 96[1] in Belgien und den Niederlanden.

Auch in Deutschland war die Formation bei verschiedenen Live-Auftritten zu erleben.

Auf Ihrem letzten Album "Zen & Now", das 1998 bei BMG herauskam, schrieben Achim Degen, Markus Tiedemann mit Michael Ries die Musik für den Teil "Now". Produzent war für sieben Titel diesmal Armand Volker. Mit "Turning Wheel" hatten sie nochmal einen Charterfolg, der jedoch die Auflösung des Duos nicht verhindern konnte.

Inzwischen spielen sie wieder gemeinsam bei der Band "Cole".[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albumcharts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE
1994 Let It Come Your Way
82
(04 Wo.)
Charteintritt am 15.08.1994
1996 Walk With The Spirits
91
(03 Wo.)
Charteintritt am 13.05.1996

Singlecharts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Charts[4] Anmerkungen Label
DeutschlandDeutschland DE
1994 Drop Dead Beautiful
Let It Come Your Way
51
(23 Wo.)
Charteintritt am 23.05.1994
Virgin
1994 Surprise, Surprise
Let It Come Your Way
57
(13 Wo.)
Charteintritt am 28.11.1994
Virgin
1996 Mission Of Love
Walk With The Spirits
68
(10 Wo.)
Charteintritt am 04.03.1996
Virgin
1996 Searching For A Soul
Walk With The Spirits
69
(10 Wo.)
Charteintritt am 24.06.1996
Virgin
1998 Turning Wheel
Zen & Now
83
(09 Wo.)
Charteintritt am 11.05.1998
BMC

Weitere Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Born For Trouble
  • No More The Fool
  • Nightingale
  • You Do Me No Good
  • Real Life
  • No Doubt About It
  • We Are Free
  • Warm And Tender Love
  • Won't You Be My Lover
  • When You're In Trouble
  • All This Loving
  • Leaving On The Last Train
  • Will It Go Round In Circles
  • Don't Let Your Heart Turn To Stone
  • Love Don't Love Nobody
  • Let It Come Your Way
  • She Belongs With Me
  • Sweet Child
  • Rubberband Man
  • This Time Tomorrow
  • Broken China
  • Don't Say You Love Me
  • Donna Lee
  • Born On The Bayou
  • Test Of Time
  • World Outside My Door
  • (Whatever Happened To) Peace, Love & Happiness
  • The Right Way To Walk ?
  • Work To Do
  • A Place In The Sun
  • If That's The Way That This Love Goes
  • Karma Boomerang
  • Healing
  • Wonder
  • Pilot
  • Like A Rolling Stone
  • Speed Of Light

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1995 wurde Six Was Nine mit dem Echo in der Kategorie „Nationaler Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.wolfgangharling.de/info.html
  2. http://www.laut.de/Cole
  3. Chartquellen: Interpret in den deutschen Charts. Abgerufen am 18. Dezember 2016.
  4. Chartquellen: Interpret in den deutschen Charts. Abgerufen am 18. Dezember 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]