Sjur Røthe

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Sjur Røthe Skilanglauf
Sjur Røthe (2013)

Sjur Røthe (2013)

Nation NorwegenNorwegen Norwegen
Geburtstag 2. Juli 1988
Geburtsort Voss
Karriere
Beruf Nationalsportler
Disziplin Langlauf
Verein Voss IL
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Nationale Medaillen 0 × Gold 3 × Silber 4 × Bronze
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Gold0 2013 Val di Fiemme Staffel
0Bronze0 2013 Val di Fiemme Skiathlon
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
0Silber0 2007 Tarvisio Skiathlon
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 14. März 2009
 Weltcupsiege im Einzel 1  (Details)
 Weltcupsiege im Team 4  (Details)
 Gesamtweltcup 7. (2013/14)
 Sprintweltcup 67. (2012/13)
 Distanzweltcup 6. (2016/17)
 Tour de Ski 4. (2013/14)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Distanzrennen 1 1 3
 Etappenrennen 0 1 2
 Staffel 4 2 2
Platzierungen im Continental Cup
 Debüt im COC 7. Januar 2007
 SCAN-Gesamtwertung 3. (2009/10)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 SCAN-Einzelrennen 0 0 1
letzte Änderung: 26. März 2017

Sjur Røthe (* 2. Juli 1988 in Voss) ist ein norwegischer Skilangläufer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sjur Røthe startete ab der Saison 2006/07 das erste Mal in FIS Rennen und gewann bei der Junioren-WM 2007 die Silbermedaille in der 20 km Verfolgung. Sein Weltcupdebüt gab er im März 2009 in Trondheim wo er das Rennen allerdings nicht beendete und seine ersten Weltcuppunkte gewann er im November 2009 in Beitostølen. Noch in der gleichen Saison holte er, bei seinem erst vierten Weltcupstart, seinen ersten Weltcupsieg mit der Staffel über 4 × 10 km in Lahti. In der nächsten Saison lief er dann im November in Gällivare im Einzel das erste Mal in die Top Ten. Bei seiner ersten Skiweltmeisterschaft, den Nordischen Ski-WM 2011 in Oslo erreichte er im 50 km Freistil den vierten Rang. Sein bisher bestes Einzelresultat und gleichzeitig auch seine erste Podiumsplatzierung im Weltcup ist ein zweiter Platz über 15 km klassisch in Canmore im Dezember 2012. Die Saison 2012/13 schloss er mit dem 13. Weltcupgesamtrang ab. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 im Val di Fiemme gewann Røthe mit der norwegischen Staffel den Weltmeistertitel und im Skiathlon die Bronzemedaille.

Nach schwachen Beginn in die Saison 2013/14 bei der Nordic Opening erreichte Røthe in Lillehammer den zweiten Platz mit der Staffel. Die Tour de Ski 2013/14 beendete er nach einer starken Abschlussetappe auf den vierten Platz. Im Januar 2014 wurde er bei der norwegischen Meisterschaft zweiter im Skiathlon. Bei seiner ersten Olympiateilnahme in Sotschi kam er auf den 19. Platz im Skiathlon. Die Saison beendete er auf dem siebten Platz in der Weltcupgesamtwertung und den siebten Platz in der Distanzwertung. Zu Beginn der Saison 2014/15 belegte er den dritten Platz bei der Nordic Opening und den dritten Platz in Davos über 15 km klassisch. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun wurde er Neunter über 15 km Freistil. Beim letzten Weltcuprennen der Saison 2014/15 siegte er in Oslo im 50 km Massenstartrennen und erreichte den 13. Platz im Gesamtweltcup und den 11. Rang im Distanzweltcup. Nach Platz Zehn bei der Nordic Opening in Ruka zu Beginn der Saison 2015/16 wurde er in Lillehammer Dritter mit der Staffel und in Toblach Dritter über 15 km klassisch. Die Tour de Ski 2016 beendete er auf dem sechsten Platz. Beim folgenden Weltcup in Nové Město siegte er zusammen mit der Staffel und errang bei den norwegischen Meisterschaften in Tromsø und in Beitostølen jeweils den zweiten Rang im Skiathlon und über 50 km Freistil. Zum Saisonende kam er auf den 14. Platz im Gesamtweltcup und den 12. Rang im Distanzweltcup. Im April 2016 siegte er beim Haukelirennet über 32 km.[1] In der Saison 2016/17 belegte er den 13. Platz bei der Weltcup-Minitour in Lillehammer und den 12. Rang bei der Tour de Ski 2016/17. Beim Saisonhöhepunkt den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti wurde er Sechster im 50 km Massenstartrennen und Vierter im Skiathlon. Zum Saisonende errang er beim Weltcup-Finale in Québec den siebten Platz und erreichte den neunten Platz im Gesamtweltcup und den sechsten Rang im Distanzweltcup. Im März 2017 gewann er wie im Vorjahr das Haukelirennet über 32 km Freistil.[2]

Sjur Røthe startet für Voss IL.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medaillen bei Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siege bei Weltcuprennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 14. März 2015 NorwegenNorwegen Oslo 50 km Freistil Massenstart

Weltcupsiege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 7. März 2010 FinnlandFinnland Lahti 4 × 10 km Staffel1
2. 25. November 2012 SchwedenSchweden Gällivare 4 × 7,5 km Staffel2
3. 20. Januar 2013 FrankreichFrankreich La Clusaz 4 × 7,5 km Staffel3
4. 24. Januar 2016 TschechienTschechien Nové Město 4 × 7,5 km Staffel4
3 Mit Eldar Rønning, Martin Johnsrud Sundby und Didrik Tønseth.
3 Mit Martin Johnsrud Sundby, Mathias Rundgreen und Finn Hågen Krogh.

Medaillen bei nationalen Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Bronze über 15 km
  • 2012: Bronze im Skiathlon
  • 2013: Bronze über 15 km
  • 2014: Silber im Skiathlon
  • 2015: Bronze über 15 km
  • 2016: Silber im Skiathlon, Silber über 50 km

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordische Skiweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011 Oslo: 4. Platz 50 km Freistil Massenstart, 14. Platz 30 km Skiathlon, 21. Platz 15 km klassisch
  • 2013 Val di Fiemme: 1. Platz Staffel, 3. Platz 30 km Skiathlon, 5. Platz 15 km Freistil, 17. Platz 50 km klassisch Massenstart
  • 2015 Falun: 9. Platz 15 km Freistil
  • 2017 Lahti: 4. Platz 30 km Skiathlon, 6. Platz 50 km Freistil Massenstart

Platzierungen im Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappen-
rennen
b
Gesamt Team
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz 1 1 3
2. Platz 1 1 2
3. Platz 1 1 2 1
Top 10 7 2 2 4 15 7
Punkteränge 14 2 4 5 9 34 9
Starts 19 2 4 5 1 9 40 9
Stand: Saisonende 2014/15
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale

Weltcup-Gesamtplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2009/10 27 124. 27 79.
2010/11 71 73. 71 41.
2011/12 319 30. 210 25. 13 78.
2012/13 480 13. 390 8. 22 67.
2013/14 563 7. 267 7.
2014/15 400 13. 271 11. 9 76.
2015/16 650 14. 436 12. 2 97.
2016/17 673 9. 465 6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnis Haukelirennet 2016
  2. Ergebnis Haukelirennet 2017