Skaill Hort

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Die Skaill Bay mit Skara Brae im Vordergrund

Der etwa im Jahre 950 entäußerte Skaill Hort (deutsch „Hortfund“englisch Hoard) wurde 1858, in der Nähe der St Peter’s Kirk in Sandwick, im Westen der Hauptinsel Mainland der Orkney in Schottland in einem Kaninchenbau entdeckt. Der Name Skaill kommt auf Orkney drei Mal vor.

Gemeinsam mit anderen grub der Finder über hundert Stücke (etwa 7,5 kg) des bis heute größten Wikingerhortes in Schottland aus. Er besteht überwiegend aus Armbändern, Barren, Broschen, Hacksilber und Münzen aus Silber. Zwei der Münzen sind gut erhalten, und gehören ins 10. Jahrhundert, eine davon stammt von dem angelsächsischen König Æthelstan (König bis 939). Vier Münzen des Kalifats der Abbasiden datieren von 887 bis 945 der Rest besteht aus sieben Fragmenten kufischer Münzen. Der größere Teil des Hortes befindet sich heute im National Museum of Scotland in Edinburgh.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • James Graham-Campbell: Two Viking-age silver brooch fragments believed to be from the 1858 Skaill (Orkney) hoard. In: Proceedings of the Society of Antiquaries of Scotland. Bd. 114, 1984, ISSN 0081-1564, S. 289–301.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]