Skilanglauf-Weltcup

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Dieser Artikel behandelt den Skilanglauf-Weltcup. Für die aktuelle Saison siehe Skilanglauf-Weltcup 2014/15.
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Der Skilanglauf-Weltcup ist eine jährlich in der Zeit von Oktober bis März ausgerichtete Wettkampfserie im Skilanglauf, die durch den Skisport-Weltverband FIS organisiert wird. Die Ergebnisse der teilnehmenden Athleten werden nach einem Punktesystem bewertet, auf dessen Grundlage am Ende einer Saison Sieger in verschiedenen Wertungen ermittelt werden. Der Skilanglauf-Weltcup wird sowohl für Damen als auch für Herren ausgetragen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der erste offiziell anerkannte Weltcup fand in der Saison 1981/82 statt. Inoffizielle Weltcupwettbewerbe gab es schon seit der Saison 1973/74. In den Saisons 1978/79 und 1980/81 führte die FIS den Weltcup versuchsweise durch. Seit der Saison 1985/86 wird pro Wettbewerb die zu verwendende Technik vorgeben. Zuvor gab es keine Regelung der Technik, so dass die Athleten in allen Wettbewerben sowohl den klassischen Stil als auch den Skating-Stil verwenden konnten.

In der Saison 1996/97 wurden Sprintwettbewerbe in das Programm des Skilanglauf-Weltcups aufgenommen. Die FIS entschied sich daraufhin Weltcupwertungen in den Disziplinen Sprint und Distanzrennen einzuführen. Der Distanzweltcup wurde allerdings zwischenzeitlich von 2001 bis 2003 nicht ausgetragen. Seit der Saison 2003/04 gehören die 5-Kilometer-Distanzen bei den Frauen und die 10-Kilometer-Distanzen bei den Herren nicht mehr zum Weltcupprogramm. Das Etappenrennen Tour de Ski gehört seit der Saison 2006/07 zum Weltcupprogramm. Dabei werden sowohl für die Gesamtwertung als auch für Tageswertungen Weltcuppunkte vergeben. Diese Regelung gilt auch für das in der Saison 2007/08 eingeführte Weltcupfinale, das am Ende der Saison als 4-Etappenrennen ausgetragen wird. Seit der Saison 2010/11 gehört das Nordic Opening zum Weltcupprogramm, das zum Saisonauftakt als 3-Etappenrennen ausgetragen wird.

Organisation[Bearbeiten]

Wettkämpfe[Bearbeiten]

Sprintwettkampf in Prag 2007

Der Skilanglauf-Weltcup umfasst sowohl Einzel- als auch Mannschaftswettkämpfe. Zu den Einzelwettbewerben gehören Sprintwettbewerbe mit einer Streckenlänge kürzer als 1,4 Kilometer und Distanzwettbewerbe mit einer Streckenlänge länger als 5 Kilometer. Die Distanzwettbewerbe umfassen Einzelstartwettbewerbe, bei denen die Sportler allein gegen die Uhr kämpfen, Massenstartwettbewerbe, bei denen alle Wettkämpfer gleichzeitig starten und Verfolgungswettbewerbe, bei denen ebenfalls alle Sportler gleichzeitig starten, aber die Skilanglauftechnik zur Hälfte des Rennen gewechselt wird. Die Anzahl der Wettkämpfe in Distanz- und Sprintwettbewerben wird im Verhältnis 2:1 aufgeteilt. So werden pro Saison doppelt so viele Distanzrennen ausgetragen wie Sprints. Zu den im Weltcup veranstalteten Mannschaftswettbewerben gehören Staffeln mit vier Athleten und Teamsprints mit zwei Athleten pro Nation.

Die Aufteilung der Techniken erfolgt im Verhältnis 1:1, so dass die gleiche Anzahl an Wettkämpfen in der freien Technik und in der klassischen Technik durchgeführt wird. Diese Aufteilung betrifft sowohl die Distanzrennen als auch die Sprintrennen.

Die Gesamtanzahl der Wettbewerbe ist in einem meisterschaftsfreien Jahr höher als in Jahren, in denen Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele stattfinden. So werden maximal 16 Distanzwettbewerbe und acht Sprintwettbewerbe ausgetragen. Hinzu kommen noch jeweils drei Staffelwettbewerbe und Teamsprints. In Jahren mit internationalen Titelkämpfen reduziert sich die Anzahl der Distanzwettbewerbe auf 12 bis 13 und es wird jeweils ein Staffelwettbewerb und Teamsprint weniger veranstaltet.

Teilnehmer[Bearbeiten]

Um an Weltcupwettbewerben teilnehmen zu können, muss ein Sportler offiziell bei der FIS als Skilangläufer registriert sein. Für Distanzrennen gilt des Weiteren, dass der Athlet in mindestens einem von der FIS veranstalteten Wettbewerb, wie z.B. Continental Cup oder FIS-Cup, ein Ergebnis von höchstens 60 FIS-Distanz-Punkten bei den Herren bzw. 90 FIS-Distanz-Punkten bei den Damen aufweist. Für den Sprintweltcup müssen bei beiden Geschlechtern 120 FIS-Sprint-Punkte unterschritten werden. Die FIS-Punkte sind ein Bewertungssystem der FIS, das die Leistungsfähigkeit der Athleten einordnet. Grundlage für die Berechnung bilden die Siegerzeit, die Zeit des Athleten und ein Faktor, der für Sprint-, Massenstart- und Einzelwettkämpfe unterschiedliche Werte aufweist.

Die Anzahl der Teilnehmer an Weltcupwettbewerben wird durch eine Quotenregelung bestimmt. Grundsätzlich hat jede Nation das Recht pro Wettkampf zwei Athleten zu melden. Anhand der vergangenen Weltcupsaison wird zusätzlich eine Quote ermittelt, die weitere Startplätze zusichert. Diese Quote wird für Sprint- und Distanzweltcup separat ermittelt. Basis für die Berechnung der Quote ist die Anzahl der Athleten einer Nation, die in der vergangenen Weltcupsaison mindestens einen Weltcuppunkt erringen konnten und somit in der Gesamtwertung der jeweiligen Disziplin platziert waren.

Quotenberechnung zusätzlicher Startplätze pro Nation
Anzahl platzierter Athleten im Weltcup 1 – 2 2 – 5 6 – 8 9 +
Anzahl zusätzlicher Startplätze 1 2 3 4

Können sich alle Athleten einer Nation unter den besten 30 Athleten des Weltcups, der sogenannten Roten Gruppe, platzieren, erhält die Nation einen weiteren Startplatz, wobei maximal neun Athleten einer Nation über die Nationenquote starten dürfen. Zusätzlich zu dieser Quotenregelung haben der Weltcupgesamtsieger und die Sieger der Disziplinenwertungen der letzten Saison ein automatisches Startrecht für die darauffolgende Saison. Des Weiteren hat die veranstaltende Nation eines Weltcupwettbewerbes das Recht zusätzlich eine nationale Gruppe von maximal zehn Athleten starten zu lassen.

Veranstaltungsorte[Bearbeiten]

Weltcup in Falun 2007

Wettkämpfe für Damen und Herren werden parallel an einem Veranstaltungsort durchgeführt. Meist werden die Wettkämpfe an einem Wochenende ausgetragen, an dem für Herren und Damen jeweils zwei Wettbewerbe veranstaltet werden. Die Orte, an denen Weltcupwettbewerbe stattfinden, werden vor Beginn einer neuen Saison festgelegt. Die bis zu 17 verschiedenen Wettkampforte pro Saison variieren allerdings stark. Nur wenige Orte wie zum Beispiel Oslo werden jedes Jahr in den Wettkampfkalender aufgenommen.

Die meisten Wettkämpfe werden in Europa ausgetragen. Aber auch in Nordamerika und Asien finden Weltcupwettbewerbe statt, wie zum Beispiel 2008 im kanadischen Canmore oder 2007 im chinesischen Changchun. Traditionelle Veranstaltungsorte in Nordeuropa sind Oslo in Norwegen, Lahti in Finnland, Falun in Schweden sowie Otepää in Estland. Das österreichische Ramsau am Dachstein, das tschechische Nové Město na Moravě und das italienische Val di Fiemme sind ebenso wie das deutsche Düsseldorf häufig Austragungsorte in Mitteleuropa.

Der Saisonauftakt fand von 2002 bis 2007 im Oktober in Düsseldorf statt. Dort wurden in der Innenstadt ein Sprintwettbewerb und ein Teamsprint durchgeführt. Des Weiteren wurden in Deutschland mehrfach Weltcupwettbewerbe in Garmisch-Partenkirchen, Reit im Winkl, Oberhof und Oberstdorf ausgetragen. 2006 wurde im Rahmen der Tour de Ski ein Sprintrennen im Münchener Olympiastadion durchgeführt. Aufgrund der finanziellen Situation des deutschen Skiverbandes konnten in der Saison 2007/08 jedoch keine Veranstaltungen außer dem Saisonauftakt in Düsseldorf durchgeführt werden. 2008 wird der Weltcup in Düsseldorf erst im Dezember stattfinden.[1] Hinzu kommt Oberhof als Startort der Tour de Ski.

Punktesystem[Bearbeiten]

Die Ergebnisse der Weltcupwettbewerbe werden auf Grundlage des FIS-Punktesystems in Punkte umgerechnet. Bei Einzel- und Staffelwettbewerben erhalten die besten 30 Athleten bzw. Mannschaften Weltcuppunkte, wobei die Punkte bei Staffelwettkämpfen im Vergleich zu Einzelwettkämpfen mit dem Faktor zwei multipliziert werden. Anzumerken ist auch, dass eine Nation mit mehreren Staffeln antreten kann. Weltcuppunkte erhält aber nur eine Staffel, die vor dem Wettkampf benannt werden muss. Bei Teamsprints können pro Nation zwei Teams teilnehmen. Beide Teams können Weltcuppunkte erhalten, die gemäß dem Punktesystem für Einzelwettbewerbe vergeben werden.

Bei den Etappenrennen Tour de Ski, Nordic Opening und Weltcupfinale werden sowohl für die einzelnen Etappen als auch für die Gesamtwertung Punkte vergeben. Die Punkte für einzelne Etappen werden dabei sowohl für den Gesamtweltcup als auch für die Disziplinenweltcups gewertet - die Punkte für die Gesamtwertung gegen nur in den Gesamtweltcup ein. In der Gesamtwertung der Tour de Ski wird die vierfache Anzahl an Punkten gemäß FIS-Punktesystem an die besten 30 Athleten vergeben, beim Weltcupfinale und beim Nordic Opening die zweifache Anzahl an Punkten.

Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Einzel/Teamsprint 100 80 60 50 45 40 36 32 29 26 24 22 20 18 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
Weltcupfinale/
Nordic Opening/Staffel
200 160 120 100 90 80 72 64 58 52 48 44 40 36 32 30 28 26 24 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2
Tour de Ski 400 320 240 200 180 160 144 128 116 104 96 88 80 72 64 60 56 52 48 44 40 36 32 28 24 20 16 12 8 4
Etappe Tour de Ski/
Nordic Opening/Weltcupfinale
50 46 43 40 37 34 32 30 28 26 24 22 20 18 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
Weltcup-Bonus-Punkte 15 10 5

Seit der Saison 2009/10 werden bei Massenstartwettbewerben Weltcup-Bonus-Punkte bei Zwischenwertungen an die ersten drei Athleten/ Athletinnen vergeben. Abhängig von der Länge des Wettbewerbs werden bis zu fünf Zwischenwertungen pro Wettbewerb ausgetragen.

Länge des Wettbewerbs 10 km 11–20 km 30 km 50 km
Anzahl Zwischenwertungen 1 2 4 6

Wertungen[Bearbeiten]

Gesamtweltcup[Bearbeiten]

Weltcupgesamtsieger Tobias Angerer bei der Siegerehrung 2007

Während einer Weltcupsaison werden Wertungen im Gesamtweltcup, in Disziplinenweltcups und in der Nationenwertung vergeben. Die Sieger der Wertungen werden mit einer Siegertrophäe und einem Preisgeld belohnt. Zum Gesamtweltcup werden alle von einem Athleten in Einzelwettbewerben errungenen Weltcuppunkte in einer Saison gezählt, wobei die Anzahl der Sprintwettkämpfe, die in die Gesamtwertung eingehen, abhängig von der ausgetragenen Anzahl an Distanzrennen ist. Es wird maximal die Anzahl an Sprintresultaten gewertet, die der Hälfte der ausgetragenen Distanzrennen entspricht. Werden beispielsweise zwölf Distanzrennen ausgetragen, so dürfen maximal sechs Ergebnisse aus Sprintwettbewerben gewertet werden, auch wenn mehr Sprintwettbewerbe ausgetragen wurden. Die Sieger im Gesamtweltcup erhalten eine große FIS-Weltcup-Trophäe (Weltcupkugel). Die ersten sechs Athleten der Wertung werden zusätzlich mit FIS-Medaillen ausgezeichnet. Die Auszeichnung erfolgt direkt im Anschluss an den letzten Weltcupwettkampf.

Disziplinenweltcups[Bearbeiten]

Seit der Saison 1996/97 werden Disziplinenweltcupwertungen durchgeführt. Die Sieger der Disziplinenweltcups erhalten am Ende der Saison eine kleine Weltcup-Trophäe (Weltcupkugel). Zu den Disziplinenweltcups zählen der Sprintweltcup und der Distanzweltcup. Bis 1998/99 wurde der Distanzweltcup unter dem Namen Langdistanzweltcup ausgetragen. In der Saison 1999/00 wurde der Distanzweltcup in den Mitteldistanzweltcup und den Langdistanzweltcup unterteilt. Zu den Mitteldistanzen zählten dabei bei den Frauen alle Rennen von 5 Kilometer bis 10 Kilometer Länge und bei den Männern alle Rennen von 10 Kilometer bis 15 Kilometer Länge. Alle längeren Distanzen wurden den Langdistanzen zugeordnet. Diese Unterteilung wurde schon in der darauffolgenden Saison wieder aufgehoben und die FIS entschied sich bis zum Jahr 2003, keine Distanzweltcupwertung mehr durchzuführen und nur noch den Sprint als Disziplinenweltcup zu werten. Seit der Saison 2003/04 wird wieder zusätzlich zum Sprintweltcup ein Distanzweltcup ausgetragen, der bei den Frauen alle Rennen mit einer Länge von mehr als 5 Kilometern und bei den Männern alle Rennen mit einer Länge von mehr als 10 Kilometern umfasst.

Nationencup[Bearbeiten]

Zusätzlich zu den Einzelwertungen wird eine Nationenwertung ausgetragen. Die Nation, deren Athleten in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen die meisten Weltcuppunkte errungen hat, erhält den FIS Nationencup (Team Cup). Zu den Mannschaftswettbewerben werden auch gemischte Staffeln bzw. Team-Sprints gezählt, bei denen eine Mannschaft aus männlichen und weiblichen Athleten besteht.

Trikots[Bearbeiten]

Der aktuell Führende im Gesamtweltcup startet mit einem gelben Trikot. Der Führende in Sprint- bzw. Distanzweltcup trägt ein Rotes Trikot. Handelt es sich beim Führenden in der Disziplinenwertung um den Athleten, der auch im Gesamtweltcup führt, so muss dieser das gelbe Trikot tragen. Der Zweitplatzierte in der Disziplinenwertung übernimmt dann das rote Trikot.

Die führende Mannschaft in der Nationenwertung der Herren bzw. Damen muss bei Mannschaftswettbewerben ebenfalls mit einem gelben Trikot an den Start gehen. In Staffelwettbewerben, bei denen die führende Nation mehrere Staffeln stellt, darf nur die erste Staffel der Nation das gelbe Trikot tragen.

Preisgelder[Bearbeiten]

Die ersten zehn Athleten in einem Einzelwettbewerb erhalten ein Preisgeld, das in Schweizer Franken (CHF) ausbezahlt wird. Bei Mannschaftswettbewerben werden die besten sechs Nationen belohnt. Seit der Saison 2007/2008 wird ein höheres Preisgeld für die Weltcupgesamtwertung ausbezahlt, um der Gesamtwertung mehr Gewichtung zu verleihen. So erhalten die Sieger des Gesamtweltcups sowohl bei den Damen als auch bei den Herren 90.000 CHF, während der Sieg bei einem Weltcupwettbewerb nur mit 15.000 CHF belohnt wird. Jeder Ausrichter eines Weltcupwettbewerbes muss pro Wettkampf eine festgeschriebene Summe an die FIS bezahlen. Diese Einnahmen werden dann an die besten sechs Athleten im Gesamtweltcup ausbezahlt. Zusätzlich erhält der bestplatzierte junge Athlet unter 23 Jahren die mit einem Preisgeld verbundene Auszeichnung Rookie des Jahres.

Erfolgreiche Athleten[Bearbeiten]

Marit Bjørgen beim Weltcup in Otepää 2006

In den achtziger Jahren wurde der Weltcup vom Schweden Gunde Svan dominiert. Zwischen 1983 und 1989 konnte er fünfmal den Gesamtweltcup für sich entscheiden. Seine Siegesserie wurde nur 1987 durch seinen Landsmann Torgny Mogren unterbrochen. Svan gewann im Laufe seiner Karriere 30 Weltcupwettbewerbe und ist somit der zweiterfolgreichste Athlet im Skilanglauf-Weltcup. Er wird nur durch den Norweger Bjørn Dæhlie übertroffen. Dæhlie gewann sechsmal die große Weltcupkugel und zweimal die kleine Weltcupkugel für den Sieg im Sprintweltcup. Bei 117 Starts in Weltcupwettbewerben konnte er zwischen 1989 und 1999 insgesamt 46 Siege bzw. 81 Podestplatzierungen feiern. Der Kasache Wladimir Smirnow konnte 1991 und 1994 Dæhlies Siegesserie durchbrechen und den Gesamtweltcup für sich entscheiden. Dreimal belegte er hinter Dæhlie den zweiten Platz im Gesamtweltcup. Mit 30 Siegen in Weltcupwettkämpfen ist er der dritterfolgreichste Teilnehmer im Skilanglauf-Weltcup.

Die erfolgreichste Athletin im Skilanglauf-Weltcup ist die Russin Jelena Välbe. Die erfolgreichste Skilangläuferin aller Zeiten gewann zwischen 1989 und 1997 fünfmal den Gesamtweltcup. 1997 konnte sie zusätzlich noch die kleine Weltcupkugel für den Sieg im Distanzweltcup entgegennehmen. Mit 45 Weltcupsiegen führt Välbe knapp vor der Norwegerin Bente Skari, die 41 Siege verbuchen konnte. Nach Välbes Rücktritt dominierte Skari zwischen 1999 und 2003 den Weltcup. Viermal konnte sie die große Weltcupkugel gewinnen und fünfmal die kleine Kugel für den Sieg in der Sprintweltcupwertung. In den letzten Jahren konnte Skaris Landsfrau Marit Bjørgen, die bisher drei den Gesamtsieg errang und viermal den Sprintweltcup für sich entschied, den Siegeszug norwegischer Skilangläuferinnen fortführen und 42 Weltcupwettkämpfe für sich entscheiden.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FIS Skilanglauf Weltcup am Rhein