Sleaze Rock

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Sleaze Rock
Entstehungsphase: Ende der 1980er Jahre
Herkunftsort: Vereinigte Staaten
Stilistische Vorläufer
Glam Metal, Hard Rock
Genretypische Instrumente
E-Gitarre – E-Bass – Schlagzeug
Wichtige lokale Szenen
Vereinigte Staaten, Schweden

Sleaze Rock (auch Sleaze Metal oder schlicht Sleaze) ist eine Spielart des Hardrock, die ab den späten 1980er-Jahren vor allem in den USA populär wurde.[1] Ab Mitte der 1990er-Jahre kam es zu einer weiteren Welle von Sleaze-Rock-Bands, die hauptsächlich aus Skandinavien stammten. Einige Ähnlichkeiten sowie Überschneidungen bestehen zum Glam Metal, dessen Bands jedoch ein anderes Image kultivierten und musikalisch weit weniger rau waren.

Begriff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name „Sleaze“ und das Adjektiv „sleazy“ bezeichnen im Englischen etwas, das „schäbig“ ist und zum Abschaum gehört. Der Begriff Sleaze Rock leitet sich hauptsächlich vom Image der sogenannten Sleaze-Rock-Bands ab, die eine Underdog-Mentalität pflegten und sich optisch als rebellisch und unangepasst gaben, mit vielen Tätowierungen, abgerissenen Lederjacken[2] und zerrissenen Jeans, Netzhemden, Cowboystiefeln oder Motorradboots und langem, im Gegensatz zum Glam Metal eher ungepflegt wirkendem Haar.[3]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Modebegriff Sleazerock haftete an, lediglich etwas schon einmal Dagewesenes in neuer Verpackung darzustellen. Die als Sleaze kategorisierten Bands, wie Guns N’ Roses, spielten hauptsächlich Hardrock vermischt mit Elementen des Bluesrock, des Metal, des Garage Rock und des Punkrock[4]. Insbesondere neuere Bands wie die Backyard Babies, bei denen teilweise Punkelemente überwiegen, werden auch als Punk ’n’ Roll eingeordnet. Als Vorläufer und Inspirationsquellen der Sleaze-Bands gelten unter anderem die Dictators, AC/DC, Hanoi Rocks, Nazareth und die New York Dolls.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.breakoutmagazin.de/archiv/aglam3.html
  2. http://www.sleazeroxx.com/index.html
  3. http://www.breakoutmagazin.de/archiv/aglam3.html
  4. http://www.breakoutmagazin.de/archiv/aglam3.html